Vitamin D und Krebs

Diese Seite ist als Ergänzung zu meiner Hauptseite „Vitamin D“ zu sehen. Da es so unglaublich viele aktuelle Studien zum Krebs/VitD gibt (aktuell 7018 Studien Juli 2012) hab ich diesen Teil hier auf eine eigene Seite ausgelagert.

 


Zum Einstieg zwei „typische“ VitD – Krebs – Präventions – Studien

 

Calcium & Vitamin D vermindert Krebs um -77%

erstaunliche Studie aus 2007 – hier im FullTextPDF:  menopausale Frauen haben Kalzium oder Kalzium + Vitamin D bekommen. Es kam daraufhin zu einer massiven Reduktion der Brustkrebs-Rate sowie anderer Krebsarten.

 

Vitamin D vermindert Brustkrebs um -45%

fantastische Studie aus 2009 mit grosser Teilnehmerzahl und langer Dauer!
 
knapp 50% Reduktion von Brustkrebs durch VitD.
Studien-Teilnehmer: 67.000 Frauen

Gruppe  (A)  bekommt 10.000 IE VitD / Woche
Gruppe  (B)  bekommt 50.000 IE VitD / Woche

nach 10 Jahre sind knapp 3000 Brustkrebs-Fälle aufgetreten. Dabei zeigt sich deutlich ein Unterschied:

in der Gruppe mit höher dosiertem VitD -42% an Brustkrebszahlen. Wenn diese Frauen dann auch noch in die Sonnen gingen -45% Risikominderung für Brustkrebs. Französische Studie Nov 2010  im FullTextPDF verfügbar.

 

Achtung: wir geben heute nicht mehr ungezielt einfach 10.000, oder 20.000 oder 50.000 IE VitD pro Woche, sondern messen, was letztlich im Blut ankommt. Bei meinen eigenen Messungen fand ich dass MINDESTENS 40-50.000 IE notwendig sind um auf 40-50ng/ml Serum-Wert zu kommen. Bei Tumorpatienten in der Rezidiv-Prophylaxe oder bei Primär-Prophylaxe (zB bei Familien-Belastung) empfehlen wir mindestens 70-80ng/ml 25OH-VitD3. 

Meine Vorgehensweise: ich messe KEINEN Eingangswert mehr, da dieser IMMER viel zu niedrig ist. Ich beginne mit 35-50.000 IE / Woche (einmal wöchentlich verabreicht) und messe nach 3-5 Monaten nun den Blutwert und adaptiere entsprechend.

 

Kommentar von Dr. Retzek

Kommentar Retzek: bei 50.000 IE VitD / Woche erwarte ich erfahrungsgemäss zwischen 50-80ng/ml VitD-25OH im Blut zu messen was nach USA-Kriterien „mittlerer Normalwert“ darstellt.

Bei meinem Patientenklientel messe ich jetzt, Anfang März 2011, einen 25OH-VitD Spiegel zwischen 4-10 ng/ml, also alle in einer MASSIVEN MANGELZUSTAND.

Demgemäss herrscht bei den meisten Menschen Lustlosigkeit bis zur Depressivität, Energiemangel und subtile Schmerzen als Grundgefühl vor – typische Folgen eines VitD-Mangels siehe meine VitD-Hauptseite,
–> was sofort nach 1-2 „Sonnentagen“ verschwindet.

 

Nun, die Empfehlungen offizieller Gesellschaften in Österreichisch liegen bei 2-3000 IE VitD  / Woche, von mehr wird öffentlich mit „multiplen Nebenwirkungen“ in Zeitschriften (zB „ganze Woche“ Anfang März 2011 von „Arzt“) gewarnt.

Mit dieser geringen Dosis liegt man nach meinen Messungen weit unter dem unteren Grenzwert für VitD, hat nach USA-Kritierien einen schweren VitD-Mangelzustand.

Ich plädiere daher an meine werten Kollegen bei den Zeitungen nicht zu schwätzen oder zu deuteln oder sich mit dummen Angstparolen als „Experten“ in Szene zu setzen, sondern gemäss der EVIDENZ (1A) adäquat zu messen und einzustellen.

Die Evidenz ergibt sich deutlich aus den vielen hier verlinkten Studien.

 

 

 

Wirkmechanismus

 

Wieso wirkt VitD so fantastisch präventiv und therapeutisch bei Krebs?

Review von 2009 mit den damals aktuell bekannten Wirkmechanismen im Fulltext PDF. VitD extrem beforscht, es erscheinen knapp 50-60 Studien PRO WOCHE zu diesem Thema und es ist tatsächlich schwer Schritt zu halten mit den neuesnten Erkenntnissen.

