Säuren, Milchsäure und Basen

Säuren und Krankheit – Säuren und Krebs

Sammelseite für Infos zur Basen-Therapie

Nun, ich war persönlich über viele Jahre ein „Skeptiker“ hinsichtlich der „Übersäuerungs-Theorie“. Genau beschreibe ich dies in meinem Artikel „Übersäuerung fördert Krebs„. Genau diese Studien sind denn nun auch der Grund meines forcierten Auftretens für eine „Entsäuerungs-Therapie“ bei schweren Krankheiten und auch Krebserkrankungen:

-50% Metastasierung im Tiermodell durch Einsatz einer Entsäuerungs-Substanz!

500% mehr Tumor-Zellwachstum im milch-sauren Gewebe rund um Tumore

Das sind Forschungsdaten, die wir einfach nicht ignorieren können! Tatsächlich habe ich auch fühlbar bessere Erfolge bei den schwerst erkrankten Tumorpatienten seit ich ganz bewusst und intensiv „entsäuern“ lasse.

Auf dieser Sammelseite verlinke ich nun Studien oder „Subseiten“ mit interessanten Informationen zur Säure/Basen-Theorie und Therapie.

 

Azidose als Krebsauslöser für Glioblastome

Studie aus 2011 zeigt, dass Azidose (Gewebsübersäuerung) ein eigenständiger Risikofaktor für die Entstehung von GLIOBLASTOM (bösartiger Hirntumor) ist.

 Azidose als Krebsauslöser für Prostata-Krebs und Metastasen

500% Erhöhung der Mitogenität durch deutliche Gewebs-Azidose (ph 6.2 statt 7.4)

Eine Studie aus Juni 2011 – hierfür hab ich eine eigene Seite geschrieben: Übersäuerung fördert Krebs und Metastasierung. Kurz hier zusammengefasst: beim sauren pH von 6.2 – der LEICHTEST im Tumorbereich unterschritten wird – wachsen Krebszellen um 500% rascher wie im neutralen pH Bereich.

die Grafik rechts hier zeigt die Wachstumsverhältnisse, aus dieser Studie.

Genauer siehe den Artikel

 

 

 

Milchsäure bei Krebs

bei verschiedenen Autoren und Therapeuten der „komplementären Krebstherapie“ wird die Milchsäure als Anti-Krebs-Therapeutikum verwendet.

 

Aufgrund eines Hinweises des hochgeschätzten Dr. Coys (Entdecker des TKTL1-Gens) dass sich der Krebs durch Milchsäure „schützt“ und daher Milchsäure als Therapeutikum unbedingt vermieden werden muss, habe ich versucht die Datenlange zu checken, da dies eigentlich der „althergebrachten adjuvant-komplementären Krebstherapie“ widerspricht. „Mein Lehrer“  in der schulmedizinisch orientierten Krebs-Therapie – Dr. Werner Steinkellner – hat immer Milchsäure gegeben.

 

Über Michsäure bei Krebstherapie ... Historisches ....

Milchsäure und Krebs“ dieses engagierte Referat von Dr. Windstosser, einem sehr anerkannten Komplementärmediziner mit reichlich Literaturrecherchen kann man folgende Daten zusammenfassen:

Krebszellen bei der Zuckervergärung (wie Hefezellen haben Krebszellen sehr eingeschränkten Stoffwechsel) die LINKSDREHENDE (D-) Milchsäure welche durchaus 12% des Tumorgewichts betragen kann und bei Zuckerzufuhr sogar bis zum Eigengewicht des Tumors ansteigen kann.

 

Aus „alter wissenschaftlicher Literatur“ (der vor 1970er Zeit) wurde zitiert, dass durch die bei der Therapie verabreichten rechtsdrehende D+Milchsäure die vom Krebs erzeugte Linksdrehende Milchsäure „neutralisiert“ wird. Daher war die Milchsäure als „Adjuvans“ bei der Tumortherapie seit Jahrzehnten Bestandteil eines Gesamtkonzeptes.

Dieser „Neutralisations-Aspekt“ als Erklärung erscheint nicht nur Windstosser sondern auch mir als unwissenschaftlich und ungenügend. Derartige „Razemat-Neutralisierungs-Theorien“ muss ich als gelernter Biochemiker im besten Fall belächeln!

