Selen und Quecksilber

Selen-Methionin 200ug - erhältlich bei Malenna.at

Selen-Methionin 200ug - erhältlich bei Malenna.at

Selen-Methionin 200ug

Selen-Methionin 200ug – zur Tumortherapie verwenden wir allerdings Natrium-Selenit.

 

artikel noch nicht fertig ausgearbeitet

…… kurzfassung:    keinesfalls (!!!!!!) mit Selen entgiften ausser bei „vitaler Indikation“ (wenn es ums Leben geht)!

Nach meiner Meinung ist Selen zur QS-Entgiftung kontraindiziert und fahrlässig.

Ich stehe da im Gegensatz zu allen „Experten“ (ausser Prof. Max Daunderer), bin mir meiner Meinung aber sicher, da ich zahlreiche Orginal-Studien gescreened habe.

wer will kann es sich inzwischen selber rauslesen und recherchieren:  http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=selenium+mercury+intoxication

 

Zusammenfassung

Meine Zusammenfassung: aus dem Querlesen zahlreicher Studien zum Thema Selen + Quecksilber (über 150 Studien im Jahr 2011 erschienen) möchte ich einleitend zusammenschreiben.

Nachfolgend sind ein Teil dieser Studien aus dem Gedächtnis zusammengefasst, ich werde es sicher noch im Detail recherchieren und ordentlich referenzieren.

Selen verbindet sich mit Quecksilber in einem 1:1 Verhältnis als „Quecksilber-Selenid“. Dieser Komplex ist schwerlöslich und wird in Form kleiner „Körnchen“ im Gewebe abgeschieden. Dies ist der Grund, wieso Fische nicht an QS-Vergiftung akut sterben, dort liegt das Quecksilber als Selenid neutralisiert im Gewebe herum.

Dadurch wird das Quecksilber zwar als toxisches Enzymgift relativ wirksam entfernt und es zeigen sich keine Vergiftungs-Symptome selbst bei höherer Quecksilber-Exposition.

Ja, Selen „entgiftet“ selbst noch das hoch neurotoxische Methyl-Quecksilber, auch dieses wird mit Selen im Gewebe weg-komplexiert.

Allerdings wird der Selen-Quecksilber-Komplex schwerst löslich und kann nicht mehr „ausgeschieden werden“.

Empirisch – ohne dass ich dafür Studien bis jetzt gefunden habe – zeigt die Erfahrung von Prof. Daunderer – dass dieser Quecksilber-Selen-Komplex längerfristig bevorzugt im Hirn abgelagert wird und dort auf längere Zeit betrachtet neurodegenerative Störungen auslöst, daher hat Daunderer  letztlich Selengaben bei Quecksilberbelastung als Kunstfehler betrachtet.

Dieser Meinung schliesse ich mich nach lesen der Studien an: zur Ausleitung ist Selen völlig ungeignet, da es zwar Symptome mindert, aber genau das Gegenteil einer Ausleitung bewirkt: es bindet Quecksilber noch besser im Körper!

Inzwischen habe ich auch eine entsprechende Studie gefunden die beweisst, dass der Komplex von den Chelatoren nicht mehr aufgenommen werden kann.

Dies ist auch logisch: Quecksilber ist desswegen ein Enzym-Gift, weil es sich an SH- (Sulfhydryl-Gruppen) in den aktiven Enzym-Zentren bindet und damit das Enzym killt. Chelatoren bieten ebenfalls -SH Gruppen an, an denen sich Quecksilber binden kann.

Wenn durch Selen also das Quecksilber als Enzymgift eliminiert werden kann (eliminiert die Fähigkeit des Quecksilbers an Sulfhydryl-Gruppen zu binden), dann eliminiert es auch die Fähigkeit an die -SH Gruppen des Chelators zu binden. Das Quecksilber kann also nicht mehr chemisch ausgeleitet / entgiftet werden.

 

Nun, hier die Studien (unvollständig)

 

Selen schützt vor Quecksilbervergiftung

Hohe Selen-Spiegel in der Ernährung schützen vor Nahrungsbedingter Quecksilbervergiftung bei Bewohnern der Amazonas-Region. Studie Mai 2011, selbst hohe Selen-Aufnahme führen zu keiner Selenosis: Studie Aug 2011

neue Studie von Juli 2011 zeigt, dass Quecksilber ein Enzym – THIOREDUKTIN-REDUKTASE – blockiert. Selen kann die Aktivität dieses wichtigen Enzyms wieder herstellen, – genauso wie Glutathion, Alphaliponsäure und die üblichen „Detox“ Agentien: DMPS, DMSA, BAL. Juli 2011

aus einer anderen Studie wissen wir, dass Selenid Quecksilber als Mercurial-Selenid komplexiert und die Enzymaktivitäten wieder herstellt.

