Quecksilber-Entgiftung – mein Standpunkt – und Pubmed

rund um die „Ausleitung“ und Entgiftung gibt es zahlreiche „Protokolle“ und auch – wie ich meine – viel Aberglauben.

Hier mein aktueller (2018) Standpunkt – gewonnen aus vielen Nächten Recherche, den Büchern, den Daunderer-Beiträgen und v.a. meiner Praxis-Erfahrung mit eigenen oder fremd-ausgeleiteten Patienten.

 

 

1) Chlorella-Ausleitung ist sehr langsam und auch Nebenwirkungs-anfällig

Viele Patienten haben die Chlorella einfach nicht vertragen. Einige wenige jedoch haben Chlorella nicht nur nicht vertragen sondern sogar noch zusätzlich ernste Nebenwirkungen davon bekommen.

Vielleicht weil selbst die Bio-Chlorella mit vielen Metallen belastet sein kann oder sie – wie Klinghardt beschreibt – den Detox-Mechanismus so anschiebt, dass der Rest der Organe überfordert ist? Ich weiss es nicht.

Jedenfalls hab ich in meinem Klientel

  • eine Patientin die nach einer Chlorella-Ausleitung jetzt im Rollstuhl sitzt, eine hypothetische Vergiftung wurde durch einen Kinesiologen diagnostiziert und mit Chlorella ausgeleitet. Sie war vorher ziemlich beschwerdefrei.
  • mehrere Patient, welcher eine periphere Polyneuropathie seit der Chlorella-Ausleitung hat, Handschuhartige Gefühls-Störung der Hände.

 

2) Forcierte Ausleitung mit DMSA – Kapseln kann unter Umständen schwer krank machen. Ich bin daher ein Gegner des Cuttler-Protokolles

  • Mein eigener Zahnarzt ist nach 10d „Halb-Cuttler“ Protokoll (2 x 3 Kapseln DMSA, durchgeführt durch einen deutschen HP) schwerst erkrankt und konnte über Jahre nur noch eingeschränkt arbeiten.
    Sehr spannend dass bei einer zu starken Entleerung der Zink-Depots diese Depots nicht mehr durch das normale Essen aufgefüllt werden konnten.

    Erst eine forcierte „Bezinkung“ konnte ihm die Lebenskraft wiedergeben.
    Nachtrag: wir haben aber zuletzt auch ein HPU bei ihm gefunden, welcher den Zinkmangel natürlich noch forciert. HPU halte ich übrigens für eine Nebenwirkung einer Schwermetall-Induzierten Leberfunktions-Störung.

  • Dr. Christopher Shade, ein Biochemiker und Quecksilber-Experte, der – wie ich – selber an einer Hirn-Vergiftung schwerst erkrankt war, ist durch Einnahme von DMSA-Kapseln noch stärker erkrankt wie er in zahlreichen Youtube-Vorträgen erzählt.

    Dr. Shade konnte rausarbeiten dass für eine erfolgreiche Entgiftung das Glutathion-System im Organismus zuerst wieder hergestellt werden muss.

    Wir spritzen daher vor der DMPS-Ausleitung immer eine Glutathion (Tationil) vor.
    Seit wir Kurse mit Chris gemacht haben, verwenden wir sowieso einen guten Teil seiner Präparate und Vorgehensweise um Detox vorzubereiten. Ganz würde ich nie auf Chelatoren verzichten, die Effekte damit sind einfach zu schön.

 

3) Selen zum Entgiften: NEIN – nur bei Lebensgefahr, denn es bindet Quecksilber als schwerlöslichen Komplex im Gewebe

Selen ist ein wichtiges Schwermetall, überschüsse an Selen könnten genauso störend sein wie ein Mangelzustand. Prof. Max Daunderer war sehr kritisch der Selengabe gegenüber: er hatte 2 Laborantinnen aus der selben Brauerei als Patienen, die beide ein Nasenkarzinom (!!!!) erlitten hatten. Sie mussten beide beruflich mit Selenit arbeiten und dies regelmässig für die Brauerei zusammenwägen und hatten keine ordentliche Absaugung am Arbeitsplatz. Ausserdem berichtet er, dass alle Zahnärzte die „zu Entgiftungs-Zwecken“ Selen regelmässig eingenommen hatten an schweren und schwersten Neurologischen Erkrankungen („unheilbar“) erkrankt waren.

Wozu ist Selen gut?

viele enorm wichtige Enzyme benötigen Selen, zB das ganz wichtige Glutathion-System!!! Ohne Selen kann man nicht entgiften!

Wozu Selen wenn man Quecksilber hat?

Dafür gibt es ernstzunehmende Argumente:

Fische erleiden keine Quecksilber-Vergiftung obwohl sie hohe Dosen von Quecksilber enthalten, weil Quecksilber als äquimolarer Komplex mit Selen im Gewebe abgebunden ist.

Durch dieses Abbinden verliert das Quecksilber seine Giftigkeit. Siehe Studie 2017 oder Studie 1996

Allerdings gebe ich zu bedenken, ich kenne keine Langzeituntersuchungen über negative Auswirkungen dieses Selen-Quecksilber Komplexes ausser Daunderers Mitteilungen, dass es eben gar nicht gesund sei!

Selen-Mangel kommt häufig vor – aber laut Daunderer und auch meinen eigenen Untersuchungen – nur bei Leuten mit Amalgam-Mangel. Daunderer hat mehrfach drauf hingewiesen, dass sich nach Entfernung aller Amalgam-Plomben der Selen-Spiegel im Serum normalisiert und dann keine Substitution mehr erforderlich sei.

Ich hatte eine Studie mit Enten gelesen, dort wurden die Enten mit Methyl-Quecksilber und Selen gefüttert. Die Selen-Enten waren beschwerdefrei, die nicht-Selen Enten hatten heftige neurologische Beschwerden. Nun kommts aber: bei den beschwerdefreien Enten war das Quecksilber genauso hoch im Gewebe nachweissbar wie bei den erkrankten Enten, es war nur durch das Selen neutralisiert und damit nicht mehr toxisch. Über die Langzeitfolgen des Selen-Quecksilber-Komplexes fand ich aber eher negative Studien: in der Niere und im Hirn wurde durch den Se-Hg-Komplex sehr wohl ein Enzymsystem (ich kann mich nicht mehr genau erinnern, ich glaube es war der GSH-Metall-Transporter) blockiert. Blöderweise fand ich beide Studien nicht mehr.

