MMS – Miracle Mineral Solution

Miracle Mineral Solution: Adjuvans der Granulozytenfunktion – Wirkungs-Erklärung sowie „offizielle Präparate“, die auf dieser Basis arbeiten.

 

Jim Humles MIRACLE MINERAL SOLUTION ...... Geschichte ......

MMS – aufregendes Buch über neues Immun-Adjuvans+

Das Buch von Jim Humble ist aufregend, ich habs vor 2 Jahren, als ich MMS recherchierte tatsächlich in einer einzigen Nacht durchgelesen! 

Kurz der Inhalt

Jim Humble hat als etwa 60j Goldgräber im Dschungel von Guatemala (oder so) bei einem Mitreisenden mit schwersten Malaria-Fieber-Attacken durch verzweifelte Gabe einiger Tropfen „Wasser-Sterilisations-Lösung“ eine prompte Heilung bewerkstelligt. 

Diesen Erfolg konnte er bei Malaria tausendfach wiederholen, v.a. in einer grossen Reise durch Afrika hat er gleich ganze Schulen und Gefängnisse kuriert.

Er wollte „dieses Geschenk“ an die Welt geben, ein geschäftstüchtiger Partner hat aber über 10j die Verbreitung verhindert, sodass der rührselige Humble – bevor er stirbt – zur Sicherheit dieses Buch geschrieben hat.

Humble empfiehlt die MMS-Lösung routinemässig als Immunstimulans zur Gesunderhaltung zu nehmen.

Aus dem Buch geht hervor, dass Humble keine Ahnung über Chemie usw. hat, jedoch ein grossherziges Gemüt, Liebe zu Menschen und auch die Gabe, seine Zufallsentdeckung gut zu beschreiben, er hat zahlreiche Dokumente faksimiliert um seine Erfolge zu beweisen.

Jim Humble, Goldsucher mit Zufallsentdeckung und konsequenter Erprobung

Die allermeisten seiner Aussagen sind reine Beobachtungen und als solche hochinteressant und beachtenswert,

manches jedoch ist einfach eine (unzulässige) Verallgemeinerung und manches schlicht falsch, was der Bedeutung seiner Entdeckung nichts wegnimmt oder diese nicht relativiert:

man muss als Goldgräber kein Detailwissen zur Biochemie mitbringen, ich habe höchsten Respekt vor der Lebensleistung diese rührigen Mannes!

 

Wirkungsweise und Hintergrund von Natrium-chlorit

Hintergrund der Therapie

MMS ist Natrium-chlorit – NaClO2 – das Salz der instabilen Hypochlorigen Säure.

Es wird eine maximal konzentrierte Natrium-chlorit-Lösung mit 26% verwendet und etwas unklarer Tropfengrösse, das Mittel wird aufdosiert – mit 3 Tropfen täglich beginnend auf bis zu 15 Tropfen.

Natrium-chlorit wird durch Säure aktiviert, dabei wird zuerst die instabile Chlorige Säure HClO2 freigesetzt. Diese Säure zerfällt in Wasser und setzt Chlor-Dioxid (ClO2) frei, welches mässig aggressiv ist und viel längere Zeit chemisch stabil bleibt als das hochreaktive und sehr giftige Chlorgas Cl2.

Der Säurezusatz verdrängt das Dioxichlor-Gas (ClO2) aus dem Salz genauso wie eine starke Säure aus dem Salz der schwächeren Kohlensäure (Soda, Natrium-Carbonat, auch Natrium-Hydrogencarbonat) das Kohlensäure-Gas CO2 = Kohlendioxid verdrängt und freisetzt. Also so ählich wie wenn man Zitronensaft in ein Sodagetränkt gibt, sofort wird die Kohlensäure aus der Flüssigkeit getrieben.

Das Gas wird auch Dioxichlor genannt oder Chlordioxid. 

Chlorit heisst das Salz der chlorigen Säure, dieses kann mit Natrium, Barium usw. versalzt sein, je nach Lösungsmittel und Herstellungsverfahren. MMS ist Natrium-chlorit.

