Quecksilber-Entgiftung – mein Standpunkt – und Pubmed

rund um die „Ausleitung“ und Entgiftung gibt es zahlreiche „Protokolle“ und auch – wie ich meine – viel Aberglauben.

Hier mein Standpunkt – gewonnen aus vielen Nächten Recherche, den Büchern, den Daunderer-Beiträgen und v.a. meiner Praxis-Erfahrung mit eigenen oder fremd-ausgeleiteten Patienten.

Der Artikel ist noch nicht ganz fertig, aber ich hab momentan fortbildungs und vortragsmässig wenig Recherchezeit und die Thematik ist wichtig.

 

1) Chlorella-Ausleitung ist sehr langsam und auch Nebenwirkungs-anfällig

Viele Patienten haben die Chlorella einfach nicht vertragen. Einige wenige jedoch haben auch ernste Nebenwirkungen bekommen. Vielleicht weil selbst die Bio-Chlorella mit vielen Metallen belastet sein kann oder sie – wie Klinghardt beschreibt – den Detox-Mechanismus so anschiebt, dass der Rest der Organe überfordert ist? Ich weiss es nicht.

Jedenfalls hab ich in meinem Klientel

  • eine Patientin die nach einer Chlorella-Ausleitung jetzt im Rollstuhl sitzt, eine hypothetische Vergiftung wurde durch einen Kinesiologen diagnostiziert und mit Chlorella ausgeleitet. Sie war vorher ziemlich beschwerdefrei.
  • ein Patient, welcher eine periphere Polyneuropathie seit der Chlorella-Ausleitung hat, Handschuhartige Gefühls-Störung der Hände.

 

2) Forcierte Ausleitung mit DMSA – Kapseln kann schwer krank machen. Ich bin ein Gegner des Cuttler-Protokolles

  • Mein eigener Zahnarzt ist nach 10d „Halb-Cuttler“ Protokoll (2 x 3 Kapseln DMSA, durchgeführt durch einen deutschen HP) schwerst erkrankt und konnte über Jahre nur noch eingeschränkt arbeiten. Erst eine forcierte „Bezinkung“ konnte ihm die Lebenskraft wiedergeben. Sehr spannend dass bei einer zu starken Entleerung der Zink-Depots diese nicht mehr durch das normale Essen aufgefüllt werden.
  • Dr. Christopher Shade, ein Biochemiker und Quecksilber-Experte, der – wie ich – selber an einer Hirn-Vergiftung schwerst erkrankt war, ist durch Einnahme von DMSA-Kapseln noch stärker erkrankt. Dr. Shade konnte rausarbeiten dass für eine erfolgreiche Entgiftung das Glutathion-System im Organismus zuerst wieder hergestellt werden muss. Wir spritzen daher vor der DMPS-Ausleitung fast immer eine Glutathion Hochdosiert vor.

 

3) Selen zum Entgiften: NEIN – nur bei Lebensgefahr, denn es bindet Quecksilber als schwerlöslichen Komplex im Gewebe

die Studien die ich hier zitiere hab ich gelesen aber finde sie grad nicht und gehören nachgetragen

Fische erleiden keine Quecksilber-Vergiftung, weil ihr Quecksilber als äquimolarer Komplex mit Selen im Gewebe abgebunden ist. Durch dieses Abbinden verliert zwar das Quecksilber seine Giftigkeit, es gibt aber keine Langzeituntersuchungen über negative oder nicht vorhandene Wirkungen dieses Komplexes.

Eine Studie mit Enten hatte ich gelesen, dort wurden die Enten mit Methyl-Quecksilber und Selen gefüttert. Die Selen-Enten waren beschwerdefrei, die nicht-Selen Enten hatten heftige neurologische Beschwerden. Bei den beschwerdefreien Enten war das Quecksilber genauso hoch im Gewebe nachweissbar wie bei den erkrankten Enten, es war nur durch das Selen neutralisiert.

Eine Studie zeigt dass Methyl-Quecksilber ZUSAMMEN mit Selen verabreicht KEINE Schädliche Wirkung ausübt. Selengabe aber später die schädliche Wirkung nicht mehr aufheben konnte, was logisch ist und bedeutet, dass ein bereits in Enzymen eingelagertes Quecksilber nicht automatisch durch Selen neutralisiert werden kann, sondern nur das „freie Quecksilber“.

3.1 Selen kann freies Quecksilber im Gewebe binden und entschärfen. Bei Vitaler Indikation (zB Krebs mit viele Amalgamplomben) ist Selen daher eventuell absolut indiziert, wenn aus bestimmten Gründen nicht akut gleich eine direkte DMPS/DMSA-Ausleitung vorher durchgeführt werden kann (was eigentlich immer der Fall ist)

Wir wissen nichts über die Langzeit-Effekte des Selen-Quecksilber-Komplexes im Gewebe.

3.2 der Selen-Quecksilber-Komplex kann Nebenwirkungen ausüben

ja, das tut er nach folgender Studie (xxxx): Selen-Quecksilber ist neutral und lässt die GSH-Reduktasen in Ruhe, ausser in Hirn und Niere, dort ist auch der Komplex toxisch.