Wir wissen auch, dass Mercurial-Selenid NICHT ausgeschieden wird, sondern im Gewebe verbleibt.

 

Meine Schlussfolgerung ist daher eindeutig

akute, tw. tötliche Quecksilber-Intoxikationen können rasch mit Selen-Gaben abgefangen werden, für einfache Detox von chronischer Amalgam-Belastung sollte jedoch Selen jedenfalls vermieden werden, weil es das Quecksilber nur komplexiert und nicht zur Ausscheidung bringt – sowie die Hinweise von Daunderer dass der Komplex besondere Affinität zum Hirn hat.

Hier sollten die ungefährliche Alphaliponsäure oder die Chemischen Mittel DMPS/DMSA verwendet werden, siehe die Studien auf der Seite Amalgam

 

 

Nun, aus eigener persönlicher Erfahrung kann ich Daunderer nur zustimmen, denn ich nahm während der Zeit meines Plombenwechsels Selen ein und erlebte einen völligen „Hirn-Zusammenbruch“: Selen hat in der Quecksilber-Entgiftung nichts zu suchen!

 

 

 

Was mache ich daher bei Tumor-Krankheiten?

Immer zuerst Quecksilber ausleiten bei ernster Amalgambelastung, dann erst mit dem Selen reinfahren! Hier riskiere ich rasch mit der Chemie anzufangen.

 

 

Studien

Bei Polarbären ist der Schilddrüsen-Status und auch Selen-Enzym-Status deutlich von MERC Belastung abhängig. Studie Sept 2011

 

Ablagerung im Gewebe

Selen und Quecksilber im Wal- und Fischfleisch mittels Röntgen-Absorbtions-Spektroskopie bestimmt liegt in unterschiedlichster Form vor. Es konnte kein Zusammenhang zwischen Selen und Quecksilber festgestellt werden, auch kein typisches HgSe oder HgS (sulfid). Studie Sept 2011

 

Selen und Quecksilber im Fisch liegen zumeist getrennt vor. Auch nach simulierter Verdauung durch „künstlichen Magensaft“ zeigt, dass Selen v.a. als Selen-Cystein-Komplex und Selen-Methionin, das Quecksilber als Methyl-Quecksilber adhäriert an ein Cystein (an eine SH-Gruppe) vorliegt. Studie Nov. 2008

 

 

vvom Ipad eingetippt, daher voller fehler u keine links – muss noch bearbeitet werden

es herrschen in der „komplemenätren“ Toxikologie uneinigkeit hinsichtlich der „protektiven Gabe“ von Selen (schrauzer) und dessen Toxizität (Dauderer). Acuh hinsichtlich der toxischen Kombination von Selen und Quekcsilber zusammen im Organismus. Darf mannun bei Amalgambelastung Selen einnehmen?
Darf man bei noch sitzenden Amalgam-Plomben Selen einnehmen?
Soll man – wie die frühen Dauderer protokolle empfahlen – zu jeder Amalgam-Ausleitungund Ausborung Selen nehmen?

ich werde versuchen auf dieser Sammelseite hier die wissenschaftlichen Fakten zusammenzufasssen.Die Seite ist Work in Progress und wird so mir neue Infos zur verfügung sehen entsprechend erweitert

Selen und Methyl-Quecksilber bei Fütterungsversuchen in Enden

QS Fütterung führt zur LÄHMUNG von 9 der 12 Enten. Wurden den Enten zusätzlcih SE gefüttert kam es in keinem Fall zur Lähmung. Neurotoxizität von QS konnte durch gleichzeitige SE gabe vermieden werden, jedoch war in der Co-Behandelten Gruppe deutlich weniger Nachwuchs als in der Gruppe alleine mit SE oder QS-Gefüttert.

SE mit / ohne QS war deutlich Terratogener als QS alleine, die Kombination erhöhte die Organspeicherung von SE drastisch (SE alleine: 16pg/g Leber, SE+QS: 110 pg/g), die Speicherung von QS wurde durch SE nicht beiinflusst
Diese STudie zeigt, dass Selen und Quecksilber in ErwachsenenEnten antagonistisch, in jungen Enten SYNERGISTISCH wirken.