Eine andere Studie zeigt dass Methyl-Quecksilber ZUSAMMEN mit Selen verabreicht KEINE schädliche Wirkung ausübt.

Gibt man aber zuerst Methyl-Quecksilber und dann einige Zeit später das Selen kann dieses dann die durch das Quecksilber verursachten Schäden nicht mehr aufheben. Eigentlich logisch; und das bedeutet, dass ein bereits in Enzymen eingelagertes Quecksilber nicht automatisch durch Selen neutralisiert werden kann, sondern nur das „freie Quecksilber“. Eh klar, im Enzym liegt das Quecksilber „cheliert“ und sehr stark gebunden, vermutlich stärker als im Selen-Komplex.

Ob jetzt der Selen-Quecksilber-Komplex der „innert“ im Gewebe rumlungert genauso gut entgiftet werden kann (durch Chelat-Therapie usw) –> dass muss man mir erst mal durch Studien beweisen.

Wieso sollte ich Selen zur Chelat-Entgiftung dazugeben? Der Chelator alleine holt ja das Quecksilber raus, gebe ich noch Selen dazu, muss dieses mit dem Quecksilber am Chelator kompetieren. Irgendwie macht dies keinen Sinn für mich.

Selen kann also freies Quecksilber im Gewebe binden und entschärfen 

Bei vitaler Indikation (zB eine Krebserkrankung mit viele Amalgamplomben) ist Selen daher absolut indiziert, wenn man nicht gleich eine DMPS/DMSA-Ausleitung durchführen kann (was aber eigentlich immer der Fall ist) und die Plomben nicht entfernen kann.

Wir wissen nichts über die Langzeit-Effekte des Selen-Quecksilber-Komplexes im Gewebe.

der Selen-Quecksilber-Komplex kann Nebenwirkungen ausüben

ja, das tut er nach folgender Studie (): Selen-Quecksilber ist neutral und lässt die GSH-Reduktasen in Ruhe, ausser in Hirn und Niere, dort ist auch der Komplex toxisch.

 

Ich habs oben schon beschrieben, hier nochmals: genau dies (Selen zum Entgiften ist nicht langzeit-gut) wird uns auch so von Daunderer mitgeteilt „alle Zahnärzte die sich mit Selen entgiftet haben, bekamen Alzheimer und Parkinson“ (zB hier, hier – in einem frühen Artikel – meint aber Daunderer noch dass der Komplex mit DMPS ausgeschieden werden kann, im Jahr 2007 war er aber eindeutig dass Selen massive Hirnvergiftung auslöst.).

ob der schwerlösliche Selen-Quecksilber Komplex mit den Chelatoren ausgeleitet werden kann ist unklar

Hierzu hab ich keine Untersuchung gefunden ausser der einen Aussage von Daunderer. Es ist also nicht klar ob man das Selen-abgebundene Quecksilber jemals wieder rausbekommt.

Ich tendiere dazu, dies als „nur teilweise“ zu deklarieren, denn genau die Transportproteine der Niere werden durch den Komplex geschädigt, zeigt obige Studie.

 

4) DMPS und DMSA sind hervorragende Ausleitungsmittel

in meinem Praxisalltag hab ich bis jetzt noch keine ernsthafte oder längerdauernde Nebenwirkung durch DMPS oder DMSA – Anwendung erlebt.

Nach Studium zahlreicher Berichte von Prof. Daunderer (ich habe wichtige Aussagen von ihm auf einer eigenen Seite gesammelt) halte ich mich an die Empfehlung nur alle paar Wochen auszuleiten.

Potentielle Gefahr laut Daunderer: ALLERGISIERUNG gegen DMPS/DMSA, falls häufiger als alle 6 Wochen cheliert wird.

bei vitaler Indikation (schwere Vergiftung) verabreiche ich daher forciertes DMPS – zB täglich 1 Ampulle – nur unter Cortison-Schutz um Allergisierungen zu vermeiden, bisher ohne jedes Problem.

Übrigens: Dr. Martin Landenberger, Bad Tölz verwendet eine dreifach-Mischung aus DMPS/DMSA plus Calcium-EDTA zur „starken Ausleitung“.

CAVE: persönliche Erfahrungen von Dr. Christopher Shade zeigen, dass bei Störung der PHASE 3 der Entgiftung (hepatorenale Ausscheidung – Blockade des GSH-StW) die DMSA-Detox ernste Nebenwirkungen verursachen kann (siehe seine Youtube-Videos).

 

5) Daunderer irrt hierbei: DMPS kann Hirn nicht ausleiten, nur DMSA

nach Daunderer muss für die Hirn-Detox DMSA verwendet werden, weil DMPS nicht durch Blut-Hirn-Schranke durchkommt. Das stimmt nach meiner Erfahrung überhaupt nicht!

5.1. laut der Untersuchung des Umweltschutzlabors Bremen Dr. Bayer DMPS 2008 lässt sich diese Aussage von Prof. Daunderer nicht bestätigen.

5.2. der Fall eines Goldschmiedes mit schweren neurologischen Symptomen in der Pubmed, der mit forcierter DMPS – Gabe innerhalb 4 Wo 100mg Quecksilber ausgeschieden hatte und beschwerdefrei wurde ist ebenfalls beweisend – Studie 2009.