Genau dies wird uns auch so von Daunderer mitgeteilt „alle Zahnärzte die sich mit Selen entgiftet haben, bekamen Alzheimer und Parkinson“ (zB hier, hier – in einem frühen Artikel – meint aber Daunderer noch dass der Komplex mit DMPS ausgeschieden werden kann, im Jahr 2007 war er aber eindeutig dass Selen massive Hirnvergiftung auslöst.).

3.2 ob dieser schwerlösliche Komplex aus Selen-Quecksilber nun mit den Chelatoren ausgeleitet werden kann oder eben nicht mehr auf die Chelatoren anspricht ist unklar

Hierzu hab ich keine Untersuchung gefunden ausser der einen Aussage von Daunderer. Es ist also nicht klar ob man das Selen-Abgebundene Quecksilber jemals wieder rausbekommt. Ich tendiere dazu, dies als „nur teilweise“ zu deklarieren, denn genau die Transportproteine der Niere werden durch den Komplex geschädigt, zeigt obige Studie.

 

4) DMPS und DMSA sind hervorragende Ausleitungsmittel

in meinem Praxisalltag hab ich bis jetzt noch keine ernsthafte Nebenwirkung durch DMPS oder DMSA – Anwendung erlebt. Nach Studium zahlreicher Berichte von Prof. Daunderer (ich habe wichtige Aussagen von ihm auf einer eigenen Seite gesammelt) halte ich mich an die Empfehlung nur alle paar Wochen auszuleiten.

Potentielle Gefahr laut Daunderer: ALLERGISIERUNG gegen DMPS/DMSA, falls häufiger als alle 6 Wochen cheliert wird.

bei vitaler Indikation (schwere Vergiftung) verabreiche ich daher forciertes DMPS unter Cortison-Schutz um Allergisierungen zu vermeiden, bisher ohne jedes Problem.

Übrigens: Dr. Martin Landenberger, Bad Tölz verwendet eine dreifach-Mischung aus DMPS/DMSA plus Calcium-EDTA zur „starken Ausleitung“.

CAVE: persönliche Erfahrungen von Dr. Christopher Shade zeigen, dass bei Störung der PHASE 3 der Entgiftung (hepatorenale Ausscheidung – Blockade des GSH-StW) die DMSA-Detox ernste Nebenwirkungen verursachen kann (siehe seine Youtube-Videos).

 

5) FALSCH: DMPS kann Hirn nicht ausleiten, dazu braucht man nicht DMSA

5.1. laut der Untersuchung des Umweltschutzlabors Bremen Dr. Bayer DMPS 2008 lässt sich diese Aussage von Prof. Daunderer nicht bestätigen.

5.2. der Fall eines Goldschmiedes mit schweren neurologischen Symptomen in der Pubmed, der mit forcierter DMPS – Gabe innerhalb 4 Wo 100mg Quecksilber ausgeschieden hatte und beschwerdefrei wurde ist ebenfalls beweisend – Studie 2009.

5.3. Methylquecksilber kann sowohl durch DMPS als auch DMSA aus den EMBRYOS von vergifteten Mäusen eliminiert werden (ev. BHS noch nicht ausgebildet?) Studie 2009

5.4. irrtümlich in das Hirnwasser gespritzes Thiomersal – Quecksilber, welches zum Koma der Betroffenen führte, konnte recht gut mit DMPS und DMSA eliminiert werden: Studie 2004

5.5. massive Quecksilberbelastung mit neurologischen Symptomen von 95 Philipinischen Goldminen-Arbeitern konnte durch orales DMPS deutlich erleichtert werden Studie 2003

Diese Studien-Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass beide Mittel sowohl die BlutHirn-Schranke überwinden als auch intrazellulär ausleiten können. Da ich empirisch noch keine Nebenwirkungen bei diesen Chelatoren erlebt habe, verwende ich sie immer first line (vor ALA).

6) FALSCH: man darf bei liegenden Plomben nicht ausleiten

hierzu hab ich vor einiger Zeit einen eigenen Artikel geschrieben.

 

7) Alphaliponsäure – keine First-line Therapie

da ALA sowohl eine starke Affinität zu Quecksilber als auch Hirngängigkeit besitzt verwende ich diese erst nach mehrfacher erfolgter DMPS/DMSA Ausleitung um hypothetische Verschleppungs-Effekte ins Hirn jedenfalls zu vermeiden.

Hier eine interessante – wenn auch veraltete Review im FulltextPDF zu ALA und GSH als Detox-Mittel aus dem Jahr 2002.

ALA ist jedenfalls Pflicht einige Tage nach platinhältigen Chemotherapien, wir geben dann immer DMPS und ALA und sehen keinerlei Neuropathie bei unseren Patienten. Ich kann die negativen Ergebnisse einer aktuellen Studie Mai 2014 nicht nachvollziehen, wir haben kaum Complience-Probleme.

Vielleicht ist meine Angst vor Verschleppung unbegründet, ich sehe jedoch bisher keinen Grund ALA primär einzusetzen, vielleicht ändere ich hier meine Meinung mit neuen Studien oder Rückmeldungen durch Patienten.

 

8) Intrazelluläre Ausleitung nur bedingt möglich

Quecksilber sitzt anstelle anderer Metalle in den aktiven Zentren von Enzymen und blockiert diese. Aus dieser Enzymbindung wird das Quecksilber nicht so einfach durch Chelatoren rausgeholt werden können:

1. die Intrazelluläre Gängigkeit der Chelatoren ist mir unbekannt (ausser ALA, dieses hat hervorragende Zellgängigkeit)

2. die Chelatoren müssen mit den Enzymen um die Bindung des Quecksilbers kompetieren, hier kenn ich keine pK-Werte, womit man abschätzen könnte, ob die Chelatoren das Quecksilber tatsächlich aus den Enzymen rausreissen könnte (ich bezweifle das).