Kombinierte Detoxifikation durch NAC/Zn/Se in MethylQS-Vergifteten Ratten
Methyl-Hg zeigt in Ratten umfassende Verändeurngen des Profils untersuchter Proteine und Enzyme (v.a. CYP usw). Durch die kombinierte Gabe von NAC/Zn/Se kam es zur normalisierung und „wiederaufhebung“ der Hg induzierten veränderungen
Studie März 2011

FISCH – Hg-Aufnahme durch unterschiedliche Selen-Verbidngunden unterschiedlich beeinflusst

 

 

Weitere Artikel auf meiner Homepage zum Thema Amalgam

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

 Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen

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18 Kommentare

  1. Friederike Golsch sagt:

    Herzlichen Dank für diese wertvollen Informationen, die es möglich machen, innerhalb kürzester Zeit eine Quintessenz für ein derart wichtiges Thema zu bekommen. Für mich persönlich ein Hinweis, der mich in meiner derzeitigen Situation optimal unterstützt.

  2. Rentner sagt:

    Hmm, der Artikel macht mich sehr stutzig. Mir wurde vor 2 Jahren wegen Herzproblemen von einem bekannten Naturleiarzt 100-200 Selen verordnet. Nun wurde in einem Vollbluttest erhöhte Quecksilberwerte gemessen. Urintest Ergebnis (DMPS) steht noch aus. Amalgan wurde eine Plombe vor 19 Jahren entfernt. Heißt das nun, dass ich mir durch Selen das zeug ins Hirn eingelagert habe??? Kann man da etwas machen?

    • HeliR sagt:

      ich war zuerst skeptisch und ablehnend, Selen dauerhaft bei KHK einzusetzen. Bis ich folgende Studie gefunden habe: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4666408/pdf/pone.0141641.pdf

      Risiko hat sich halbiert !!! Das sind ja eigentlich fantastische Daten

      Conclusion
      A 10-year evaluation of CV mortality in an elderly Swedish healthy population that was given
      dietary supplementation with selenium and coenzyme Q10 over a period of four years, indicated
      a reduced risk of cardiovascular mortality by 50% and a post-intervention persistency of
      protection against CV mortality. The result could also be seen in the different genders, in those
      with diabetes, and in those with IHD. However, the mechanism explaining the persistent effect
      remains to be elucidated. Since this was a small study, the observations should be regarded as
      hypothesis-generating

      und zwar für die Kombination von Selen mit Q10, was ich immmer bei Herz gebe nach STeven Sinatra
      in der Studie bekamen sie 200mg Q10 sowie 200µg Selen-Methionin

  3. Nana sagt:

    Hallo,

    ich habe eine Frage zu Selen und Ausleitung: Ich habe gelesen, dass die Selen Gabe vor DMSA/DMPS Schübe von Autoimmunkrankheiten durch die Ausleitung verhindern kann. Haben Sie hier Erfahrungen gemacht? Ich müsste dringend ausleiten, habe aber nach jeder Chelatgabe ca 5 Tage später einen heftigen Schub.

    VIelen Dank!

  4. Radomir Wrobel sagt:

    Ich bin jetzt wirklich sehr verwirrt, nehme zur Zeit wg. Angeblicher Quecksilber und Aluminiumvergiftung Selen Forte Syxyl…wobei eigentlich die Aluvergiftung im Vordergrund steht.Seit dieser Einnahme geht es mir zunehmend schlechter wobei ich dachte es sind erstmal Folgen der Mobilisierung….nun lese ich das über Selen und Quecksilber.
    Sollte ich mit dem Selen aufhören?!

    • HeliR sagt:

      schwer zu sagen, die meisten Detox Kollegen geben Selen, für mich macht es zum Detox keinen Sinn. Es gibt keine brauchbaren Studien, nur die Berichte von Daunderer.
      was klar ist:
      1) Selen bindet Quecksilber in unlöslichen Komplexen, das Quecksilber wirkt dann nicht mehr sooo toxisch weil es nicht mehr frei ist. In vital bedrohlichen Fällen mit grossem Quecksilber-Überschuss macht dies absolut Sinn. Selen holt Quecksilber aus der Enzymbindung sicher nicht raus, d.h. jene Enzyme, die QS-gestört sind, bleiben es

      Enten-Küken wurden mit Methyl-Quecksilber vergiftet, sie erlitten neurologische Störuungen (Lähmungen). Gab man dazu aber gleichzeitig Selen, waren keine Lähmungen. Der Quecksilbergehalt im Gewebe beider Gruppen war identisch –> ergo: Selen bindet selbst Methylquecksilber ab