5.3. Methylquecksilber kann sowohl durch DMPS als auch DMSA aus den EMBRYOS von vergifteten Mäusen eliminiert werden (ev. BHS noch nicht ausgebildet?) Studie 2009

5.4. irrtümlich in das Hirnwasser gespritzes Thiomersal – Quecksilber, welches zum Koma der Betroffenen führte, konnte recht gut mit DMPS und DMSA eliminiert werden: Studie 2004

5.5. massive Quecksilberbelastung mit neurologischen Symptomen von 95 Philipinischen Goldminen-Arbeitern konnte durch orales DMPS deutlich erleichtert werden Studie 2003

Diese Studien-Ergebnisse lassen den Schluss zu, dass beide Mittel sowohl die BlutHirn-Schranke überwinden als auch intrazellulär ausleiten können. Da ich empirisch noch keine Nebenwirkungen bei diesen Chelatoren erlebt habe, verwende ich sie immer first line (vor ALA).

 

6) FALSCH ist die Aussage: „man darf bei liegenden Plomben nicht ausleiten“

hierzu hab ich vor einiger Zeit einen eigenen Artikel geschrieben.

 

7) Alphaliponsäure – keine First-line Therapie

da ALA sowohl eine starke Affinität zu Quecksilber als auch Hirngängigkeit besitzt verwende ich diese erst nach mehrfacher erfolgter DMPS/DMSA Ausleitung um hypothetische Verschleppungs-Effekte ins Hirn jedenfalls zu vermeiden.

Hier eine interessante – wenn auch veraltete Review im FulltextPDF zu ALA und GSH als Detox-Mittel aus dem Jahr 2002.

ALA ist jedenfalls Pflicht einige Tage nach platinhältigen Chemotherapien, wir geben dann immer DMPS und ALA und sehen keinerlei Neuropathie bei unseren Patienten. Ich kann die negativen Ergebnisse einer aktuellen Studie Mai 2014 nicht nachvollziehen, wir haben kaum Complience-Probleme.

Vielleicht ist meine Angst vor Verschleppung unbegründet, ich sehe jedoch bisher keinen Grund ALA primär einzusetzen, vielleicht ändere ich hier meine Meinung mit neuen Studien oder Rückmeldungen durch Patienten.

 

8) Intrazelluläre Ausleitung nur bedingt möglich

Quecksilber sitzt anstelle anderer Metalle in den aktiven Zentren von Enzymen und blockiert diese. Aus dieser Enzymbindung wird das Quecksilber nicht so einfach durch Chelatoren rausgeholt werden können:

1. die Intrazelluläre Gängigkeit der Chelatoren ist mir unbekannt (ausser ALA, dieses hat hervorragende Zellgängigkeit)

2. die Chelatoren müssen mit den Enzymen um die Bindung des Quecksilbers kompetieren, hier kenn ich keine pK-Werte, womit man abschätzen könnte, ob die Chelatoren das Quecksilber tatsächlich aus den Enzymen rausreissen könnte (ich bezweifle das).

Abhilfe: angeblich kann KORIANDER (Cilantro) hier ausleiten. Diese Info stammt von Klinghardt, der manchmal dampfplaudert. Studien dazu gibt es eigentlich kaum (–> Pubmed)

Ausserdem: Homöopathie, Bioresonanz, Quecksilberdampflampen-Strahlung, Laser Enhanced Detox …. all das kann und wird vermutlich auf die Intrazellulären (in Enzymen gebundenen) Depots wirken und hier einen gewissen Reinigungs-Effekt auslösen.

 

9) Intrazelluläre Ausleitung darf nur nach erfolgter Bindegewebs-Reinigung stattfinden

ich wurde durch homöopathisches Quecksilber (Merc C200) erst recht vergiftet, weil damit alle Bindegewebs-Depots mobilisiert wurden – bei meinen verstopften Ausscheidungs-Organen und der fehlenden Gabe von Binders kam es zur Redistribution des Quecksilbers ins Hirn und mir gings absolut besch…. eiden.

daher ist für mich seither die „homöopathische Ausleitung“ ein Kunstfehler !!!!!

Dr. Christopher Shade hat sich selber DMSA Kapseln verpasst und wurde erst recht schwer krank dadurch, weil diese durch seine verschlackte Leber nicht mehr rauskamen.

Meine Zahnärztin wurde durch forcierte DMSA-Kapselung (Cutler) bei ihrer gleichzeitig vorhandenen KPU völlig abgeschossen. erst 15j später wurde der Zink-Mangel diagnostiziert und mit forcierter Verzinkung kam sie wieder ins Leben zurück.

Daher geben wir irgendetwas Intrazelluläres erst nach dem im Urin mit dem DMPS Mobilisiations-Test praktisch nichts mehr rauskommt als Beweiss dafür, dass das Bindegewebe jetzt sauber ist.

 

10) mein Modell der ineinandergreifenden Kompartments

Schwermetalle verteilen sich in verschiedenen Compartments im Körper.

Darm –> Blut –> Bindegewebe –> Organe –> Zellmembran –> Enzyme –> Zellkern –> DNA

zusätzlich dann noch von der Ebene des Blutes abgehend ein eigenes SonderKompartment

Blut-Hirn-Schranke –> Endothel-Zellen –> Gliazellen –> Nervenzellen –> Enzyme –> Zellkern –> DNA

man muss von innen nach aussen vorgehen, immer zuerst die untergeordnete Ebene reinigen bevor man tiefer reindarf. das Bindegewebe ist am wichtigsten und hat enorme Kapazität, wenn dieses sauber ist, dann ist viel erledigt, weil ein starker osmotischer Druck für die Zellen entsteht die Schwermetalle ans Bindegewebe abzugeben.

verschiedene Kompartments werden mit unterschiedlichen Mitteln gereinigt:

A) Zeolite sind ein Krampf, die binden gar kein Schwermetall, nur Caesium (irgendwo hab ich das genau ausgeführt)

B) Darm kann mit Mikrosilika, Alginat, Chitosan, Chlorella, (Aktivkohle) als Bindemittel gereinigt werden

C) Blut und Bindegewebe: Domäne der klassischen Chelatoren: DMPS, DMSA, DTPA, Desferal, EDTA, Glutathion, NAC …..

