Verapamil als Krebs-Adjuvans

das Herz und sein Reizleitungssystem (Wikipedia)

Blutdrucksenker optimiert Chemotherapie – hemmt Chemoresistenz, erhöht Chemosensitivität

 

Verapamil als Blutdruck / Herzmittel

Verapamil war einer der ersten CALCIUM-Kanal-Blocker. Durch das Blockieren des Membran-Calcium-Einflusses in die Zellen konnte die Herzaktivität gebremst werden, im Herz wird auch der Herzschlag langsamer weitergeleitet – manche Herzrhythmusstörungen (Überaktivität des Herz-Vorhofes) können dadurch gebremst werden, auch die Aktivität der Blutgefäss-Muskelzellen, desswegen „Herzschutz“ und „Blutdruck“ und „Rhytmus-Störungen“. (Wikipedia)

Wir Ärzte bremsen das Herz bei „Tachykardien“ mit Isoptin (Handelsname).

Calcium-Blocker fördern Krebs!

Calcium-Blocker wurden bereits 1985 als potentielle Hilfe bei Krebs angesehen (Studie 85).

2003 allerdings zeigte sich, dass die Calcium-Kanal-Blocker insgesamt deutlich das Krebsrisiko (um 40%) erhöhen (Studie2003).

2014 erschien auch eine Studie, in der NIFEDIPIN (Adalat) deutlich Brustkrebs-metastasierungs-fördernd gezeigt wurde, dieser Effekt ist aber NIFEDIPIN spezifisch und beruht nicht auf dessen Calcium-Kanal-Blocker aktivität. Verapamil hat diese Eigenschaft nicht.

P-Glycoprotein – der Multidrug-Transporter

MDRG = multi-drug-resistance-gene

MDR = multi-drug-resistance

d.h. Resistenz gegen alle möglichen Chemos, eine eigenschaft der s.g. „Tumor-Stammzelle“, die so heisst, weil sie eben die Chemo und oft auch die Bestrahlung überlebt, aus dieser Stammzelle regeneriert sich Krebs und kommt wieder.

Moderne Chemo-Therapie-Ansätze versuchen gleichzeitig dieses P-Glycoprotein (P-GP) zu hemmen, P-GP ist das Protein welches durch das MDR-Gen in der Krebszelle hergestellt wird.

Verapamil hemmt P-Glycoprotein und damit Chemoresistenz

 

 

Verapamil und Curcumin – fantastischer Effekt

Verapamil und curcumin

wie in der Grafik sichtbar hemmt Verapamil fast genauso gut wie Curcumin, beide ergänzen sich hervorragend in der Hemmung des Chemo-Resistenz-Gens. Gemessen bei Darmkrebs-Zellen 2013

 

QUERCETIN: biologische Alternative

Quercetin ist ein Flavonoid – ein Pflanzenstoff. Kommt reichlich in Zwiebeln, Brokkoli … vor. Auch Quercetin kann das P-GP deutlich hemmen und unterstützt damit Chemotherapie:

mit weniger Chemo erhält man mehr Effekt und baut weniger Resistenz auf. Studie 2014  OvarialCarcinom

bei MAGENKREBS konnte ein direkter Krebstötender Effekt nachgewiesen werden, ausserdem eine potenzierung der chemo-Wirkung (in vitro Studie 2012)

Pankreas-Carcinom Zelllinien konnten mit Quercetin direkt und über Hemmung von P-GP behandelt werden (in vitro Studie 2012 | Fulltextpdf)

Hier mehr Studien zum Thema Quercetin und Multidrug-Transporter

 


 

ongoing Arbeit an der Thematik, ev. später wieder mal durchblättern

 

Hinweis

weiter interessante Substanz: Strophantin und Strophantin als Krebsmittel

Propranolol – Beta-Blocker: phänomenale Anti-Krebs-Wirkung

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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