      Studie mal in nächtl recherche gelesen aber nicht notiert, nicht mehr gefunden

      2) Selen und Quecksilber machen schwerstlöslichen Komplex. Geht der mit Chelator raus? –> keine Studie dazu gefunden

      3) Selen und Quecksilber machen schwerstlöslichen Komplex. Dieser ist biologisch neutral, ausser in der Niere und im Hirn, dort wirkt der Komplex schädlich auf die dort spezifische Glutathion-Reduktase

      –> Studie irgendwann dazu gelesen, ev. auf der Homepage verlinkt

      4) DAUNDERER berichtet in seinen 10000 emails von den Zahnärzten, die alle zum Entgiften SELEN genommen haben (und natürlich weiter mit Quecksilber gearbeitet haben): „diese seien alle an neurologischen Erkrankungen zugrunde gegangen und man hätte nichts mehr tun können“ (er formuliert drastisch).

      –> bestätigt punkt 3 aus der Praxis

      5) alle massgeblichen Kollegen (Thomas Rau, Joachim Mutter, Dietrich Klinghardt, ……) empfehlen oder empfahlen Selen zur Entgiftung. Die sind auch nicht mit der Nudelsuppe dahergeschwommen, d.h. sie sehen keine Verschlechterungen.

      —> also dürfte es in der PRaxis eher positiv denn negativ sein

      6) Prof. Köstler, Prof. Schrautzer emmpfehlen SELENIT, da gibts keine Anreicherungen und Intoxikationen, aus dem Selen-Methionin muss das Selen erst durch Abbau dieser Aminosäure freigesetzt werden
      Klinghardt empfiehlt Selen-Methionin, nur dieses sei gut verwertbar und hilfreich

      —> widersprüchlichkeiten von Experten
      —> bei uns in der Praxis liegt nur Selenit vor, dieses testet praktisch NIE gut, auch nicht bei Krebs

      7) Daunderer war ein strikter Selen-Gegner, weil er 2 Laborantinnen aus einer Brauerrei erlebt hat, die beide mit Selen gearbeitet haben (musss der Hefe zugefügt werden, sie haben es täglich eingewogen und wohl Staub eingeatmet) und „davon Nasenkrebs bekommen hatten“. Für Daunderer war Selen ein tw. toxisches Schwermetall, „er sah nie Selenmängel im Blut, wenn Amalgam entfernt war – es gab nie grund Selen zu substituieren“ schreibt er mehrmals, Selen-Mängel im Blut sind nor Hinweise auf Quecksilber.

      7) Überlegung (Hausverstand): wenn ich also „ausleite“ und einen Chelator verabreiche = Bindemittel, wozu soll ich zusätzich ein Schwermetall in höheren Dosen zuführen, welches die auszuleitende Substanz in einer äquimolaren schwerstlöslichen Verbindung im Gewebe herumliegen lässt.

      Das geht mir nicht ein. Vital bedrohlich: Selen um Zeit zu gewinnen, bindet das Quecksilber im Gewebe weg, der Patient überlebt – zB viele Plombenjahre und fortgeschrittener Tumor

      Der publizierte Fall des Juweliers und andere von mir zitierte publizierte Intoxikations-Fälle, welche innerhalb 1 Woche ganz gut mit DMPS-Infusionen neurologisch geheilt wurden, legen doch nahe, dass die Chelatoren ihren Job tun und (auch ohne Selen) gut ausleiten.

      8) Quecksilber-Intox ist eine Multi-Kompartment Erkrankung: Darm –> Blut –> Ionentauscher-Puffer-Bindegewebe –> Organe –> Zellen (–>Enzyme und Proteine) –> Bluthirnschranke –> Glia –> Nervenzelle (–> Enzyme und Proteine)

      mit Kurzschluss VAGUS –> Hirn sowie langsamer oxidation des metalls zum methyl-QS im Darm durch Bakterien mit erhöhung der Fett/Nervenlöslichkeit, transport auch über Lipoproteine.

      Mit den Chelatoren kommt man maximal ins Bindegewebe, der Rest muss osmotisch gehen oder über Mobilisatoren (Koriander, ALA, Homöoapthie, Laser, Bioresonanz).
      Aber diese können die enzymatisch gebundenen Metalle auch nicht eliminieren, denn dort sind sie ja auch in einer Chelatorbindung, d.h. extrem fest eingebunden.

      Aus den Büchern (zB Monika Stübe) und Blogs kann man deutlich sehen, dass man keinesfalls zu früh mit Mobilisatoren beginnen darf, denn diese setzen auch die locker im Ionentauscher Bindegewebe adheränte Metalle in Lösung und führen unweigerlich dann zur Rückvergiftung in die Zellen hinein.

