Vitamin C

lemons

Seite mit umfangreicher Sammlung Information zur Ascorbinsäure – solide wissenschaftliche Studien aus der Pubmed aus Peer-Reviewed Journals.

 

Neu überarbeitet Dez 2011 –> AUFREGEND (!!!!) neue Studien gefunden: VitC zur Therapie von GICHT / Leukämie / Krebs – bis zu 50% Unterdrückung des Tumorwachstums – unterstützt die zytotoxischen Effekte von Chemotherapeutika auf Krebszellen synergistisch und beschützt gleichzeitig „gesunde Zellen“.

 

Appell und Info für ärztliche Kollegen

Vorweg ein kurzer Appell an meine ärztlichen Kollegen

dieser Abschnitt ist für Laien zu fach-komplex geschrieben, bitte überspringen

Werter Kollege – immer wieder höre ich von den von mir beratenen Patienten dass die high-dose Na-Ascorbat-Infusion verweigert oder schlecht geredet wird.

Ich möchte Sie ersuchen, die nachfolgenden Studien selber zu überprüfen: High-Dose Ascorbin wirkt Tumortoxisch und – nicht unwesentlich – verbessert deutlich AZ der Patienten. Neueste Studien aus Mitte/Ende 2011 zeigen deutlich synergistische Effekte mit Chemotherapie. Dramatisch sind die Beweise fürs Pancreas-Carcinom, auch die Studien zur Leukämie sind sehr beeindruckend!

Nachfolgende von mir exzerpierte Studien zeigen dass HOCHDOSIS-VIT C deutliche EVIDENZ Level 3 und tw. 2 hat, in sauberen wissenschaftlichen – und auch klinischen Studien!

 

Kurz zusammengefasster Wirkmechanismus:

Tumorzellen haben pervertierten mitochondriellen Energiestoffwechsel, der anstatt SUPEROXID (O2*-) v.a. NITROXID (NO*) Radikale und intrazelluläres iNO produziert. iNO hat sich in vielfältigster Weise als Krebs-Induktor/Mediator/Modulator usw erwiesen (Ekmekcioglu 2005, Coulter 2008, Yasuda 2008).

 

Hochdosiertes VitC – im mmol/l Konzentrationen wie es nur durch Infusion ab 25g  i.v. erreicht werden kann – wirkt zusammen mit dem im Tumorpatien extrem hohen Ferritin (bitte einfach einmal messen – nicht Eisen sondern Ferritin messen) „paradox oxidativ“ über Fenton-Reaktion zur Bildung von H2O2, welches mit dem Tumoreigenen nur dort extrem hoch auftretendem NO* zu Peroxinitrit reagiert – dieses Peroxinitrit wirkt stark tumortoxisch (Verax 2009), ausserdem kann die Tumorzelle wegen Katalase-Defizit das anfallende H2O2 nicht eliminieren und geht an dem „oxidativen Burst“ zugrunde.

Nebenbei korrigiert dieses Hochdosis-VitC die vielfältigen Mangelzustände der Patienten – deren VitC-Spiegel im Bereich der Skorbut-Grenze liegen (s.u.)

Ausserdem vermindert es die Bildung von NO aus den Tumorzellen, welches im Tumor als „Hypoxie-Faktor“ die Neovaskularisierung triggert. (Yasuda 2008)

Im Tumorgewebe AUGMENTIERT Ascorbin-Säure die Wirkung der Chemotherapie, hier sind bereits Studien da, siehe unten.

 

Daher

Werter Kollege: pauschale Aussagen wie „schädlich, schlecht, unwirksam ….“, noch schlimmer „wirkungslose Abzocke …“ – wie ich es immer wieder als Rückmeldung meiner ärztlichen Kollegen, v.a. Onkologen, von den von mir beratenen Patienten höre, sind mir angesichts der vorhandenen wissenschaftlichen und auch empirischen Evidenz unverständlich.

Angesichts der Dichte der Evidenz finde ich ist dies nachgerade eine bewusste Schwächung der Möglichkeiten die Sie selber – werter Kollege – in der Hand haben.

Sie können gerne meine Website als Sprungbrett verwenden, sonst folgenden Link benutzen um alle entsprechenden Studien zu screenen: Pubmed „ascorbic cancer“ (zum Zeitpunkt Mai 2011 – ca 3000 Studien). 

Ausserdem hier mein Vortrag „Hochdosis-VitC in Onkologie“ für den ich ca. 400 Studien bis 2016 zusammengefasst und aufbereitet habe.

 

Einleitung:  Skorbut, je gibts denn das noch?

chronisch erkrankte – aber auch chronisch gestresste – Menschen haben ALLE massiven und manifesten Vitamin C Mangel durch erhöhten Verbrauch.

Um die Implikation dieser Aussage zu verstehen darf ich auf die Matrosen verweisen, die während der Überfahrt nach Amerika im 15.-16. Jahrhundert an SKORBUT – dem Vitamin C Mangel – verstorben sind

In TV-Berichten wird von 20% verstorbenen und 20% schwer erkrankten „Skorbut“-Matrosen bis zur Antdeckung des „A“-Scorbut-Faktors (Ascorbin-Säure) berichtet, während einer Überfahrt von 6-10 Wochen „hohe Belastung ohne Vitamin C“ .

