Übersicht

es ist gar nicht einfach „die eine Spezialität“ anzugeben: ich habe von 1991-2007 ausschliesslich klassische Homöopathie in der Praxis durchgeführt.

Durch eigene Krankheit (Amalgam-Intoxikation mit BurnOut von 2002-2006) habe ich mich noch mit anderen  Aspekten der Heil-Therapien auseinandergesetzt: Ernährung, Intoxikationen, Vitamin-Mangel, …

dies hat seit 2007 eine umfassende Neuorientierung ausgelöst und ich habe mein täglich angewandtes therapeutisches Spektrum um eine Vielzahl diagnostischer und therapeutischer Möglichkeiten erweitert. 

 

Praxisschwerpunkt I = klassische Homöpathie

seit 1998: klassische homöopathische Therapie (Beginn der Ausbildung 1991), besonders bei schweren Pathologien und chronischen Erkrankungen, Ausbildungen der ÖGHom, Spinedi, Sankaran, Scholten, Mangelavori u a.

 

Praxisschwerpunkt II = Zusatztherapie bei Krebserkrankungen

  • klassisch Homöopathische Therapie (vorwiegend Einzelmittel, LM/Q-Potenzen) zB nach Dr. Dario Spinedi und Verlaufsanalysen nach Prahfull Vijayakar. 
  • „Basistherapie“ laut ÖGO / DGO sowie ÖGOM mit Antioxidantien & Immunstimulantien (zB. Mistel o.ä.m.)
  • zunehmend auch wissenschaftlich basierte Zusatz-Therapie (offlabel-Therapien) mit neuesten Medikamenten oder Mikronährstoffen gemäss eigener Recherchen aus Pubmed und EBM (siehe „Forschung“ in der eigenen Homepage)
  • Papimi-Ioneninduktion
  • Infusionskonzepte der Orthomolekular-Medizin
  • Homöo-Pharma-Injektions-Akupunktur
  • Phytotherapie nach „überlieferten“ Rezepturen: Ely Jones, Hildegard, Treben u.a.
  • Aku2000 nach Boel – extrem wirkungsmächtige Schmerz-Akupunktur

 

Praxisschwerpunkt III = Metabolic Balance

meiner Gattin Lenna Retzek führt mit mir zusammen diese fantastische Ernährungstherapie durch: Metabolic Balance – Schwerpunktpraxis Oberösterreich. Unsere persönliche Geschichte zu metabolic balance können Sie ausführlich auf Metabolic Balance Seite lesen.

 

Praxisschwerpunkt V = Präventivmedizin

  • Orthomolekular (Diplom ÖÄK) – Medizin sowie
  • Präventiv/BestAgin/AntiAging – Medizin (Diplom GSAAM),
  • Hormon-Substitution mit bioidenten Hormonen nach Kriterien der GSAAM, Ausbildung bei Doz. Römmler, Dr. Volker Rimkus
  • weiters umfassende persönliche Recherchen zu dieser Thematik (siehe Forschungsportal)

 

Praxisschwerpunkt VI = Ganzheitsmedizin

  • Detoxifikationen & Umweltmedizin – Seminare bei Prof. John Ionescu, Spezialklinik Neukirchen |  Dr. Dietrich Klinghardt, Regulationstherapie
  • PAPIMI – Ioneninduktons-Therapie
  • Mesotherapie
  • LnB-Painless nach Liebscher Bracht
  • Augenakupunktur nach Prof. Boel
  • Darm-Probleme: Bioflora-, Firmikuten-Status, Symbiontenlenkung, Darmaufbau
 

Schulmedizin

  • ggf. können wir auch schulmedizinisch das komplette pharmakologische Register einsetzen (ÖÄK Diplom Palliativmedizin)
  • Endokrinologische Basisuntersuchungen (versteckte Schilddrüsenunterfunktion, Hormon-Mangelzustände)
  • erweiterte Präventivmedizinische Untersuchungen (oxidiertes LDL, Nitrostress, KPU=Kryptopyrollurie)

 

 

 

 

Persönliche Entwicklung als Therapeut 

 

Von 1991-2007 nur klassische Homöopathie – Neu-Orientierung seit 2007

Mein Engagement als Homöopath habe vielfach bewiesen, u.a. schon Publikaton eines 2000 seitigen Fachbuches als Student 1995, Mitgründung einer klassisch Homöopathischen Fachzeitschrift 2007 und zahlreiche Artikel und Vorträge zur Homöopathie.