 

Letztlich sind die weiteren Reaktionen von ClO2 im Körper nicht vollständig beschrieben, es wirkt stark Oxidativ und dadurch als Bleichmittel und Desinfektionsmittel, wobei es de fakto Umgebungs-Moleküle „oxidiert“ bzw. , vermutlich tw. auch „halogeniert“ und dadurch zerstört. Diese Zerstörung ist ungezielt und ungerichtet, es wird einfach das nächststehende Molekül mit oxidierbaren Bindungen zerstört.

 

Diese Zerstörungs-Fähigkeit wird von den Fresszellen des Immunsystems natürlicherseits verwendet um Bakterien und anderes Material zu zerstören (siehe Video).

In geringer Konzentration kann das Chlor-Dioxid-Gas einige Zeit gut vertragen werden, längerfristig führt dieses sicher

  • zu Allergisierungen und dadurch wohl auch zum Auftreten von Autoimmunkrankheiten, da oxidierte Proteine Antigen-Charakter bekommen können.
  • im Überschuss verwendet würde ich ihm jedenfalls auch Mutagene Potenz zuordnen
  • im Überschuss verbraucht es das lebenswichtige Vitamin C und andere Antioxidantien. 

Dies gilt es immer zu bedenken bei der Verwendung als „Therapeutikum“, wie es dzt. so übereifrig eingesetzt wird. In den Foren und dedizierten MMS-Gruppen wird ihm tw. Wunderheilmittel-Status zugesprochen mit scheinbar fantastischer Anwendungsbreite – die deutlichen Erfolgsmeldungen sind jedoch fast immer auf den von mir weiter unten beschriebenen Infektions-Fall beschränkt.

Anwendung

Danchlor ist verdünntes Natrium-Hypochlorit  – eine aggressivere Variante des Chlors – dieses zerfällt u.a. auch in Chlorgas Cl2 welches deutlich aggressiver  bleicht und desinfiziert wie Dioxichlor ClO2. Im Notfall (Dschungel und Malaria) würde ich auch Danklorix verwenden und eine meiner Patienten konnte damit ihren durch Antibiotika ungeheilten Rotlauf in die Knie zwingen – würde ich KEINESFALLS empfehlen !!!!!

Natrium-Chlorit-Tropfen werden in „Säure“ aktiviert, dabei entsteht Chlordioxid. Ein Teil des Chlordioxi-Gases entweicht, ein Teil bleibt in der Lösung, auch ein guter Teil des -Chlorits in der Lösung, dieses ist vermutlich das eigentlich wirksame Agens.

 

Vitamin C kann das DioxiChlor reduzieren, dann entsteht vermutlich Chlorid, daher soll MMS nicht zusammen mit VitC genommen werden.

Übrigens: ob Essig, Fruchtsäuren oder Salzsäure verwendet wird ist egal, im Magen ist sowieso jede Menge Salzsäure, es geht nur darum die Mund/Ösophagus-Schleimhaut vor der basischen Natrium-chlorit-Lösung zu schützen.

 

Wirkung auf Bakterien weil   …..

Granulozyten=Fresszellen killen Bakterien durch „Oxidativen Burst“, tatsächlich werden v.a. Dioxichlor  produziert, welche Bakterien killen. Weiter unten ist Super Video welches dieses Phänomen zeigt, die Falschfarbe ROT zeigen das Hypochlorit an!

Hier ein Wikipedia-Video zu diesem Phänomen: es zeigt sich klar eine „ineffektive Phagozytose“ ohne Lyse der Bakterien, diese können dann intrazellulär weiterleben, der Infekt kann nicht überwunden werden. Hier ist dann MMS hilfreich.

MMS – das ist meine Schlussfolgerung aus den Berichten (Humble, Foren-Search) – munitioniert die Fresszellen auf sodass diese effektiver arbeiten.

Hier das  Supervideo um genau diesen Effekt zu demonstrieren:

ich habe es von der Vertirocyn Homepage runtergeladen und auf Youtube hochgestellt, da es nicht immer verfügbar war, copyright liegt natürlich beim Video-Autor, daher kann es sein, dass ich das Video wieder wegnehmen muss.

Man sieht einfach fantastisch, wie sich der Leukozyt (Polizis ten-zelle im Blut, weisses Blutkörperchen) rund um die Hefe wickelt und diese mit „Säure“ auflöst. Tatsächlich handelt es sich dabei um keine Säure sondern um wesentlich aggressivere oxidierende Substanzen, vorallem Peroxide und Dioxichlor: hochaggressiv und zerstörerische Substanzen, welcher der Leukozyt en masse generiert, dies nennen die Fachleute „Respiratory Burst“.