Abhilfe: angeblich kann KORIANDER (Cilantro) hier ausleiten. Diese Info stammt von Klinghardt, der manchmal dampfplaudert. Studien dazu gibt es eigentlich kaum (–> Pubmed)

 

noch weiter auszuführen – inkl. der oben fehlenden Selenstudien die ich vor jahren gelesen aber niht dokumentiert habe

9) vollständige Ausleitung dauert lange und benötigt vermutlich mehrere unterschiedliche Ausleitungs-Systeme

10) Energetische Ausleitungsverfahren sind bei grobtoxischer Vergiftung KONTRA-INDIZIERT

11) Energetische Ausleitungsverfahren sind nach grobtoxischer Ausleitung sinnvoll

 

weitere Studien

Eine aktuelle Review (Dez 2014) zitiert ebenfalls knapp 100 Studien und fasst „offizielles Wissen“ zusammen.

 

1986: prompte Ausscheidung und Beschwerdefreiheit bei unabsichtlicher Quecksilbervergiftung von 2 Personen durch DMPS

1997: gute Ausscheidung von Quecksilber durch orale DMPS-Kapseln bei 12 Personen, die sich mit Kalomel-Creme vergiftet hatten

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

42 Comments

  1. Robert sagt:

    Guten Abend!
    Mich würde interessieren, ob Sie Erfahrungen mit folgenden Ausleitungsmitteln gemacht haben:
    Knoblauch, MSM, diverse niederpotente Mittel und Spagyrika (Phönix Antitox, Toxex, Cela 2M)?
    Diese wären noch in der Phase 1 Entgiftung einzuordnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Robert F.

  2. Christiane Krempl sagt:

    Sehr guter Artikel. …bestätigt meine Erfahrungen
    Mag Krempl Christiane, SHG für Quecksilber und Amalgam belastete

  3. Uli Seiler sagt:

    Guten Tag,
    zu 5.1. : Sagt die oben zitierte Studie von Labor Dr. Bayer nicht gerade dass sowohl DMPS also auch DMSA nicht die Blut Hirn Schranke überwinden können? Insofern ist natürlich richtig dass die Studie sagt es gibt keinen unterschied zwischen DMPS und DMSA…sie sagt aber auch dass beide Stoffe nicht Quecksilber aus dem Hirn holen können weil die Stoffe nicht dorthin kommen.
    Wie lesen Sie die Studie?
    Danke und hG
    US

    • HeliR sagt:

      ich lese die Studie als „es ist kompliziert und nicht einfach und eigentlich existiert keine verlässliche Datenlage zur Hirn-Entgiftung“. Diese kann wohl nur eine wissenschaftliche Aufarbeitung erledigen, wenn ich Prof. Vera Stesjkal wieder treffe werde ich sie darum bitten; wir Ärzte (Rauh, Mutter, Retzek, ….) können nur klinische Hinweise und Erfahrungen mitteilen.

      Aber – es gibt auch andere indizien, für mich am wichtigsten folgender Fall-Bericht: ein Juwelier war schwer vergiftet durch das Einatmen von Quecksilber Dampf beim Gold-Löten (Gold wird oft mit Quecksilber aus dem Gestein gelöst). er konnte inerhalb einer Woche weitesgehend durch intensive DMPS-Infusionen verbessert werden http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19852623

      Dann die wunderschöne Entgiftung der HIRNE von Embryonen in Mäusen sowohl mit DMSA als auch mit DMPS, wobei DMPS glaub ich besser gewirkt hat. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2739879/pdf/nihms-129349.pdf

      Die folgende Untersuchung fasst ungefähr zusammen, was wir „Anwender“ so sehen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16708769
      durch forcierte Detox bekommen wir eine deutliche Minderung der Urin-Ausscheidung im Provokations-Test, allerdings gehts desswegen den Leuten ncith immer auch gut. Ich hab genug, wo im DMPS-Test nichts mehr rauskommt, denen es aber weiter schlecht geht: also falsche Hypothese, falscher Therapie-Ansatz bzw. inkompletter.
      Hier haben wir dann wohl schon viele Plaques rumliegen oder Borrelien oder andere Infektionen, welche unabhängig vom Quecksilber die Pathologie aufrecht erhalten.

  4. Lisa K sagt:

    Hallo Herrr Retzek,

    habe gelesen, dass man bei vorliegender Autoimmunerkrankung (Sjögren) nicht mit DMPS entgiften darf.
    Was halten Sie davon und was wäre die Alternative??
    Danke und viele Grüße! Lisa K

  5. Christoph sagt:

    Ich nehme zur Zeit einen Vitamin B-Komplex von Ratiopharm. Er enthält außer den Vitaminen B1, B2, B6, Folsäure, Biotin, Niacin, Panthothensäure auch B12 (10µg) in niedriger Dosierung. Ich nehme es wegen meines seb. Ekzemes im Gesicht und einer manifesten Osteoporose.

