Pensions-Ungerechtigkeit

ein Patient erzählt mir eben:

ASVG-Pensionisten zahlen in den gesamten Pensions-Topf 2/3 ein

Beamte zahlen 1/3 ein

 

Ausgezahlt bekommen aus dem Gesamt-Topf

ASVG-Pensionisten: 1/3

Beamte 2/3

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eine Patientin erzählt: ihr Chef, der Schuldirektor, geht nächstes Jahr mit 58j in Pension, wird dann 4000,- Netto bekommen.

Mein Vater – Selbstständiger und in den besten jahren 6 Millionen Schilling jährlich Steuer bezahlt – hat bis 72j gerabeitet, ist erst dann in Pension gegangen, bekommt 1300,- netto ausgezahlt

Ich als 51j Arzt habe eben das Schreiben der Peinsionskasse bekommen: stehe bei 1050,

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ein Oberst vom Bundesheer ist mit 60 beim Heer in Pension gegangen, hat dann als Ober-Förster in begonnen und dort die volle Gage zusätzlich zur Pension bekommen:

ein Beamter kann von beginn an zuverdienen was er will

ein ASVG – Pensionist darf dies nicht, erst ab 65 darf er zuverdienen ohne abzüge der Penions

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen mit Kollegen unentgeltlich teilt. Dass diese Wissenschaftsrecherchen "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

2 Kommentare

  1. Gundula sagt:

    Dafür bekommen Beamte keine Abfertigung, haben keine Arbeitslosen Versicherung und die Gehälter sind auch für lang gediente Offiziere nicht berauschend.. Gerne gebe ich euch dazu persönlich Auskunft 😀
    LG Gundula

    • HeliR sagt:

      Liebe Gundula, Ungerechtigkeiten innerhalb des Beamten-Systems („Offiziere“, das Heer allgemein) ist nicht die Antwort für die falsch laufenden Zustände.

      Der Mann meiner Sekretärin gehört zur POST, hat für die dort „Kabel“ gezogen. Weil er Beamter ist, wurde er vor 4j ruhiggestellt, alle OÖ Post-Beamten fahren täglich nach Braunau, sitzen in einer Halle und müssen sich anhören, dass sie Schmarotzer sind.
      Jetzt kauft die Post das Kabelziehen als Aussen-Leistung zu, dies ist deutlich teurer, die „Beamten“ sitzen seit jahren herum und werden gequält und gedemütigt.
      Aber die zugekaufte Leistung ist eine andere Kostenstelle und der Post-Chef kann am Aktienmarkt sagen, er hat die Lohnkosten deutlich gedrückt.

      Mein Cousin ist Bauleiter bei der Energie-AG, einem „Staatsnahen Firma“ (weil die Chefs immer Politik-affin sind). Im Jahr 2018 gibts ein neues Organigramm bei dem statt 16 Bauleiter nur noch 6 dasein werden, um Personal-Kosten zu sparen; d.h. es werden wieder Aussenleistungen zugekauft, es ist ja so, dass die Arbeit nicht weniger werden wird. Hier gehts um Bilanz-Kosmetik von skrupellosen Managern. Er wird wohl mit 54 Jahren in Pension geschickt werden, mein Onkel – auch Energie AG ist vor 15 Jahren mit 52j in Pension gegangen worden.

      Dass „Beamte“ in manchen Institutionen benachteiligt und verachtet werden ist kein Grund die Ungerechtigkeiten und das Ungleichgewicht – zB im Wiener Rathaus – nicht akzeptieren zu wollen.

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