 

Bei allen Krankheiten, bei denen Granulozyten im Selbstheilungsprozess eingeschalten sind, wird MMS initial deutlich heilungsfördernd wirken können:

Infekte, v.a. bakterielle / protozoen – ev. auch bei Pilzerkrankungen.

Wenn man sich einfach die faktischen Gegebenheiten bei Hefe oder Pilz-Infektionen ansieht (wie sie bei AIDS obligat sind) kann man sich gut vorstellen, dass aufmunitionierte Granulozyten effektiver arbeiten:

 Tatsächlich habe ich jedoch bei einer Patientin mit Knochen-Infiltration eines Nagelpilzes KEINEN Effekt durch MMS gesehen. Nun, wenn man sich im Video ansieht, wie sich die Fresszellen an den Pilz-Hyphen umsonst abarbeiten ist dies durchaus möglich, dass auch MMS-effektivierte Granulos wenig bewirken.

Wirkung bei Viralen Erkrankungen?

Bei Viren erwarte ich mir ebenfalls weniger Effekt, da hier weniger die Fresszellen=Granulozyten, viel mehr die T-Lymphozyten den kurativen Effekt darstellen und diese Virenbefallene Zellen nicht mit Respiratory Burst killen.

Bei chronischen viralen Erkrankungen wie AIDS/HIV,  Hepaptits B / C, Krebs …. würde ich mir kaum bwz. nur kurzfristig an Nebenschauplätzen einen Effekt erwarten, die Krankheiten selber sind durch Aufmunitionierung der Fresszellen sicher nicht zu heilen.

Eine palliative Wirkung bei HIV auf die begleitenden opportunistischen Infekte sind sicher wahrscheinlich, es gilt hier wohl das Gleichgewicht zwischen „nützlich“ und „Immunsystem bricht zusammen durch zuviel MMS“ zu finden.

Man darf nicht übersehen, dass chronische Krankheiten immer mit einem hohen Verbrauch an Mikronährstoffen, v.a. auch Vitamin C einhergehen und die Patienten diesbezüglich immer in einem prä-skorbutösen, gefährdeten Zustand sind. Siehe die spannenden Daten auf meiner Vitamin C Seite.

Nicht vergessen: 6 Wochen Segeln gehen mit Kolumbus  und 20% der Matrosen sterben dabei an Vitamin-C-Mangel-bedingten Infektionen und Krankheiten (Skorbut), weiter 20% sind arbeitsunfähig geschwächt.  Über 300 Jahre reproduziert bis 1754 Zitronensaft als Heilmittel entdeckt wurde.

Mittels Hochdosis-MMS nimmt man an einem Skorbut-Induktions-Versuch teil.

 

Humbles begeisterte Schilderungen derartiger Fälle im Buch sind immer nur „Allgemeinplätze“ ohne einen einzigen konkreten Fall. Recherchen in Foren haben dies bestätigt (zB Symptome.ch hat über viele monate laufende Posting-Strecken zum MMS, die sehr interessant sind, siehe Links unten).

Konkrete Fälle berichtet Humble zahlreich bei Malaria, ein interessanter Fall ist eine vielmonatige Lähmung (gegen Ende des Buches) ohne klare Ursache in Mexiko – ev. doch Borrelliose-bedingt oder ein ähnlicher Infekt, ein vielmonate gelähmter Jugendlicher der nach kurzer Zeit geheilt wurde. Sehr schade, dass diese Fälle nicht ordentlich recherchiert wurden, so könnten wir MMS konkret und gezielt einsetzen lernen.

Rheuma, Autoimmun-KH

Effekte bei Rheuma und anderen Autoimmun-Krankheiten, zB MS können nur kurzfristig sein, da es hier keinen kurativen Prozess gibt der durch aufmunitionierte Granulozyten überwunden werden kann – der Effekt findet nach meiner Ansicht v.a. durch die ernstere Schädigung durch MMS statt: „im Körper hat immer nur eine starke Krankheit platz“ (alte homöopathische Regel) und die MMS-Krankheit verdrängt die Rheuma-Krankheit ein wenig.