    Allerdings hat Daunderer geschrieben, dass Vitamin B12 die Blut-Hirnschranke überwinden kann und auf dem Weg dorthin Schwermetalle mitnimmt, weshalb er es ablehnt. Andere behaupten, man müsse besser 1000 µg in Form von Methylcobalamin einnehmen. Wem soll man glauben?

    • HeliR sagt:

      bei Quecksilberbelastung nehm ich kein Methyl-B12, weil es Methyl-Hg begünstigt, das ins Hirn geht, da gehört definitiv zuerst das Amalgam raus. Überhaupt verwende ich Methyl-B12 nur bedingt, kurzzeitig, weil übermässige Methylierung der Histone und DNA ein Teil der „Alterung“ darstellt, das mag man nicht begünstigen – ob ich richtig liege kann ich nicht sagen, ist mehr ein Bauchgefühl. Daunderer sagt eigentlich „weg mit dem Quecksilber“ – heute haben wir aber oft mehr Probleme mit dem Aluminium!
      Es kommen immer wieder mal die supertherapierten von Kuklinsky vorbei, denen es besser – aber nicht gut geht.
      Vitamine sind Katalysatoren: deren Mangel ist lebensgefährlich, extra überschuss zumeist nicht sinnvoll. Eine Blutmessung kann da hilfreich sein.

  6. Fritz Wiesler sagt:

    Gelaber!

    • HeliR sagt:

      Lieber Fritz, es gibt wenige Menschen, die so pointiert und präzise einen Sachverhalt aufklären könnenm herzliche Gratulation und vielen Dank!

      Mit einem einzigen Wort dokumentieren und beweissen sie unwidersprechbar, dass sie ein Trottel sind und dass es immer besser ist, wenn man schon nix sinnvolles zu sagen hat, man besser einfach den Mund halten sollte – diesen Sachverhalt so pointiert auszudrücken ist wahrlich eine Kunst für sich!

  7. Pirka sagt:

    Danke Dr. Rezek, Sie sprechen mir aus dem Herzen und es ist auch meine Erfahrung, dass es keinen für alle gleich gültigen Weg gibt Altlasten los zu werden.

  8. Carolin sagt:

    Ich hatte das Problem, dass der frühere Zahnarzt mir den wurzelbehandelten Zahn nicht richtig gezogen hatte und eine Kieferostitis mit erweichtem Kieferknochen entstanden ist. Das hat den Körper mit Mercaptanen/Thioether vergiftet, genauso die anderen 4 wurzelbehandelten Zähne, bei denen die Wurzelfüllungen nicht bis zur Wurzelspitze durchgeführt wurden.
    Nach der Kieferostitisausfräsung, Revision der fehlenden Wurzelkanäle gaben 2 Zähne keine Ruhe und wurden dieses Jahr gezogen. Der Mercapthanwert und Rantes sind jetzt in Ordnung.
    Jetzt kam eine Schwermetallvergiftung mit Aluminium, Arsen, Quecksilber heraus. Dazu soll ich DMPS Infusionen bekommen.

    Jetzt meine Frage: Ist es notwendig, dass die anderen wurzelbehandelten Zähne die früher Amalgan hatten auch noch gezogen werden sollten, um eventuelle Amalgandepots im Kieferknochen auch durch das Ausfräsen zu erfassen?

    Oder können meine neurologischen Zuckungen in den Beinen, die chronische Müdigkeit, die Sensibilisirung durch die DMPS Entgiftung verschwinden?

    • HeliR sagt:

      aus meiner derzeit 8 jährigen Detox/Kieferherd Praxiserfahrung (ich hab 2008 zum Detoxen angefangen): ein umfassendes JA

      Sie werden kaum jemanden finden, der sie da zahnärztlich gut begleitet, die wirklich ernsthaften und guten Leute sind so ausgebucht und auch überfordert, dass man kaum Termine findet. Neben dem verehrten Dr. Johann Lechner / München bin ich begeistert von der Gruppe DENTALREFLEX.DE um Detlef Arms. Was die zusammenbringen an Minimal-Invasiver Zahn-Herd-Therapie ist einzigartig. Leider gibt es derzeit nur 8 ausgebildete Therapeuten, wie weit die das können und durchführen mag ich nicht sagen, wir haben mit dem einzigen Österreichischen Zahnarzt der Dentalreflex beherrscht Dr. Peter Spleit in Zeltweg sehr viel Freude. Wir müssen fast jeden 3ten Patienten an ihn verweisen, weil bei den „okkult-kranken“ die Zähne zentrale Drehscheibe sind, ich schreibe extra keinen Artikel über ihn um ihn zu schützen.

      Das Thema Dentalreflex, RANTES, NICO usw. ist extrem wichtig und wird von unseren zahnärztlichen Kollegen schlichtweg ignoriert. Selbst mein Freund, der Kiefer-Chirurg hält mich (hinter meinem Rücken) für einen Fanatiker und Spinner und schwärmt über über Wurzelbehandlungen und Wurzelspitzen-Resektionen.

      Ursache ist natürlich die Ausbildung: an der Uni in Wien lernen sie heute – 2016 – noch 1) schlampige Arbeit ist richtige Arbeit 2) Amalgam ist völlig harmlos und das beste Material für schlampige Arbeit, weil es viel länger hält als schlampig eingebaute Komposite 3) Vitamine sind überflüssig und potentiell tödlich (Pharma-Vorlesung für Zahnärzte !!!), mein Cousin macht gerade den Abschluss als Zahnarzt, was er mir von der Wiener Fakultät erzählt ist haarsträubend.

