Photodynamische Krebs-Therapie

über Krebs-Behandlung durch Laser mit Wirkverstärker (Photodynamische Therapie)

folgende Email erreichte mich heute (22. Mai 2017)

 

S.g. Dr. Retzek, zunächst möchte ich mich bei Ihnen für Ihre sehr informativen Internetseiten bedanken. Ich schaue dort als Laie regelmäßig vorbei, um den einen oder anderen Tipp zu finden.

Ich möchte Sie heute auf die sonodynamische und photodynamische Therapie (SPDT) aufmerksam machen, da ich auf Ihrer Internetseite die sonodynamische Therapie (SDT) bzw. diese Kombinationstherapie (SPDT) nicht gefunden habe.

 

div. Photo- und sonosensitizer und ihre Frequenz / Wellenlänge

 

  • Chlorin E6 (Chlorophyll-Derivat)   – für rotes Laserlicht
  • Hyperizin (Johanniskrautextrakt) – für gelbes Laserlicht
  • Curcumin (Curcuma-Wirkstoff)    – für blaues Laserlicht

 

Pos.

Wirkstoff

Sonosensitizer

Photosensitizer

Info

1

5-Aminolävulinsäure (5-ALA)

X

 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28346389

2

Artesunate

X

287 nm

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28346389

 

Idee: Evtl. indirekt „Eisen“ als Photosensitizer anregen, da Laser-LED 287nm sehr kostenintensiv?

3

Chlorin E6

X

660 nm

 

4

Curcumin

X

447 nm

 

5

Hypericin

X

589 nm

 

6

Liposomales Indocyanin Grün (ICG)

 

810 nm

Neu: ca. eine Woche nach i.V. wirksam; durch die infrarote Laserbestrahlung stellen die Knochen teilweise keine Barriere mehr dar, sodass Tumore/Metastasen in Lunge/Gehirn behandelt werden können

 

Dr. med. Michael Weber habe ich auf Pos. 1 und Pos. 2 aufmerksam gemacht, da in dieser in-vitro-Studie bei Mamma-Ca gezeigt wurde, dass die Kombination von Artesunat in Verbindung mit 5-ALA die Krebszellen in 48 nahezu zerstört wurden.

Dr. med. Michael Weber wird zu dem Thema SPDT am 09.-10.06.2017 in Beverungen (ISLA-Kongress) referieren und ich vermute, dass Dr. med.  Jürgen Arnold zu neuen Ergebnissen von Epigallocatechingallat sowie 5-Schogaol referieren wird.

M.E. ist hier eine vielversprechende Möglichkeit gegeben, Tumore aber auch Metastasen zu therapieren.

Vielleicht hilft der Tipp Ihnen und Ihren Patienten/Patientinnen weiter, Sie werden sicherlich zur SDT bzw. SPDT mehr herausfinden als ich es als Laie kann.

Liebe Grüße aus P… (Deutschland)

 

 

Reply Dr. Retzek

vielen lieben, herzlichen Dank, Ingo.

Tatsächlich sind wir totale Fans von Dr. Weber, mehrfach bei seinen ISLA – Konferenzen und anderen Vorträgen gewesen, betreiben einen Heltschl Haemo-Laser sowie einen WEBER-Laser mit Farben Rot/Blau/Grün in der Ordination und es gibt tatsächlich schon Seiten zum Thema auf meiner Homepage:

Bis jetzt haben wir keine echte photodynamische Therapie durchgeführt wegen der Kosten der Photosensitizer, die bisher für unsere Patienten nicht bezahlbar waren (> € 2000 pro Behandlung).

Für das Curcumin bräuchten wir den starken Blau-Laser, wir haben noch den 5mW – diese mehrtausend – Euro Anschaffung für den 500mW Blau-Laser ist derzeit noch nicht durch uns finanzierbar, genauso wenig wie der starke Gelblaser für Hypericin oder der Infrarot-Laser.

Wir sind vorerst auch zufrieden mit den Wirkungen der Insulin-Potenzierten Chemotherapie in Kombination mit Oncotherm (lokale Kurzwellen-Hyperthermie), die photodynamisch sich anbietenden Patienten überweisen wir direkt an Dr. Weber

sowie mit der banalen Vitamin C Hochdosis-Infusion in Kombination mit dem Heltschl Haemolaser

 

Gute Ergebnisse durch Haemolaser plus Hochdosis-Vitamin C

von unserer geschätzten Kollegin Dr. Manuela Putz, Redlham, haben wir die Hochdosis-Vit-C Infusion in Kombination mit dem Heltschl-Haemolaser erfahren und übernommen.

Fr. Dr. Putz – eine ausgezeichnete Therapeutin mit ebenso breitem komplementären Spektrum wie unsere Ordination – sieht wunderbare Verbesserungen mit diesem Therapie-Regime, sie hat dafür sogar einen Vortrag für die Fa. Heltschl abgehalten. Wir habe seither dieses Regime übernommen und können bestätigen, dass die Vitamin C – Haemolaser Kombination bei Tumoren tatsächlich messbare Effekte bringt.

 

 

 

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HeliR
HeliR

Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge.
Zahlreiche Artikel und Vorträge.
Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung.
Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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