Längerfristig wird der Patient hier sicher Schaden nehmen: diese Patienten haben bereits durch ihre Grundkrankheit einen ernsten AntiOx-Mangel (siehe meine Seite Vitamin-C und können daher das Chlorit nicht mehr ausreichend entgiften, es kommt längerfristig zu verstärkten Nebenwirkungen!

Jedoch: mögliche Wirkung bei „Pseudo-Rheumatikern“

Rheumatiker sind in meiner Praxis zumindestens in einigen Fällen tatsächlich chronisch okkult an Borrelliose erkrankt. Da wir in Österreich keine ordentliche Diagnostik für Borrelliose haben (die Antikörper sind häufig negativ) ist man auf das Erscheinungsbild („die Klinik“) des Patienten angewiesen um Borrellien zu diagnostizieren (wir haben hier bei uns keinen LTT zur Verfügung).

In derartigen Fällen erwarte ich mir jedenfalls Effekte durch MMS, auch in anderen infekt-getriggerten Pseudo-Rheuma-Fällen.

 

direkter Effekt von MMS: Aufmunitionierung der Granulozyten

das Youtube Video zeigt den Effekt von Chlorit innerhalb von Fresszellen produziert um Bakterien aufzulösen

 

Nebenwirkungen innerlicher MMS-Gaben ....

Nebenwirkungen

Dioxichlor ist  hochreaktiv und zerstören vieles, wird daher als Bleiche in der Zellstoffindustrie verwendet oder zum Desinfizieren als Wasseraufbereiter. Genauere Angabe der Interaktionen und Nebenwirkungen auf der Wikipedia.

in geringer Dosis oder kurz angewendet innerlich sin diese Nebenwirkungen vermutlich unbedenklich, da körpereigenes Vitamin C und andere AntiOxidantien das  freie Dioxichlor letztlich eliminieren können, im Hinterkopf bedenkt man natürlich die Oxidation oder sogar Chlorierung der DNS und daraus entstehende Mutationen?

Testweise würde ich bedenkenlos 1 Woche lang 6 Tropfen täglich nehmen. Wenn dann kein Effekt vorhanden ist, bringt es sowieso nichts.

Sobald man zum Chlor-Stinken anfängt (schlimmer andauernder Chlorgeschmack / Geruch in der Atemluft) ist man überdosiert.

Ist die Antioxidative Reserve des Körpers knapp, kommt es durch Dioxichlor zur Oxidation bzw. oxidativen Schaden: Zellmembranen, Funktions-Enzyme und ev. auch DNS –> demgemäss zu Schwächung der Lebenskraft.

Wenn ich unbedingt Granulozyten-Schärfung durch MMS haben will bei chronischen Krankheiten, gebe ich MMS und dann 12h später Vitamin-C um die AntiOx Reserven im Körper wieder aufzufüllen. Auch genügen mir geringe Dosen an Chlorit, denn die Vorstellung das dieses Bakterizid für sich alleine – ohne Granulozyten – die Bakterien im Körper killt aber unsere Zellen gesund lässt ist einfach läppisch und kindisch, viel viel vorher verbraucht es sich im „Killen“ von körpereigenen Proteinen und Membranen.

 

Meine Erfahrung

wie immer sammle ich ja jede interessanten Bericht von meinen Patienten und gehe dem nach.

meine Erfahrungen mit MMS ...

Chronisch Kranke  probieren gerne was aus und viele haben berichtet, dass MMS etwas gebracht hat. Immer waren dies Infekt-Fälle, tw. mit Infekt-Schwäche bzw. Unfähigkeit einen Infekt zu überwinden.

Schlimmes hab ich bei Tumor-KH gesehen: die Patienten bekommen natürlich von jedem Freund/Bekannten jeweils 2-3 Ratschläge und MMS ist regelmässig dabei. Jeder hat einen Bericht eines geheilten gehört, bis jetzt habe ich noch keinen getroffen der einen MMS-Tumor-Geheilten persönlich kennt. 