Windstosser zitiert jedoch den nutritiv adjuvanten Effekt der Rechts-Milchsäure, die vom Tumor NICHT verarbeitet werden kann. Windstosser im Orginal:

“ …. und nach SEEGER erhöht sie die Zellatmung bis aufs doppelte. Sie wirkt sympathikoton, thyreotrop, herzmuskelstärkend, RES- und NNR-aktivierend. Milchsäure ist ferner ein Katalysator bei bestimmten enzymatischen Vorgängen (WOLF und RANSBERGER). Diese Umstände halte ich bei der Milchsäuretherapie für noch (weit) wichtiger als die Razematbildung  [Neutralisierung der Links- durch die Rechts- Form]…..“

 

Milchsäure in ihrer L(+) rechtsdrehenden Form ist also – gemäss der „alten biochemischen Literatur“ sowie neuerer physiologischer Untersuchungen ein Stoffwechsel-Adjuvans welches die Energieproduktion des KÖRPERS verbessert ohne den Tumor zu stärken – so sagen die alten Ärzte zumindestens, ohne Studien oder Forschung zu zitieren. Na gut!

 

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Einschub – der Warburg-Zyklus: Krebszellen fressen Zucker

Nicht vergessen: die Tumorzelle frisst und verarbeitet ausschliesslich Zucker zur Energieproduktion.

Desswegen hoher LDH-Spiegel („Laktat-Dehydrogenase“) sowie die Markierbarkeit mit Radioaktiviertem Zucker in der PET-Untersuchung!

Eine positive PET-Untersuchung ist der manifeste Beweis, dass der Krebs „zuckersüchtig“ ist, dass er durch Zucker-Karenz ausgehungert werden kann.

Seit COYs TkTL1 wissen wir um die Notwendigkeit die Zelle „auszuhungern“ – verbessert gesamtüberleben und v.a. auch das Ansprechen auf die schulmedizinischen Massnahmen um das mehrfache (Coy am Präventivmed. Kongress i Wien Dez 2011).

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Säure-Basen und Krebs – die Macht des Basenpulvers oder der Baseninfusion

Die im Sept 2010 erschienene Studie beschreibt dass Tumore im Gewebs-Milieu durch die Ansammlung von Milchsäure eine relative Acidifizierung (Übersäuerung) erreichen.

Soweit hat es Windstosser schon beschrieben.

Weiters, dass der Säuregrad des Tumorgewebes direkt mit der Bösartigkeit und Metastasierungspotenz des Krebses übereinstimmt.

Das ist aufregend!

Bei Nagetieren (im Forschungslabor) kann man durch Verabreichung von Basenpulver die Acidität (Säuregrad) des Tumors vermindern und dadurch sogar die Metastasierung verhindern.

Dies ist eine absolut aufregende und wichtige Mitteilung, denn mit Baseninfusionen und Basenpulver-Gaben könnte man auf simple Art und Weise die Malignitäts-Potenz eines Tumors beeinflussen. Dass diese Therapie im Vergleich nahezu kostenfrei ist – ist praktisch Garantie dass sie sich keinesfalls durchsetzen wird können und – wenn sie allgemein weiter angewendet wird im komplementären Bereich – letztlich auch mit allen Mitteln verboten wird (siehe Burzynski)!

die Studie im Orginaltext: „… In rodents, oral administration of sodium bicarbonate can raise the extracellular pH of tumors, an effect associated with inhibition of metastasis and improved responsiveness to certain cytotoxic agents; clinical application of this strategy appears feasible.“

Magentabletten als Krebstherapeutikum?

Die Gabe von ESOMEPRAZOLE (zB Nexium (r)) als Protonenpumpenhemmer hatte ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Metastasierung sowie auf die Überlebensrate von Melanom-tragenden nackt-Mäusen. Diese Studien hab ich zwar überflogen aber noch nicht eingearbeitet, sie gehen ebenfalls auf das Tumor – Säure/Basen – Milieu ein.

Generelle Basifizierung von „jedem“ und das verteufeln „der Säure als Todesengel“ ist absolut kindisch und esoterisch. „Sauer macht lustig und Energie“ muss es heissen, dazu schreibe ich einen Artikel wenn ich mehr Zeit hab.

Für die TUMOR-Therapie scheint gemäss der vorliegenden Daten und Erfahrungen jedenfalls die BASIFIZIERUNG mit BASEN-INFUSIONEN gerechtfertigt, für die Milchsäure gibt es Meinungs-Argumente ohne wirkliche Überzeugung, ich verwende daher die Milchsäure nur sporadisch.

Simoncini – das Wunder der Baseninfusion  ….

Dr. Simoncini – ein ehemaliger Chirurg in Italien – meint, dass aufgrund des Erscheinungsbildes des Tumors (weisse Knoten) dieser eigentlich Pilzgewebe ist. Er behandelt Pilz mit Bicarbonat – Infusionen und behauptet in grossen Konferenzen – mit Life-Zuschaltung von geheilten Patienten per Skype – wahre Wunderheilungen.

Nun, ich stelle diese nicht in Abrede, jeder komplementäre Therapeut hat einen gewisssen Prozentsatz an Wunderheilungen, sonst gäbe man das Gewerbe ja auf.

Die Haltbarkeit der These dass Krebs eigentlich Candida-Drusen sind brauchen wir nicht diskutieren, das ist dumme Bauernfängerei.