      Nach Mobilisatoren-Gabe MÜSSEN Binder vorhanden sein (freies-gereinigtes Ionentauscher-Puffer-Bindegewebe, Chelator) sonst unweigerlich Rückvergiftung bzw. umverteilung in die tieferen Schichten.

      Vergiftete Enzyme (Glutathionabhängige Metallkomplex-Transportasen) blockieren die Ausscheidung aus den Zellen, dies kann mit Glutathiongabe umgangen werden. In manchen Büchern (Anette Falke, Stübe) steht wieder von „Verboten zu früh Glutathion zu geben (weil dieses ein Mobilisator ist und bei unsauberen Bindegewebe zu viel in Lösuung bringt)“. In Kombination mit Chelatoren hab ich NOCH NIE Nebenwirkungen gehabt, alleine geb ich es nicht oder maximal oral aber mit Glutathion schaltet man den Nierentransport wieder ein –> Christopher Shade

      Also: das ganze ist komplex und mehrstufig, aber eigentlich gut verständlich. Man muss die Compartments der reihe nach von aussen nach innen reinigen, dann bewirkt der osmotische Druck schon eine zunehmende Rückverteilung ins Bindegwebe, wo die toxischen Substanzen neutralisiert herumliegen und von den Chelatoren abgeholt werden können.

      Das Bindegewebe puffert sie ja im Ionentauscher für viele vieel Jahre ab, irgendwannn ist der Ionentauscher voll oder wird (zB mit Eisenkapseln oder Zink-Kapseln) überschwemmt, dann setzt er auch die dort abgepufferten Schwermetalle frei –> das sind die Fälle, die nach 1 Eisenkapsel plötzlich im Rollstuhl sitzen (hab ich in der Praxis erlebt, mit 4 wö Nierenversagen nach 1 Tropfen DMPS in die Haut eingerieben).

      Es ist nie nur Quecksilber. Im hintergrund ist der CMV oder EBV sowie die Borrelien und Bartonellen und Chlamydien und Mycoplasmen — die ggf Herxheimer machen,

      ev. auch eine temporäre Verschlechterung der Leber-Situation, damit mehr Ammoniak was man stark im Hirn spürt (Lebertee von mir –> Downloads).

      ZEOLITH ist aufgrund der Aluminium-Rückvergiftuung durch die meisten präparate nur vorsichtig einzusetzen, Klinghardt berichtet dass die LAVA-VITAE Zeolithe einen so geringen Alum-Gehalt haben, dass man sie einsetzen kann.

      ZEOLITH bindet weder Aluminium noch Quecksilber (–> NaturalNews Mike Adams „artifical stomach“) sondern nur CAESIUM und AMMONIAK.

      Er tut fast allen leuten supergut –> wegen des Ammoniaks. Diesen kann man auch mit Hepamerz (Ornithyl-Aspartat) ganz gut abbinden, oder Laktulose.

      Wenn man zuviel Basenpulver schluckt oder sonst wie einen nicht so sauren Stuhl hat, wird Ammoniak aus Stuhl ins Blut getrieben –> auch starke Hirn-Verschlechterung (–> Lactulose zum Stuhlansäuern).

      Also: wie man es nimmt, es ist kompliziert und braucht einiges an Fingerspitzengefühl, ABER: längerfristig werden alle gut !!!! Einfach durchhalten.

      Damit können solche Leber-Verursachten eintrübungen gut abgefangen werden.

      Zum Detox braucht man Fleisch wegen der Aminosäuren, zuviel davon bildet Ammoniak.

      Praktisch jeder mit Quecksilber bildet irgendwann KPU aus, dies schluckt Zink und Mangan und B6 –> geht aufs Hirn (Porphyrine im Urin messen).

  5. Radomir Wrobel sagt:

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort…das Selen lass ich lieber.Trotzdem möchte ich Alu und Quecksilber entgiften vorallem weil ich in Kombination mit versch. Infektionen große psychische Schwierigkeiten habe (Angstzustände,Konzentrationsschwierigkeiten,Vergesslichkeit….).
    Bis ich einen Therapeuten in meiner Nähe gefunden habe möchte ich es trotzdem anfangen.Nach Klinghardt geht es wohl mit Koreandertropfen,Bärlauch Mastitabs, Chlorella P. Alge.
    Für Alu erwähnte er öfters Enterosgel. Sind die Sachen unbedenklich?
    Mein Arzt meinte ich soll es mal mit Melatonin C30 für Alu versuchen….dazu Benthonit und Selen (was ich jetzt lieber lasse).
    Jeder sagt was anderes…es ist echt verwirrend…und dann einen guten Therapeuten/Arzt zu finden noch schwieriger…
    An welches Detoxprotokoll könnte man sich am besten halten (Alu und Qucksilber) vorallem wenn man meint es ist schon in der Hirnregion?
    Vielen Dank schon mal im Vorraus für die Antwort.