  • Mehrmals hab ich viel schnellere Tumor-Verläufe gesehen als ich es erwartet hätte, Patienten sind an galloppierenden Tumor-KH rasch verstorben.
  • E in Patient hatte unter MMS im ersten Monat ein Absinken seines Prostata-Wertes (super!!), im nächsten Monat explodierte der Tumor jedoch regelrecht und breitete sich im GESAMTEN Skelettsystem aus, inkl Metastasen im ganzen Schädel / Schädelbasis und natürlich allen Knochen peripher, in so exzessiver Art und Weise dass ich es nur als Nebenwirkung des über 2 Monate eingenommenen MMS (6 Tropfen/Tag) einordnen kann. Weil MMS durch VitC behindert wird, hat dieser Patient natürlich auch kein AntiOx genommen, sondern nur MMS über 3 Monate. So einen wild metastasierten Verlauf habe ich noch nie gesehen!!
  • Echte Rheumatiker (Autoimmun-KH) hatten unter MMS nie eine Verbesserung laut ca 2000 Blog – Einträgen, die ich gescreened habe. Bei einer Patientin hab ich es selber versucht weil ich an Borrellien-Infekt dachte, innerhalb von 1 Wo erlitt sie deutliche Verminderung der Energie ohne Effekt auf die Schmerzen – wie aufgrund der Blog-Beiträge erwartet. 
  • Bei den Borrelliose-Kranken habe ich sehr schöne Erfolge, allerdings setze ich hier MMS nur zusätzlich ein. Durch meine Kombinations-Therapie bekomme ich in den letzten Jahren jedoch die Borrelliosefälle sehr gut in Griff, MMS dürfte hier seinen Beitrag leisten.
  • der noch beste Tumor-Fall den ich persönlich aus zweiter Hand gehört habe: ein Magenkrebs-Erkrankter nahm für 3 wochen MMS ein, dann ekelte ihn so sehr dass er aufgehört hat. Nach 9 Monaten wurde bei einer erneuten Untersuchung festgestellt, dass der Tumor nicht gewachsen und nicht metastasiert war, konnte erfolgreich OP werden und der Patient ist gesund. Wurde mir von einem Patienten berichtet, der persönlich mit dem Mann gesprochen hat. Glaubwürdiger Fall!
  • Letztlich hab ich selber in einem heroischen Selbstversuch 30 Tropfen eingenommen: 2 x Erbrechen nach 30 Minuten, für 3 Tage lang Durchfall, etwa 1 woche lang Chlorgeruch und Chlorgeschmack. Würde ich so nicht mehr wiederholen.

Fazit: bei Tumor-Krankheiten oder anderen Nicht-Infektiösen Krankheiten kann MMS etwas bewirken, mir persönlich sind jedoch noch  keine Wunderheilungen begegnet. Ohne auf den anti-oxidativen Schutzmechanismus zu achten sind intensive MMS-Kuren nach meinem derzeitigen Wissens-Stand eher abträglich. Die Grenzen sind nach meiner Meinung erreicht wenn Chlorgeruch/Geschmack auftritt. MMS verwende ich daher nie längerfristig ohne VitC – Substitution, natürlich sollen beide nicht zusammen eingenommen werden.

Aufruf an Community

ich bin begierig hier weitere Infos von Betroffenen zu bekommen. Wenn sie positive Erfahrungen mit MMS bei nicht-infektiösen Erkrankungen, besonders Tumor-Erkrankunge haben, bitte ich sie unbedingt um mitteilung. Entweder als Kommentar unten oder per email an mich.

Wann empfehle ich MMS

meine persönlichen Empfehlungen zum MMS ....

dies ist – da kein zugelassenes Medikament – meine „privat-Meinung“, nicht eine offizielle Aussage als Arzt (seit meiner mehrstündigen Einvernahme durch 3 Verbrechensbekämpfer „wegen Doping“ aufgrund meiner Somatotropin-Seite bin ich vorsichtiger)

Bei protrahierte oder rezidivierende Infekte, nie alleine sondern in Kombination mit anderen Orthos (B12 als Phagozytose-Stimulator, Zink als Virus-Abwehr-Mikronährstoff, VitC als wichtigstes AntiOx) und ev. mit Homöopathie – immer nur dann wenn Homöopathie alleine nicht funktioniert.

Nie mehr als maximal 6 Tropfen, maximal 1 Wo Dauer | immer auch Vitamin C als „Detox“ jedoch nicht simultan verabreicht.

