in den letzten wenigen Jahren kam es zu einem unglaublichen Ansteigen der Gluten-Unverträglichkeit.

Wir Ärzte kennen dies nur als „Zöliakie“ eine Darm-Degeneration durch Gluten ausgelöst, typisch für mangelentwickelte Kinder mit chronischen Durchfällen.

„Gluten-Überempfindlichkeit“ ist bis jetzt keine etablierte Diagnose sondern ein ganzheitsmedizinischer Begriff, dh wir Ärzte lernen diese Diagnose nicht im Studium.

In diesem Artikel will ich die aufregenden neuen Forschungsergebnisse und adäquate Studien präsentieren, die der Gluten-Überempfindlichkeit einen vollständig anderen Stellenwert als Auslöser von vielen ernsten Krankheiten – ja sogar ein masssiv erhöhtes Sterberisiko zumisst!

Hierbei beziehe ich mich v.a. auf einen Artikel von Dr. Mark Hyman, einem in den USA sehr bekannten Präventivmediziner.

 

Persönliches Interesse

Begonnen hat dieses Umdenken bei mir als „klassisch ausgebildetem Arzt“ weil mir viele Patienten eine deutliche gesundheitliche Verbesserung berichtet haben, wenn sie mit Weizen zurückhaltend umgehen, dies bei einer Unzahl von Beschwerden. 

Oft kam die Diagnose „Weizenallergie“, gestellt durch Pendler, Kinesiologen oder Bioresonanzler, dies wurde von mir früher als irrelevant weggeredet – die Fakten der Besserung durch glutenfreie Ernährungsumstellung konnte ich jedoch schwer ignorieren.

Nun kommen endlich wissenschaftliche Daten die diese  „Erfahrung“ bestätigen und untermauern und in einigen Jahren werden wir viele Krankheiten, die durch „Glutenallergie“ mit-angestossen werden durch entsprechende Ernährungsumstellung besser kontrollieren können.

„Gluten-Allergie“ ist hierbei kein absolut korrekter Terminus, ich verwende ihn in diesem Zusammenhang als Synonym für negative Reaktionen durch Gluten angestossen, wie wir sie weiter unten beschreiben.

 

Gefahren durch Gluten

Eine aktuelle grosse Studien im Journal of the American Medical Association zeigte, dass Leute mit diagnostizierter, undiagnostizierter oder „latenter“ Zöliakie oder Gluten-Überempfindlichkeit ein deutlich höheres Sterbe-Risiko hatten, hauptsächlich durch Herz-Krankheiten and Krebs. (i – es betraf sogar Kinder!)

Knapp 30,000 Patienten wurden von 1969 bis 2008 untersucht und ihre Totes-Ursache in 3 Gruppen eingeteilt:

  • jene mit ausgeprägter und diagnostizierter Zöliakie (Biopsie, Gliadin-Antikörper)
  • jene mit Darmentzündungen ohne Zöliakie-Diagnose (Biopsie mit Entzündungszeichen, Gluten-Antikörper)
  • jene mit latenter Überempfindlichkeit, festgestellt aufgrund erhöter gluten-Antikörper im Blut aber negativer Darm-Biopsie (=Biopsie zeigt kaum Entzündung, aber Gluten-Antikörper).

 

Die Ergebnisse waren dramatisch!

  • eine 39% erhöhte Totes-Rate durch Herzkrankheiten und Krebs in den Zöliakie-Patienten,
  • 72% in denen mit Darm-Entzündungen durch Gluten und
  • 35% Risiko-Erhöhung in jenen mit Gluten-Überempfindlichkeit ohne Zöliakie-Krankheits-Zeichen..

 

99% wissen nicht dass sie durch ihre Ernährung krank geworden sind!

Diese Forschungsresultate haben enormes Gewicht! Es bedeutet dass sie ohne an Zöliakie zu leiden trotzdem ernste Gesundheitsprobleme und Komplikationen erleiden können – ja letztlich sogar daran Sterben – nur durch das Essen von Glutenhaltigen Lebensmitteln!

 Und trotzdem schätzt man, dass 99% der Leute mit Problemen durch Gluten dies einfach gar nicht wissen. Ihre Gesundheitlichen Probleme werden durch alles mögliche begründet, nie jedoch durch Gluten-Überempfindlichkeit die ja zu 100% behandelbar ist.