Kurz gesagt ist VitD ein Differenzierungsfaktor für viele Tumor-Entitäten, d.h. die „unreifen Krebszellen“ reifen vermehrt aus, verlieren damit auch an Bösartigkeit und Metastasierungs-Fähigkeit. Obige Studie beschreibt genau den Status der Wissenschaftlichen Forschung zur Differenzierung von krebs durch VitD

 

Vitamin D zur Therapie bei Krebs

 Einzelne Karzinom- bzw. Tumor – Entitäten | Studien die Vitamin-D als Krebs Therapeutikum zeigen

 

18 Krebsarten von Vitamin D beeinflussbar

 FullTextPDF einer Studie aus 2012 die unterschiedliche Überlebensraten von Schwarzafrikanern in den USA durch deren generell niedrigeren Vitamin D Status erklären und eine deutliche Korrelation zw. Überlebensrate und VitD-Status finden für:

Lungenkrebs (alle ARten), Brustkrebs, Eierstockkrebs, Ösophagus-Karzinom, Magen-Karzinom, Colon-Karzinom, Rektum-Karzinom, Prostata-Karzinom, Multiples Myelom, Leukämie, Uterus-Karzinom, Blasen-Krebs – Studie 2006

Aus 2010 wissen wir auch noch dass Hodgkin-Lymphom ebenfalls VitD-Abhängig ist (s.u.)

 

Brustkrebs

im Xeno-Transplantat-Modell:  -50 bis -70% schrumpfen des Brustkrebs durch Calcitriol

Maus die mit Brustkrebs beimpft wurde, wurde mit höheren Dosen von Calcitriol behandelt: Tumore schrumpften um 50-70%, vergleichbar oder mehr als mit Aromatase-Hemmern. Bei niedrigen Dosierungen konnte Aromatase-Hemmer + Calcitriol zusammen verstärkt wirken, bei höheren Dosierungen reichte Calcitriol alleine. Aromatase wurde v.a. im Brust-Fettgewebe gehemmt, ausserdem der Östrogen-Rezeptor alpha reduziert.

Studie Juni 2011 

 

Vitamin D hemmt Aromatase – (Wachstumsfaktor) nur im Krebs

VitD hemmt Aromatase im Brustkrebs > 60%, auch im Xeno-Transplantat in der krebs-Maus

2010 – Calcitriol (aktives VitD) hemmt Aromatase (Östrogenproduzierendes Enzym) in der Brust während es diese im Knochen verbessert. Dadurch kommt es zur Krebshemmung in der Brust, minderung der lokalen Entzündung durch verringerung der Brust-Prostaglandine und gleichzeitig zur Verbesserung des Knochenwachstums.

Studie 2010 hier die Studie im FullTextPDF

 

Grosse Studie 2009 mit 67.000 Teilnehmerinnen über 10j: -45% Brustkrebs verhindert!

text der Studie siehe oben, im Eingangsbereich dieser Seite

 

 

 

Cholangio-Zelluläres Karzinom (CCC)

Gallenwegskarzinom (cholangiocellular carcinoma) wie auch Magenkrebs (gastric cancer) werden massiv über VitD reguliert. Überleben der Zellen stark vom VitD Mangel abhängig. VitD unterstützt den Effekt von Chemotherapie synergistisch. Eindrucksvolle Datenlage, fantastische Grafiken! Studie Sept 2011

weitere Daten aus der Studie inkl. spannender Grafik

Umrechnung ng/ml in nmol/l für die Grafik dieser Studie: 

25-OH-Vitamin D3 ng/ml x 2,496 =

nmol/l

 – um die fantastische Hemmwirkung von 10µM zu bekommen = 10.000 nM benötigen wir Blutwerte von 25.000 ng/ml  –> völlig unrealistisch hoch! Ich kann nur hoffen, ich hab mich hier beim stöchiometrieren verrechnet, vielleicht kann mich ein Leser kontrollieren oder korrigieren (dann bitte email an mich)

Vitamin D hemmt Wachstum von Magenkrebs und Cholangiokarzinom Zellen dosisabhängig und unterstützt Chemotherapie

 

 

Lymphom

Mb. Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphome

Schlechtere Prognose der Schwarzen in USA durch schlechten VitD-Status erklärt. Studie April 2012 – aber: Aber eine Studie aus 2011 stellt diese Daten in Frage: wenn Patienten über ihre Ernährung mehr VitD eingenommen hatten, war das Risiko für Hodgkin-Lymphom grösser! Studie 2012

bei Patienten mit Non-Hodgkin Lymphom auffallend deutlich assoziation von schlechter Prognose mit niedrigem VitD-Spiegel (Studie Sept 2010)

 

 

 

Melanom

bei Patienten mit vorherigem Nicht-Melanom-Hautkrebs bringt auch eine geringe VitD-Substitution (400 IE) eine -50% Reduktion von Melanomen. Bei „gesunden“ Patienten keine Verbesserung bei dieser geringen VitD-Dosis!  Studie Juli 2011

Dies bedeutet dass durch jedwede Hautkrebs-Bildung der Körper sehr wohl „präformiert“ ist neue/andere Krebsformen zu entwickeln, was wir als „miasmatische Belastung“ in der Homöopathie seit > 200 Jahren kennen.

