Vitamin-C und Chemotherapie

Chemo bei Krebs

Chemotherapie - mit entsprechender Ernährung und Versorgung mit Orthomolekular-Substanzen verliert sie viele ihrer Nebenwirkungen

Chemo bei Krebs

Chemotherapie – mit entsprechender Ernährung und Versorgung mit Orthomolekular-Substanzen verliert sie viele ihrer Nebenwirkungen

heute – 8.Nov 2011 – wieder eine Patientin die anruft, sie kann jetzt nach 3rd-Line Chemo aus Schwäche und Atemnot nur noch im Bett liegen. Bis zur Chemo war sie gut mobil.

 

Der Onkologe – aus dem AKH Linz –  hat die bei solchen Zuständen sehr bewährten Vitamin C – Infusion verboten „bringt nichts – neue Erkenntnisse – es stört die Chemotherapie“.

Ich war entsetzt – sollte ich meinen Patienten geschadet haben? Der Onkologe ist ja Fachmann – macht tag und nachts nichts anderes als Chemo, jede Fortbildung dient der Chemo – er sollte es wissen!

 

Wir Ganzheitsmediziner geben den Patienten seit Jahrzehnten in der Prä-Chemo-Phase gerne Vitamin C, da wir ja gelernt haben, dass das Vitamin C mit seinem pro-oxidativem Effekt in den Tumorzellen direkt Tumor-toxisch sowie die Chemo unterstützend wirksam ist,  [highlight1 variation=“yellow“] einen Teil der Studien habe ich schon  auf meiner umfangreichen VitC-Seite ausrecherchiert. [/highlight1]

Ausserdem sehen wir die Chemo-Induzierten Schwächezustände unter Highdose-Ascorbat um den Faktor 3-5 schneller besser werden

Desswegen hab ich heute die Studien des letzten Jahres zum Vitamin C bei Chemotherapie und Vitamin C bei Krebs nachrecherchiert und diese haben bestätigt, was ich sowieso wusste:

die Evidenz ist so dicht, dass man angesichts der Datenlage Vitamin-C als selbstverständliches Co-Therapeutikum in der  Tumortherapie ansehen muss. Grosse „Doppelblind-Studien“ wird es nie geben können, da eine Natursubstanz nicht patentierbar ist und das einzige Interesse der Industrie im Vernebeln derartiger Möglichkeiten besteht, unser Linzer AKH-Onkologe ist ein klassisches Opfer dieser unbestreitbaren Tatsachen (siehe Video zu BurzynskiInterview mit Mercola, meine Vitamin-D – Seite … …. ..)

 

Kollege Onkologe hat sicher viel Schulung und Erfahrung zur Chemo, sonst aber begrenzte Wissensresourcen rundherum.

Kein unübliches Szenario: unser aller Problem ist das manische und unkorrigierbare Selbstbild vieler Onkologen die „aus dem Bauch heraus“ alles ausser Chemo ablehnen und dabei täglich Menschen bis in den Tod hinein chemotherapeutisch begleiten ohne je einen Selbstzweifel zu bekommen – Onkologen die regelhaft Rückmeldungen von Patienten von „drastischer Besserung durch XXYY“  als „Einbildung“ abqualifizieren. Vermutlich ein normaler Selbst-Schutz-Mechanismus. 

 

Fazit 

Lieber Kollege – wenn sie Studien – oder auch nur klare Evidenz aus ihrer persönlichen Erfahrung haben, die meinen Recherchen hier widersprechen sowie unseren (orthomolekular-therapeutischen) Erfahrungen, bitte rasch einen Link oder einen Kommentar usw. zumailen.

Ansonsten gilt der weise Spruch von Dr. Rainer Schroth: [highlight1 variation=“yellow“] „Werter Herr Oberarzt, Herr Primar, Herr Kollege, – nach so langer Zeit ist eine Nachschulung keine Schande! “ [/highlight1]

Sowie der weise Spruch von Peter Fässler-Weibel, dem ganz grossen Forscher: [highlight1 variation=“yellow“] „wenn du keine Ahnung hast was du sagen sollst, dann halte einfach den Mund!“ [/highlight1]

 

Rezente Studien 2011 zum Thema Vitamin C und Chemotherapie

 

Chemo-Resistente Zellen durch VitC chemo-sensibel

  • MDR-Zellen durch Vitamin C und andere Nährstoffe vermindertes Überleben sowie erhöhte Empfindlichkeit auf Chemotherapie.  Studie Jänner 2012Hier geht es um Tumorzellen die bereits eine Resistenz gegenüber Chemotherapie entwickelt hatten. Diese Zellen konnten durch eine Ernährungs-Zusatzmischung (lysine, proline, ascorbic acid and green tea extract) bis zu 50% in ihrer Überlebenstüchtigkeit gebremst sowie bis zu 76% in ihrer Sensibilität gegen Chemo erhöht werden!  
  • Dazu noch folgende wichtige aktuelle Übersichtsarbeit (Review): „Mikronährstoffe – ein neues Werkzeug zur effektiven Kontrolle von Metastasierung und anderer Schlüsselmechanismen des Krebs“ – Review aus 2010 – die nur durch den Hauptautor „Mathias Rath“ in ihrer Aussagekraft abgeschwächt wird, jedoch 50 weitere Studien zitiert.

 

….. noch etwa 10-20 studien (bereits rausgesucht) hier noch einzutragen ……  

 

Chemotherapeutika werden durch ASCORBIN wirksamer

Docetaxel, Epirubicin, Irinotecan, 5-FU

  • Studie 2011: Wirkmechanismus von Ascorbin-Vorbehandlung zur Chemo bestätigt (paradoxe Bildung freier Radikale in den Krebszellen + Hemmung des Zellwachstums-Zyklus). Vorbehandlung von Krebszellen durch Ascorbat sensibilisiert diese gegenüber den Chemotherapeutika. Je mehr Ascorbat, desto stärker wirken die Chemotherapeutika.  Jedoch kein wirkverstärkender Effekt durch Ascorbinsäure bei  Oxaliplatin and Vinorelbin.
    spannend, dass diese Studie von der Uni Marburg kommt, die sich ja besonders im „Verfolgen“ jeder komplementären oder homöopathischen Sichtweise hervortut! 

 Doxorubicin

  • Vitamin C hilft gut gegen Kardiotoxizität. Dies besonders Präventiv/Protektiv vor der Doxo-Gabe. Studie 2012. Siehe auch meine sehr umfangreiche Recherchen zum Doxorubicin und dessen Kardiotoxizität 
 

Einige Weiter Studien – übertragen aus meiner Hauptseite

 Brustkrebs: Vitamin C Einnahme NACH der Diagnose verringert das Risiko für Rezidiv um 30%. Ebenso VitE. Die VitE einnahme verringert die Gesamtmortalität – also auch andere Krankheiten – um fast 30%. ACHTUNG: KAROTINOIDE HABEN DAS RISIKO EINES REZIDIVES VERDOPPELT  Studie 2011

 

 

Vitamin C ist kontraindiziert bei …..

Pretreatment mit Vitamin C vor Chemotherapie von Leukämie und Lymphomen schwächt die Wirksamkeit der Chemo ab: Studie 2008

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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