    • HeliR sagt:

      detox fussbad, 1-3x pro Woche, nicht öfters
      liposomales melatonin

      energetisierte Mittel zum Entgiften: empfehle das Buch von Monika Stübe „endlich wieder gesund“ oder so.

      mein Credo: grobstoffliche Belastungen müssen grobstofflich behandelt werden.

  6. Hallo,
    bin jetzt auch ein bisschen verwirrt.
    Schildere mal mein Problem.
    Hatte im Oktober eine virale Hirnhautentzündung mit eifriger Bronchitis und konnte mich gar nicht mehr richtig erholen. Konnte 8 Wochen nichts mehr vernünftiges essen, weil man Magen so rebelierte und hab mal schnell 12 Kilo abgenommen.
    Daraufhin ließ ich eine Dunkelfelddiagnostik machen. Nach dem Ergebnis: verschiedene Viren, Bakterien, Parasiten, Schwermetalle und wurde mit der Ausleitung mittels Magnetfeldtherapie begonnen. Nach der ersten Virenausleitung Eppstein Bar Virus, Coxacki Virus, Herpes Simplex Virus und und und hatte ich in der Nacht leichtes Frösteln und Nachtschweiß, aber am nächsten Morgen ging es mir besser. So ging es mir fast nach jeder Sitzung. Nach der 7. Sitzung bekam ich dann zusätzlich noch Baseninfusionen mit Vitamin C, Vitamin B-komplexe abwechselnd Zink und Selen wegen Infektanfälligeit und Schwächegefühl. Bei der 2. Infusion mit Selen – ca 2 Wochen Abstand – bekam bei der halbvollen Flasche einen Zitteranfall, konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Nach ein paar Stunden war alles wieder vorbei, aber am nächsten Tag konnte ich mein Genick nicht mehr bewegen, weil
    es in dem Bereich wo sich Halsnerv und Brustnerv treffen so gebrannt hat. Lies dass dann Osteopathisch Behandeln und ging dann nur noch alle 3 Wochen zum Ausleiten, weil mich das jedesmal in einen Schwächezustand versetzte. Infusionen ließ ich mir auch nicht mehr geben. In der Zeit war ich nur noch osteopathischisch in Behandlung zwecks Nackenproblemen, Brustwirbel und allgemeinen Gelenkproblemen. Der Osteopath hatte Mühe sich in das Cranio Sakrale einzuloggen. Auf anraten meines Heilpraktikers und Hausarzt fing ich an zu entsäuern und stellte Ernährung um. Kochte, backte und die führte die körperliche Pflege mit Kokosprodukten. Das Kokos soviel Selen beinhaltet, davon hätte ich keine Ahnung.
    Da sich eine Besserung nicht einstellte, lies ich eine Mineralstoffanalyse und einen Lebensmittelunverträglichkeitstest machen. Bei der Ärztin bekam ich aber leider erst 4 Wochen später einen Termin. Mir ging es aber zwischenzeitlich gar nicht gut, immer wieder diese Anfälle. Ich rief daraufhin bei der Ärztin an und bat um einen früheren Termin, aber ich bekam keinen. Nach 2 Tagen kam ein Rezept mit Kalium- Magnesiumcitrat, Kupfercitrat und Zinkcitrat. Ich besorgte mir das in der Apotheke und fing mit der Einnahme gleich an. Nach 4 Tagen überfiel mich aus heiterem Himmel auf einmal so ein unwohliges Gefühl, bekam Magenkrämpfe, Schweißausbrüche, Herzrasen, und Schwindel. Verzog mich gleich ins Zimmer. Ein paar Minuten darauf kamen die Zitteranfälle und natürlich nicht zuletzt die Panikattacken (höchstwahrscheinlich Panikattacken). Das ging dann von Mittag 13 Uhr 2 Tage lang. Ich war am Ende. Immer ab ca 2 Uhr morgens kamen die Anfälle schlimmer. Googelte und Googelte ob jemand die gleichen Problem hat und was das sein könnte. Habe auch in den zwei Tagen wegen starke Magenschmerzen nichts essen konnte. Um halb 4 Uhr morgens rief ich dann den Notarzt weil ich keine Kraft mehr hatte. In den 2 Tagen knallte ich mich mit Magnesiumoxid zu, weil ich ein Magnesium brauchte, das ich über die Zunge aufnehmen kann und mit Magnesiumöl sprüht ich die verkrampften Muskeln ein, ja und Säure- Basen Bäder gönnte ich mir auch noch. Die Zeit in der Badewanne nutze ich für ein bisschen Schlaf. Nach 1em Tag Krankenhaus und körperlicher Untersuchung schickten sie mich wieder nachhause. Im Entlassungsschreiben stand
    Grund des Aufenthaltes: Panikattacken
    Forderte im Krankenhaus noch per Mail die Mineralstoffanalyse und den Lebensmittelunverträglichkeitstest bei der Ärztin an. Als ich dann zuhause war, ist mittlerweile auch schon die Mail mit den Testergebnissen von der Ärztin gekommen. Als ich mir die dann durchlas, blieb mir kurz einmal die Luft weg. Da stand: Selen im Vollblut 214mcg/l und 93,0-150,0/mcg/l ist normal. Die Ärztin hatte mir davon nichts gesagt. In der Zeit nach der Blutabnahme hab ich auch noch sehr großzügig mit Kokosprodukten gekocht und die körperliche Pflege durchgeführt. Ausserdem habe ich lt. dem Bericht noch Magnesium 29,1 mg/l zu wenig, Kupfer 0,80 mg/l normal ist 0.76 – 1,20/l, Eisen 499mg/l normal ist 405 – 505 mg/l Zink 4,71 mg/l normal ist 4,7 – 6,5 mg/l Vitamin B6 4,36 mcg/l normal ist 16,4 – 80,4 mcg/l
    Vitamin B12 353pg/ml normal ist 180 – 914 pg/ml
    Vitamin D 98nmol/l normal ist 100 – 150nmol/l
    Coenzym Q10 i. EDTA-Blut 0,71mg/l normal ist >0,67
    Coenzym Q10 (cholesterinkorrigiert) 0,189 mmol/ml normal >0,200
    Folsäure 8,1ng/ml normal >5,90
    Gestern war ich in der Neurologischen, weil ich am rechten Auge, wenn ich ins helle schau immer so Bewegungen habe die sich hinterher ziehen, teilweise wie eine hellgraue Mücke oder Rauchschliere und so zweimal am Tag so einen Sekunden Blitz am rechten Auge sehe. Ja und der Schmerzpunkt Schnittstelle Halsnerv und Brustnerv ist auch wieder da seit dem heftigen Zitteranfall vor 3 Tagen. Der zieht sich auch durch den Körper.
    Mich würde jetzt mal interessieren ob das von der Überdosis Selen kommen kann und wie ich das Zeug wenn überhaupt wieder aus meinem Körper bringe.
    Können Sie mir da weiterhelfen?