Die nächsten – eigentlich schockierenden – Forschungsergebnisse …

Eine Studie verglich das Blut von 10,000 Menschen vor 50 Jahren mit 10,000 Menschen heutzutage und fand, dass das Auftreten einer ausgeprägten Zöliakie seither um 400% angestiegen ist (durch erhöhte TTG-Antikörper) (ii).

Fänden sich diese Daten – eine 400% Anstieg an Erkrankungsfällen – bei Herz-Krankheiten oder Krebs, ginge die Nachricht durch die Weltpresse! Tatsächlich habe ich überhaupt nichts davon gehört, erst meine umfangreichen Recherchen zum Gluten haben mich drüber stolpern lassen  

der Grund für mangelnde Aufmerksamkeit von Ärzten und Öffentlichkeit gegenüber diesem Problem ....

der Grund ist natürlich klar – Gluten-Überempfindlichkeit behandelt man durch Weglasssen von Gluten. Dies erzeugt keinen Umsatz.

Es gibt ja leider keine öffentlich finanzierte Weiterbildung für Ärzte (auch der Grossteil der Forschung ist privat Finanziert), Kongresse und Vorträge, Zeitungsartikel und Seminare usw werden praktisch aussschliesslich über die Firmen finanziert, die letztlich ihr eigenes Interessen wahren müssen und ihren Aktinären Sorgfalt schulden und nicht in Projekte investieren können, die keinen Umsatz generieren.

Kostenfalle Gluten-Unverträglichkeit

so gut, so herrlich frisch – und für viele von uns so gesundheits-schwächend!

In seinem Artikel über Gluten-Unverträglichkeit zitiert Dr. Mark Hyman den Dr. Peter Green,  Professor of Clinical Medicine for the College of Physicians and Surgeons at Columbia University. Prof. Green untersuchte 10 Millionen Versicherte von CIGNA (US/internat. Krankenversicherung), filterte jene heraus welche eine Diagnose von Zöliakie bekommen haben und fand, dass sich ihre Gesundheits-Kosten durch weniger Konsultationen und Medikamente um > 30% reduziert haben.(iii)

Jedoch – nur ca. 1% der Betroffenen sind korrekt diagnostiziert, d.h. 99% leiden und produzieren grosse Kosten für unser Gesundheits-System.

Hier geht es nicht gerade um einige wenige – wir sprechen (für EU oder USA) von Millionen von Patienten!  Die schwerste Form der Überempfindlichkeit – die Zöliakie – betrifft je nach Land zwischen 1 auf 100 Leuten bis 1:200, das sind knapp 3 Millionen in der EU, die meisten wissen nichts davon.

Nun, eine diagnostizierte Zöliakie ist die eine Sache, aber wesentlich mehr Menschen leiden an einer milderen Form der Gluten-Überempfindlichkeit, unbekannt und sich in völlig anderen chronischen Krankheiten zeigend (s.u.).

Die leichtere Form der Überempfindlichkeit auf Gluten ist deutlich häufiger und könnte bis zu 1/3 der Bevölkerung betreffen.

 

Zöliakie

Symptome zur Zöliakie

ist die „volle Krankheit“ der Gluten-Unverträglichkeit mit

  • heftigen Entzündungsreaktionen im oberen Darm-Bereich,
  • einer „Atrophie“ (Abbau) der Darmschleimhaut und dadurch ausgelöste
  • Mangelverdauung und Mangelversorgung, d.h. Gedeihschwäche
  • fast immer auch heftige Durchfälle, schlimme Blähungen, empfindlicher Bauch

Die nicht aufgenommenen Nährstoffe vergären zu Fuselalkoholen (Kohlenhydrate) und faulen (Eiweiss) zu Leichengiften (Indole, …) was zur massiven Leberbelastung und Hirn/Nerven-Belastungen führt („bin nicht ganz da, binBerauscht“).

Echte Zöliakie ist zwar relativ selten  (o.5 – 1% der Bevölkerung), wir haben aber den enormen Anstieg um 400% in den letzten Jahren erfahren, dieser wird wohl weitersteigen.