Aber!

Manche Krankheitsbilder lassen sich (zumindestens in meinen Händen) homöopathisch nur schrittweise und über längere Zeit gesehen „lösen“ bzw. verbessern:

CFS, Fibromyalgie, Mitochondriopathien, HPU, KPU, Neurologische Krankheiten, Degenerationen, Schwermetall- und Umweltbelastungen, Krebs, Alters-Involution, degenerative Erkankungen am Bewegungsapparat, Rheumatische und autoimmun-Krankheiten zB.

 

Nun, ich hatte mein eigenes Schicksal – welches mir diesbezüglich die Augen geöffnet hat:

BurnOut nach Amalgam-Belastung

 

Mein eigener Krankheitsverlauf

Im Nachhinein kann ich den Ablauf klar durchschauen – für einen Homöopathen sind der Krankheitsverlauf sowie die Symptome nachgerade „beweisend“. Hier gibt es für mich nichts an der Kausalität zu rütteln!

Durch eine erhebliche Amalgam-Belastung (Rausboren von 9 Amalgamplomben ohne extra-Schutz und Ausleitung) erlitt ich im Jahr 2000 zirka ein Monat nach dieser Amalgam-Belastung meine erste von 3 schweren „atypischen“ Pneumonien.
 
Die Symptome dieser Krankheit von einem Homöopathen repertorisiert wiesen deutlich auf „MERCURIUS“ hin, diese Arnei eingenommen koupierte (unterbrach) die Pneunonie innerhalb von Stunden, mir gings für 3 Wochen so grossartig, dass ich nur mehr wenig schlafen musste und gleichzeitig mit voller Kraft arbeiten konnte. 
 
Anschliesssend folgte ein „Abfall“ und „Zusammenbruch“ meiner Energieproduktion, und nach einigen Monaten trat die Pneumonie erneut auf, kein anderes Homöopathikum ausser Mercurius half (ich wurde mehrfach von guten Homöopathen behandelt) auch Antibiotika halfen nur sehr mässig und ich nahm in diesem Jahr schliesslich für 3 Monate lang Antibiotika ein. Homöopathen nennen diesen Verlauf eine Palliation oder sogar Unterdrückung.
 
Als Folge fand ich mich  in den Jahren 2001-2005 in einem erheblichen Fatigue / BurnOut, mit einem derartigen Einbruch der Energieproduktion, dass ich kaum mehr denken/arbeiten konnte und schliesslich im Winter 2001 die Ordination für 6 Wochen zusperren musste und eine „Schlafkur“ unternommen habe.
 
Damals jedoch habe ich die Gründe dafür ausschliesslich in den typisch Verdächtigen gesucht:
„hoher beruflicher Selbst-Anspruch mit Selbstkritik, Schlafmangel, mangelnde Gratifikation, nächtliche Fress-Attacken“ gesucht, sicher Faktoren die beitragen den Stresslevel zu erhöhen aber – im nachhinein klar – nicht die Hauptfaktoren für den Ausbruch dieser Krankheit,
 
denn all diese Stressoren habe ich vorher und nach meiner „halbwegs Genesung“ auch nachher mit grossem Vergnügen gelebt. Stress und Selbstkritik, nächtliche Extra-Recherchen usw. sind einfach Teil meiner Existenz und ich geniese die durchaus.

Dieses typische „Mercurius“ – Bild damals ermöglicht es mir im Nachhinein definitiv zu sagen, dass es der Krankheitsablauf durch Quecksilber ausgelöst worden ist.

Vielfältige Behandlungsversuche bei den „besten Homöopathen“ brachten nur marginale Änderungen – im Nachhinein klar, es handelt sich ja um eine Intoxikation, die v.a. durch Detoxifikation zu behandeln ist! 

