metronomisches Capecitabine zur Angioneogenese-Hemmung | F

„low dose“ Xeloda-Therapie bringt tw. phänomenale Effekte

Prof. Dr. Gerhard Schaller – Onkologe mit umfanreicher Grundlangeforschung

Prof. Dr. Gerhard Schaller, Gyn-Onkologe aus München hat einen guten Teil seiner Forschungsarbeit mit Xeloda (Capecitabine) durchgeführt.

U.a. wurden in seinem Labor die Dosis-Findungs-Untersuchungen durchgeführt.

Prof. Gerhard Schaller hat beim DGO-Symposium in Baden Baden 2016 einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ich habe bereits an 2 anderen Stellen über diesen eindrucksvollen Gynäkologen / Onkologen aus München geschrieben.

Prof. Schaller macht an Histo-Slides von Brustkrebs-Präparaten in situ Hybridisierungen und kann so die Expression div. Rezeptoren und Enzyme punktgenau diagonstizieren, zumindestens 2016 war dies keine Standardmethode bei uns.

Auf dieser genetischen Analyse folgt dann eine „integrativ-medizinische“ Tumor-Therapie, die weit über die reguläre Leitlinien-Onkologie hinausgeht:

Progesteron / Estriol als ER-Alpha-Blocker, LowDose Capezitabine als Angioneogenese-Hemmer, Metformin bei Warburg-Stoffwechsel …

Diese Behandlungsform nennt man „repurposing drugs“ – das off-label Verwenden von Standard-Medikamenten in der Tumortherapie, weil sie (einen oft zufällig entdeckten) Anti-Krebs-Effekt mitbringen.

Dies ist eine von Pharmafirmen nicht erwünschte Vorgehensweise welche i.d.R. zu einer drastischen Preiserhöhung der entsprechenden Medikamente führt, wir ich schon oft miterlebt habe.

youtube interview mit Prof. Schaller

 

 

Xeloda = Capecitabine – low Dose ( = metronomische) Therapie

Sehr beeindruckt war ich von Prof. Schallers Forschungsergebnissen mit Capecitabine, hinter welcher jahrelange universitäre Forschung steckt (Prof. Schaller in Pubmed). 

Während der Studien die Prof. Schaller durchgeführt hatte ist den Wissenschaftlern aufgefallen, dass Patienten, die eine geringe Dosierung Xeloda wegen Unverträglichkeit eingenommen hatten, eine genauso bemerkenswerte Tumorstase erfuhren wie die regulär dosierten Patienten. Bei der Aufarbeitung im Tiermodell fand man unter niedrig dosiertem Xeloda eine frappierende Hemmung der Blutgefäss-Neubildung im Tumor, welche eine vergleichbare Hemmung des Tumorwachstums auslöste, wie die hohen Dosierungen welche direkt zytostatisch wirksam sind.

Dies bei einem deutlich reduziertem Nebenwirkungsprofil.

Mehrere Studien in der Pubmed bestätigen die Wirksamkeit von Capecitabine auf die Angioneogenese.

 

Antwort von Prof. Schaller auf meine Anfrage zu seinem Dosierungs-Schema für metronomische Capecitabine-Therapie

 

Die Dosierung des Capecitabine ist recht einfach. Wir beginnen immer mit einer Standarddosierung: Capecitabine 500mg 2-0-2, zwei Wochen Einnahme, eine Woche Pause.

Treten Nebenwirkungen auf, meistens ist es das Hand-Fuss-Syndrom. setzen wir die Medikation ab und warten bis die Nebenwirkungen abgeklungen sind.

Dann wird die Dosierung reduziert.

Wenn wir bei 1-0-1 ankommen, geben wir die Tabletten ohne Unterbrechung, außer es treten wieder Nebenwirkungen auf. Dann wir eben pausiert. Ich habe eine Pat., die nimmt das Capecitabine seit 15 Jahren.

Wenn Sie weitere Fragen haben, rufen Sie mich bitte an.

Beste Grüße

G. Schaller

 

 

Ärztekammer – Disclaimer

die Disziplinarkommission der OÖ Ärztekammer rügt meine Website als „marktschreierisches Vorspiegeln von Exklusivität“.

Meine hier zusammenrecherchierten Hinweise für wissenschaftlich fundierte Optimierung existierender Guidelines wird als „Herabwürdigung der Standes-Ehre“ angemahnt.

Häufiges Besuchen von Fortbildungs-Veranstaltungen wird von der Ärztekammer gefordert. In diesen Fortbildungen wurde ich auf die hier dann weiter ausrecherchierten Fakten aufmerksam gemacht.

Wegen meines wissenschaftlichen Hintergrundes, den vielen Zusatzausbildungen im In- und Ausland sowie den permanenten Recherchen in der neuesten wissenschaftlichen Forschungsliteratur Pubmed und Scholar, die ich für meinen Kollegen hier kostenlos zum einfachen Nachschlagen zusammenfasse, wird mir durch die Ärztekammer „Exklusivität“ unterstellt. 

Diese Exklusivität war nie beabsichtigt. Die Homepage ist mein privates Weiterbildungs-Projekt, in dem ich meine umfänglichen Recherchen sammle. Dies dokumentiert tatsächlich multiple Weiterbildungen, besonderen Fleiss, Intelligenz und Integrität, gemeinsam mit einer finanziellen Absichtslosigkeit und der Absicht der Community der ärztlichen Kollegen durch Informations-Sharing dienlich zu sein.

Dass durch neuesten wissenschaftliche Informationen dann auch Behandlungsansätze optimiert werden könnten, ist Teil des wissenschaftlichen Prozesses. Dies als bewusste Kompromittierung von Kollegen zu deuten und damit unlautere Motive zu unterstellen, entbehrt jede Grundlage.

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

 Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen

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die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als "aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend".
Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen mit Kollegen unentgeltlich teilt. Dass diese Wissenschaftsrecherchen "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

2 Kommentare

  1. Ralf Deubgen sagt:

    Kennen Sie einen Angiogenesehemmer (auch in der metronomischen Therapie) der NICHT immunsuppressiv wirkt, bzw. das Immunsystem nicht beschädigt ?
    MfG
    R.Deubgen

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