Mineral-Stoffe – "Haarausfall"

Bei längerdauerndem Metabolic-Balance („Monate“ bei geplantem grossem Gewichtsverlust) scheint es sinnvoll zu sein, Mineralstoffe und Vitamine zu ergänzen.

An sich ist MB-Plan ausreichend ausgewogen sein, basiert die Ernährung doch schwerpunktmässig auf Frischprodukten und v.a. Gemüsen sowie einem breiten Spektrum an Eiweiss-Quellen sowie Obst.

Was fehlt denn bei MB Ernährung? Es sind die Nudeln, die Kartoffeln, der weisse Reis, das weisse Mehl (anstatt dessen das Roggenvollkornmehl) und vor allem der Zucker

Also – es fehlen also die allseits bekannten Spurenelement- bzw. Vitamin-Schleudern: Zucker und Weissmehl.

Dafür haben wir eine ausgewogene Ernährung nach der Logi-Pyramide – dem modernsten wissenschaftlichen System, abgesichert durch eine Vielzahl von Studien zu einem derartigen Ernährungs-System (siehe: Niko Worm, „Syndrom X“)

  • 40-50% Kohlenhydrate 
  • 20-30% Fett
  • 15-20% Eiweiss 

 

Manche Teilnehmer beschränken sich jedoch in ihrer Lebensmittel-Auswahl auf einige wenige Produkte, anstatt das gesamte Spektrum der erlaubten Lebensmittel zu verwenden und wir erleben dann subtile Beschwerden eines „Silikat-Mangels“: den Haarausfall.

Der Haarausfall wird in den Internet Foren breitgetreten und ist beliebte Kritik und Knock-Out Kriterium gegen MB. Tatsächlich haben wir bei 500 Klienten nur 4 Fälle von Haarausfall erlebt, die sofort mit nachfolgender Rezeptur behoben waren. 

 

Mit MB verträgliche und bewährte Mineralstoffe sind:

 

1) Schindelers Minerale: €15 in jeder Apotheke

2) Silicea D10 Globulie – jeweils nach dem  Essen 5 Globuli im Mund zergehen lassen 

3) Panthogar: Silikat-Gemisch

 

eigentlich reichen Punkt 1 und 2 um den Silikatmangel zu beheben. 

 

Nachtrag Jän 2011

habe ein fantastisch wirksames Vitamin-Präparat gefunden:  Haarpracht-Vitamine bei Malenna.at

 

Nachtrag März 2011

Mesotherapie wirkt fantastisch. Dank unserer Ausbildung in Mesotherapie bei der Hautärztin, Mesotherapie-Ausbildering und längstgediente Metabolic Balance Expertin  Fr. Dr. Birgit Hantich haben wir ein super Werkzeug in der Hand um Haarprobleme – auch länger zurückliegende – gut zu therapieren.

 

Nachtrag Mai 2009

Mittlerweile – nach 1200 MB-Klienten – hat mich die Praxis davon überzeugt, dass Haarausfall, „Verkühlungen“, Wassereinlagerungen, Verdauungsbeschwerden und so einige andere bemerkenswerten gesundheitlichen Auffälligkeiten, die ich während der MB-Abnehmephase auftreten gesehen habe, ziemlich deutlich mit dem Freiwerden von im Fettgewebe abgelagerten Toxinen zusammenhängen.

Jeder der Klienten mit Beschwerden hatte mindestens 6 Amalgam-Plomben seit Jahren im Mund.

Klienten mit > 10 Quecksilber-Plomben werden mit einer ziemlichen Sicherheit beim Abnehmen Beschwerden bekommen. Keine Angst, ich habe ein gut funktionierendes Entgiftungs-System entwickelt, mit dem man diese Beschwerden rasch in den Griff bekommt.

 

Nachtrag 3/2012:  reverses T3-Syndrom macht Haarausfall

Mittlerweile 3000 MB-Klienten, der Haarausfall ist eine Rarität geblieben.

Eine weitere Erklärung für den – seltenen – Haarausfall unter Metabolic Balance habe ich mit dem reversen T3-Syndrom (Winterschlaf-Syndrom) unter Diät gefunden. Bei einigen Patienten scheint die Schilddrüse bei Gewichtsverlust besonders stark zu reagieren und eine Schilddrüsen-Unterfunktion einzuleiten um Energie zu sparen. 

Dies führt zu Haarverlust, Kältegefühl und Energielosigkeit. Siehe meine Seite Hypothyreose

was tun wir nun bei rev. T3

wir messen gleich TSH, fT3 und fT4 und auch reverses T3 – bei Mangel reagiere ich mit Novothyral (nicht mit Euthyrox) – und geben die Hauptmenge der Kohlenhydrate am morgen, d.h. die Leute müssen morgens fast das ganze Brot und Obst essen. Dies ist ein Hinweis von Dr. Pape, dem Entwickler von „schlank im Schlaf“, einem interessantem Diät-Prinzip welches in vielem unserem MB gleicht (logisch, sind ja alle wissenschafts-basiert).

Tatsächlich verbessert sich die Schilddrüsenleistung gleich.

Das Reverse T3 Syndrom der Schilddrüse mit Haarausfall ist an sich auch nicht „Metabolic Balance typisch“ sondern eine normale Gewichtsverlust-Nebenwirkung bei manchen Menschen.

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ziemlich selten sende ich neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder wichtige Mitteilunge (auch von Dr. Funfack oder von Erich Hladik) aus. Belastung ihres Email-Kontos ca. 3-5 x pro Jahr, Adresse wird natürlich nie weitergegeben, abmeldung auch jederzeit möglich.

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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