    Herzliche Grüße
    Diana

  7. Sorry, für die Schreibfehler.

    Möchte noch hinzufügen, dass ich in der Ausleitungsphase mittels Magnetfeldtherapie auch noch das Zeolith von LavaVitae 3x am Tag genommen habe und Vitamin D3 Dekristol 20000 I. E für 3 Wochen täglich und leider ohne Magnesiumzufuhr. Ich hörte mit der Zeolith und dem Vitamin D wegen Unwohlsein auf.

  8. Anita S sagt:

    Guten Tag,

    wissen sie ob Selen auch in Punkto Blei ein Problem darstellt?

  9. Andy sagt:

    Ich habe bei der Ausleitung anscheinend einiges falsch gemacht. Ich habe einiges ausprobiert und nun immer mehr „brain fog“ und einen starken Leistungsabfall, 33 männlich.

    Mein erster Messwert mit DMPS + Urin vor 2 Jahren war 9.1 Mikrogramm (ich hatte nie Amalgan, jedoch meine Mutter). Zudem war damals mein Selenwert im Keller und es hieß ich sollte Selen supplementieren.

    Daraufhin habe ich ein Jahr lang mit Chlorella, Bärlauch und zum Schluss auch etwas mit Koriander versucht auszuleiten. Außerdem habe ich mit Selen + Zink supplementiert. Während der Chlorella Zeit ging es mir immer mal wieder schlecht. Doch als ich damit aufgehört habe, war es besser.