Ascorbat-Mangel – ganz typisch bei Krankheiten

Schauen Sie sich bitte nachfolgende Tabelle an, konzentrieren sie sich nur auf die Spalten „WER“ und auf die Zahlen bei „KONZENTRATION“.   – Anmerkung: CED = „chronisch entzündliche Darm-Erkrankung“ wie Mb Crohn, Colitis (ulzerosa)

Vitamin C Spiegel bei Krankheiten

 

Sie sehen deutlich, dass – je chronischer und auch – je ernster eine Krankheit ist – desto ausgeprägter der Vitamin C Mangel vorhanden ist: wir wissen dass Krebserkrankte, Diabetiker, therapierte Rheumatiker usw zB unter der Skorbut-Grenze sind (und desswegen natürlich die Zahnfleischblutungen, leicht blaue Flecken usw. haben).

Vitamin C ist aus unserem Essen nachweisslich verschwunden

dazu hören sie bitte kurz (1-2 Minuten) in nachfolgende Reportage hinein

 

 

Vitamin C Mangelzustände ubiquitär und gesundheitlich absolut relevant

Ist dies nachgewiesen, „gibt es wissenschaftliche Studien dazu“?

Die nachfolgende Studien-Sammlung sollen ihnen zeigen wie drastisch die Folgen eines versteckten, chronischen Vitamin C Mangels sind, zB die 50% Reduktion der Sterblichkeit bei kindlichen HerzOP, bei schweren Pneumonien, doppelt so gutes Outcome bei Hörsturz, deutliiche Effekte bei Krebs, Depression …. usw usf.

Aus der Praxis: Vitamin – C beeinflusst die ganze  „Befindlichkeit“ positiv

Da Vitamin C in sehr viele Reaktions-Kreisläufe des biochemischen Stoffwechsels des Menschen einbezogen ist (ua: Produktion von Serotonin aus Tryptophan, Kollagen-Synthese ….) hat ein VitC-Mangel – ausgelöst durch eine schwere Krankheit oder eine leichte chronische – hat dies natürlich Folgen für die Gesamtbefindlichkeit.

Beispiel Depression

Die Rückmeldung von Patienten, die in kurzer Zeit eine deutliche Verbesserung ihrer DEPRESSION durch Vitamin C Infusion erlebten, hat mich zB absolut erstaunt – zeigt aber, dass die Serotonin-Synthese (=Glückshormon) VitC abhängig ist! Hierzu gibts auch einige Studien aus seriöser Quelle (Univ. Kliniken), s.u.

Daher darf man feststellen

Die Datenlage zur Nutzhaftigkeit von „high-dose VitC“ – v.a. der INTRAVENÖSEN GABE von 12-25g Vitamin C – ist mittlerweile ausserordentlich dicht.

Gerade auch für Krebspatienten scheint dies gemäss der Studiendaten eine besonders wichtige Option zu sein – Minderung der Nebenwirkungen von Chemo sowie Besserung des Ansprechens auf die Chemo – und hat vielleicht desswegen eine so umfangreiche Ausweitung in den letzten Jahren erfahren

 

Wie ist diese Seite hier aufgebaut?

  • nach der obigen Einleitung folgt nun ein Abschnitt über potentielle Nebenwirkungen und Toxizität von Ascorbinsäure.Ich habe versucht alles zu erfassen – kaum etwas gefunden. Gerne nehme ich Hinweise von Lesern oder Kollegen entgegen, dies hier ist keine „Jubelseite“ sondern der Versuch die Thematik objektiv „wissenschaftlich“ aufzuarbeiten.
  • Anschliessend STUDIEN zu einzelnen Krankheiten bei denen VitC eine deutliche Wirkung zeigt
  • Letztlich KREBS und Vitamin-C: zuerst eine Erklärung der Wirkmechanismen (Interessant für Kollegen), dann Studien zu den einzelnen Krebsarten, wo VitC Effekte gezeigt hat.

 

 

Werter Leser, ich hoffe, sie können sich was rauslesen. Wenn sie selber Informationen haben: bitte an mich mailen (oben rechts das Icon), Kommentare können unten gemacht werden, letztlich „erarbeite ich mir“ immer wieder umfangreich Themenkomplexe und mache dann auf meiner offiziellen Facebook-Seite und auf Twitter Hinweise – abonnieren Sie einfach die Facebook – Seite, dann bekommen Sie (selten, etwa alle 2 wochen mache ich einen Beitrag) Hinweise wenn irgendetwas interessantes aufgekommen ist.

 

 

Anfangs: Nebenwirkung + Toxizität

 

Übersichtsarbeiten zum Vitamin C

  • ausgezeichnete REVIEW 2007 (PDF-Fulltext, 8 Seiten) mit genauer Beschreibung VitC-Aufnahme, Abgabe und Wirkungen bei chronischen Krankheiten und Krebs. Direkter Effekt auf Krebszellen sowie v.a. auch auf die Lebensqualität von chronisch Kranken.