Oberstes Prinzip jedes verantwortungsvollen Behandlers: NIL NOCERE – nicht schaden!!!

Wenn Humble schwere und langdauernde Malaria-Fälle in kürzester Zeit mit 6 Tropfen heilt, wieso soll man dann monatelang 15-20 Tropfen nehmen bis zum Erbrechen, wie es viele Patienten berichtet haben (die leider trotzdem keinen Erfolg damit hatten).

 

ich meine: versteht man das Grundprinzip kann man gut helfen damit und zwar nur in den dafür geeigneten Fällen!

 

 

Ähnliche oder identischer Wirkmechanismen bei offiziellen Produkten

Vetericyn und Dermacyn = MMS von anderer Firma offiziell in Klinischer Verwendung

Gangränöse Wunde bei schwerem Diabetes, heilt nach kurzer zeit unter gepufferter verdünnter MMS (Dermacyn) ab

Dermacyn   und  Vetericyn  Beides sind identische Produkte von derselben Firma mit demselben Produktonsprinzip hergestellt: leicht gepufferte Salz-Lösung die elektrolysiert wurde, dabei entsteht wohl aus Natriumchlorid das natrium-chlorit woh auch natrium-hypochlorit. Dieses bleibt im Puffer solange stabil bis Säure dazukommt. In Wunden ist saures Milieu, setzt sofort Dioxichlor ClO2 Chlorat Cl2O und Chlor CL2 frei welche alle Bakterien killt

Dermacyn und Vetericyn – ist fast genau dasselbe in verdünnter Form, eine Lösung mit Natrium-chlorit – tw. verdünnt mit Natrium-Chlorid (Kochsalz), sie berufen sich auf die Verwendung von HYPOCHLORISCHER SÄURE – mir ist nicht klar wie ich diese vom Natrium-Chlorit trennen kann, da Na-Chlorit das Salz der säure darstellt.

Vermutlich entsteht eine Mischung von Hypochlorid, Chlorit und Chlorat wird durch alkalischen pH die schwache Säure in der Salzform stabil gehalten, sobald der pH in den sauren bereich geht werden die entsprechenden Gase frei und aktiv.

Ich vermute, dass das Präparat gut vergleichbar mit einer gepufferte MMS-Lösung ist oder dass durch die Produktion per Elektrolyse eine spezielle Stabilität erreicht werden kann (in einer Blog-Diskussion wird genau meine Überlegung bestätigt)

Auf der Hersteller-Website wird von Millionen Anwendungen vollständig nebenwirkungsfrei gesprochen. Das Video mit dem Firmenchef ist interessant.

Wird Extern und Okulär angewendet.

 

 

Elektrolysiertes Salzwasser

Kangen Wasser u.ä.m. 'Basische Wässer' sind ev. MMS?

Kangen-Wasser soll ja „basisch“ und so extrem gesund sein. Ich habe einiges zu diesem Wasser recherchiert und einige Studien gelesen, die im Zellversuch recht überzeugende Effekte gezeigt haben, insg. hat mich die Wirkung nicht so überzeugt, dass ich mir ein Gerät angeschafft habe.

ABER: Microcyns Patente beschreiben die Elektrolysierung von leicht gesalzenem Wasser, es entsteht eine mini-menge Chlorsäure, Hypochlorit und Hypochlorige Säure, sodass das Wasser hochgradig Bakterizid / Virozid / Mycozid usw. ist. Die Buffer-Menge ist soo gering dass wohl ein Tropfen leicht saurer Gewebsflüssigkeit den pH wert in den Bereich verschiebt, sodass Chlordioxid frei wird.

Ev beruht der Effekt des Kangen Wassers auf den Mikro-Gehalt an chlorit, der im Rahmen der Elektrolyse durch den Salzgehalt unseres Leitungswassers entsteht.