    Nach dem Chlorella-Jahr erneuter Test: Diesmal 9.7 mg. Also keine Verbesserung (ich könnte mir Vorstellen, dass ich mich immer wieder rückvergiftet habe insbesondere weil mein Darm als Leaky Gut diagnostiziert war, wodurch evtl einiges von dem im Darm befindlichen, belasteten Chlorella wieder rückabsorbiert wurde).

    Daraufhin habe ich 5x mit DMPS, EDTA und Mito Energy Behandlung ausgeleitet. Danach hatte ich einen Wert von 15.7mg . Daraufhin habe ich erstmal 3 Monate pausiert, weil mir diese ganze Ausleitungssache etwas komisch vorkam. Ich fühlte mich eigentlich fit.

    Dann fing es an, mir schlechter zu gehen. Ich habe weiterhin sporadisch Selen genommen.

    Ich fing also wieder mit der Ausleitung an. Den höheren letzten Wert erklärte mein Arzt nun damit, dass mit der Mito-Behandlung ca doppelt soviel rauskommen kann. Das wären im Vergleich zu den vorherigen Messwerten also 7.5mg, also evtl schon eine leichte Verbesserung durch die 5 Ausleitungen.

    Ich habe nun seitdem wieder eine Ausleitung gemacht und es ging mir danach etwas besser. Ich würde gerne zügig weiter ausleiten. Mein Arzt sagt auch, dass 2x pro Woche ginge. Nach den Infos auf dieser Seite heißt es jedoch, eher nur einmal pro Monat. Ich habe mich nun für einmal pro Woche entschieden. Ist das ok oder sollte man den schlechten jetzigen Zustand eher länger hinnehmen und kein DMPS Allergie Risiko eingehen (bei den ersten 5 Ausleitungen habe ich auch ca 1x pro Woche ausgeleitet).

    Ich hoffe, dass der Brainfog und die verminderte geistige und körperliche Leistungsfähigkeit durch das Ausleiten nun besser wird.

    Was kann ich noch machen, außer den nun folgenden Ausleitungen?

    Selen nehme ich nicht mehr. B12 auch erstmal nicht. NAC habe ich sporadisch genommen, das lasse ich nun auch. Selbst Vitamin D lasse ich weg oder meide zu starke Sonne, da es mir teilweise nach viel Sonneneinwirkung schlechter ging. Auch esse ich wieder etwas Fleisch (vorher meist Vegetarier). An Koriander traue ich mich noch nicht, obwohl es mir immer sehr gut schmeckt.

    Gegen den Leaky Gut nehme ich zur Zeit täglich ein Basenmittel und vor der DMPS Infusion soll ich auch basisch sein, nehme also meist Basentabletten vorher. Sollte ich das Basenmittel auch weglassen bzw. reduzieren?

    Bieten Sie auch Skype-Beratungen an?

  10. Blume sagt:

    Also mich hat Alphaliponsäure völlig abgeschossen.
    Seitdem habe ich Brainfog vom Feinsten!
    Leider weiß ich erst jetzt von meiner SchwermetallBelastung, gefühlt hat sich das ins Hirn verschoben,…..
    Bin jetzt auch bzgl Selenase völlig verunsichert, nehme die eigentlich seit ein paar Wochen mit 3 Tropfen Vigantolöl, um meine Schilddrüse zu verbessern.
    Aber die Werte sind meiner Meinung nach noch schlechter geworden: von ft4 bei 64 auf 32 %, ft3 von 32 auf 4,66 %!

  11. Nina Behrens sagt:

    Guten Tag,
    Ich habe seit 9 Jahren die Diagnose Hashimoto und meine Ärztin riet mir zusätzlich zum Schilddrüsenextrakt Selen einzunehmen, um die Entzündung zu stoppen. Täglich 200mcg.
    Was ich seit etwa 3 Jahren mache…
    Seit 6 Wochen etwa mache ich die Hochdosisjodtherapie mit Cofaktoren.
    Nach den oben genannten Erkenntnissen ist es dann also sinnvoll, währenddessen das Selen wegzulassen und erst nach der Jodauffüllung, die ja gleichzeitig eine Entgiftung ist, wieder mit der Seleneinnahme zu beginnen, falls erforderlich.

    • HeliR sagt:

      ich kann das leider nicht beantworten. Aus den Büchern liest man auch nur einen Teil raus und wir sind in der Praxis vom Jod insgesamt eher enttäuscht. Das geht in den USA wohl alles viel besser, weil die so viel Brom in der Umwelt haben und die dann mit Jod eine Brom-Detox machen können. Aber ihre Erfahrungen mit der Jodtherapie interessiert mich sehr, bitte unbedingt weiter auf dem laufenden halten!

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