Erster glaubhafter Hinweis aus der Nachbarschaft

Nun, mein Nachbar litt in dieser Zeit an schwerer Fibromyalgie inkl. CFS und war weder durch Schulmedizin, noch durch meine Behandlung zu verbessern. Er reiste durch halb Europa und klapperte Therapeuten und Wunderheiler ab:

viele unterschiedliche Behandlungen, nicht mal eine „Fibromyalgie–Operation“ bewirkte bei ihm etwas. Es schien als müsste er als „Wrack und Gemüse dahinvegetierte“ und mit seinen 40 Jahren in Pension gehen. Bis er in relativ kurzer Zeit durch eine Amalgam-Entgiftung buchstäblich wieder „ins Leben zurückgekehrt ist“ – die Umwandlung war derartig drastisch und eindrucksvoll, dass dies meine Perspektive veränderte hinsichtlich der vorher eher ignorierten Amalgam-Problematik.

Der nächste Fall der mich zum „Amalgam-Überzeugten“ machte

Weiters war dann noch meine Tante 2007 mit ihrer schweren Polyneuropathie (schlimmste Nervenschmerzen), der ich homöopathisch nur für 1 Monat schmerzfrei machen konnte. Sie wurde jedoch durch einen anderen Arzt als Amalgam-belastet diagnostiziert und nach einer „Ausleitung“ in kürstester Zeit völlig beschwerdefrei.

Mir gings ab 2005 auch erheblich besser – durch eine „unwillkürliche Entgiftung“ – die ich instinktiv und ohne es eigentlich zu beabsichtigen durchgeführt hatte, damals verstand ich noch überhaupt nichts von „Amalgam“ und war noch voll des Eindrucks dass jede Krankheit nur mit dem richtigen Globuli gelöst wird.

Diese beiden Fälle – mein Nachbar mit Fibromyalgie und meine Tante mit Polyneuropathie – und ihre prompte Heilung durch Quecksilber-Ausleitung nachdem alle anderen Untersuchungen und Therapien – oft über Jahre durchgeführt – scheiterten – diese beiden Fälle öffneten mir endlich die Augen und ich konnte dann auch im Nachhinein mein eigenes BurnOut dahingehend diagnostizieren!

Ich sah nun zunehmend die Zusammenhänge – gerade auch mit meinem eigenen Problem des Energie-Mangels – und begann nun ernsthaft damit mich mit Toxinen und Schwermetallbelastungen auseinanderzusetzen und in der Folge auch die Klinghardt-DVDs, Daunderers Website sowie alle unter Amazon verfügbaren Bücher zum Thema zu studieren. V.a. Monika Stübbes Buch „wieder gesund werden“ ist hier ein aufregendes Dokument einer entsprechenden Krankheitsgeschichte!

Meine eigene Krankengeschichte und die Hinweise aus Stübbes Buch machten mir deutlich klar, dass man Amalgam-Quecksilber eben gerade nicht homöpathisch behandeln und homöopathisch ausleiten kann, soll und darf – da der Körper in der Regel dafür KEINE adäquate Strategie kennt und daher funktionielle Therapien mit Verbesserung der Selbstheilung nicht ansetzen können – im Gegenteil, es führt zu weiterer Umverteilung des Quecksilbers im Körper in Richtung Hirn.

 

Sensibilität gegenüber Amalgam als Krankheitsauslöser zeigt dann auch Zusammenhänge auf

Tatsächlich entdecke ich immer deutlicher und häufiger dass das Auftreten von ernsten und ernstesten Erkrankungen in einem gewissen Zusammenhang mit einem Plombenwechsel, dem Verschlucken einer rausgebrochenen Plombe, dem Plombenlegen – oder auch einer Diät welche  „abgespeichertes Amalgam-Quecksilber-Depots mobilisert“ steht.

Wie kann man den Zusammenhang beweisen? 

1. Für Homöopathen: repertoriell steht das Arzneimittel „Mercurius“ in der Auswertung  weit vorne

2. eine Belastungsmessung zeigt entsprechende Quecksilberwert – wobei dies bei zahlreichen liegenden Plomben obligat ist

3. Therapien mit Verbesserung der Selbstheilung (zB Homöopathie) erreichen keine echte Heilung

4. eine Entgiftungs-Therapie führt zu relativ deutlicher Besserung der Symptomatik

Bekommt denn jeder der Plomben hat Probleme?