D) Organe sind häufig geschwächt, weil die GSH-Abhängige Reinigungs-leistung grade vom Mercur blockiert wird. Daher benötigen die Organe eine völlig eigenständige Unterstützung, die wir sehr erfolgreich mit naturheilkundlichen Mitteln machen. Hier auf dieser Ebene sind die Konzepte von Dr. Christopher Shade zu sehen, der viele Youtubes macht.

E) Intrazellulär auch ALA, Koriander, Homöopathie, Bioresonanz –> dieses alles erst dann, wenn Bindegewebe und Organe sauber sind (!!!!!)

F) weiterbestehende Probleme sind viel eher auf epigenetische Switches zurückzuführen, denn auf persistierender Intoxikation. Wir werden immer wieder angefragt oder konsultiert von Patienten, die schon „jahrelang Entgiften“ und es geht ihnen nur bedingt oder nur tw. besser. Hier liegt nach unserer Erfahrung das PRoblem nicht mehr in den manifest-materiellen Giftstoffen, sondern in epigenetischen Switches die im Körper eine hormon-blockade (NN, SD), eine Detox-Blockade der Leber, der Niere oder schlicht des ganzen Zitratzyklus (NitroStress usw.) ausgerichtet haben. Oftmals bestehen dann auch versteckte emotinale Trigger – besonders wenn die Patienten von nichts als von „Amalgam“ sprechen und jede Psychosomatik von sich weisen.

G) Schreckliche Gesundheitliche Belastungen haben wir bei Salezylat-Überempfindlichkeit gesehen, die zwar durch Amalgam induziert werden kann („aufgetreten drei tage nach dem der Zahnarzt eine Plombe gewechselt hat“) aber auch durch forcierte Schwermetall-Ausleitung nicht verschwindet –> epigenetischer Switch.

 

11) vollständige Ausleitung dauert lange und benötigt vermutlich mehrere unterschiedliche Ausleitungs-Systeme

siehe mein Kompartment Modell

 

12) Energetische Ausleitungsverfahren sind bei grobtoxischer Vergiftung KONTRA-INDIZIERT

es wird alles auf einmal mobilisiert und heutzutage erleben wir bei JEDEM der mit Schwermetall belasteten Patienten eine entsprechende Organ-Schwäche, welche die Ausleitung verhindern. 

durch Energetische Verfahren (zB auch Magnetfeld) werden die mengenmässig am ausgeprägtesten Bindegewebs-Depots mobilsiert und überschwemmen die nachfolgenden Kompartments (Rückvergiftung). Langanhaltende Verschlechterungen sind die Folge

Grobtoxische Belastung muss materiell (Chelatoren, Binders, Organsupport, Blutwäsche) entfernt werden

 

11) Energetische Ausleitungsverfahren sind nach grobtoxischer Ausleitung sinnvoll

erst nach erfolgter längerdauernder Chelat-Therapie sind Homöopathie, Bioresonanz, Laser Detox usw sinnvoll.

12) Zahnärzte sind nur in ganz wenigen Fällen sinnvolle Partner

Zahnärzte sind auf 2 Leitlinien fixiert: 1) Erhalt der kontinuierlichen Zahnreihe um jeden Preis 2) Amalgam ist das beste Material.

Aus Sicht des Zahnarztes ist dies richtig, die Amalgamplomben halten am längsten und auch am besten. Komposit-Plomben sind technisch anspruchsvoll, benötigen viel höheren Grad an Sorgfalt, Zeit und KnowHow – sonst halten sie nur kurz – und gerade dadurch viel teurer.

In einer Umgebung wo man nicht gewohnt ist zu zahlen (soziales medizinisches System) spricht vieles gegen Komposit und vieles für Amalgam – ausser eben den gesundheitlichen Langzeitfolgen, die dem Zahnarzt verborgen bleiben.

Zahnärzte – selbst geschulte, biologische usw usf. – schützen sich zumeist selber gar nicht, als Ausdruck der Ignoranz zur Thematik – demgemäss erleiden sie früher oder später selber entsprechende Beschwerden (PNP, Depressionen, Krebs ….)

 

 

weitere Studien

Eine aktuelle Review (Dez 2014) zitiert ebenfalls knapp 100 Studien und fasst „offizielles Wissen“ zusammen.

 

1986: prompte Ausscheidung und Beschwerdefreiheit bei unabsichtlicher Quecksilbervergiftung von 2 Personen durch DMPS

1997: gute Ausscheidung von Quecksilber durch orale DMPS-Kapseln bei 12 Personen, die sich mit Kalomel-Creme vergiftet hatten

