Zink

Zink hat mir heuer – Winter 2010 – ausserordentlich bei Influenza-Therapie geholfen. Um dieses klare Phänomen studienmässig abzusichern habe ich die Pubmed von 2011 bis 2007 auf relevante Studien (Suchbegriff „Zinc“ und „Influenza“) gescreent und nachfolgend die interessantesten Studien zusammengefasst.

Achtung: Sie sollten unbedingt auch die Seite VITAMIN D bei mir auf der Homepage lesen: unfassbar interessante Forschungsergebnisse hinsichtlich Infektions-Prophylaxe und Kontrolle durch VitD. Zink und VitD wirken gerade bei Influenza – Viren synergistisch!

 

Zink bei Infekten

  • 6 von 9 Studien zeigen einen Vorteil von Zink bei Erkältungen.
    Jänner 2011
  • Zink inhibiert sehr effektiv die Vermehrung von Coronaviren wie Polio-Virus (Kinderlähmung), SARS (Vogelgrippe) und Influenza (Grippe). Sehr eindrucksvolle Studie die zeigt, dass ZINK die spezielle Virus-RNAse in Dosisabhängiger Wirkung blockiert. Diese erklärt den fantastischen Effekt bei Influenza.Grafiken aus der Publikation, (c) Plospathogens, Nov. 2010 – zeigen sehr deutliche die Suppression der Virus-Vermehrung in Dosisabhängiger Weise durch Zink:

Zink_blockiert_SARS_in_Zellkulturzink_verhindert_Virusreplikation

 

 

 

 

  • Sehr spannend: ein Artikel JUNI 2010 der auf Zink-Mangel in Öffentlich verköstigten SChulkindern hinweist und v.a. auch, dass damit die Abwehr gegen H1N1 (Schweinegrippe-Virus) drastisch zurückgeht, ist nicht mal im Abstrakt zu bekommen, obwohl er im „Journal für Public Health“ publiziert wurde! Leider – wie immer in solchen fällen – Zink ist als Natursubstanz und Ortho-Substanz nicht patentierbar und daher unvergleichbar uninteressanter als Tamiflu oder die Impfungen, daher werden Publikationen eher suprimiert als promoted! Schande über dieses geheim-korrupte System (die Journale sind alle in Händen der Pharma und können nur publizieren, was biochemisch und Arzneimittel-getriggert ist. Jedwede „Physikalische Therapie“ hat wenig Chance. Wer kann mir den Artikel besorgen? Bitte email an mich.
  • Zink verhindert das Platzen von Influenza-Infizierten HeLa-Zellen und kann die Ausbreitung des Virus verhindern. Studie May 2009
  • Zink ist für normales Immunsystem unabdingbar. Zink-Mangel begünstigt Altern, Selen + NADH verbessern den Zink-Stoffwechsel und akzentuieren damit den AntiAging-Effekt von Zink Studie 2009
  • Influenza Virus hebelt die Antivirale Aktivität von Zellen aus, indem es an die ZINK-Finger eines Enzyms (Caspase) bindet und dieses damit hemmt. Caspase ist notwendig zur Produktion von antiviraler RNA, die dadurch fehlt. Studie 2009  der eindrucksvolle Effekt von ZINK auf Influenza-Viren muss mit diesem Phänomen zusammenhängen.
  • Zink-Verbindung kann Tod von H1N1 infizierten Mäusen zu 80% verhindern. Studie 2007interessanterweise konnte ich keine weitere Nachfolgestudie noch weiterführende INformation über ZnAl42, die Zink-Metallo-Verbindung finden. Dies wohl wegen mangelnder Patentierbarkeit und Preiswürdigkeit des therapeutischen Mediums. Eine so einfache und probate Möglichkeit (2 x gabe von Zink verhinderte zu 80% fatales Outcome bei Mäusen mit H1N1 Infektion) ist wohl nicht interessant genug um weiter beforscht zu werden! Anstatt dessen haben wir alleine in Österreich Millionen Pandemie-Impfstoffe eingebunkert.Allerdings habe ich bei Nachforschung zu obiger Studie folgende ganz interessante Studie gefunden:

 

  • BRENNESSEL-Extrakt enthält ein Lektin und kann tötliche SARS – VIRUS – Infektion bei Mäusen verhindern. Virus breite sich aus, aber die Krankheits-Symptome sind deutlich vermindert und die Tiere sterben nicht. Studie Jänner 2011

 

Zink und Gemütszustand

Meta-Analyse mehrerer Studien zeigt dass Zink bei Depressionen positiv / hilfreich wirken kann. Diese Analyse betrachtet nur Zink als einzige Substitution alleine, nicht im Rahmen eines Kombinierten orthomolekularen Paketes gegen Depresssion mit 5HTP, Vitamin C, Vitamin D usw.. Studie Juli 2011

 

Zink und KPU / HPU = Kryptopyrrol – Urie

siehe meine Seite KPU, auf der ich genau beschreibe: die Indizien für diese merkwürdige Stoffwechsel-Störung – vermutlich induziert durch Nahrungsmittel-Toxine –

welche zu ADS, ADHS, Erschöpfung, Burnout … führen kann

 

Einfacher Test für Zink-Bedarf „Zink-Geschmackstest“

Zink-Geschmacktest nach Bryce-Smith

Zink-Geschmackstest von Bryce-Smith

 

Testlösung: 0,1% Zinksulfatlösung, also das “normale” handelsübliche Zinksulfat 1g in 1 Liter destilliertem Wasser (= 1 g Zinksulfat x 7 H2O [= Zinksulfat-Heptahydrat, das handelsübliche Zinksulfat] in 1 Liter destilliertem Wasser).

Testdurchführung:

für optimalen Test mind. 1/2 Stunde nichts essen, nicht rauchen, nichts anderes trinken außer Wasser.
5-10 ml der 0,1% Testlösung (ein kleiner Schluck) in den Mund nehmen und für max. 10-15 Sekunden abschmecken (wie bei Weinprobe, im Mund hin und herspülen), dann ausspucken oder hinunterschlucken (10 ml enthalten 2,3 mg Zink).

Testauswertung:

Einteilung der Probanden in 4 Kategorien:
 
1. Kann keinen Geschmack anders als Wasser feststellen.
2. Kann anfangs ebenfalls keinerlei Geschmack feststellen, nach einigen Sekunden (bis zu 15) dann aber Unterscheidung von Wasser durch einen faden, trockenen bis pelzigen oder manchmal auch süßen Geschmack. Entscheidend für die Zuteilung zu dieser Kategorie ist, dass man nicht sofort etwas schmeckt, sondern erst verzögert.
3. Stellt sofort fest dass es kein Wasser ist, der (unangenehme) Geschmack ist aber nicht sehr ausgeprägt, verstärkt sich aber mit der Zeit.
4. Der Proband empfindet sofort einen sehr unangenehmen bis widerlichen, meist als metallisch beschriebenen Geschmack und verzieht dabei auch das Gesicht. Der Geschmack kann für eine halbe Stunde und länger wahrgenommen werden.
Bei Testergebnissen der Kategorie 1 und 2 ist die Zinkversorgung noch nicht ausreichend, bei 3-4 ist die Zinkversorgung gut bis optimal und kann versuchsweise auch reduziert werden. Test dann ggf. im Abstand (3 Monate) wiederholen.

Information habe ich von der Webseite: http://www.allergien-behandeln.de /  http://www.perque.com/lifestyle/self-tests/zinc-taste-test/

Studien zum Zink-Geschmack-Test:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=zinc+taste+test  (insg ca 100 Studien)

 

 

Versagen von ZINK-Supplementierung

  • Zink-Gabe verändert nicht Inzidenz und Schweregrad sowie outcome in Kindern in Nepal die PNEUMONIE erleiden: Studie Juni 2010
  • Kurzfristige Zink-Gabe verändert in den nächsten 6 Monaten NICHT das Outcome hinsichtlich Diarrhoe und Pneumonie i Nepals Kindern Sept. 2010

 

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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