Nein, das ist wichtig um keine künstliche Intoxiikations-Hysterie zu schüren:  nicht bei jedem löst Amalgam toxische Effekte aus, hierbei Bedarf noch einer zusätzlich vorhandenen genetischen Disposition, wie zB bestimmte ApoE – Subtypen, bestimmte Glutathion-S-Transferase-Subtypen

Kann man Empfindlichkeit auch im späteren Leben erwerben?

Ja, so scheint es zu sein. Durch Epigenetische Phänomene (Umwelteinflüsse beeinflussen die Genetik) sowie durch direkte Störung von Entgiftungs-Enzymen durch zB Herbizide/Pestizide, oder Virale Krankheiten, Herdbelastungen, extremer Sonnenbestrahlung, Mangelzustände, Medikamente usw. kann eine Empfindlichkeit neu-auftreten und dann Amalgam-Intoxikations-Symptome auslösen.

Momentan (2012) grosser Hotspot der Forschung, es wird immer klarer dass Demenz, Alzheimer, Neurodegenerative Krankheiten (Parkinson ……) als Ursache eine Nervenschädigung durch freie Radikale hat,die v.a. aus Übergangsmetall-Ablagerungen (Eisen, Kupfer, …..) sowie Schwermetall-Intoxikationen (v.a. Quecksilber) hat.

 

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Für homöopathische Kollegen gedachter Einschub

Wir Homöopathen haben eine seltsame, ja eine eigenwillige „Innensicht“: es wird quasi alles „nicht-homöopathische“ als „böse, unsinnig, störend, unterdrückend, überflüssig“ wahrgenommen und im besten Fall „abfällig geduldet“.

Wir meinen: wenn wir nur „das richtige Mittel“ fänden, dann würde der Behandelte jedenfalls „alle Gifte von selber ausscheiden“, seine langjährigen Krankheiten verlieren, seine psychischen Probleme angehen und seine Lebensprobleme lösen, seine Zwänge aufgeben, seine alten Streits schlichten und sogar „genetisch“ heil werden.

Genau dieser Anspruch der „Allheilmachung“ durch die Globuli lässt Homöopathen für „normale nichthomöopathische Helfer“ als fanatisch und tw. suspekt erscheinen.

Wieso meinen wir Homöopathen dies? Weil wir eben genau dies immer wieder und wieder an einzelnen Fällen erleben dürfen: weil Homöopathen in der Praxis immer wieder Zeugen von „Wundern“ werden dürfen: tiefgehende, umfassende Heilungen – körperlich wie seelisch.

Leider eben nicht immer, nicht bei allen Patienten!

Um diese Einstellung eines Homöopathen für Nicht-Homöopathische Leser zu erklären, denen dies ja völlig fremd ist und sicher komisch vorkommt – folgende drastische Beispiele von „Wunderheilungen“ aus meiner Praxis

  • eine Frau kommt mit faustgrossem Brustkrebs, stinkend, aufgebrochen, „Exulzeriert“ trotz 4 Jahren andauernder Chemotherapie, bekommt Globuli, schon beim Heimfahren bekommt sie 40 Grad Fieber, der Krebs beginnt stückchenweise rauszufallen, sie ist jetzt schon seit Jahren ganz gesund
  • ein Kind bekommt wegen wiederkehrender NebenhöhlenentzündungGlobuli, einige Tage später muss die Mutter „mehrere METER langen zähen Schleim“ aus der Nase rausziehen, schneidet das fingerdicke Schleim-Seil mit der Schere ab um weiter rauszuziehen, eine drastische Ausscheidungs-Reaktion, anschliessend war das Kind dauerhaft gesund. 
     
  • Ein Kind kommt wegen einiger Neurodermitis-Flecken zur Behandllung, ich gebe die richtige Arznei aber eine zu hohe Potenz. Eine Woche später steht die Mutter mit dem Buben in der Praxis, denn er ist von Kopf bis Fuss nur noch eine blutige Kruste (Homöopathie-Kritiker mögen mir derartige Erstreaktionen erklären!), nach einer weiteren Woche fallen die Krusten ab und der Bub ist für viele Jahre dauerhaft gesund. Nach mehreren Jahren wird wegen einem geringem Rückfall die Arznei wiederholt und heilt wieder prompt. 
     