PNAS_on_VitC

 

Review zur Tumor-Toxizität von VitaminC

  • weitere Review 2009 aus dem berühmten PNAS über Fähigkeit von i.v. VitaminC Krebszellen zu töten aber gesunde Zellen unbeeinträchtigt zu lassen

Studien zur Notwendigkeit der i.v. Verabreichung (Infusion)

orale Gaben können wegen Sättigung des Darm-Transporters keine ausreichende Wirk-Konzentrationen im Körper aufbauen

  • durch orale Gabe bekommen wir nur begrenzte Aufnahme, nur per intravenöser Therapie können notwendige Millimol-Konzentrationen erreicht werden mit entsprechenden Effekten (April 2010)
  • intravenöse Gabe von Vitamin C führen zu 70x höheren Blutspiegel, intravenöse Gabe und auch intraperitoneale Gabe von VitC tötet eine Vielzahl von Krebszellen (Studie 2009).
  • Nur die intravenöse Gabe hoher und höchster Dosen von Vitamin C killt Krebszellen in Dosis-Abhängiger Art und Weise über eine Intrazelluläre Peroxid (H2O2)-Produktion (Review 2008)

Dies bezeichnet man als den paradoxen „Pro-Oxidativen“ Effekt von Vitamin C im intravenösen Hochdosis-Bereich. Die Evidenz-Lage ist dicht genug sodass Vitamin-C infusionen zur Krebstherapie eigentlich als absolut indiziert und wichtig bezeichnet werden muss!

 

Keine nennenswerte Nebenwirkungen von i.v. Vitamin C

  • Vitamin C Infusionen werden überraschend häufig von „Complementären und alternativen Medizinern“ (CAM) verordnet. Diese Studie von Juli 2010 zeigt, dass es nur sehr selten und nur sehr milde Nebenwirkungen gibt
  • selbst höchste Dosen VitC führen nur zu minimaler Oxalsäure-Ausscheidung bei normaler Nierenfunktion (Studie 2009)

 

 

3 Fälle von fortgeschrittenen metastasierten Tumoren geheilt

2006 erschien eine Studie welche 50-100g VitC infundierte bei metastasierten fortgeschrittenen Tumoren: 9cm grosser Nierenzell-Krebs mit Lu-Metastase, Blasenkrebs mit multiplen Metastasen, diffus grosszelliges B-Zell-Lymphom – welche unter Hochdosis Vitamin-C – Infusionen ausgeheilt sind! Hier der FullTextPDF-Artikel

 

 

Studien: VitC bei div. Krankheiten

 

Vitamin C und KREBS

siehe weiter unten – genaue Auflistung der Wirkmechanismen, Einsatzmöglichkeit und div. Krebsarten

 

GICHT / Harnsäure und Vitamin C

grosse Meta-Analyse über > 2000 Studien zeigt, dass Vitamin C – 500mg / Tag oral verabreicht Harnsäure im Blut signifikant reduzieren kann. Vitamin C sollte daher zur Therapie und Prophylaxe der Gicht eingesetzt werden. Studie Sept 2011

Interessantes Ergebnis, da Harnsäure und Vitamin C eigentlich über denselben „Säuretransporter“ der Niere ausgeschieden werden und man meinen mochte, dass Vitamin C die Harnsäure-Ausscheidung blockiert. Tatsächlich dürfte sich bestätigen, dass bei GICHT-Kranken ein Vitamin-C Mangelzustand herrscht und die Harnsäure vom Organismus als eine der stärksten „endogenen“ Anti-Oxidantien reaktiv erhöht wird um als Ersatz-Stoff für das fehlende Vitamin C zu dienen!

 

Nasenpolypen = Vitamin C Mang
el

Studie aus 2004 zeigt, dass bei POLYPEN-Patienten deutliche Veränderung der Blutwerte für Oxidativen Stress vorhanden ist. Polypen sind demnach mit erhöhtem Oxidativen Stress verbunden!

Studie aus 2006 zeigt, dass Nasenpolypen die folge von prolongiertem Oxidativem Stress in der Nasenschleimhaut sind. Antioxidantien könnten helfen

Studie August 2011 zeigt, dass durch Antioxidantien wie Vitamin C die Blutmarker für Oxidativen Stress normalisiert werden. Es wird diskutiert zusätzlich zur etablierten Steroid-Therapie der Polypen auch Antioxidantien einzusetzen.

 

bakterielle Scheideninfekte heilen mit Vitamin C

Studie aus 2011 zeigt, dass mit Vitamin-C  (250mg 1x/Tag)  Vaginal-Tbl  86% der Bakteriellen Vaginosen ausheilen, während mit Plazebo-Zäpfchen nur 6% gut werden!  (doppelblind/randomisiert/plazebokontrolliert)

Unspezifische Vaginitis in doppelblind/randomisierter Studie durch Vitamin C  therapierbar – Studie 2004

grauer Star und Vitamin C

Studie aus 2011 zeigt, dass Graue Star der Linse ein oxidativer Schaden durch aktivität der Linsenzell-Mitochondrien darstellt. Daraus ergeben sich Therapeutische Strategien mit Antioxidantien. 