Hätten wir einen derartigen Anstieg bei Herzinfarkten oder Autounfällen usw. – gäbe es massive Untersuchungen und Konsequenzen, der „silent killer“ Zöliakie ist in der Regel unbeobachtet und die Patienten erleben in der Regel eine jahrezehntelange Leidensgeschichte bevor sie diagnostiziert werden.

 

Viel häufiger ist aber die „inkomplette Zöliakie“

Gluten Sensitivität: ein Lebensmittel löst viele Erkrankungen aus

 

Ein Review Paper im The New England Journal of Medicine (=Bibel der Schulmedizin) listet  55 „Krankheiten“ ausgelöst durch Verzehr glutenhaltiger Lebensmitteln (iv). Darunter u.a.

 

Ich (Retzek) kann es aus eigener Praxis bestätigen: Gluten ist beteiligt bei vielen Psychiatrischen und Neurologischen Erkrankungen (vi)  – dazu weiter unten ein eigener Abschnitt, hier nur die Krankheits-Namen:

Ausserdem sieht man eine Verbindung zum  Autismus (ix). Viel deutlicher ist der Link zwischen ADS / ADHS (Hyperaktivität) und Gluten-Intoleranz. Bitte beachten Sie hierbei auch meinen Artikel zu GAPS = Gut & Psychology Syndrom – Natasha Campbel-McBride

 

 

 

[image_frame style=“framed_shadow“ align=“center“]http://www.homeopathy.at/wp-content/uploads/Gluten-Weizenfeld-lang-Fotolia_30743779_XS.jpg[/image_frame]

 

Nun, wir Ärzte dachten bisher, dass Gluten nur Zöliakie auslöst und es nur Kinder mit Gedeihstörungen, Durchfällen und Gewichtsverlust betrifft.

Die neuen Untersuchungen zeigen aber dass man alt, abergewichtig oder verstopft sein kann und trotzdem Zöliakie oder Gluten-Überempfindlichkeit haben kann – wie es uns die von uns seit jahrzehnten verlachten Bioresonanzler immer schon gepredigt hatten.

 

Gluten-Überempfindlichkeit ist eigentlich eine  Autoimmune Krankheit 

Gluten löst  „Silent Inflammation“ (versteckte Entzündungen)  im ganzen Körper aus, mit ausgedehnten negativen Effekten in allen Organ-Sysstemen, u.a. dem  Gehirn, Herz, Gelenke und Muskeln, Verdauungs-Trakt, und mehr.

Gluten kann der „einzige Grund“ hinter vielen verschiedenen „Krankheiten“ sein. Daher muss man – um diese Krankheiten zu behandeln nicht nur die Symptome sondern deren Ursache – die Gluten-Überempfindlicheit – behandeln.

natürlich steht nicht hinter jeder Depression oder Autoimmun-Krankheit eine Gluten-Überempfindlichkeit (Hier auch eine schöne übersichtliche FulltextStudie).

Wenn sie aber an dieser Krankheit leiden ist es wichtig diesen möglichen Auslöser nicht zu übersehen!

 

Warum eigentlich sind wir auf diese Lebensmittel so empfindlich?

 dazu empfehle ich das hervorragende Buch „die Weizenwampe“ von Dr. William Davis. Ich habe dem Buch sogar eine eigene Seite gewidmet bei dem auf einige der im Buch beschriebenen Gluten-Schäden dargestellt werden

Weizenwampe: Warum Weizen dick und krank macht

by Dr. med. William Davis [Goldmann Verlag]
Leser-Reviews
Price: EUR 9,99

 

was kann noch Zöliakie auslösen 

Blutdruck-Medikament Olmesartan löst reversibel Zöliakie aus

Hierfür hab ich eine eigene Seite geschrieben: http://www.homeopathy.at/blutdruckmedikament-at2-blocker/

 

References aus dem Artikel von Dr. Mark Hyman

(i) Ludvigsson JF, Montgomery SM, Ekbom A, Brandt L, Granath F. Small-intestinal histopathology and mortality risk in celiac disease. JAMA. 2009 Sep 16;302(11):1171-8.