      So kommt es dann ganz selbstverständlich, dass unser technisch bester Zahnarzt vor Ort einer 7 Jährigen Amalgam in den Milchzahn einbaut „weil der fällt sowieso bald raus“. Das Kind sitzt dann 1 Jahr später nahezu haarlos mit Tremor und extremer Konzentrations-Schwäche bei mir;
      oder dass der Chef der Wiener „biologischen Zahnärzte“ zwar über die Wichtigkeit von Quecksilber als Toxin vorträgt aber im privaten Gespräch dann meint, dass er zumeist Amalgam einbauen muss, weil „die Leute wollen ja nichts anderes“.

      Zur Entlastung sei jedoch drauf hingewiesen, dass die Kollegen täglich mit diesem Material arbeiten müssen und sich dies ganz sicher auf ihre kognitive Leistungsfähigkeit auswirkt, dazu gibts ja genug Studien

  9. Christina Weisser sagt:

    Hallo Herrr Retzek,

    bei mir wurde circa vor 1 Jahr ein Quecksilbergehalt im Blut von 4,0 yg/l gemessen und von Dr.Strunz ( aus Roth) empfohlen dies mit Selen auszugleiten.
    Nun habe ich vor 2 Wochen eigenständig ( ohne Arzt) diesen Quecksilber-Wert im Labor überprüfen lassen: der Quecksilberwert im Blut beträgt nun 4,2 yg/l und mein Selenwert im Serum befindet sich bei 293 yg/l ?!?
    Über einen Forenbeitrag bin ich auf Ihre Seite aufmerksam gemacht worden.
    Ich bin wohl auch so eine Supertherapierte , allerdings nicht von Kuklinsky, sondern von Dr. Strunz ;-)….. d.h. ich supplementiere auch z.B. B12 !
    Ich würde nun gern das Quecksilber fachgerecht ausleiten ( ich habe keine Amalganfüllungen), wohne jedoch in Stuttgart und finde nach Internet-Recherchen keinen Arzt in meiner Umgebung, der sich in dem Maße, wie Sie mir Quecksilberausleitung beschäftigt hat.
    Die Frage nun an Sie, können Sie mir einen Kollegen im Raum Stuttgart weiterempfehlen oder könnte ich diese Ausleitung mit DMPS oder DMSA mit möglichst wenig Vorort Terminen (1- max 2) in Ihrer Praxis durchführen lassen ?
    Vorab schonmal vielen Dank für Ihre Rückmeldung ( ich weiß Sie sind sehr beschäftigt)

    • HeliR sagt:

      Blutwerte ohne DMPS oder DMSA sind nicht massgeblich, weil das Quecksilber aus dem Blut verschwindet. Dies ist ja der Grund wieso die Zahnärzte behaupten, dass die Plomben nicht schaden, weil 2 wochen nach der Plombenlegung im Blut kaum mehr was zu finden ist.
      Selen brauchen sie nicht überdosieren. Ich bin auch kein Experte sondern Betroffener, der viele Bücher gelesen und Kurse zu dem Thema gemacht hat. Leider gibts hier viele verschiedene Meinungen und Vorgehensweisen. Sie kommen nicht umhin, sich jemanden mit gewisser Praxiserfahrung zu suchen. Fr. Löprich hat viele Leute ausgebildet, Gesellschaft für Metallintoxikationen auch …

    • Alexander Gress sagt:

      Sehr geehrte Frau Weisser
      Kontaktieren Sie doch mal Dr. Banzhaff in Bisingen auf der schwäbischen Alb.
      Hat auch eine aussagekräftige Homepage wo sie mal stöbern können.
      Habe von mehreren Seiten Empfehlungen bekommen und nur gutes gehört.
      Gruß Alexander Gress

  10. Petervst sagt:

    Hallo Dr. Rezek,

    ich habe, aufgrund eigener Recherchen in Bezug auf Entgiftung mit einer Jod-Hochdosis, Infos gefunden über die Entgiftung u.a. mit NAC. Bei der Hochdosistherapie mit Jod kommt es durch die Verdrängung durch Jod zur Entgiftung von diversen Schwermetallen, u.a. Brom und Quecksilber. Ist Ihnen das Verfahren mit NAC zur Entgiftung von Quecksilber bereits bekannt bzw. wie bewerten Sie diese Methodik?

    http://www.balancingbrainchemistry.co.uk/peter-smith/111/NAC-Cysteine-depression,-bipolar,-addiction,-anxiety,-detoxifying.html

    Die Studie zu NAC:

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1533084/

    Die eigentliche Entgiftungsanleitung ist hier:

    http://www.balancingbrainchemistry.co.uk/peter-smith/28/Heavy-Metal-Toxicity-Depression-&-Anxiety.html

    Über Infos würde ich mich freuen

    Beste Grüße aus Hamburg

    Petervst

  11. Sabine sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr.Retzek,
    ich habe eine kurze Frage: Was halten Sie von EDTA alternativ zu DPMS und DMSA?
    VG

    • HeliR sagt:

      wir testen es Kinesiologische und mit dem RAC / Polfilter, auch Desferal und DTPA.
      EDTA testet nicht recht oft positiv, wir verwenden es regelhaft v.a. bei Atherosklerose oder als Zusatzmittel zusammen mit DMPS zb.