 

Verbrennungen und Vitamin C

in einer retrospektiven Studie über schwerst-Verbrennungsopfer zeigte sich dass Vitamin C nebenwirkungsfrei verwendet werden kann und die Vital-Daten der Verbrennungsopfer deutlich verbessert. Studie Dez 2010

 

Pneumonie (Lungenentzündung) und Atemwegsinfekte und Vitamin C

Review-Studie aus US-Militärkreisen 2002: Militärs mit „heavy duty“ – Training, welche VitC erhalten haben, haben um 80-100% seltener Pneumonie und Atemwegsinfekte wie die doppelblinde Kontrollgruppe. Kleine Fallzahl aber Review über 8 Studien die doppelverblindet war, daher Evidenz A-B. Es wird die Empfehlung ausgesprochen bei „Militärs im Training angesichts dieser Ergebnisse unbedingt VitC zu verwenden“.

 

Operationen und Vitamin C

20 Kinder wurden genau vor / während / nach ihrer notwendigen HerzOperation untersucht: der Ascorbat-Spiegel verminderte sich sehr rasch, gleichzeitig erhöhte sich ein Oxidationsmarker (Malondialdehyd) sehr rasch als Zeichen einer hohen oxidativen Belastung, welche der Hämolyse zugeordnet werden konnte. Dieser Oxidative STress ist verantwortlich für Lungenversagen nach derartigen OP. Mit VitC kann das abgefangen werden

„… Optimization of surgical procedures or therapeutic intervention that minimize hemolysis (e.g., off-pump surgery) or the resultant oxidative stress (e.g., antioxidant treatment) should be considered as possible strategies to lower the rate of postoperative complications in pediatric CPB.“ – Studie 2006 (Schweiz)

 

 

polemischer Kommentar von Dr. Retzek

 

 

Kommentar Retzek: Meine Patienten bekommen vor der OP VitC als Infusion (und andere antioxidative Massnahmen sowie homöopathische Vorbereitung). Die Rückmeldungen sind uniform fast immer gleich: „…. total super verlaufen, …. nach kurzer Zeit herumgelaufen, …. alle waren erstaunt, …. sowas hätten sie selten erlebt, …. ausser einer Tablette keine Schmerzmittel notwendig … „.

Es ist Ausdruck des unbewussten Zynissmus der angewandten und praktischen Klinikologie dass diese studienmässig und erfahrungstechnisch seit langem abgesicherten einfachen und BILLIGSTEN Massnahmen ignoriert, weggeredet, verlacht, ja sogar verfolgt und verboten werden

wohingegen Experimente mit Avastin (gescheitert beim Brustkrebs, von FDA zurückgezogenMILLIARDEN-Ausgaben in den letzten 2 Jahren), ….. anderen höchstpreisigen Medikamenten bedenkenklos und sofort und OHNE jede „Evidence-Level-B“ Prüfung millionenfach vollzogen wird, dies alles auf Verdacht oder nur nachdem eine einzigen Studie die vom Hersteller mit leicht positivem Resultat veröffentlicht wurde.

Wir Ärzte lassen uns in unserer naiven Gutmensch-Haltung – ohne es zu merken – derartig vom hintergelagerten ausschliesslich pekuniär ausgerichtetem teils völlig zynischem System an der Nase herumführen und instrumentalisieren, dass es tatsächlich kein Wunder ist, dass sich eine Parallel-Struktur (vom Schamanen zum Energetiker zum Lebensberater zum Body-Talker zum Kinesiologen zum Heilpraktiker usw ) ausbildet, die immer grösseren Einfluss auf die Meinung der Patienten nimmt – oft mit geringem Wissen im Hintergrund.

CAVE („Achtung / Vorsicht“): Schulmedizin richtete sich nach aktuellem modernen wissenschaftlichen Standard – aber dieser wird von Produkt-Managern, Sales-Managern und Medical Directors – vorallem von deren verkaufsabhängigem Bonus – vorgegeben – defintiv nicht von der Erfahrung und der Praxis. Sorry für diesen empathischen Einschub, aber die wissenschaftliche Bestätigung meiner ERFAHRUNG und das völlige Ignorieren dieser lebensrettenden Massnahmen – zusammen mit den dauerhaft abfälligen Kommentaren meiner Kollegen vor Ort gegenüber unsere Präventivmedizin und Komplementär-Medizin – erregt mich nachhaltig!


 

DEPRESSION und Vitamin C

Vitamin C = notwendig um Serotonin aus 5-HTP herzustellen, desswegen wirkt sich VitC Mangel auf Stimmung und psychische Leistungsfähgkeit aus.

 

Entzündung und Vitamin C

  • Fresszellen benötigen VitaminC um nach ihrem Job apoptotisch zugrundezugehen. Bei Vitamin C Mangel kann dies gestört sein (ev. Implikationen für Leu
    kämien?). Studie 2007

Infektion und Vitamin C

  • Deutlicher Zusammenhang zwischen Immunzell-Aktivität und Vitamin C – v.a. Phagozytose und T-Zell-Funktion benötigt Vitamin C: Review 2011
  • Ascorbin-Säure wie auch ein TCM-Präparat KGLY (Kegan Liyan oral prescription) haben bessere virusstatische Potenz im Influenza-Maus-Model als Ribavirin, die oxidative Stressbelastung der infizierten Mäuse ist dann vergleichbar den von nichtinfizierten Mäusen. Studie 2009
  • Routinemässige Gabe von VitC verhindert Infektionen, Erkältungen usw. NICHT in der „Normbevölkerung“, aber – bei körperlich belasteten (Sport, Militär …) um 50%. Eine routinemässige Gabe von VitC ist daher nicht sinnvoll. Die Erkältungsdauer wird jedoch jedenfalls durch VitC-Gabe verkürzt zw. 8-13%. (grosse Meta-Analyse mit > 11.000 Teilnehmern 2007)

 

Influenza (Grippe) und Vitamin C

noch 2008 mussten die betreuenden Ärzte mit Hilfe eines Anwaltes gezwungen werden, einem an Influenza „versterbender“ Patienten in der Intensivabteilung die dann rasch heilende Vitamin C INfusion anzuhängen.