 

Arzt erlebt Heilung seines Sohnes von sonst tötlicher Nekrotisierender Fasziitis durch Dermacyn

nac h Weisheits-Zahn-Extraktion bekam Sohn des Arztes die tötliche Nektrotisierende Fasziiits, sprach nicht auf Antibiotika an. Die Ärzte 

Dermacyn lokal instilliert hat ihn geheilt

 

Links

In die Blogs v.a. Symptome.ch habe ich nächtelang recherchiert. Es wird von Fachleuten genau beschrieben wie AIDS-Patienten dramatisch schlechtere Immunwerte nach MMS bekamen,

auch Selbstversuche von Rheumatiker über viele Monate  endete letztlich mit einer deutlichen Verschlechterungen, aber  auch die Heilungsberichte – alle bei Infekt-Kranken.

Blog-Berichte oder Foren-Berichte zum MMS
 

Pro MMS

  • Hochinteressante Heilungsbericht MALARIA eines Afrika-Reisenden: LEO KOEHOF – April 2011 (runterscrollen, die Texte oben und unten sind einfaches Laiengebrabbel). Die Ausssage in der Mail bestätigt meine obigen Hinweise: es muss ein funktionsfähiges Immunsystrem vorhanden sein, welches von MMS nochweiter aufmunitioniert wird. Mangelnde Antioxidation führt letztlich mit MMS zum Zusammenbruch. Leo Koehof ist eben ein engagierter Laie ohne jeden Sachverstand, dann wird die Besserung einer opportunistischen Infektion bei HIV-Grund-Krankheit schnell mal zur „Aids-Heilung“ deklariert, ohne Titermessung, Langzeitverlauf …..   Für Laien-Leser eigentlich gefährlich!
  • Angebliche Videos – ebenfalls unter Beteiligung von Koehof – die Heilungen von Malaria unter der Egide des Roten Kreuzes beweisen

 Contra MMS

 

Wer selber Erfahrung damit hat, bitte gerne hier seinen Bericht als Kommentar rein!

 

Bücher

MMS erlebt jetzt – 2013 – gerade seinen Höhepunkt in der Selbstmedizin, kolloidales Silber hat diesen bereits überschritten,  man hört viel weniger davon.

Leo Koehof hat seine Afrika-Besuche in sehr nette Reiseberichte niedergeschrieben, bei denen er auch Jim Humble getroffen hat und dessen neue Erkenntnisse zum MMS festgehalten hat. Seine Berichte sind von hohem Interesse und MMS sollte in Afrika überall zur Verfügung gestellt werden.

MMS und Moringa Oleifera in Mozambique: Bettis neue Hoffnung

by Leo Koehof [Humble, Jim Verlag]
Leser-Reviews
Price: EUR 18,95

by - [-]
Leser-Reviews
Price: -

hier noch mal der Link zum Orginalbuch von Jim Humble, das wirklich lesenswert ist:

 

 

Studien

MMS erhöht die Metastasierung bei Brustkrebs über oxidative Veränderungen von HDL

Interessante Studie die erstmals zeigt, dass oxidiertes HDL ganz bösartige Effekte auslöst. Durch MMS oxidiert das HDL und verschlechtert Prognose – Studie 3/2012

MMS induziert Apoptose durch Caspase-Aktivierung

auch die chlorierungs-produkte (chlorierte Aminosäuren) vermitteln diesen Effekt sodass die MMS-Wirkung wesentlich länger anhält. Studie April 2010 – dies klingt vielversprechend. Einige Ärzte setzen MMS daher bei Krebs ein.

MMS chloriert Aminosäuren, diese killen dann Lungenkrebszellen

nur ein „in vitro“ Experiment, daher kaum übertragbar auf Patienten: MMS – Zugabe ins Wachstumsmedium von Zellkultur führt zur Chlorierung von Aminosäuren. Diese werden dann ebenfalls „oxidativ“ – jedoch schwächer als MMS direkt. Die „oxidative Potenz“ bleibt erhalten und führt letztlich zu Oxidativen Schäden an den Lungen-Krebszellen. Studie 2010

chronisches MMS im Gewebe führt zum leberkrebs

Myeloperoxidase MPO ist das Enzym, welches in den Entzündungszellen „natürliches MMS“ erzeugt – siehe das Video weiter oben. Es wurden Hepatitis C Patienten untersucht. Bei jenen Patienten, die mehr bzw. aktivere MPO  hatten, trat viel wahrscheinlicher Leberkrebs auf als bei jenen mit weniger MPO. 