  12. Rudolf Bertenbreiter sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Retzek
    Mein Hausarzt verordnete mir zur Ausleitung ein mal pro Woche eine 250mg DMSA Kapsel und und an den anderen 6 Tagen einen Messlöffel Toxosorb zum Binden und Abführen.
    Ist das zu viel ? (falls häufiger als alle 6 Wochen cheliert wird)
    Zusätslich erhalte ich schon seit 5 Wochen täglich auser Sa.So.eine Alphaliponsäure Therapie.
    Vielen Dank und herzliche Grüsse Rudolf B

  13. Ghazii sagt:

    Wenn ihr eigener Zahnarzt das Cutlerprotokoll auch falsch durchzieht, braucht er sich nicht wundern. Einmalige Pulsdosen oder 2-3 tägliche Gaben machen alles nur noch schlimmer. Entweder alle 3-4 Stunden über 3.4 Tag und Nächte !!! oder gar nicht. Und das Zink dabei verloren geht ist ja auch ganz klar. Nicht umsonst soll man während der Ausleitung aund auch danach hohe Dosen an Zink und anderen NEM´s zu sich nehmen.

    Mir hat das Cutlerprotokoll bis hier hin das Leben gerettet !

    • HeliR sagt:

      der Zahnarzt hat sich nach den Vorgaben des HP gehalten. nachdem es viele protokolle gibt, ist keines gut. Beim Cuttler ist die höchste Nebenwirkungs-Möglichkeit.

  14. Günther Gawol sagt:

    Guten Abend,ich habe 1ne Woche lang Vitamin B12 (Methylcobamalin) 1000Mikrogramm täglich zu mir genommen und kann nun nicht mehr einschlafen und fühle so etwas wie leichtes Zittern und vibrieren wenn ich ruhig im Bett liege in Armen und Beinen teilweise auch im Oberkörper. Kann das Vitamin B12 daran schuld sein und bringtes etwas mit Chlorella Presslingen zu entgiften? Danke und mfg.Günther G.

    • HeliR sagt:

      ich hab irgendwo gelesen, dass MethylB12 eventuell Quecksilber methyliert und damit ins Hirn treibt. Desswegen verwenden wir es erst nach erfolgter Bindegewebs-Ausleitung, selbst bei Nitro-Stress (bei dem geben wir dann halt Acetyl-B12). Das Zittern ist sehr charakteristisch bei Amalgam.
      Chlorella als Erst-Therapie haben wir aufgegeben 1) fast nie funktioniert 2) in ganz vielen Fällen arg verschlechtert.

  15. Wir können auch anders sagt:

    Sehr eigenartige Argumentation???

    DMSA werden zu Beginn verteufelt, später im Text sind es tolle Mittel. Von freiverkäuflichen Mitteln (Liponsäure, Selen,…) wird ebenfalls abgeraten und Heilpraktiker scheinen auch ein Problem zu sein. Sie sind ein ganz besonderer Experte denke ich. In meiner Praxis läuft das anders.

    • HeliR sagt:

      Gottseidank gibts in Deutschland immer Experten, danke für diesen so hilfreichen Beitrag!

      • Seb sagt:

        Der Widerspruch ist mir aber auch aufgefallen. Die Frage wäre somit hier: Wie verwendet man das DMSA richtig?

        • HeliR sagt:

          DMSA forciert (wie im Cuttler) ohne Zink-Substitution hatte bei einer Freundin extreme 10j Zink-Mangel-Beschwerden zur folge.

          Nach Daunderer ordentlich und vorsichtig verwendet hab ich noch nie eine anhaltende Verschlechterung erlebt.
          Man lernt damit umzugehen in eigenen Kursen, das ist nix für online-Anleitungen.

  16. Sebastian sagt:

    Hallo 😉 Ich habe einige Frage zu dem Artikel. Ich kenne die Produkte von Dr. Chris Shade und habe einige auch schon verwendet, vor allem Microsilica und Liposomales C + R Liponsäure + Glutathione. Ohne besondere Nebenwirkungen möchte ich sagen.
    1. ) Halten Sie DMSA jetzt für einen guten Chelator oder nicht? In dem Text geht das leider nicht wirklich hervor. Zuerst wird von der Gefährlichkeit von DMSA gesprochen, dann ist es aber im weiteren Text ein gutes Mittel?

    2.) Ich bin 25 Jahre alt und leide seit 3 Jahren an plötzlich auftretender chronischer Erschöpfung und Gehirnnebel/Brainfog…den ganzen Tag. Ich habe viel an meiner Ernährung geschraubt und nehme auch Nahrungsergänzungen, habe viele Tests gemacht bei Orthomolekularmedizinern die zeigen:
    – Schlechte ATP Regeneration aber normale Mitochondrien (immerhin)
    – erhöhtes Aluminium, Blei und Quecksilber im EDTA Serum
    – Antikörper gegen Yersinien und Ascaris
    – Dysbiose im Darm, nur leicht erhöhte Zonulin Werte
    – Gestörter Leberentgiftungsphasen (Kaffee-Detox Test), aber normale Leberwerte im Blut.
    Ich habe es so verstanden, dass Schwermetalle im Blut nur erhöht bei kürzlicher Disposition oder bei Ausleitung vorkommen. Zum Zeitpunkt der Messung habe ich keine Chelatoren genommen. Ist es möglich, dass in meinem Körper noch mehr Schwermetalle eingelagert sind? Behandelt man zuerst eine Dysbiose bzw Infektionen und leitet man dann aus?

    Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen 😉 Ich will endlich wieder fit sein, denn so kann man das nicht leben nennen.

    MFG

    • HeliR sagt:

      DMSA ist super

      aber man darf es – das sagt der Fall meiner Zahnärztin – nicht forcieren (Cuttler) – andere wieder schwören aufs forcieren.
      Wir testen alles bioenergetisch aus, das passt immer sehr gut: bei Nierenschwäche kommt DMSA raus (geht v.a. über Darm), bei Darmprobleme DMPS (geht v.a. über die Niere). Wir lassen grosse Abstände und spritzen Glutathion vorher (in Analogie nach Shade).

      es gibt so viele Protokolle wie es Behandler und Betroffene gibt. Ich hab Jahre gebraucht, bis ich mich 1) getraut habe 2) einiges verstanden habe.

      beginnt mit den Metallen, arbeitet euch dann über die Parasiten bis zu den Viren hoch, das wird schon werden, aber länger dauern.

  17. M.B. sagt:

    Ich habe auch eine Frage Herr Dr. Retzek?
    Kann man schon vorher bevor noch die Amalgam rausgezogen werden mit einer Entgiftung beginnen?
    Und ist es wichtig Zement Plomben zuerst reinzutun und nachher die weißen Plomben?

    • HeliR sagt:

      1) ja, nach meiner Erfahrung sogar sinnvoll –> hab mcih da sehr langsam über viele Jahre zu diesem Standpunkt herangetastet
      2) kann ich nicht sagen, bin da kein Experte. Bauch sagt ja.

  18. Nairo sagt:

    Hallo Herr Retzek,
    ich leide an CFS, kann aber noch 25 Std./Woche arbeite also eine vergleichbar leichte Fatique, die dennoch sehr einschränkt. Hatte 17 Amalgamfüllungen (jetzt „Hochgold“) und war Zähneknirscher. Erste Entgiftung mit Chlorella. Hatte eine 5 Kg Dose Pulver von Hau und ohne Einnahmeplan verputzt bis ich echt grün/bräunlich im Gesicht wurde – soweit gut vertragen.
    Nun habe ich noch hohe Werte an Zinn und Silber – Chlorella scheint weniger Bindung an Zinn zu haben… (?) Hg, Blei und Alu sind leicht erhöht.
    Mein Arzt (…nennt sich „Entgiftungsexperte“) infundierte DMPS mit ALA – Zustand hat sich nun über 3 Monate eher verschlechtert und ich habe es lieber abgebrochen.
    Wie verhält es sich mit DMSA/DMPS zu Zinn und Silber? Gibt es da Studien? Wie würden Sie bei Zinn und Silber vorgehen?
    LG
    Nairo

    • HeliR sagt:

      würde es so wie ihr Arzt machen, ev. zusätzlich die Laser Enhanced Detox, das Fussbad oder MIT CHELATOR oder anderen Binders, homöopathifizierte Metalle
      Wenn es ihnen nicht besser geht, liegts nicht an den Metallen sondern an den Borrelien und den Viren.

  19. franziska-wallner@gmx.at sagt:

    Sehr geehrter Mitmensch Retzek!

    Danke für die vielen interessanten Infos und diese tolle Plattform! Ich bin begeistert!

    Meiner Erfahrung nach kann ich die Nebenwirkungen der Chlorella-Algen beim Ausleiten doch bestätigen. Habe dennoch einige Zeit so ausgeleitet und vor allem mit Zeolith als zusätzlichem Absorbans gearbeitet — heute würde ich Enterosgel verwenden, weil ich beim Zeolith mittlerweile aufgrund des hohen Aluminiumgehalts Bedenken habe, auch wenn ja umstritten ist, ob und inwiefern das darin enthaltene Aluminium tatsächlich aufgenommen wird, auch weil ja der Siliziumgehalt so hoch ist.

    Die Vergiftung mit Quecksilber äüßerte sich bei mir anfangs mit starken Blähungen und Bauchschmerzen, wobei ich vermute, dass die Auswirkungen der Schwermetalle sich mit denen einer angeborenen Glutensensitivität gegenseitig verstärkt haben.

    Richtig schlimm wurden die Symptome allerdings erst, als ich nach etwa 10 Jahren das Rauchen aufgab und mir eine Apothekerin nach einer Woche ohne Stuhlgang DULCOLAX gab. Einmal eingenommen. Nächster Tag furchtbare Schmerzen und Blähbauch. Von da an vertrug ich immer weniger Lebensmittel. Alles verursachte starke Bauchschmerzen, chronische Verstopfung, Stuhlgang nur mit Einlauf, jeden TAG!!!

    Ich entdeckte dann durch Bioresonanz – mit der ich übrigens seit geraumer Zeit begeistert arbeite – die Glutenunverträglichkeit und die Schwermetallbelastung.