Jetzt – 2011 erscheinen endlich erste Studien, die dieses wirklich bewährte Behandlungskonzept bestätigen: Studie 2011

 

Hörsturz | Schalltrauma | Knalltrauma und Vitamin C

87 Patienten mit plötzlichem Hörverlust bekamen VitC und VitE ZUSÄTZLICH zur normalen Therapie mit Cortison-Infusion. RESULTS: The hearing gain after therapy was 29.4 dB and the improvement rate was 63.3% in the study group, compared with 18.5 dB and 44.0% in the control group. Significant improvement was seen in the hearing gain and recovery rate in the study group. Dies ist ein fantastisches Ergebnis da es praktisch einer Verdoppelung der Hörfähigkeit in der VitC/VitE Gruppe bedeutet (dB-Skala ist logarithmisch). Studie 2008

Ratten wurden Hörtraumen ausgesetzt. Die Schäden, Schwerhörigkeit und Ertaubung konnten durch Vitamin C (gemeinsam mit anderen Antiox / Spurenelementen gegeben) deutlich verringert werden: Studie Juli 2011

 

Magengeschwür und Vitamin C

  • Magengeschwüre werden durch den Keim Helicobacter Pylori (HP) ausgelöst. Es gibt eine sehr klare übereinstimmung zwischen Vitamin-C – Mangel und HP-Infektionen. Durch hohe Dosen Vitamin C lassen sich Magengeschwüre ausheilen (Info: Dr. Rainer Schroth). Diese Studie zeigt, dass die Reinfektion mit HP durch Vitamin C – Gabe nach der Antibiotika-Therapie vermindert werden kann. Studie Jänner 2012
  • Klare Korrelation zwischen Intensität von Magenbeschwerden und Vitamin-C- Mangel. Studie 2003
  • Vier wochen lang höhere Dosen Vitamin C kann 30% der Magengeschwüre ausheilen Studie 1998

 

PNEUMONIE (Lungenentzündung) und Vitamin C

Megadosen VitC (in Infusion) verbessert bei „interstitieller Pneumonie“ das Ansprechen auf Cortison und DHEA, dies ist auch von Bedeutung bei Abstossungs-Kontrolle bei Transplantaten. Studie 2008

Rauchen und Vitamin C

Tabak-Rauch hat desaströse Auswirkungen auf Lungen-Zellen, Nierenzellen und Hodenzellen in Hasen die täglich 45min passiv verraucht wurden, nicht aber auf Hirn, Leber, Herz. Vitamin C kann dies deutlich vermindern. Studie 2008

 

Reproduktion (IVF = künstliche Befruchtung) und Vitamin C

Ascorbat kann eingefrorene Spermien für IVF besser vital halten (Studie 2011) und Schaden am Spermium verhindern

 

Sepsis und Vitamin C

intravenöse Ascorbinsäure verhindert Chemotherapie-Assoziierte Entzündung und deren Komplikationen: Sepsis sowie systemische Entzündungen bis zum Multiorganversagen. Studie 2011

LPS ist der toxische Wirkstoff von Bakterien, welcher das Lungenversagen bei Sepsis auslöst. Mit Ascorbinsäure kann dies verhindert werden. STudie 2011

 

 

Medikamente usw und Vitamin C

gefriergetrocknetes Plasma für Polytrauma-Patienten kann durch Auflösen mit Vitamin C vor Schäden geschützt werden sowie verursacht weniger Schäden im Patienten. Studie Juli 2011

 

 


 

KREBS und Vitamin C

ein grosses Kapitel, daher mit mehreren Unter-Abteilungen

Vitamin C wirkt – nach meinen Recherchen – über 3 wesentliche Mechanismen direkt im tumorgeschehen Tumortoxisch.

Zusammenfassung: nachgewiesene Wirkmechanismen von i.v. Vitamin C gegen Krebs .......

1) in höheren Dosen induziert es „Autophagie“ – also die Selbstauflösung von Krebszellen und

2) VitC kann den HIF (Hypoxie induced Faktor) unterdrücken, welcher Krebszellen sehr aggressiv macht, wodurch das Outcome der betroffenen Patienten viel schlechter ist.  Dieser Hypoxie-Faktor (Hypoxie=Sauerstoff-Armut) ist hochgradig interessant, weil hier vermutlich die Wirkung einer Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (nach Manfred v. Ardennen) bzw. das Überlebens-Verbessern durch Sport während der Krebs-Erkrankung zu finden ist.