Logisch, chron. Oxidation in chronischer Entzündung führt letztlich zu Krebs, altbekannt. Studie 2012

 

 

Aufruf an Leserschaft

ich bitte unbedingt um Zusendungen von Erfahrungen mit MMS bei schweren und schwersten KH, v.a. auch beim Krebs. In diesem Bereich wird so viel zuhause herumprobiert und es kommt zu keiner strukturierten Aufarbeitung der Ergebnisse.

 

Achtung – Vorsicht

nachdem in der BRD mehrere Ärzte, die mit MMS gearbeitet haben oder MMS auch nur positiv bewertet hatten Gerichtsverfahren mit astronomischen Strafen bekommen haben, möchte ich hier klar feststellen, dass ich weder MMS empfehle noch verwende noch dessen Verwendung toleriere. Als Wissenschaftler recherchiere ich Fakten und präsentiere diese auf meiner Homepage. Die reichliche Verwendung von MMS durch Patienten haben mich bewogen, die Hintergründe hier zu recherchieren.


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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

6 Comments

  1. Vital sagt:

    Danke für diese Informationen!
    Dass hier für MMS der Begriff „Hypochlorit“ verwendet wird, ist zumindest für den Laien verwirrend, da ansonsten ja Natriumchlorit ( NaClO2) angegeben wird.

    • HeliR sagt:

      Danke vielmals für den Hinweis, ich habe tatsächlich Chlorit, Hypochlorit, Chlorat usw zusammengeworfen. Der Artikel wurde von mir diesbezüglich korrigiert. Dies ist faktisch wichtig aber für die Gesamt-Aussage letztlich unerheblich.

  2. HeliR sagt:

    eine EMail hat mich erreicht:
    ich bin Anwenderin von MMS und habe ihren Artikel mit großem Interesse gelesen, ihn auch in einem Forum, in dem über MMS diskutiert wird, verlinkt. Dort wurde bemängelt, dass die von ihnen geschilderten chemischen Zusammenhänge nicht stimmen würden. Von daher wurde dann der ganze Artikel abgelehnt. Die Aussage war MMS sei kein Natriumhyperchlorit (also auch kein „Danchlor“, es sei Natriumchlorit, und es entsteht bei der Aktivierung kein Chlorgas, sondern Chlordioxid.

    Ich wollte sie nur darauf hin weisen und um Korrektur bitten, weil ihre Seite sonst angreifbar wird und als nicht seriös eingestuft wird.

    Ich hatte mich als Referenz auf ihre Seite bezogen, weil ich die Einschätzung über die Wirksamkeit aber auch Gefahren des MMS (bei Krebs) sehr interessant fand.

    Leider geht aus ihrer Seite nicht hervor, vie viele Fälle sie direkt beobachtet haben und was von dem Geschriebenen Ihnen von anderen Menschen berichtet wurde und was selbst beobachtet.

    Danke für Ihren Einsatz und freundliche Grüße,

  3. HeliR sagt:

    Wilde Therapie von langen Geschwüren an Beinen

    eine Patientin sitzt hier und erzählt gerade: sie hat 1 Jahr lang heftigste Eiterungen beider Beine bis zum Knochen reichend erleiden müssen, Folge einer Immunglobulintherapie gegen Multiple sklerose. Keine der etablierten Therapien hat geholfen („habe einen Grossen Sack voller Medikamente, nicht mal Betaisodona hat geholfen, dachte an Morgellons, denn es sind FÄDEN rausgekommen aus den löchern“).

    „ich hab schliesslich auf alles geschissen, habe alle Putzmittel untersucht wo etwas MMS-ähnliches drinnen ist und schliesslich Cilit-Bang pur aufgetragen (auf die Hand gespritzt und den Fuss eingeschmiert), dann die Beine eingewickelt. Nach 1 woche war alles geheilt. Es sind Narben geblieben“.

    Kommentar Dr. Retzek: dies ist kein Handlungs-Vorschlag für ähnliche Fälle, sondern ein bemerkenswerter Blogbeitrag um die Möglichkeiten und Grenzen eines Therapieverfahrens einzugrenzen.

  4. HeliR sagt:

    eine Patientin erlebte folgendes: hatte Keuchhusten (als Erwachsene) mit 5d MMS von 3 Tropfen bis auf 15 Tropfen gesteigert war der Keuchhusten in 1 Woche weg.

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