Psorinum als Mittel bei Krebs – interessante Studiendaten

Psorinum ist hochoffiziell potenzierter Eiter aus einem Skabies-Bläs’chen.

Tatsächlich wurde Psorinum aus dem Eiter aus einem rezid. eitrigem eingewachsenen Nagels eines Afroamerikaners von Hering potenziert, erzählt Frans Vermeulen auf seinem Nosoden-Kurs bei Martin Bollmann. Er – Frans Vermeulens – lehnt Psorinum als Arznei de fakto ab, da es nirgendwo verlässliche Quellen gibt,  

jede Apotheke heute bekommt die Quelle ihres Psorinums von irgendjemandem, keiner hat einen wirklichen Herkunfts-Nachweiss und ungefilterte/unsterilisierte Sarkoden sind in der EU und USA sowieso verboten.

 

Indische klinische „Psorinum Cancer Miracle“ Studie

Psorinum in der D6 wurde eingesetzt und konnte in vielen unheilbaren / fortgeschrittenen Fällen eine

  • deutliche Verbesserung (partial response) 35% der Fälle auch
  • anhaltende Vollremissionen in 17% der Fälle mitbewirken.

Die Untersuchung wurde 2011 von Chatterjee in einer Pubmed-referenzierten Zeitung publiziert (hier FullTextPDF), einige dieser Fälle im Detail  2011 in einer anderen pubmed-zeitschrift.

Ähnliche Ergebnisse wurde von Chatterjee speziell für nichtkleinzelliges Lungenkarzinom bei einem Onkologen-Meeting 2010 publiziert.

Der Dänische Homöopath Mikael Nordfors hat in seiner Info-Sammlung darüber berichtet, auch dass er selber sehr positive Erfahrungen mit Psorinum D6 beim Krebs eingesetzt gemacht hatte.

 

Laboruntersuchung an Zellkultur: Psorinum D6 induziert Apoptose

wurde 2016 publiziert, Indische Labor-Untersuchung.

 

 

Wie kann das funktionieren?

Analyse Dr. Retzek:

Psorinum in dieser niederen Potenz „verstärkt“ die „Eiterwirkung“ des Organismus. De fakto wäre eine derartige Eiterung eine TH1-Immunreaktion, die bei Krebspatienten oft blockiert ist. De Fakto verstärkt Psorinum in dieser niedrigen Potenz also die Eiter- und Entzündungsbereitschaft des Patienten.

Ab der D12 kommt es zu einer Wirkungs-Umkehr und Psorinum C30 schwächt dann die Eiterungsbereitschaft ab, somit haben Patienten mit rezidivierenden Eiterungs-Herden dann weniger reaktions-Bereitschaft.

Dies ist bei Autoimmunerkrankungen (Schweissdrüsen-Abszess) vermutlich hilfreich, bei Eiterungsprozessen zur Reinigung des Organismus (zB hatte ich rez. Eiterungen bei einem Mitarbeiter einer Steinwolle-Fabrikation. In seinem Blut (Dunkelfeld) fanden wir zahlreiche Steinwoll-Fasern rumflotierend, diese werden über die Eiterung ausgeschieden.

vermutete Glasfaster im Dunkelfeld-Blut eines rez. Abszess-Patienten – Detaillaufnahme der kristallin-fasrigen Enden – 400fache Vergrösserung

vermutete Glasfaster im Dunkelfeld-Blut eines rez. Abszess-Patienten – Übersichts-Aufnahme 4fach Vergrösserung

 

Psorinum hier verabreicht würde vermutlich diese Detox-Reaktion blockieren und damit wohl eine Unterdrückung des kausal den Organismus reinigenden Geschehens bewirken.

 

Italiänische Untersuchung > 90° Besserung im klassischen Setting

Patienten wurden konstitutionell behandelt, Psorinum nach dem Arzneimittelbild eingesetzt, v.a. bei Hauterkrankungen. Sehr hohe Besserung/Heilungsrate gefunden. Datum der Untersuchung??

https://hpathy.com/scientific-research/is-psorinum-of-value-in-modern-homeopathy/

 

 

Welches Psorinum?

ich hab sowohl Mikael Nordfors und Dr. Aradeep Chatterjee angeschrieben, welche Apotheke und welches Psorinum sie verwendet aber leider nie eine antwort bekommen.

 

 

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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