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler
Kommentare

71 Comments

  1. Linda sagt:

    Hallo,
    eine Nachfrage bitte. Ich habe gelesen, dass nur Selenit (Natriumselenit) unlösliche Komplexe mit Quecksilber bilden soll, welche dann nicht mehr ausscheidbar wären. SelenMETHIONIN (aus Selenhefe) soll dagegen unbedenklich sein und für Amalgamträger, die Selen nehmen müssen (z.B. Hashimoto-Thyreoiditis, Selenmangel, Mitochondriopathie etc.) ohne Bedenken geeignet. Daher nehme ich regelmäßig Selenhefe ein. Dies wird auch so in den bekannten Patientenselbsthilfeforen verbreitet. Stimmt das denn so? Ich wurde mit 14 Jahren mit 12 Amalgamplomben „versorgt“. Davon sind noch 6 übrig. Von den restlichen 6 wurde im Grunde keine fachgerecht entfernt. Ich habe bisher leider keinen Arzt gefunden (Raum Berlin), der sich wirklich an alle Vorgaben der sicheren Entfernung hält (Mehrfachschutz inklusive Sauerstoff, langsamem Bohrer, geeigneter Absaugung, Goldmaske, Spülung der Zahnhöhlen mit Quecksilberbindern, Gabe von Aktivkohle nach der Entfernung usw.) und schiebe es daher permanent vor mir her. Zudem habe ich einen alten Stiftzahn, der vermutlich aus Palladium besteht (unsicher) und einen Titanstift, dazu mehrere Metallkronen, all dass müsste doch vor einer Ausleitung komplett entfernt werden, sonst würde man doch immer wieder nur die Metalle aus diesen Dentalmaterialien mobilsieren? Und ich lese hier, dass ich im Prinzip sogar alle Zähne ziehen müsste, die jemals mit Amalgam verschlossen waren? Die Alternative wären Implantate, die dann durch ihre Metalllegierungen den Körper ja auch wieder vergiften. Finanziell auch nicht wirklich durchführbar. Da die Schilddrüsentherapie und auch sämtliche Versuche mit höherdosierten Nahrrungsergänzungsmitteln in keinster Weise anschlägt (auch die Thyroxin/Thybon Kombitherapie nur minimal), gehe ich davon aus, dass die Mitochondrien betroffen sind. Es wird jährlich schlimmer. Wobei ich bisher leider strikt SAMe, MSM, Gluthation, Alphaliponsäure und Acetylcystein meiden musste, weil da bekannt ist, dass diese Sache Quecksilber über die Bluthirnschranke ins Innere des Gehirns transportieren sollen. Methylcobalamin meide ich auch, sind Injektionen mit Adenosylcobalamin unproblematisch? Bisher habe ich Hydroxocobalamin verwendet und will umsteigen. Die Nebennieren sind auch am untersten Limit (Speicheltest). Ich hatte vor Kurzem aus reiner Neugier einen Schwermetall-Urintest machen lassen (ohne Belastung, vor langfristig geplanter Amalgamentfernung), da waren Nickel, Arsen und Chrom erhöht. Kupfer und Zink dagegen zu niedrig. Das bedeutet doch, dass durch eine Chelattherapie der Zink- und Kupermangel sich verschärfen würde? (Ich weiß, die Werte müssten im Vollblut überprüft werden, aber ich denke es ist orientierend aussagekräftig.) Auch ein starkes Ausschwemmen von Selen wäre unter Chelaten ja zu erwarten, wie kann man nun als Betroffener Selen rückführen/ergänzen, wenn es doch unausscheidbare Komplexe mit Quecksilber bildet? Im Übrigen habe ich die Infos über den neuen Chelatbildner OCR1 (Irminix) mit großem Interesse gelesen. Ich habe auch das Video angeschaut. Leitet dieses Chelat das Quecksilber wirklich über Galle und Urin nach außen, oder macht es das nur unschädlich? Und es fragt sich, wann das Präparat flächendeckend in den Naturheilpraxen in D, Ö und der Schweiz erhältlich sein wird. Vielen Dank und alles Liebe, Linda

    • HeliR sagt:

      der Text ist zu lang und zu unstrukturiert um zur gänze gelesen zu werden.

      was so alles übers Selen gesagt wird, kann ich nicht wirklich nachvollziehen.

      – laut Schrautzer / Köstler ist Selenit das richtige, weil Überschüsse ausgeschieden werden, während Selenhefe als organisches Selenit angereichert wird

      – laut Klinghardt ist Selenhefe das richtige.

      – andere Autoren sagen wieder, dass Selenhefe nur Methionin ist, an welchem irgendwo Selen dranhängt, welches biologisch nicht zur verfügung steht, erst nach Abbau und zerstörung des Methionins wird das anorganische Selen frei, damit ist die Selenhefe eine art „Langzeitspeicher“ für Selen, Na-Selenit ein akut prompt Verfügbares Molekül.

      – Daunderer berichtet von Krebsfällen durch Selen, dass Selen-Zahnärzte alle parkinson und Alzheimer bekommen haben.

      keine Ahnung wer recht hat, wenn sie es wissen schreibren sie es bitte (aber lesbarer bitte).

  2. Terra sagt:

    Lieber Herr Retzeck,

    gerne möchte ich an dieser Stelle einmal festhalten, dass ich es super finde, dass sie ihr Wissen hier mit anderen teilen!

    Bezüglich der Quecksilberausleitung möchte ich noch einen anderen Aspekt anschneiden. Ich habe bisher verstanden, dass man im ersten Schritt das Bindegewebe z. B. mit DMPS ausleitet und in Schritt 2 dann das Nervengewebe mit z. B. R-Alpha-Liponsäure. Wie sieht das nun bei einer Unterfunktion der Schilddrüse aus?

    1) Können L-Thyroxin und R-Alpha-Liponsäure gleichzeitig eingenommen werden?
    2) Wenn nicht, was wären Alternativen?

    Besten Dank und viele Grüße

    Terra

    • HeliR sagt:

      1) ganz sicher
      2) bin trotz aller Bücher kein spezialist, wir versuchens derzeit mit Jod/Selen (nach erfolgter QS-Ausleitung)/VitC und Ernährungs-Umstellung, geben aber auch Thyroxin oder die Mischung Novothyral

  3. h. rieser sagt:

    hallo

    können sie mir bitte 3 x kapseln dmsa 200 oder dmsp zusenden.
    danke für prompte antwort und l g
    h. rieser
    feldkirch, eicheleweg 21 a
    A-6800 feldkirch österreich

    • HeliR sagt:

      ich wurde bereits 1 x bestraft, weil ich auf unseren Shop verwiesen habe. Diese Website ist keine Verkaufs-Website, nur Info. Um Produkte zu bekommen, suchen sie bitte in Google „Malenna Retzek“

  4. Terra sagt:

    Hallo Herr Retzeck,

    immer wieder liest man, das Chlorella in der Praxis zu Problemen führt. Mich würde interessieren, ob sie Erfahrungen haben wie gut Chlorella + Bärlauch + Koriander im zweiten Schritt nach erfolgter Ausleitung des Bindegewebes mit Chelatoren wie DMPS oder DMSA funktioniert. Danke

    • HeliR sagt:

      ich habe Chlorella aufgegeben, weil ich fast nur Nebenwirkungen und fast keine Wirkungen gesehen habe. Nach 2 jahren ausschliesslich Chlorella mit einer einzigen Verbesserung: meine erste DMPS-Infusion. Der gelähmte Patient das nächste mal auf eigenen Beinen gekommen, das hat mich geprägt.