(ii) Rubio-Tapia A, Kyle RA, Kaplan EL, Johnson DR, Page W, Erdtmann F, Brantner TL, Kim WR, Phelps TK, Lahr BD, Zinsmeister AR, Melton LJ 3rd, Murray JA. Increased prevalence and mortality in undiagnosed celiac disease. Gastroenterology. 2009 Jul;137(1):88-93

(iii) Green PH, Neugut AI, Naiyer AJ, Edwards ZC, Gabinelle S, Chinburapa V. Economic benefits of increased diagnosis of celiac disease in a national managed care population in the United States. J Insur Med. 2008;40(3-4):218-28.

(iv) Farrell RJ, Kelly CP. Celiac sprue. N Engl J Med. 2002 Jan 17;346(3):180-8. Review.

(v) Sedghizadeh PP, Shuler CF, Allen CM, Beck FM, Kalmar JR. Celiac disease and recurrent aphthous stomatitis: a report and review of the literature. Oral Surg Oral Med Oral Pathol Oral Radiol Endod. 2002;94(4):474-478.

(vi) Margutti P, Delunardo F, Ortona E. Autoantibodies associated with psychiatric disorders. Curr Neurovasc Res. 2006 May;3(2):149-57. Review.

(vii) Ludvigsson JF, Reutfors J, Osby U, Ekbom A, Montgomery SM. Coeliac disease and risk of mood disorders–a general population-based cohort study. J Affect Disord. 2007 Apr;99(1-3):117-26. Epub 2006 Oct 6.

(viii) Ludvigsson JF, Osby U, Ekbom A, Montgomery SM. Coeliac disease and risk of schizophrenia and other psychosis: a general population cohort study. Scand J Gastroenterol. 2007 Feb;42(2):179-85.

(ix) Hu WT, Murray JA, Greenaway MC, Parisi JE, Josephs KA. Cognitive impairment and celiac disease. Arch Neurol. 2006 Oct;63(10):1440-6.

(x) Bushara KO. Neurologic presentation of celiac disease. Gastroenterology. 2005 Apr;128(4 Suppl 1):S92-7. Review.

(xi) Millward C, Ferriter M, Calver S, Connell-Jones G. Gluten- and casein-free diets for autistic spectrum disorder. Cochrane Database Syst Rev. 2004;(2):CD003498. Review.

(xii) Green PH, Jabri B. Coeliac disease. Lancet. 2003 Aug 2;362(9381):383-91. Review.

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

9 Comments

  1. Hallo Helmut!
    Weizen wurde so verändert, dass er ein Vielfaches an Gluten enthält als ursprünglich. Viel Gluten hält im Brot die Luftblasen stabiler und die Produktion kann glücklicherweise viel schneller ablaufen. Die Komplexbildung der Mineralstoffe mit der nur bei langer Brotteigführung (Sauerteig) abgebauten Phytinsäure spielt wegen des Nichtvorhandenseins der Mineralstoffe im Weissmehl sowieso keine Rolle. Verzicht auf Weizenweissmehlprodukte verringert die Glutenbelastung deutlich.

    Liebe Grüsse und Danke, dass du deine Recherchen uns allen zu Vefügung stellst

    Michael Balleitner ( OM Ausbildung Wien)

    • HeliR sagt:

      ach, das ist der Effekt der Sauerteig-Führung! Danke für diesen Beitrag, jetzt ist mir das viel besser verständlich. Die Ernährung ist momentan unglaublich spannend und es gibt einige fantastisch überzeugende Bücher dazu. Gery Taubes hat eine fantastisch überzeugende Sammlung präsentiert und Catharine Shanahan ebenfalls ein sehr überzeugendes Buch über Nährstoffreiches Essen präsentiert ach ja, das hab ich sogar auf meiner WEbsite reviewed und halte jetzt mal einen Vortrag über Westson Price und seine Arbeit.
      Das mit der Phytin-Säure ist natürlich ganz spannend. Vielleicht hast du da noch eine Referenz, ein gutes buch …. Danke Michael.

  2. Daniel sagt:

    Guten Tag,
    Meine Frage: darf man Gluten frei essen OHNE Gluten allergisch zu sein?? Was passiert???
    Kann ein Mensch älter werden mit Gluten Allergie wenn er mit diese Krankheit geboren ist ??

    • HeliR sagt:

      Glutenfrei ist immer eine gute Option.