Prostatakrebs

  • Vitamin D in 4000IE/d – reduziert in 55% den vorhandenen Prostata-Krebs, obwohl PSA-Level gleich bleibt März 2012
  • Vitamin D reduziert die Sterberate durch Prostatakrebs um ca. 57%  Mai 2012

Plattenepithel-Karzinome

  • VitD-Status korreliert mit rückfallfreiem Interval nach Plattenepithel-Karzinoms von Lunge, Mund, Rachen, Ösophagus usw – Jän 2011
    „… wir fanden das krankheitsfreies Überleben sowie das gesamt-überleben mit VitD – Spiegel korrelierte …“

 

http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2010/04/13/sunshine-can-help-prevent-antibiotic-resistant-bacteria.aspx

 

 

Weiterführende Seiten auf anderen Websites

 

Dr.med. Helmut Retzek, 5 Jahre Grundlagenforschung, zahlreiche wissenschaftliche und komplementärmed. Artikel | Praxis für homöopathische und komplementäre Krebstherapie in Vöcklabruck / OÖ

Persönlicher Kommentar von Dr. Retzek 

Heute muss ich sagen „ich wusste dies einfach nicht, wir Ärzte werden einseitig informiert“.

Milliarden werden in modernster Chemos versenkt ohne „harte Daten“ mit geringerem Effekt als wir alle erwarten. Für Bewerbung des präventivmed. und therapeutischen Nutzens eines anständigen Vitamin D Spiegels gibt es keinen Euro, sodass meine Kollegen diesbezüglich kaum Bescheid wissen und daher – unwissentlich – skeptisch sind.

Diese Dinge sind es, die mich frappieren, die mich erstaunen und mich antreiben hier nachzuforschen und dies „sauber“ und „studien-basiert / referenziert“ zu dokumentieren.

 

Übrigens: Vitamin D – Therapie gehört nicht zur Komplementärmedizin sondern ist eigentlich Orthomolekularmedizin: Therapie durch Optimierung von Vitamin-Spiegel. Natürlich messen wir Orthomolekularmediziner die korrekten Blutwerte v.a. nach der Vitaminisierung um in den optimalen therapeutischen Bereich zu arbeiten.

weiterführender Kommentar Retzek zu Medizin-Systemen

Ohne dass dies explizit irgendwo geklärt wurde, hat sich die Medizin mittlerweile in 3 grosse Gruppen geteilt:

1) Schulmedizin: ausschliesslich mit aktuellen Medikamenten arbeitend, im Hintergrund „BigPharma“ mit grossen Werbebudgets, viele Pharmareferenten, einmalige Marktdurchdringungs-Instrumente. 1700 Pharma-Lobbyisten sind alleine in Berlin tätig um entsprechende Schienen zu legen. Exquisiter Artikel von Mercola.

2)  XXXX-Medizin („Ganzheits?“):  Orthomolekular (Therapie mit Vitaminen und Spurenelementen), Ernährungs-Therapie, Biophysikalische Methoden, Phytotherapie, Kurverfahren: wenig Werbebudgets, wird regelmässig durch BigPharma und deren Satelliten desavouiert, intensive Versuche diese durch Reglementierung zu verdrängen und nur Pharma-Medizin zuzulassen.

3)  „Klassische“ Komplementärmedizin: heute fast ganz in Heilpraktikerhänden – Homöopathie, Phytotherapien, Ausleitungs-Therapien usw, oft hochwirksame Heilverfahren – aber aufgrund der starken Reglementierungen aus den Händen von studierten Heilkundigen verschoben in Hände von Laien oder Energethiker, Pendler und Body-Talk-Tanten. Dort wird es dann tatsächlich oft fehlerhaft oder einseitig verwendet, ein einziger Fall genügt bereits um die Reglementierungsschraube enger zu drehen.

 

weitere Studien zum Thema Krebs und Vitamin D

einige Studien über Vitamin D

nachfolgende Zusammenstellung habe ich von der Website von Dr. Mercola kopiert den ich hiermit eindeutig als Quelle und Referenz für diese Einträge zitieren möchte. So ich die Zeit finde, werde ich die Studien einzeln durchgehen und auf deutsch kommentieren, wegen der Wichtigkeit der Information möchte ich auf diese unglaubliche Dichte an faktischen Wissen unbedingt hinweisen.

Dr. Mercola berichtet, dass über 800 Studien beweisen, dass durch Ausreichende Sonnenbestrahlung bzw. alternativ der Einnahme von Vitamin D das Krebsrisiko um 50% gesenkt werden kann. Laut Dr. Mercola ist mittlerweile nachgewiesen, dass Vitamin D bei 3000 Genen regulativ eingreift. Ich zitiere Dr. Mercola direkt:

Reuter’s information is actually a bit misleading as other scientists have identified a total of nearly 3,000 genes that are upregulated by vitamin D. The particular study referenced above identified 200 genes affected, but it’s not clear if that is in addition to the ones already identified, or if they simply confirmed many of the ones found by others.

One thing’s for sure: Vitamin D is one of the major keys for disease prevention and for optimal health.

The evidence just keeps pouring in that vitamin D is a superstar for your health. Here we have compiled some of the TOP references proving beyond a doubt that getting proper sun exposure is not a luxury, but a necessity.

Journal Articles

Over 800 References Showing Vitamin D’s Effectiveness for Cancer

[No authors listed]. Vitamin D – monograph. Altern Med Rev. 2008 Jun;13(2):153-64.

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HeliR
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Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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