METABOLIC BALANCE | Kochkurs - 11. Oktober

Grilli_smallKochkurs 11. Oktober 17h

nachdem unsere  Kochkurse im Relax-Restaurant recht positive angekommen sind, wollen wir dieses Projekt fortführen, solange wir Markus noch als Koch bekommen können. Insgesamt kochten wir jedesmal über 25 Rezepte und - ehrlich - alles schmeckte super!

Metabolic cooking mit MARKUS GRILLENBERGER im RelaX Park-Restaurant in Vöcklabruck

Markus Grillenberger, 21, ist jung, ambitioniert und exquisit: er kochte bereits im TV mit Ralf Zacherl und Stefan Marquard. Markus führte das Restaurant Klosterhof in Baumgartenberg für 1 Jahr und betreibt derzeit ein Luxus- und Event-Catering (zB Gourmetreisefestival Graz). Weitere Stationen seines ambitionierten Kochlebens sind Eselsböcks TAUBENKOGEL, das Romantikhotel Gmachl Elixhausen, der Prielmayerhof Linz.

(Dr. Helmut Retzek - der früher auch mal neben seinem Studium als Koch in einem Wiener Beisl gearbeitet hatte - und Lenna Retzek sind beide lizensierte Metabolic-Balance-Kochkurstrainer und freuen sich auf diesen Termin)

Ablauf: Wir sitzen zusammen und beratschlagen die einzelnen Menüs, JEDER TEILNEHMER TRÄGT SELBER 2 REZEPTE BEI  (seine Lieblings-Rezepte), einige Rezepte werden von Markus und von Dr. Retzek beigetragen. Ein Teil der Lebensmittel ist ja vorhanden, fehlendes wird - während wir zu kochen beginnen - inzwischen von unseren Mitarbeitern eingekauft.
In kleinen Gruppen oder individuell - wie es sich eben ergibt - kocht jeder "seine Rezepte" und erklärt das Geheimnis und seine Vorgehensweise. Markus zeigt Tipps der Spitzenköche dazu, übernimmt einen Teil der Kocherei und es ergibt sich dabei ein lustiges, zwangloses miteinander wo tatsächlich viel wertvolle praktische Information fliesst.

Während der Kochshow wird dann gleich verkostet - der Tag gilt als "hilfreicher Körperschock", wir essen also mehr als im Plan - jedoch nur metabolisch. Bei 10 Teilnehmer kochen wir somit mindestens 20 Rezepte "metabolisch" durch, Dr. Retzek supervidiert und kommentiert den metabolischen und medizinischen Aspekt, Markus zeigt uns Tricks der Superköche.

Die Rezepte der Gerichte werden noch vor Ort gesammelt, zusammengeschrieben und mit den abfotografierten Gerichten an die Teilnehmer ausgehändigt, eine metabolische Kochschürze wird ebenfalls als Erinnerung mitgegeben.

Diesmal wollen wir auch Selbstkomponierte Curry-Mischungen einbringen und mehrere "Curries" zubereiten, Markus und Dr.Retzek werden sich wieder ein Koch-Duell liefern, zB steht das "Rindsbraten-Duell" im Raum!

Beim Kochkurs: auf 10 begrenzte Teilnehmerzahl, daher bitte rasch anmelden (mit Angabe der zwei eigenen Lieblingsrezepte) per email oder per Telefon in der Praxis: 07672-23700 (am Anrufbeantworter Name + Telefonnummer deutlich aufsprechen bitte).

 

Kosten des Kochkurses: € 75,- (inkludiert Lebensmittel und alle gekochten Rezepten in einem hübschen Fotobuch-Layout als PDF sowie - NEU - eine Schürze (!!)). Schürzen können noch extra gekauft werden (per email bitte anfragen) - €15,.-

Roggenbrot selbstgemacht

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Wir machen uns dieses Brot auch gerne selber zuhause, weil ich das Brot nicht zu sauer mag, wobei ich gestehe, dass die ersten Brote eine fürchterliche Bazzerei waren. Mittlerweile haben wir die Tricks heraussen um ein recht gutes Roggenbrot zu erzeugen.

1 kg Bio-Roggen-Vollkornmehl (handelsüblich, überall zu kaufen) in ein Haushaltsrührer mit Germteig-Spiralen. 1 TL Himalaya-Salz, 1 gute Hand voll Korianderbeeren (ev. anstatt dessen handelsübliches Brotgewürz).

200ml handwarmes (37°) Wasser, 2-3 Prisen Salz hinein, einen viertel Kaffeelöffel Zucker, 2 TL Roggen-Mehl und 1 Packung Trockenhefe mischen. Der Zucker dient nur als Starter für die Trockenhefe und wird vollständig von dieser verwertet/verbrannt.

Wenn dieses Dampfl dann richtig schäumt (mehrmals durchrühren) in die Rührschüssel giessen und in das Mehl einrühren.

Jetzt noch etwa 400-450ml kochend heisses Wasser ganz ganz langsam in den rührenden Teig giesen, dabei den Rührvorgang mit einem Kochlöffel oder einem Silikon-Max unterstützen, weil das Roggenmehl wenig in sich bindet und nicht wie der Weizenteig eine herrliche bindige Teig-Kugel bilden will. Mit dem kochenden Wasser werden die Klebe-Eigenschaften des Mehls deutlich verstärkt. Es darf aber nur langsam untergemengt werden, weil es sonst die Hefe zerstört, wenn des lokal zu Überhitzungen im Teig käme.

Pro Kg Roggenmehl brauchen wir ca 600-650ml Wasser, ich arbeite aber nach Gefühl und nicht nach Waage.

Der fertig gerührte Teig wird auf einer roggenbemehlten Arbeitsplattform noch zu 2 schönen Kugeln geformt, die dann in ein Abtropfsieb kommen, welches über einen Topf mit sehr heissem Wasser steht, sodass Dampf und Wärme auf den Teig einwirken können. Dadurch geht der Teig recht gut auf. Eine Kugel wird eingefroren und später gebacken.

Man könnte das Brot jetzt 30min im Dampfgarer bei 100 Grad dämpfen (wird sehr sehr saftig innen) und dann 20min bei 180 Grad im Ofen krustig machen (meine Schwester hat einen DAmpfgarer und bevorzugt diese Backweise)

oder - wie wir das einfach machen - 180 Grad im vorgeheizten Backrohr 40min backen.

Die Knusprigkeit unterstütze ich mit einem "Pizzastein": ich habe mir im Baumax eine dicke Granit-Fliese / Platte gekauft, die liegt im Ofen drinnen und wird im Vorheiz-Prozess sehr angewärmt. Dadurch kann sie rasch Wärme auf das Brot abgeben.

Übrigens: der Stein ist auch Hervorragend für Pizzas: wir legen den Pizzateig (--> Roggenteig) auf einer Silikonmatte auf den 230 Grad vorgewämten Stein im vorgeheizten Ofen, nach 2-4 min. ist die Pizza fertig: aussen herrlich knusprig und innen nicht verbrannt, fast wie beim Profi!