      Ich kenne mehrere ältere Patienten mit wilden „Allergien“ (es sind Unverträglichkeiten, denn der Terminus Allergie ist auf spezielle Reaktionstypen festgelegt worden) – die über jahrzehnte einfach immer wieder beschwerden hatten, die einfach nicht eingeordnet werden konnten.
      Fructose-Intoleranz und Gluten-Intoleranz.

      Lebenslang milde bis starke Stuhl oder Bauchbeschwerden ohne bewusstsein für das Problem. Erst umfangreiche „Ausschluss-Tests“ bzw. Rotations-Diät hat dies dann geklärt – dh. die Antwort ist JA, man kann damit alt werden.

  3. Klinga Ingrid sagt:

    Guten Tag, wissen Sie, dass ich bei Ihren Artikeln zum ersten Mal auf den Zusammenhang einer möglichen Zöliakie (bei mir wird noch einmal Biopsie genommen, um sicher zu sein) und Unverträglichkeit von Alkohol gefunden habe?? Ich habe schon an meinem Verstand gezweifelt und an diversen Ärzten, die einen nur belächeln, wenn man erzählt, dass man plötzlich bei einem halben Glas Wein dieselben Symptome hat wie früher bei einer Flasche ;-). Das beruhigt mich jetzt wirklich ungemein und mein Bauchgefühl war richtig, dass es eben doch einen Grund hat, dass ich plötzlich nichts mehr trinken kann. Ich freue mich langsam wirklich auf meine Glutendiät, denn die Vorteile überwiegen jetzt wirklich langsam. Liebe GRüße und machen Sie bitte weiter. Ihre I. Klinga

  4. Sehr geehrte Damen und Herren,
    seit fast 10 Jahren habe ich die Diagnose „Rheumatoide Arthritis“.
    Durch die Literatur bin ich auf dieses Thema aufmerksam geworden. Seit ca. 2 Monaten
    lebe ich strikt glutenfrei, habe fast 5 Kilo abgenommen und fühle mich SUPER!!!
    DEUTLICH BESSER; KONNTE CORTISON REDUZIEREN UND AUCH DIE SCHMERZMEDIKAMENTE-
    UND FAHRE JETZT SOGAR WIEDER FAHRRAD!!!
    Bin nur gespannt, wie meine Rheumatologen auf diese Botschaft reagieren, ob sie mich vielleicht für „bescheuert“ halten.
    Habe schon Darmpolypen entfernt bekommen. Bin aber nicht als „Zöliakiepatient“ diagnostiziert.

    • HeliR sagt:

      hochinteresssant, bitte mehr davon, was ihnen konkret wirklich gut geholfen hat!

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      zeigt wie Weizen das Hirn zerstört!

  5. Cara sagt:

    Hallo,
    mich würde interessieren, ob Sie einen Zusammenhang zwischen Endometeiose und Weizen-,bzw. Glutenunverträglichkeit sehen? Ich habe beides.
    Ich persönlich sehe einen Zusammenhang, würde nur gerne herausfinden was der Auslöser war, Glutenunverträglichkeit ausgelöst durch Darm Op wegen Endometeiose, oder eben Endometeiose im Darm ausgelöst durch Glutenunverträglichkeit.
    Weizen esse ich seit etwa 6 Jahren nicht mehr, befürchte aber das ich jetzt das gesamte Glutenunverträglichkeit – Spektrum nicht mehr vertrage.
    Lg, cara

    • HeliR sagt:

      kann ich nicht beantworten, ausser dass wir bei bioenergetischen Tests regelhaft Intoleranzen finden. OP-Narben stören sehr häufig und die Folge sind oft Darmprobleme, witzigerweise gerade auch Narben an den Füssen, wie Hallux-OP (schneidet den Lebermeridian durch). Roundup verändert die Darmflora, das kann Leaky Gut auslösen, die Gluten-Sensitivität ist dann die Folge. Endometriose habe ich auch nach Amalgam-Zahn-Entfernung verschwinden sehen, auch mit Progesteron.

      Wir haben uns zuhause auch ziemlich vom Getreide getrennt, was mir v.a. wegen dem Bier grosse Probleme bereitet. Das Paleo-Brot ist ausgezeichnet, auch das Paleo-Müsli.

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