3) Studien zeigen dass v.a. Oxidativer Stress innerhalb der Krebszellen ein wichtiges Apoptose – Prinzip in der Krebstherapie darstellt: Review 2006

Hochdosis Vitamin C  – nur durch Infusion erreichbar – löst innerhalb der Krebszellen „paradoxe Oxidation“ durch Bildung von Peroxid aus (schöne Studie 2005 Abstract, hier FulltextPDF). Detaillierte Auflistung vieler weiterer Studien unten.

Irrtümlicher Widerstand der Onkologen zu VitaminC

Fehlmeinung und zahlreiche Studien die augmentierende Wirkung VitC zur Chemo zeigen ....

der typische Widerstand der Onkologen („keinesfalls Vitamin C während der Chemotherapie“) repräsentiert nach meinem aktuellen Wissens-Stand (Pubmed 2011) keiner Evidence sondern Aberglauben. Bei anderslautenden Informationen bitte dringend Mitteilung an Dr.Retzek.

Im Gegenteil – mein aktueller Recherchezyklus 2011 zeigt eine vielzahl von Studien die deutlich die augmentierende Wirkung von Vitamin C zur Chemo betonen. Dies ergibt sich aus einem besseren Verständnis der Wirkmechanismen der Chemotherapie.

Die Daten sind tatsächlich frappierend, wir bekommen in präklinischen STudien bis zu 50% stärkere Effekte durch Chemo mit Vitamin C gemeinsam, es wird hierbei dann auch die potentiell mögliche Reduktion der Chemo-Konzentration (Verringerung der Nebenwirkungen) diskutiert.

[sws_red_box box_size=“630″] Ausserdem zeigt in
mehreren Studien die Biphasische Wirkung von Ascorbinsäure: maligne Zellen werden in die Apoptose und Autolyse getrieben, gesunde Zellen werden vor Nebenwirkungen geschützt! [/sws_red_box]

Studien betreffend Co-Administration von VitC zur Chemo / Radiatio

  • Pankreas: Gemzaar (Gemzitabine) wirkt mit Hochdosis-VitaminC synergistisch, es kann im präklinischen Modell um 50% stärker Pankreas-Carcinom unterdrücken. Studie Juli 2011
  • Prostata: keine Interaktion durch Ascorbinsäure / VitE / Selen mit Chemotherapie DOCETAXEL (getestet bei metastasierten Prostata-Carcinom), jedoch war Verapamil und Digoxin mit schlechterem Gesamtüberleben verbunden. Studie Nov 2011
  • im Testmodell (Rattenhoden) für Chemotherapie kann Schädigung der HODEN durch Antioxidantien-Cocktail (VitC/Zn/VitE) durch Chemotherapie (Bleomycin/Etoposide/Cisplatin) aufgehoben werden. Die Verwendung zum Schutz der Hoden von Patienten die Chemotherapie bekommen wird empfohlen. Studie Nov 2011, Studie 2009
  • MDS: Chemotherapie des MDS mit Arsentrioxid und Ascorbinsäure in Phase II: Studie 2011 / Arsentrioxid + Temodal + Ascorbinsäure – Phase II: Studie 2008
  • Ovarial-Carcinom: Vitamin C augmentiert den Effekt des neuen Chemotherapeutikums Arsentrioxid. Juni 2011
  • Nebenwirkungen von Chemo können durch VitaminC (auch VitE) deutlich vermindert werden Bericht von 2005
  • Plasmozytom: Vitamin C und NAC schützt die Schwannschen Zellen (Nerven-Scheiden) ohne die Wirkung von Bortezomib (Velcade) negativ zu beeinflussen. Studie Juni 2011  damit kann die Polyneuropathie – die negativen Nebenwirkungen von Velcade – durch Vitamin C und NAC vermindert werden ohne die Antikörper-Therapie zu stören!
  • intravenöse Ascorbinsäure verhindert Chemotherapie-Assoziierte Entzündung und deren Komplikationen: Sepsis sowie systemische Entzündungen bis zum Multiorganversagen. Studie 2011
  • Cisplatin und CAS beim Melanom: Wirkung durch Ascorbinsäure verstärkt. STudie 2011
  • Vitamin C verstärkt den Effekt einer Bestrahlung auf Leukämiezellen (HL60): Studie 2011 | FullTextPDF
  • Saubere Untersuchung der Einflüsse von Antioxidantien VitC, K3, Quercetin und VitD auf Krebszellen: FullTextPDF 2011

Aber – hier stört Vitamin C

  • Photodynamische Therapie des Melanoms wird durch Vitamin C gehemmt: Studie 2011

 

Wie und Wieso wirkt Ascorbinsäure bei Krebs – Details

 

Wirkmechanismen von Vitamin C bei Krebs detailliert mit Studien .....

Tumorspezifische Induktion von H2O2 durch Ascorbinsäure

  • Hochdosis-VitaminC kann selektiv Krebszellen abtöten. Wirkung als „Prodrug“ um Peroxid H2O2 in Tumorzellen zu erzeugen. Schöne Studie 2005 Abstract, hier FulltextPDF – Publiziert im PNAS!!!