      Klinghardts Freunde und Kollegen in Kalifornien – die ich bei den Kursen von Omura kennengelernt habe, erzählten mir, dass er ihnen gesteht „sie sollen nicht das machen was er erzählt, sie müssen das machen was er selber macht“.

      In den USA ist das alles anders, da kann man die Leute anders schinden oder bei der Stange halten, weil die reguläre Medizin unerträglich teuer ist. Bei uns aber mit Gratis – Medizin kann ich niemanden „halten“ der 2 Jahre lang was schlucken muss bevor er ernsthafte verbesserungen spürt, ein drittel der chlorella anwender hatten jedoch ernste Nebenwirkungen. Wir haben allerdingst mit dem Präparat von Bienenschwarm gearbeitet, nicht mit dem Biopure.

      wir haben wirklich viele Amalgam-kranke erlebt, die nach kurzer zeit mit den Chelatoren deutlich besser sind. Das sind aber nur ein kleiner Teil der Betroffenen (reine Amalgam-Kranke). Kommen die chronischen Infektionen dazu: EBV, CMV, Borrelien, Parasiten usw – dauerts einfach viel länger um das zu entwirren, sind dann noch psychosomatische Faktoren dabei wirds noch komplizierter. Bei denen, die regelmässig kommen sind wir aber zumeist in einem Jahr ganz gut unterwegs.

      Nach erfolgter Chelat-Therapie (=Bindegewebs-Reinigung) geben wir gerne die Klinghardt Therapie (Algen + Koriander, wir testen das aber individuell auf Wirksamkeit).

      Diese sequentielle Vorgehensweise kommt ja überhaupt von uns hier, ich hab ja das Modell der ineinanderliegenden kommunizierenden Räume erstmals formuliert: Darm –> Blut –> Bindegewebe –> Zellen ( –> intrazellulär –> enzymatisch gebunden –> Mitochondrial –> Enzymatisch gebunden) –> Blut-Hirn-Schranke –> Glia –> Nerven

      Die Chelatoren kommen bis zur Zelle, der Rest geht mit der Zeit durch die Zellmauserung und osmotischen Druck und durch energetische Massnahmen, das braucht einfach.

      Wieso soll eine Alphaliponsäure ein schön im Enzym eingebundenes Quecksilber da rauslösen können?

      Das soll mir zuerst einer mal zeigen / beweisen.

  5. Johannes Klose sagt:

    Hallo,

    Ich habe immer eine leicht erhöhte Temperatur, fange seit Jugendalter sehr leicht an zu schwitzen (was noch keine Pathologie bedeutet), ich habe auch seit Jugendalter ausgebildete Trommelschlegelfinger, verdickte Gelenkbereiche, breite Finger und Fußnägel, zudem rund im Seitenprofil. Herz, Lunge wurden untersucht, kein Morbus Chron, keine Krebserkrankung, Schilddrüse i.O.. Ich kann mich aber erinnern, dass ich als Kind ein QueQuecksilber Fieberthermometer habe fallen lassen und ich habe es einfach mit der flachen Hand zusammengewischt und dann mit einem Lappen aufgewischt. Nun stellt sich mir die Frage, ob ein solcher Vorfall Auswirkungen auf die Temperaturregulierunz und eventuell die phänotypische Ausprägung der Schlegelfinger zur Folge hatte. Kann man bei einer solchen Vorgeschichte mit Berührung von Quecksilber in dieser Menge von einer Vergiftung ausgehen und wenn ja, wie stark ist diese wohl, gering, moderat, stark? Wie kann man eine Quecksilberbelastung diagnostizieren? Ich wäre dankbar für Aufklärung. Liebe Grüße J.K.

    • HeliR sagt:

      keine Ahnung, ich frag mich immer schon, was diese Trommelschlegel auslöst und was sie bedeuten!
      Es wird wohl wie bei ganz vielen Betroffenen: eine Kombination sein aus (Primär) chron. EBV oder CMV mit (Primär) Schwermetall-Belastung, dann Pfrophen sich da die sekundären KH drauf wie Parasiten, Pilze, weitere Infektionen wie Borrelien, Viren ….
      Trommelschlegel hab ich aber noch nie in dem Zusammenhang gesehen.
      Das schwitzen indiziert schon deutlich Schwermetall. Sie diagnostizieren nix selber sondern suchen sich besser einen adäquaten behandler.

  6. Hannes sagt:

    Guten Tag Herr Dr. Retzek!

    Können Sie mir vielleicht jemanden aus dem Raum Wien empfehlen, der sich gut mit der Entgiftung von Schwermetallen auskennt? Das würde ich sehr zu schätzen wissen.

    mfg

    Hannes

  7. Bettina sagt:

    Hallo,
    ich habe eine Frage,
    genau wie bei Selen auch, schreibt Dr. Daunderer dass Jod bei ehemaligen Amalgamträgern zur Vergiftung des Gehirns führt.
    Ich bin jetzt im Internet aber auf die Arbeit von Dr. Brownstein und Dr. Abraham zu hochdosiertem Jod gestoßen, diese verabreichen Dosen im Bereich um 12,5mg/Tag bis 50mg/Tag, angeblich werden dadurch auch Schwermetalle wie Quecksilber aus dem Gewebe ausgeleitet.
    Ich freue mich sehr über Ihre Einschätzung hierzu,
    Vielen herzlichen Dank,
    Bettina

    • HeliR sagt:

      man darf Daunderer nicht überall wörtlich nehmen. Jod hilft entgiften, desswegen haben die Japaner trotz hoher Belastung kaum Krebs usw. Ich würde aber nicht mit Jod „ausleiten“, das gehört nach Methode Christopher Shade biologisch oder mit Chelatoren – so wie wir Detox-Ärzte es machen – rausgeholt. Nicht mit Chlorella, das bringt fast nichts – ich habe damit 3 Jahre verschwendet und auch die Gesundheit vieler Patienten, die ich mit Chlorella bessern wollte.