Das Faktum stellen wir aber vorerst nicht in Frage, dass Simoncini in einigen Fällen mit Bicarbonat-Infusionen Remissionen gesehen hat. Unabhängige Bestätigung von anderen Therapeuten, die dies nachgekocht haben, fehlen jedoch!

Angesichts der oben zitierten Studien ist es durchaus denkbar, dass in einem gut immunologisch stimulierten Organismus mit nicht extrem mutierten Krebszellen eine massive lokale Entsäuerungstherapie durch Bicarbonat-Infusionen Remissionen bewerkstelligen können. Der Verkauf als „die Wundertherapie“ ist wohl nicht gerechtfertigt, die Entsäuerung als Adjuvante Methode in einem komplexen Anti-Tumor-Programm wohl aber absolut wichtig.

 

Was tun komplementäre Krebstherapeuten

Sehr wohl gibt es Therapeuten die im Rahmen eines Gesamtkonzeptes Basenpulver und Baseninfusionen verwenden und teils grossartige Erfolge berichten: zB Braun v. Gladis gibt zu einer intensiven Papimi-Therapie u.a. auch Baseninfusionen und berichtet von 30-50% Remissionen teils auch fortgeschrittener Krankheiten, hat uns in Wien zB ein Glioblastom gezeigt mit Remission!

Steinkellner hat gute erfolge und gibt Basenpulver-Kapseln

Desswegen – und der obigen Studie mit den Mäusen – gebe ich ebenfalls Basenpulver, im Rahmen eines Gesamtkonzeptes – bei Tumoren

 

Baseninfusionen im Rahmen chronisch entzündlicher Erkrankungen

Procain + Baseninfusion wirkt bei chronisch entzündlichen Krankheiten wie Rheuma, Mb Crohn, Colitis, Hepatits, …. sehr entlastend, vermutlich über Entlastung des chronisch übersäuerten entzündlichen Bereiches. Diese Vorgehensweise ist in der komplementären Allgemeinmedizinischen Praxis absolute Standardtherapie und hilft den Patienten oft ungemein.

 

Einschub für Therapeuten und Homöopathen

Dies ist keine HEILUNG, eine reine palliative Massnahme – also eine Vorgehensweise die klassische Homöopathen eigentlich verachten.

Aber diese Krankheiten sind oft von erheblicher Belastung der Lebensqualität, benötigen oft riesen Mengen an Schulmedizin und man ist manchmal – leider – manchmal auch auf Palliative Massnahmen angewiesen, weil eine Homöopathische Therapie (noch) nicht greift und die Patienten heute auch nicht mehr aktzeptieren, dass es eben noch ein Jahr dauert bis man etwas gefunden hat, was die Krankheit eliminiert. 

In meiner Praxis gehen die Patienten in der Regel nach der ersten oder zweiten insuffizienten Homöo-Therapie zum Schulmediziner um sich Cortison u.ä. zu holen, da eben keine Leidensbereitschaft mehr vorhanden ist. Dies schwächt die Möglichkeiten des Homöopathen, desswegen bin ich gerne Bereit auch Palliativ-Massnahmen zu treffen um den Patienten zu halten und letztlich auch kurativ eingreifen zu können!

 

Der Witz mit dem ständigen Entsäuern

  • Sauer mach lustig
  • Sauer macht Energie
  • Basisch macht schwach und die Blase krank

diese Aussagen aus profundem Mund werde ich  – sobald etwas mehr zeit – hier ausarbeiten und erläutern. In meinen Augen gibt es keinen Grund bei vorliegen von Gesundheit und ohne entsprechende Medikamente – für Basen-Therapie – ausser in ausgewählten Fällen!

 

 

Baseninfusion bei Dr. Retzek

Adjuvans bei Krebs und chronisch entzündlichen Erkrankungen v.a. wenn diese mit Schmerzen verbunden sind!

Sie können jederzeit Mo-Do während der Ordinationszeiten eine Procain-Baseninfusion in Anspruch nehmen. Allerdings erst nach „Erstbesprechung“ und Indikations-Stellung durch Dr. Retzek, dies erfordert einen Termin (ev. Kurztermin, falls keine begleitende Homöopathie erwünscht ist) über das Sekretariat.

 

Weiterführende Hinweise

für mich verdichtet sich immer mehr das Amalgam als Auslöser und Schrittmacher chronisch entzündlicher Krankheiten und neurodegenerativer Störungen wie Parkinson, Alzheimer usw.

Häufig auch erst nach „Rausboren“ der Plomben, bzw. im Alter, wenn die Kompensations-Mechanismen nachlassen, daher wird vom Establishment und den Zahnärzten weiterhin jeder Zusammenhang geleugnet.

Lesen Sie diesbezüglich gerne meine Seite zum AMALGAM

 

 

Weitere Artikel zur Säure auf meiner Homepage

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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