Studien zur Autophagie

  • Vitamin C – Infusion vermittelt AUTOPHAGIE (ähnlich wie Apoptose) bei Pankreas-Carcinom, Lungen-Carcinom und Gliazellen (diese Zelltypen sind bis jetzt untersucht). Tabelle mit den Wirkungen aller „Naturstoffe“ sowie deren Dosierungen und dem aufgeklärten Wirkmechanismus wie und wieso sie wirken.
  • Nichtkleinzelliges Bronchuscarcinom: Studie 2007 – Hemmung der Krebszellen durch Vitamin C durch Autophagie

Studien zur HIF-abhängigen Unterdrückung der KrebsProliferation

  • MESOTHELIOM: Ascorbat kann selektiv Mesotheliom-Zellen killen. Mechanismus aufgeklärt – Studie 2011 – es wird Ascorbinsäure als Therapie-option empfohlen
  • Hypoxie (=Sauerstoffmangel) in Tumoren macht diese – mittels den Faktor „HIF“ – AGGRESSIV und verschlechtert das OUTCOME drastisch. Vitamin C kann die Bildung dieses Faktors fast völlig unterdrücken (viele der nachfolgend zitierten Studien beschreiben dasselbe Phänomen) Studien 2005 CancerRes
  • Niedriger VitC-Spiegel führt zu einem AGGRESSIVEM Phänotypus bei Endometrium-Karzinom – CancerRes April 2010
  • Vitamin C kann sehr effektiv und unerwartet einen Aggressions-Faktor in Krebszellen unterdrücken, genauso wie Eisen II. CancerRes Apr 2003
  • Gliazellen: Studie 2002 in Zellkultur, Neuroblastom-Zellen in Zellkultur sterben ebenfalls über einen Pro-Oxidativen Effekt der nur in Krebszellen stattfindet mit ihrem Warburg-Glukose-Milchsäure-Gärungs-Stoffwechsel. (Studie 2010)
  • Vitamin C kann (zusammen mit Antikörper gegen Transferrinrezeptor) effektiv Brustkrebs-Proliferation hemmen. CancerRes 2006

    Maitake und VitC

    Kombination aus MAITAKE Pilzextrakt und Vitamin C killt Krebszellen besonders effektiv

  • Kombination von Maitake Polysacharid-Extrakt und VitC hemmt Krebszellen sehr effektiv (Bild rechts: PDF = Maitake Polysacharide, VC = VitaminC), Studie 2009
  • Vitamin C killt Krebszellen durch Produktion von H202 in den kranken Zellen – „pro-oxidativer Effekt“ – PNAS 2005

 

detaillierte Studien zu div. Krebsarten: THERAPIE

 

Brustkrebs – Mamma-Karzinom

  • Brustkrebs: Vitamin C Einnahme NACH der Diagnose verringert das Risiko für Rezidiv um 30%. Ebenso VitE. Die VitE einnahme verringert die Gesamtmortalität – also auch andere Krankheiten – um fast 30%. ACHTUNG: KAROTINOIDE HABEN DAS RISIKO EINES REZIDIVES VERDOPPELT  Studie 2011

 

Hämatologische Erkrankungen („Blutkrebs“)

das Wort „Krebs“ ist bei vielen Hämatologischen Erkrankungen nicht angebracht, da es sich eher um Apoptose-Hemmungen als um Mutationen handelt

  • LEUKÄMIE (AML, CML)  – siehe unten –> AUFREGEND!!!
  • siehe Plasmozytom weiter unten
  • B-Zell-

Leber-Krebs

  • Leberkrebs (Hepatozelluläres Karzinom): in Ratten konnte mit höchsten Dosen VitC der implantierte Leberkrebs abgetötet werden (Studie 2009)

LEUKÄMIE

  • Vitamin C und auch Vitamin K3 induzieren Zelltot bei Leukämie-Zellen – schützen gleichzeitig gesunde Lymphozyten und bieten ernsthafte therapeutische Option. Studie 2011 Abstract – hier FullTextPDF
aufregende da sehr exakte und umfangreiche Studie, die deutlich herausarbeitet dass jeder Zelltot bei Leukämie über H2O2 Induktion läuft, die Effekte durch VitC oder VitK3 sind DRAMATISCH!
  • LEUKÄMIE (AML, CML) reagiert deutlich auf VitC-Infusionen. Etwa 60% der Leukämie-Fälle sind VitC-sensibel und profitieren von Infusionen sowie leiden unter einem Mangel. Studie 2009
 

 

Lungenkrebs

 

Melanom

  • Wirkung von Cisplatin und Cas llgly auf Melanomzellen wird durch Ascorbic Acid verstärkt: Studie 2011
Das Enzym CATALASE wiederum, welches H2O2 eliminiert, kann den Effekt der Chemotherapeutika aufheben. Diese Studie beweisst, dass Chemotherapie v.a. über Induktion eines Oxidativen Stresses in den Krebszellen wirkt. Durch die spezifische Wirkung einer Hochdosis-Ascorbin-Therapie kann der Effekt des oxidativen Stresses deutlich verstärkt werden. GLUTATHION (GSH) wiederum schwächt diesen Effekt ab!
  • ACHTUNG: Photodynamische Therapie des Melanoms wird durch Vitamin C gehemmt: Studie 2011

 

Pleura-Mesotheliom (Asbest-Krebs)