    Ernährung auf glutenfrei umgestellt – ein Jahr von Roten Rüben, Zucchini und Hirsebrei gelebt, weil Histamin-, Fructose-, Laktoseintoleranz. Starke Pilzbelastung im Darm — jede Nacht schweißgebadet aufgewacht, vermutlich Mycotoxine im Darm, am Morgen wie betrunken von den Fuselalkoholen, Gelenksschmerzen. Kurzum: eine Herausforderung, viele verzweifelte Momente, Psyche sehr belastet, Lebensqualität schlecht.

    Arzt meinte, meine Blutwerte seien exzellent, Test auf Borrelien, Schilddrüsenuntersuchung etc. unauffällig. Er gab mir lediglich 2 Probepackungen eines Abführmittels mit, die angesichts meiner Erfahrungen natürlich sofort im Mistkübel landeten.

    Hab mit Chlorella ausgeleitet und viel mit der Bioresonanz (NLS) gearbeitet. Chlorella allerdings gefühlsmäßig auch nie besonders gut vertragen – hab das allerdings als Entgiftungskrise interpretiert, außerdem gings mir ja ohnehin permanent schlecht mit der Verdauung.

    Habe parallel dazu über einen längeren Zeitraum mit Probiotika gearbeitet – hier haben sich die OMNI-Biotics doch bewährt – und für den Darm Boswellia verwendet, in Kombination mit Mastix Gum, um den — ebenfalls durch Bioresonanz entdeckten – Helicobacter — loszuwerden. Außerdem Grapefruitkernextrakt.

    Boswellia sehr hilfreich, Entzündungen im Darm zurückgegangen. Darmschleimhaut regeneriert. Helicobacter auch nach einigen Monaten weg, damit auch das starke Aufstossen. Fazit: Auch Mastix und Grapefruitkernextrakt gut funktioniert.

    Auch ganz wichtig: seelische Konflikte bearbeitet und geistig entgiftet — hier ist vor allem Pflanzenmedizin aus dem Amazonas ein echtes Geschenk, für das ich sehr, sehr dankbar bin.

    Heute esse ich wie eine Königin – ich empfinde es zumindest so. Weiterhin glutenfrei, TCM-gemäß (geht bei mir intuitiv so) und vegetarisch.

    Jetzt geht es mir wieder gut, ich fühle mich sehr wohl! Ich bin Gott und allen Menschen, die zur Heilung beigetragen haben, sooo dankbar! Ich bin eine neuer Mensch!

    Das habe ich unter anderem auch Ihnen zu verdanken – nicht nur, dass Sie als Arzt wichtige Medikation bereitstellen! Auch die Diskussionen im Forum, Ihre Artikel sind überaus hilfreich für Menschen wie mich, die im Hinblick auf ihre Gesundheit in die Selbstverantwortung gehen.

    Ich werde dennoch wieder mit einem Chelatbildner ausleiten, natürlich in Ihrer Ordination 😉

    Ich denke, dass mein Nervensystem noch ordentlich entgiftet gehört — habe manchmal das Gefühl, das es neurologische Störungen gibt, die zwar nur einige Minuten dauern, trotzdem auffällig sind.

    Interessieren würde mich nun noch, ob Sie auch schon Erfahrungen haben mit BIOLOGO-Detox, dass ja inzwischen von Dr.Klinghardt und natürlich von Uwe Karstädt empfohlen wird. Es verwirrt mich etwas, dass in früheren Protokollen von Dr.Klinghardt Koriander erst nach einer vollständigen Bindegewebsentgiftung empfohlen wurde, um Verschleppungseffekte ins Gehirn zu vermeiden. Das Biologo-Detox wird aber einfach so angewendet, enthält mikronisiertes Chlorella, außerdem in flüssiger Form, angeblich auch ohne Nebenwirkungen.

    Klingt doch erstmal super, oder?
    Was halten Sie davon?

    Herzliche Grüße von mir,
    Franziska

  20. Annie Lucke sagt:

    Sehr geerter Herr Retzeck !

    Vielen herzlichen Dank für Ihre Veröffuntlichung. Es verstärkt mich innerlich bei dem nie endenden Kampf um Gesundheit zurückzubekommen…

    Weil ich noch keine Ahnung habe, welchen Arzt ich besuchen soll (Ich wohne in Deutschland), stelle ich folgende Frage :

    wirken die homöopatische Kugelchen von Quecksilber z.B. in C200 …? Ich besitze sie in zwei verschiedenen Verbindungen.

    Mein Zahnarzt hat sie nach der Entfernung vom Amalgam empfohlen, ein Heilpraktiker riet von C200 ab, weil es die Aura verändern würde….

    Ich persönlich habe irgendwelche gefühl, dass sie die Metalle in den Gewebe sitzen lassen würden…

    Ich bedanke mich sehr für Ihre Ansicht und Antwort 🙂 !

    Herzliche ! Grüße, Annie

    • HeliR sagt:

      homöopath Quecksilber mobilisiert im Körper sehr stark. Wenn sie kein Bindemittel haben kann es zur überforderung der Detox-Organe kommen und zur Umverteilung (ins Hirn) –> mir ist sowas passiert, es ging mir daraufhin viel schlechter.
      ich empfehle zuerst das Bindegewebe mit Chelatoren zu reinigen, dann langsam, nach einigen Runden Chelatoren die Zellen mit Koriander zu reinigen, dann erst – ganz am Ende – energetisch oder homöopathisch zu mobilisieren. Wenn das Bindegewebe sauber ist, wird mobilisiertes QS zwischengepuffert und kann dann dort abgeholt werden.

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