  • Ein Bub leidet an einer seltenen genetischen Krankheit, nur 20 Fälle weltweit bekannt, alle sterben längerfristig. Die ganze Fusssohle ist eine einzige Warzenplatte, fast 1 cm dick, die Milz gross wie ein Fussball. Nach 2jähriger Suche endlich das richtige homöopathische Mittel: prompt und in wenigen Tagen rollen sich die Warzen wie ein trockenes Blatt im Herbst von der Fusssohle ab, die schwerste genetische Störung (er stand vor einer experimentellen Knochenmarks-Transplantation und unter hohen Dosen Cortison) verschwand einfach so, ist seit 12 Jahren völlig gesund.

 

Nun, weil wir Homöopathen eben derartige drastische, coole, überirdische „Heilerlebnisse“ immer wieder in der Praxis sehen, meinen wir, dass eine „Amalgam-Vergiftung“ eben nur ein weiteres Globuli benötigt um dann schon gut zu werden, eine Fibromyalgie auch nur das richtige Mittel braucht, dann wird sie am nächsten Tag schon weg sein – was es in meiner Praxis in der Regel eben NICHT ist!

Diese nur Homöopathisch ausgerichtete „Innensicht“ blockiert unsere Wahrnehmung gegenüber wunderbaren Phänomenen anderer therapeutischer Verfahren sowie der Schwierigkeit in der Behandlung derartiger schwerster „Energie-fressender Störungen“.

 

Nun, bei meinem Nachbar, meiner Tante, bei mir selber schien die so wunderbare und oft unglaublich heilsame Homöopathie wenig oder nicht nachhaltig zu wirken, aber eine entsprechende Amalgam-Entgiftung brachte eindrucksvolle Besserung bis komplette Heilung.

Als mir dies bewusst wurde, versuchte ich mehr über derartige Heilungshindernisse, Vergiftungen, Schwachstellen zu erfahren und zu erlernen, seither finde ich regelmässig derartige versteckte „Heilungshindernisse“ welche die Homöopathische Behandlung behindern und den Patienten deutlich belasten, was mein Gesamt-Outcome in der Praxis eine grossen Sprung verbessert hat.

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Gerade die für mich sehr beeindruckenden Rückmeldungen und Gesundheitlichen Ergebnisse mit einer „banalen Ernährungs-Umstellung“ haben eine Neuorientierung ausgelöst. Wenn schwere Krankheits-Zustände, die homöopathisch nur langsam und mässig zu behandeln waren durch eine Ernährungsumstellung so deutlich zu verändern waren, musste ich davon ausgehend meine Perspektive über die Homöopathie hinaus auf weitere Disziplinen der ärztlichen Zusatztherapien erweitern.

 

Neue „Studien-Phase“ 2009 – 2011

Meine eigene Krankheitsgeschichte  – zusammen mit den erstaunlichen Erlebnissen im Zusammenhang mit der Ernährungsumstellung (siehe „Interessante Erfahrungen mit MB„) haben mich überzeugt,

das ich mich nun – nach 12 Jahren aussschliesslicher und intensiver klassisch-homöopathischer Therapie – mit einigen weiteren „Methoden“ und „Therapieverfahren“ aus dem breiten Spektrum der komplementär- und modernster Schulmedizin auseinandersetzen sollte!

Ab 2009 besuche ich daher viele nicht-homöopathische Fortbildungskurse

  • Hormon-Therapie,
  • Mikroimmuntherapie,
  • Orthomolekularmedizin,
  • Best-Aging & Anti-Aging,
  • Ernährungsmedizin,
  • Schulmedizin !!!! 
  • Klinghardt-Regulations-Kinesiologie
  • MesotherapiBoel’sche Akupunktur 2000
  •  

    ich entdecke dabei, dass die moderne akademische Schulmedizin sich in den letzten 2 Jahren völlig vom Dikat einer pekuniär gesteuerten Forschung frei macht und tatsächlich wertfrei viele Phänomene sauber und ordentlich mit „Studien“ abfrägt.  Dies v.a. im Bereich der Zelebritäten der Präventivmedizin und Orthomolekularen Medizin, beides hochwissenschaftliche Methoden jedoch nicht notwendigerweise Industrie-lastig.