  • hochdosiertes i.v. Vitamin empfiehlt sich als Tumortoxische Therapie bei Mesotheliom: Studie Jän 2011
  • auch im MAUS-MODEL kann die Metastasierung von Mesotheliomen durch Vitamin C deutlich reduziert werden. Studie April 2010
  • hochdosiertes i.v. Vitamin C killt Mesotheliom-Zellen dosisabhängig, vermutlich über Pro-Entzündliche – H2O2 – Effekte der hochdosis-Therapie: Studie Feb 2010

Pankreas-Karzinom (Bauchspeicheldrüsen-Krebs)

  • im Präklinischen Modell wirkt Gemzaar (Gemzitabine) um 50% besser wenn es mit pharmakologischer Hochdosis-Ascorbinsäure kombiniert wird. Studie Juni 2011
  • im präklinischen Modell (Mäuse-Transplantat) kann Wachstum von Pankreas-Karzinom durch Hochdosis-Ascorbinsäure dramatisch verlangsamt werden: Studie Jänner 2011 Abstract – hier FullTextPDF

Bild rechts hier:
dramatische Hemmung des Wachstums von Bauchspeicheldrüsen-Krebs durch Hochdosis-Vitamin C

  • Pankreas-Krebs in Mäuse transplantiert wird durch VitC und Glutathion gehemmt. Gemeinsam verabreicht jedoch weniger Effekt. Daher sollte Glutathion mit VitC nicht am selben Tag verabreicht werdenStudie 2011

 


Plasmozytom – multiples Myelom (Mb.Kahler)

  • Vitamin C und NAC schützt die Schwannschen Zellen (Nerven-Scheiden) ohne die Wirkung von Bortezomib (Velcade) negativ zu beeinflussen. Studie Juni 2011

damit kann die Polyneuropathie – die negativen Nebenwirkungen von Velcade – durch Vitamin C und NAC vermindert werden ohne die Antikörper-Therapie zu stören!

 

Prostata-Krebs

Hochdosis-Ascorbinsäure hemmt Wachstum und Metastasierung von HORMON-REFRAKTÄREM Prostatakrebs. Studie 2010Hormon-Refraktär bedetuet, dass der Krebs nicht mehr auf die Anti-Hormon-Tabletten anspricht.

Hirn-Tumore

  • Glioblastom, Pankreas, Ovarial-Krebszellen in Ratten implantiert werden durch hohe Dosen VitC am Wachstum behindert. Studie 2008 PNAS – mit einigen schönen Grafiken

Unterleibskrebs

Vitamin C und Tumor-Prophylaxe

Vitamin C (und auch Calcium) Einnahme reduzieren Plattenepithel-Karzinom um 30%, Vitamin E bringt nichts – Studie 2011

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bsp;

Chemo-Nebenwirkungen

siehe v.a. auch oben den Einschub

  • intravenöse Ascorbinsäure verhindert Chemotherapie-Assoziierte Entzündung und deren Komplikationen: Sepsis sowie systemische Entzündungen bis zum Multiorganversagen. Studie 2011

 

 

Kritik an Vitamin C – Verwendung

  • Trotz 33 jahren Beforschung keine klare Auskunft, die meisten Studien jedoch nur oral, nur wenige mit i.v. VitC gemacht. Review 2010 interessant dass bei 33 Jahre Forschung nur wenige Studien wirklich ordentlich auswertbar sind, die Review zitiert 1500 Patienten und 3 Studien. Man möge dies mit zB Chemotherapie-Studien vergleichen

 

 Versagen von Vitamin C

  • kein Effekt bei Prä-Eklampsie (Schwangerschafts-Vergiftung) nachweissbar, daher sollte Routinemässige VitC gabe hier nicht angewendet werden. Studie 2011
  • Megadosen von Vitaminen haben bei 90 Brustkrebspatienten keinerlei einfluss gehabt. Studie 2002. merkwürdigerweise steht dieses Studienergebnis im Widerspruch zu vielen anderen Studien, die in den folgenden Jahren bis 2012 erstellt worden sind. Ausserdem ist mittlerweile der Wirkmechanismus von Ascorbin-Säure bei Krebspatienten aufgeklärt (paradox pro-oxidativer Effekt mit Apoptose-Induktion).

 

 

 

Achtung: diese Seite ist nicht vollständig ausgearbeitet, um alle Studien zu sichten, bräuchte ich JAHRE, alleine die Begriffs-Kombination Ascorbinsäure + Krebs ergibt derzeit (Dez 2011) über 3200 Studien.

Wenn sie eine konkrete Fragestellung haben, machen Sie hier auf der Homepage oder per email eine Anfrage, dann recherchiere ich dies gerne aus.

 

 

Hochdosis-Vitamin C – Infusion

können Sie jederzeit (7 Tage / Woche) bei uns bekommen

 

Netzwerke von Antioxidantien und Co-Enzymen mit Vitamin C

hier hab ich eine Grafik gefunden die zeigt, dass NADH und Glutathion sich über Ascorbinsäure regenerieren können. Für die Entgiftungsleistung des Organismus ist Vitamin C daher von enormer Bedeutung!

(c) Dr. Michalzik --> www.biotikon.de

(c) Dr. Michalzik –> www.biotikon.de

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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