Polyneuropathie, Neuropathische Schmerzen – Methadon das bessere Opioid | F

aus der Schlafmohn-Kapsel wird Roh-Opium gewonnen, welches "natürliches Endorphin" entspricht

Pubmed Suche zu Methadon Studien zeigt: Methadon viel besser als Fentanyl oder andere Opioide bei neuropathischem Schmerz (zumeist als Folge von Chemotherapie).

 

Chemotherapie greift Nerven an

v.a. die Schwermetall-Chemos: Cisplatin, Carboplatin  – aber auch andere Chemos – führen bei vielen Pattienten zu gefürchteten Nervenschmerzen, einer s.g. Polyneuropathie = PNP

Quälende Wahrnehmungen: brennen, stechen, pulsieren, ameisenlaufen, ……. Tag und Nacht zermürben die Patienten.

Diese PNP kennen wir genauso bei anderen Patienten, dort sind sie häufig Quecksilber oder Palladium-induziert (durch Amalgam oder Goldplomben) oder stehen in Zusammenhang mit chronischer Borreliose.

über Detox bzw. Ausleitungen

sorgfältige Schwermetall-Entgiftung verbessert häufig

wir haben aus eigener Erkrankung gelernt und zahlreiche Detox-Protokolle erprobt (Klinghardt wechselt ja fast jährlich, Daunderer, Löprich/Landenberger, Omura, Douwes, Thomas Rau, …..) und können mit relativer Gewissheit sagen:

  • Chlorella bei PNP ist kontraindiziert, es verschlechtert regelhaft
  • einfach nur Alphaliponsäure ist zuwenig
  • mit Chelatoren (DMPS, DTPA, DMSA, Desferal, EDTA, IRMINIX) kommt man weiter, aber sie sind alleine zu wenig
  • Lymph-Aktivierung ist ein wichtiger Zusatz-Faktor
  • Laser-Enhanced-Detoxification ist nach erfolgter Bindegewebsreinigung eine grosse Hilfe
  • Timothy Rays Produkte oder Viteras Detox Tropfen haben wir nicht probiert

am besten finde ich das Konzept von Dr. Christopher Shade, USA.

Chris hat umfangreiche Kenntnisse vom Quecksilber-Stoffwechsel als Umweltchemiker und erlitt dabei selber eine starke Quecksilber-Intoxikation, die durch Chelator (DMSA) noch viel symptomatisch wurde.

Bei blockierter Leber-Phase III (= Gallefluss) wird die Niere überfordert und macht irgendwann zu. 

Chris hat den ganzen Metall-Detox-Stoffwechsel im Organismus im Detail aufgearbeitet und dabei mögliche Schwachstellen gefunden, die bei einer rationalen Entgiftung korrigiert werden müssen, da man sonst die Symptomatik einfach nur von den Nerven auf die Leber oder auf die Niere verschiebt. 

Dies sind jene Patienten, die nach erstmaliger Verbesserung dann irgendwie „hängen“ und es nicht mehr weitergeht, bei denen ist die natürliche Detox-Maschinerie nicht richtig angesprungen. 

Chris Shades anliegen ist v.a. das Normalisieren der körpereigenen Detox-Maschinerie, sodass Chelatoren überflüssig sind.

 

Leider sind die Liposomale Produkte von Chris Shade schwer nach EU zu bekommen.

Schliesslich sehen wir bei ganz schwierigen Fällen auch eine Wirkung durch die Biophotonen-Spiegel von Renzo Celani

übrigens – eine lustige Episode: als Renzo zu Chris Shade – mit dem gemeinsamen Freund Dr. Shabir Pandor geflogen ist, wurde er bei der Einreise inhaftiert wegen „Verdacht illegaler Heilung“.

In den USA scheint Detox, Reiki und Kinesiologie ernsthaft verfolgt zu werden

Renzo Celani – ein von Prof. Fritz Popp und Dr. Dietrich Klinghardt getesteter Heiler – wurde in den USA wegen seiner Verbindung zu Dr. Christopher Shade und seiner heilerischen Fähigkeit ins Gefängnis gesteckt und dort ziemlich schlecht behandelt. Hier im Bild mit dem UK-Zahnarzt Dr. Shabir Pandor

 

 

Schulmedizin gibt Neuroleptika und Opioide bei PNP

Pregabalin oder Gabapentin können die Schmerzen reduzieren. Die Wirkungen sind mässig und ziemlich Nebenwirkungsbelastet, desswegen setzen es die Patienten meistens wieder ab.

Als Opioide werden gerne „Schmerzpflaster“ = Fentanyl verabreicht. Es zeigt sich, dass dass Methadon die viel einfachere und auch wirksamere Variante einer Opioid-Therapie ist.

 

Methadon in etwas so effektiv wie Fentanyl mit weniger Nebenwirkungen

in einer Studie von 2004 zeigt man, dass Methadon deutlich weniger Nebenwirkungen hat als Fentanyl aber in etwas Wirkungsgleich ist.

Dasselbe wurde Studie 2017 wiederholt mit demselben ergebnis.