    Aber selbst im Schulmedizinischen Bereich sind viele der Kollegen über die tatsächlichen Möglichkeiten und Grenzen ihrer Methodik häufig ernüchtert und fühlen sich t.w. am Gängelband der Industrie: „immer teurere Therapien ohne wirklichen Fortschritt im Gesamtergebnis ….“ sind typische Aussagen der Kollegen beim Mittagessen in den Kursen.

     

Nun, mit all diesen Ausbildungen und „neuen therapeutischen Möglichkeiten“  freue ich mich über das bessere Verständnis der vielfältigen Realität eines Arztes.

Eigentlich kommt dies meinem breitem Interesse, meinem Sammeltrieb für Wissen – meinem Suchen nach einem „tiefen Verständniss für das fantastische Phänomen Leben“ entgegen. Diese neuen Aspekte verbreitern mein Standing als Therapeut.

 

 

Hier noch einige Worte zu für mich wichtigen und liebgewonnenen Therapie-Methoden, die ich in den letzten Jahren etabliert habe:

 

Orthomolekularmedizin 

wichtigste „Erweiterung“ für mich geworden. ….. Text noch zu schreiben ….

 

Painless nach Roland Liebscher Bracht

Eine grosse persönliche Hilfe war 2009 das Erlernen einer neuen, sehr wirkungsvollen Osteopathischen Technik am Bewegungsapparat, welche es mir ermöglicht etwa 50% aller schmerzhaften – auch chronischen – Beschwerden in kurzer Zeit recht deutlich und nachhaltig zu lindern: LnB (Painless nach Liebscher Bracht) – gerade bei den häufigen Bewegungs-Monotonien am Arbeitsplatz entstehen gerne chronische Schmerzzustände, Verspannungen und Schwindelzustände. Diese behandelt man hier oft schneller und nachhaltiger als mit homöopathischer Therapie, da deren Ursache nicht in einer Störung der Lebenskraft sondern in ganz Banalen Bewegungs-Monotonien – meist durch den ARbeitsplatz – zu finden ist.

 

Mesotherapie – tolle Methode gegen Schmerz u.v.m.

Die Mesotherapie ist vielfältigst anwendbar und mittlerweile eine „tagtägliche Alltagstherapie“ geworden. Unglaublich wirkungsmächtig bei Schmerzen, in der Krebsbehandlung, rationale Impftechnik – bis hin zur Kosmetischen Anwendung, die Lenna mit viel Freude und Erfolg durchführt.

Lesen Sie hierzu die ausführliche Seite: Mesotherapie

 

Papimi – Ioneninduktions-Therapie

der Anruf des umtriebigen Mag. Augustins, seines Zeichens Papimi-Begeisterter: „sie beschäftigen sich doch mit Krebs, kennen sie vielleicht das Papimi-Gerät?“ hat mich drauf aufmerksam gemacht. 

Mit dem Papimi haben wir doch einige Zusätzliche schöne Erfolge in der Schmerz und Krebs-Therapie erreichen können! Bitte lesen sie dazu den ausführlichen Artikel: Papimi-Therapie

 

BOEL’sche Akupunktur 2000

um unsere bisher bereits guten Ergebnisse bei Makuladegeneration (die wir mit Stoffwechsel-Modifikation, Homöopathie und Antioxidantien praktisch immer stabilisieren konnten) zu optimieren, habe ich bei Prof. BOEL im Frühjahr 2011 gelernt. Die Ergebnisse waren für mich schlichtweg überwältigend, dazu lesen Sie bitte direkt den Bericht von mir: „Wunder geschehen

 

 

Fazit

Trotz dieser oft erstaunlichen „neuen“ Erkenntnisse bleibt – ja – vertieft sich sogar die Überzeugung:

eine gut angewendete klassische Homöopathie ist unschlagbar in Effizienz, Effektivität und Wirkungsmächtigkeit, mit keinem anderen Therapieverfahren diesbezüglich vergleichbar wenn wir das Mittel finden – allerdings nun erweitert um den Nachsatz: und die entsprechenden Heilungshindernisse erkennen und entfernen können!