  8. Marion sagt:

    Hallo, ich habe ebenfalls eine Frage: Als Laie und ehemaliger Amalgamträger bin ich durch das oben Gelesene etwas verunsichert. Nach halbherziger, halbjährlicher „Entgiftung“ mit Chlorella und Panaceo-Detox wollte ich eigentlich eine Chelat-Infusion machen lassen, um im Urin den tatsächlichen Schwermetallgehalt feststellen zu lassen und schließlich zu wissen, ob eine Chelat-Therapie (möglichst oral) sinnvoll ist. Können Sie mir sagen, ob das der richtige Weg ist, oder ob andere Methoden bzw. Herangehensweisen besser wären?
    Vielen Dank im Voraus!

  9. Berg sagt:

    Sehr geerter Herr Retzeck,

    ist eine Vergiftung durch Quecksilber auf ein ungeborenes Kind, wenn die Mutter Amalgam in den Zähnen hat, möglich oder wahrscheinlich?

    Das erstgeborene Kind hatte viele Allergien, Neurodermitis, Verdauungsprobleme (starke Verstopfung), Erinnerungsschwierigkeiten, während das zweite Kind (2 Jahre nach dem ersten) vollständig gesund ist.

    Vielen Dank.

    Grüße,
    Berg

    • HeliR sagt:

      ja, das ist mein ehrlicher Verdacht. Ich dachte immer an „miasmatik“ usw – weil fast immer die Erstgeborenen am schlimmsten betroffen sind. Mittlerweile vermute ich eher die von ihnen angesprochene Detox der Mutter als Ursache. Wir sehen beim Entgiften von Babies und Kleinkindern frappierende Entwicklungsschübe (ich hab da Videos für Fortbildungen aber kann sowas nicht „öffentlich“ auf Youtube hochladen).

      Wenn das zweite zu bald auf das erste erfolgt, ist dieses aufgrund des Mikronährstoffmangels der Mutter geschwächt – das liesst man perfekt nach im Buch „deep nutrition“ von Shanahan, ein Pflichtbuch!

  10. Unger sagt:

    Hallo, ich bin sehr verwirrt bei der Vielzahl der Widersprüchlichen Informationen zum Thema Quecksiberausleitung im Web, zumal es ja auch ein nicht ganz ungefährliches Thema ist. Mal heisst es ALA ohne DMSA & DMPS, dann wieder, DMSA reicht, dann wieder Achtung – DMSA ist gefährlich…. und dieser ganze Clorella, Koriander, Bärlauch Hype – da schreibt wohl jeder von jedem ab… auch meine HP verwendet diese Methode, doch ich bin gerade völlig verunsichert. Wie kann man überhaupt einen Erfolgt feststellen, wenn doch Quecksilber gar nicht verlässlich nachgewiesen werden kann.

    Können Sie mir einen erfahrenen Spezialisten zu dem Thema in der deutschsprachigen Schweiz (Raum Zürich) oder Süddeutschland empfehlen zum Thema, der ggf auch mit Kinesiologie als Testwerkzeug arbeitet?

    Danke

  11. Unger sagt:

    Ergänzende Frage: kennen Sie „Lappentang“ als Ausleitungsmittel?

    Schwermetallausleitung nach Anthony William
    http://www.ganzheitliche-gesundheit.info/beitrage/vitalstoffe/schwermetallvergiftung/schwermetallausleitung-nach-anthony-william/

    Er stellt Clorella auch in Frage.
    Danke

  12. Anne sagt:

    Sehr geerter Herr Retzeck,

    Meine Frage: können Sie einen Therapeuten Region Zürich/CH oder Süddeutschland empfehlen, der Quecksilberausleitungen nach ihrer Arbeitsweise macht, sprich individuell austestet und begleitet. Bin doch sehr verunsichert durch die vielen verschiedenen Aussagen im Netz.

    Danke

    • HeliR sagt:

      die Klinghardt Therapeuten können testen. Die Heilpraktiker verwenden jedoch keine Chelatoren, dafür brauchen sie den Arzt. Also „Arzt“ x „Kinesiologie“ suchen

  13. Axel sagt:

    Hallo Herr Dr. Retzeck,

    welches sind aus Ihrer Erfahrung heraus die besten Mittel,
    Quecksilber aus dem Gehirn zu Entgiften?

    Danke.

    • HeliR sagt:

      super Frage!

      bei vielen geht eine einfache DMPS-Infusion. Andere kommen von Dr. Mutter oder Dr. Jennrich und haben schon 30 Infusionen und wir können immer noch kräftige Resonanz im Biophotonen-Test feststellen.
      Erklärung? Ev.

      ich vertrete ein Kompartment Modell: ineinander-gesteckte Kompartments: Darm-Blut-Bindegewebe-Organe-(Bluthirnschranke-Glia-Neuronen)-Zellen-Cytosol-Enzymbindungsstelle-Zellkern

      Detox Organe müssen funktionieren
      mit Chelatoren erreicht man das Bindegewebe
      mit Koriander die Zellen
      den Rest nur noch mit Laser, Bioresonanz, Homöopathie, Glutathion bzw. NRF2 Induktion, Glaubens-Sätze und PNI-Reframing

      die tieferen Schichten darf man nur einsetzen, wenn das Bindegewebe sauber ist, sonst kommt es zur Rückvergiftung, ich hab das erlebt als ich (irrtümlich) Mercurius bekommen habe.

  14. Robert Günther sagt:

    Hallo und danke für Ihre tolle Website,

    Kennen Sie ein Arzt im Bereich Costa Blanca von Denia bis Cartagena der eine Entgiftung korrekt durchführt? Des Weiteren suche ich ein Zahnarzt in der Region, der die Amalgamausleitung mit entsprechendem Schutz ausführt…

    Nun befinde ich mich in einer akuten Vergiftung.. Soll ich erst die Amalgamplomben entfernen lassen oder Gifte ausleiten…

    Mir ist vor einer Woche eine Leuchtstoffröhre hinuntergefallen und eine Plombe kam samt Stift und Schraube? aus meinem Kiefer.. Denke dabei habe ich auch nicht alles ausspucken können, geschweige denn war es eine korrekte Entfernung..