Low Dose Methadon bei Kindern effektiv für PNP

zwei Kinder nach Chemotherapie hatten neuropathischen Schmerz, mit sehr geringen Dosen Methadon konnten sie gut behandelt werden. studie 2017

Low Dose Methadon hilfreich im Altenheim bei PNP

wegen der Sedierung und dadurch Sturzgefahr sind Opioide für ältere Menschen nicht so hilfreich. Hier wurde LowDose Methadon verwendet mit gutem Erfolg. Studie 2016

Methadon besser als Fentanyl bei Neuropathischen Schmerz

Hier gehts um Patienten mit Schmerzen durch Krebs im HNO-Bereich. methadon ist deutlich besser als Fentanyl. Studie 2016

Deutliche Vorteile von Methadon gegen Oxycodon oder Fentayl bei Krebs-Schmerzen

zeigt wieder dasselbe wie die anderen STudien, Methadon ist doch deutlich besser als Schmerzmittel bei Krebs-bedingten Schmerzen. Studie 2016

Methadon doch zumeist besser hilfreich als andere Opioide

schwere krebsbedingte Schmerzen: Methadon insg. besser wirksam und verträglich als andere Opioide Studie 2013

 

Wenig gute Studien

eine Review von 2017 über die vorhandene Studien zeigt, dass es nur wenig vernünftige Daten gibt.

 

 

 

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler
Kommentare

5 Comments

  1. D.P. sagt:

    Leide an einer distal symmetrischen Polyneuropathie mit small fibre Beteiligung, dadurch sehr stark brennende Schmerzen in beiden Beinen. Medikamentös habe ich schon einiges durch. Angefangen mit Tillidin, Gabapentin, Lyrika, Carbamazepin, Tramadol. Entweder ohne Wirkung oder extreme Nebenwirkungen. Dann Transtec pro Pflaster, nach ein paar Monaten allerdings extreme Hautreizungen bei sämtlichen Firmen Grühnthal, Hexal usw. Dann der Versuch mit Oxycodon, anfangs sehr gute analgetische Wirkung allerdings ging es nach 3 Monaten schon los das ich immer höhere Dosen benötigt habe. Dann Umstellung auf Fentanylpflaster, sehr gute analgetische Wirkung, ich fühlte mich endlich wieder als Mensch. Allerdings habe ich bei diversen Aktivitäten Sport zum Beispiel sehr stark geschwitzt, die Pflaster lösten sich und ich musste teilweise täglich wechseln. Meine ehemalige Schmerztherapeutin stellte dann um auf Hydromorphon. Die analgetische Wirkung von Anfang an schlechter als bei Fentanyl, nach kurzer Zeit dann zusätzlich das gleiche Problem wie bei Oxycodon. Ich benötige immer höhere Dosen für die gleiche Wirkung. Heute war ich im Interdisziplinären Schmerzzentrum zum Vorgespräch für eine erneute stationäre Schmerztherapie. Es soll nun auf Methadon umgestellt werden. Für mich ist nun das Methadon die Letzte Große Hoffnung endlich wieder ein lebenswertes Leben leben zu dürfen. Ich werde im April 33 Jahre alt und habe noch sehr viel vor mit meinen Leben. Die Erwartungen sind groß, ich habe sehr viel recherchiert und herausgefunden das Methadon bei Small fibre Neuropathie wohl sehr gut wirken soll. Ich hoffe es. Ehrlich gesagt ohne meine Ehefrau würde ich diesen Text wahrscheinlich nicht mehr schreiben und ich kann Schmerzpatienten die Suizidgedanken haben, bzw Suizid begehen oder es versuchen mittlerweile auch verstehen. Man ist echt am Verzweifeln und wird leider auch sehr oft von Ärzten in Stich gelassen. Gerade junge Patienten haben das Problem das Ärzte einen oft nicht glauben. Trotz aller Widrigkeiten kann ich jeden nur raten kämpft weiter, es lohnt sich.

    • HeliR sagt:

      Tut mir sehr leid, sowas zu hören macht mich wirklich sehr betroffen!!
      Sie müssen den Auslöser finden: Amalgam im Mund (auch früher)?, Borrelien?, Autoimmunerkrankung? (Coimbra) – sonst arbeiten sie ja nur am Symptom rum und haben nie Aussicht auf Besserung der Grunderkrankung.
      KH3 nicht vergessen, Procain kann die schmerzen auch etwas runterregulieren.

      • D.P. sagt:

        Danke für deine Antwort. Zum Auslöser man vermutet das eventuell eine Gürtelrose im Jahre 2011 oder aber die Autoimmunerkrankung der Schilddrüse (Morbus Basedow und Hashimoto als Mischform) Auslöser sein könnten. Nachweisen konnte man es allerdings nicht. Hab schon 3 Lumbalpunktionen hinter mir. Sämtliche andere mögliche Auslöser wurden ausgeschlossen. In 20 Prozent findet man den Auslöser wohl nicht. Bekomme nun L Polamidon 3 mal 1 ml/ 5mg und 3 mal 300 mg Gabapentin. Momentan sind die Schmerzen damit ganz gut unter Kontrolle.

        • HeliR sagt:

          mhhh, aktiver Zoster? Ja, da dran hätte ich auch gleich denken müssen oben! Andererseits ist der nie symetrisch und bilateral peripher? Für Herpesviren empfehle ich immer das Buch „mediale Medizin“ von Anthony William

          • D.P. sagt:

            Es hat mal einseitig begonnen, ist aber nun seit ca 3 Jahren beidseitig. Ehrlich gesagt hat es auch ewig gedauert ehe ich endlich eine vernünftige Diagnose hatte. Wurde von Arzt zu Arzt geschickt, niemand hat herausgefunden was mir fehlt. An eine PNP dachte niemand. Nur durch Zufall ist man auf die Spur gekommen. Mir ging es Sonntags mal so mies das ich vor Schmerzen geheult habe, daraufhin rief meine Frau den Bereitschaftsarzt, das war eine Neurologin welche sich meine Geschichte anhörte und dann meinte das ist bestimmt eine PNP. Sie schrieb auf den Notfallschein das man mich schnellstmöglich darauf untersuchen solle.

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