Als engagierter Editor einer – wie ich finde – ausgezeichneten praxisorientierten klassisch-homöopathischen Zeitschrift dokumentiere ich meine ungeteilte Begeisterung für diese wunderbare Therapie!

 

Daher

Der Hauptteil meiner Tätigkeit betrifft die „klassische Homöopathie“. Mein persönlicher Schwerpunkt und Interesse galt der Behandlung von

 

  • (hereditären) chronischen Krankheiten sowie die Behandlung von
  • Krebserkrankten, die vorallem mit Q-Potenzen nach der Orginal-Vorschrift von Hahnemann Organon VI) behandelt werden, wie wir es von Dr. Dario Spinedi (Clinica St. Croce in Orselina, Schweiz) erlernt haben.

 

Tatsächlich hat sich die Homöopathie als umfassendes Heilverfahren bei nahezu allen Krankheitszuständen bewiesen, ob akut oder chronisch, ob körperlich oder psychologisch. Möglichkeiten scheinen mir sehr umfassend, nahezu jede Störung betreffend.

Bei Patienten mit länger vorlaufender Schulmedizinischer Therapie fehlen jedoch oft deutliche Hinweise für optimale homöopathische Therapie, da die homöopathisch wertvollen „individualisierenden Symptome“ durch die Vortherapien meistens „verschwunden sind“ und man es nur noch mit Schwäche- und Rest-Zuständen einer chronischen Krankheit zu tun hat, oder – wie oft bei Krebserkrankten – mit Patienten deren Hauptbeschwerden sich aus den Nebenwirkungen der konventionellen Therapien darstellen.

Diese Patienten profitieren initial deutlich von einer „entgiftenden“ bzw. „ausleitenden“ Therapie, bei der ich folgende Konzepte – je nach Fall – verwende:

  • Ernährungsumstellung und Ernährungstherapie
  • Phytotherapie (nach Eli G. Jones sowie Teekunde nach Maria Treben usw.) sowie die sogenannte
  • onkologische Basistherapie (nach der Öster. Ges. für Onkologie)
  • Chelat-Therapie, DMSA, DMPS bzw. Klinghardt-Ausleitung bei Amalgambelastung
  • Antioxidantien (zB. Selen, Vitamin E, Bioflavenoide, Ascorbinsäure), Orthomolekularmedizin
  • Immunstimulation und Regulation (Mistel, Thymus)
  • Papimi – Ioneninduktionstherapien
  • u.a.m.

Verfahren, die sich in meinem Verständnis dadurch auszeichnen, dass sie die Regulationsfähigkeit (quasi die Selbstheilungsfähigkeit) des Organismus verbessern und damit oft nicht nur gute, sondern sogar unabdingbare „Vor/Neben-Behandlungen“ zur Homöopathie darstellen.

 

Homöopathisches SELBSTVERSTÄNDNIS

Ich bin nicht nur von meiner Ausbildung sondern von meinem ganzen Selbstverständnis primär Arzt, erst dann Homöopath – d.h. es geht mir um eine komplette, ganzheitliche Betrachtungsweise aus der sich dann Krankheits- und stadienorientiert die Behandlung ableitet.

Ich betrachte es daher als selbstverständlich, dass eine Erkrankung diagnostisch abgeklärt wird und daß – auch bei Wunsch des Patienten nach alleiniger „alternativer Therapie“ in entsprechenden Fällen eine schulmedizinische Diagnostik und ggf. Behandlungen durchgeführt werden muss.

Zeitweise wird die homöopathische Behandlung im Vordergrund stehen können, zeitweise wird sie „nur“ Unterstützung sein, dies ergibt sich aus der Krankheit, deren Stadium und der Intensität der Zusammenarbeit zwischen Patient und mir.

Ich bitte meine Patienten diesbezüglich um ihr Vertrauen – ich habe mich im Lauf meiner Ausbildung bemüht, den aktuellen Stand der modernen Medizin möglichst gut zu beherrschen. Ich meine, daß dies meine Position als klassisch arbeitenden Homöopath nicht abschwächt, sondern stärkt.

Dr. Helmut B. Retzek, Vöcklabruck 1998-2011

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