    Ich hab das Gefühl ich sollte erstmal die Niere und Leber stärken bevor ich die Zähne mache und dort womöglich Gifte freisetze! Was ist Ihre Meinung?

    • HeliR sagt:

      Liebe Leute, ich bin ein praktischer Arzt am Land in Österreich, arbeite von 9-21h und bin oft auf Fortbildungen, hab ein elendiges Gedächtnis und desswegen schreib ich mir alles hier auf. Ich kann zu konkreten Fällen nicht stellung nehmen, denn die sind alle individuell – das geht nur „in Kontakt“ mit dem Betroffenen.

      Bei den meisten ist die Leber blockiert, aber es gibt kein „generelles Rezept“, das ist auch wieder hoch-individuell.

      Bei vielen ist auch die Niere blockiert, auch da gibts kein generelles Rezept

      Nur um das zu verstehen wie komplex und umfänglich jeder Fall ist:

      gestern Abend hatten wir einen Mann da mit merkwürdigen, ganz selten auftretenden Kollaps-Zuständen ohne erkennbaren Auslöser, bei dem sowohl Niere als auch Hypophyse im RAC/Polfilter-Test völlig blockiert waren. Wir haben elends lang gesucht: keine Schwermetalle, kein Elektrosmog, keine Emotionen, keine BAkterien, keine Viren, keine Pilze oder Parasiten.

      Schliesslich haben wir als Auslöser seiner Funktions-Schwäche Niere/Hypophyse gefunden: Isoptin, ein Herzmittel, dass er wegen Re-Entry-Tachykardie des Vorhofs – aggraviert nach Ablation – bekommen hat. (genauso negativ reagierte er auf Amlodipin und Nifedipin, also ein Klasse-Effekt der Calcium-Antagonisten in seinem Fall)

      Mit Solidago C30 und Magn-Citrat konnten wir die Nebenwirkungen des Isoptins aufheben und mit Biozitronen-Schalen + Magnesium-Citrat die Störung am Herz-Reizleitungs-System aufheben, die das Isoptin notwendig machte. Mal sehen was er in 6 Monaten erzählt.

      Während der Testung mit den 3 Substanzen (Solidago, Magnesium, Biozitronenschalen) wurden seine eiskalten Hände (=Stress=Zentralisierung) schlagartig warm, sein gesamter Körper bekam ein sauberes, klares, kohärentes Biophotonenfeld.

      Das ist alles hochindividuell – für Menschen die mit Kinesiologie oder dem RAC/Polfilter-Test nichts anfangen können „Psiram“ mässig – aber praktisch jeder der zu uns kommt hat 10cm hoch Befunde mit und trotz fantastischer Bemühungen der geschätzten Kollegen immer noch Beschwerden und wir können mit unserer Vorgehensweise – nicht immer – aber doch oft helfen.

      daher: suchen sie sich – zB über die Costa Blanca Nachrichten / Kleinanzeigen – einen HP oder Arzt in der Umgebung und besprechen sie Ihre Vorstellungen mit ihm.

      Ach ja – als Nachtrag: Biozitronenschalen (Smoothie / Marmelade) aktivieren die Körpereigene Detox-Fähigkeit ganz fantastisch, schauen sie auch meine Zitronen-Seiten an.

  15. Claudia Schneidawind sagt:

    Hallo Herr Dr. Retzek,

    ich kann nicht verstehen, wie Sie ein Gegner des Cutler-Protokolls sein können, nur weil ihr Zahnarzt ein „Halb-Cutler Protokoll“ mit 2×3 Kapseln Dmsa gemacht hat.
    Dr.Andrew Cutler hat ein 300Seiten Buch über sein Protokoll geschrieben…es ist sehr durchdacht und funktioniert hervorragend und hat mit 2x 3 Kapseln Dmsa nicht das Geringste zu tun. Ich finde Sie sollten sich wirklich besser informieren vor Sie solche Aussagen machen. Vielleicht in der Cutler-Facebookgruppe die immerhin über 42.000 Mitglieder hat. Übrigens hat Cutler sein ganzes Wissen kostenlos weitergegeben, ganz im Gegensatz zu Chris Shade.

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia Schneidawind

    • HeliR sagt:

      Wir brauchen es doch trotzdem nicht. Wieso solche Mengen geben, wenn mit viel weniger auslangen gefunden wird. Die theoretische Basis von Cutler ist einfach fehlerhaft, er erklärt die Notwendigkeit der Dauergabe damit, dass es sonst abdiffundieren würde wenn ich nicht eine gewisse Konzentration im Körper halte. Erstens ist die Bindungs-Konstante derartig klein, dass es bei geringster Menge praktisch vollständig bindet und nichts mehr abgibt, dann sehen wir in der Praxis dass wir zumeist mit ziemlich geringen Mengen auskommen.

      Die Problempatienten werden doch auch mit der forcierten Detox nicht gut, erzählen dir aber 1h lang detailliert, dass sie seit 12 Jahren Detox machen (und es geht ihnen besser, ja, aber sie sind nicht gut).

      Bei den HPU Patienten kann es bei prekärer Zink Versorgung dann noch den letzten Ausschlag für eine symptomatische Zinkmangelsituation geben, das ist bei meinem Zahnarzt passiert.

      Aber sicher ist es besser als gar nichts zu machen und DMSA kann jeder HP geben oder man selber kaufen.

      Schau Claudia, die unproblematischen Fälle gehen sowieso mit allen Methoden, die richtig problematischen sowieso mit keiner so richtig. Wir mischen Shade (mit billigen „Amazon“-Produkten statt seinen liposomalen) mit Daunderer bzw. Cutler, testen bioenergetisch die Menge und den Abstand aus und sind dabei individuell. Die Rückmeldungen sind häufig gut.

      Aber vielleicht müssten wir bei den schlecht verlaufenden Fällen (ALS zB) einfach tatsächlich mehr Cutler machen? Habt ihr in der Facebook Gruppe entsprechende Erfolgsmeldungen?

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