Phosphat im Serum hoch-indikativer Marker für Krebs

2321 griechische Heroin-Benutzer sind langzeit bis zum Tod begleitetet worden. KEINER davon erlitt Krebs. HEROIN ist demnach die optimale Prophylaxe gegen Krebs. Die Autoren machen Blut-Phosphat-Spiegel dafür verantwortlich

Griechische Studie mit erstaunlichem Ergebnis

Man möge sich das vorstellen –  50% aller Menschen erleiden heutzutage einen Krebs, viele davon werden ja geheilt, aber immer noch sterben ca 27% aller Menschen am Krebs.

Ausser man verwendet Heroin – dann ist die Krebs-Erkrankungs-Rate 0% und die
Krebs-Sterbe-Rate 0%.

Dies zeigt eine griechische Untersuchung aus 2016

Dabei kann man mit Heroin-Sucht sehr lange leben, siehe Rolling-Stones.

Nicht jeder der Heroin-Benutzer spritzt sich innerhalb weniger Jahre weg. 

In der Regel sind dies Politoxikomanen, Kettenraucher, Schnüffler, Haschisch-Raucher usw usf – man müsste doch annehmen, dass Heroinbenutzer ein massiv erhöhtes Krebskrisiko haben – im Vergleich zu gesunden Menschen?

 

Heroin schützt vor Krebs - historisches Wissen

Heroin schützt vollkommen vor Krebs

Dies war bereits in den 70er Jahren bekannt und schliesslich der Grund für die Heroin-Forschung von Dr. Zagon

  • Heroin-Verwender bekommen praktisch nie Krebs
  • Unter Heroin-Verwendung wandelt sich (vorher bereits existierender) Krebs in eine „stable disease“ um, bei einem gewissen Prozentsatz von Menschen verschwindet er nach Beginn der Heroin-Verwendung
  • 2321 Tote „Dauer-Heroin-Verwender“ in Griechenland hatten NIE Krebs

in dem Zusammenhang mag es interessant sein die Interviews mit Dr. Bihari – Arzt und Gesundheits-Verantwortlicher in New York in den 80er Jahren, Erstanwender von LDN – zu lesen oder anzuschauen.

 

möglicher Grund: Heroin normalisiert den Blut-Phosphat-Wert

die Studienautoren aus Griechenland haben bemerkt, dass bei den Heroin-Patienten nie erhöhte Blut-Phosphat-Werte vorhanden sind.

Dabei haben sie auf eine ur-alte Beobachtung wieder zurückgegriffen: Der Blutphosphatwert bei Krebspatienten ist drastisch erhöht.

In einer eigenen Studie 2014 haben die Autoren der Heroin-Studie ihre Beobachtungen sowie die aktuelle Bestätigung publiziert

Die Autoren haben 100 Krebspatienten untersucht und folgende Feststellung gemacht:

 

  Serum-Phosphat von Krebspatienten   7.80 (± 2.24)  
  Serum-Phosphat von gesunden Kontrollen                    3.38 (± 0.58)  

 

also eine Verdopplung des Phosphat-Wertes bei Krebslern

 

Serum-Phosphat-Wert ist also ein besonders guter Marker für das Vorhandensein von KREBS und sollte daher in keiner Vorsorgeuntersuchung fehlen.

 

Unter den Heroin-Verwendern fanden sie nie Abweichungen des Phosphat-Spiegels, daher schliessen die Studienautoren, dass der ein erhöhter Phosphat-Spiegel zu Krebs führt.

Cola hat viel Phosphorsäure und kann verwendet werden, um den Phosphatspiegel zu erhöhen

Phosphat nur Surrogat-Marker

das stimmt natürlich nicht kausal, Phosphat ist nur als Begleit-Marker erhöht und nicht die Krebs-Ursache.

Krebs-Environment zerstört grosse Mengen ATP

2016 haben wir beim Hyperthermie-Kongress in Berlin eine hochinteressante Studie über den Energie-Stoffwechsel des Krebs gehört.

Im Krebs-Environment kommt es zu einem massiven Abbau von ATP zum AMP bzw. sogar zum reinen Adenosin.

Dabei wir das AMP und Adenosin um den Faktor 100 und höher im Krebs-Environment angereichert, dementsprechend wird auch viel Phosphat freigesetzt.

Ich kann mich nicht mehr an den Autor und Titel erinnern, mein Freund Friedrich Douwes wird dies sicher hier einfüllen können.

Dies ist wohl absolut wichtig, weil es einer der Gründe für die Immuntoleranz des Krebsgewebes sein könnte, ich muss das unbedingt nachrecherchieren!

 

Heroin = Endorphin

Heroin geht an den Endorphin-Rezeptor. Wie Dr. Zagon in den 80er Jahren mit Mäusen reichlich zeigen konnte, kann man damit jedes Krebswachstum bremsen.

Dr. Zagon hat auch die Suchtgiftfreie Endorphin-Therapie entwickelt: Low-Dose-Naltrexone, über die ich reichlich geschrieben habe und die wir in der Praxis verwenden und dessen Wirksamkeit wir bestätigen können.

Die Wirksamkeit des LDNs bei Autoimmunerkrankungen usw. hat Dr. Zagon bis heute in mehreren Anwendungsbeobachtungen beschrieben.

 

Methadon = Heroin-Ersatz = Endorphin

Endorphine bremsen Krebs-Wachstum, Heroin als „Super-Endorphin“ kann den Krebs praktisch völlig verhindern – 

und Methadon – wie Dr. Hilscher zufällig gesehen hat – ist ebenfalls ein Endorphin und kann das Krebswachstum verlangsamen, auch dies verwenden wir – bei fortgeschrittenen Krebspatienten oder krebsbedingten Schmerzen in der Praxis und können auch hier von einer wahrscheinlichen Verbesserung der Prognose berichten.

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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