medizinisch-industrieller Komplex

Patentfreie Natursubstanzen oder physikalische Therapien werden aus dem offiziellen Gesundheitswesen ausgeblendet, da sie nicht dem regelmässigen Medikamenten-Absatz dienlich sind. Dadurch werden wirkungsmächtige Therapiemöglichkeiten, die zudem meist sehr kostengünstig sind, verschwendet.

In diesem Artikel möchte ich auf einige der Hintergründe eingehen.

Hintergrund ist die aktuelle Medien-Woche „gegen die Homöopathie“, bei der vielfältigst von engagierten Gegnern gegen die Homöopathie agitiert wird. Weiter unten habe ich einen sehr polemischen Einschub dazu verfasst.

 

Natursubstanzen

was in der Natur vorkommt kann nicht patentiert werden. Darunter fallen Vitamine, pflanzliche Extrakte und deren spezifische Inhaltsstoffe oder Mineralien, auch natürliche Hormone.

Nur „chemisch“ veränderte Substanzen können patentiert und dann als eigenständiger Wirkstoff vertrieben werden.

Behandlung mit Natursubstanzen, Vitaminen und Hormonen nennt man Orthomolekularmedizin.

 

Marketing-Hintergrund

um eine Substanz in den medizinischen Markt zu etablieren, sind Unsummen notwendig:

  • aufwändige und teure Zulassungs-Studien
  • Marketing-Massnahmen: Konferenzen, Vorträge, Expertenhearings & Meatings, Fachgesellschaften bearbeiten, Arztbesuche, Artikel, Werbung

Dies macht für ein Mini-Land wie Österreich sofort mal 30-50 millionen Euro für eine neue Substanz aus.  

Ein verantwortungsvoller Firmen-Manager kann diese Summe nur investieren, wenn später ausreichend Gewinn erzielt werden  kann.

Im Gegensatz zu den meist kindlich-naiven Vorstellungen der Patienten  sind Pharma-Unternehmen selbstverständlich keine Spenden-Organisationen sondern müssen gewinnorientiert arbeiten. 

Manager können nur jene Präparate bewerben, die den Gewinn steigern.

Pharma-Firmen können nur patentierte Substanzen pushen und dafür einen Markt aufbauen.

Bei patentfreien Substanzen würde nach Aufbau einer entsprechenden Nachfrage sofort Mitbewerber ohne diese Vor-Investitionen unterbietend kommen.

Nur „Eigenentwicklungen“ können Ertragskräftig vermarktet werden, sobald ein Patent ausläuft ist die Arznei tot und soll durch Neuentwicklungen ersetzt werden.

Das sind ganz einfache Wahrheiten und Marktmechanismen.

 

Ärzte als unabsichtliche Mithelfer der Industrie

wir Ärzte lernen unendlich viel. Das Studium ist geprägt vom Auswendiglernen von vielen Büchern, 

nach dem Studium benötigt man noch etwa  6  Jahre um die praktischen Seiten des Berufes zu beherrschen.

In dieser Zeit wird uns das Wissen von vorgelagerten Institutionen „vorgekaut“ und wir sind trainiert dieses rasch zu übernehmen und Krankheits-orientiert anzuwenden.

Ärzte haben weder Zeit und Training sich objektiv weiterzubilden. Sie besuchen Fortbildungen um sich über neue Möglichkeiten zu informieren und sich weiterzubilden und erwarten selbstverständlich dort dann „objektive Wahrheiten“ und vergleichende Forschungs-Ergebnisse präsentiert zu bekommen.

Fortbildungen sind strikt Industrie-basiert

die Fortbildungen sind aussschliesslich Industrie-gefördert. Anders wäre die Finanzierung gar nicht möglich, da sich der Staat in nobler Zurückhaltung übt und keine Struktur der Pharma-Unabhängigen Mediziner-Fortbildung exisitert.

Medizinische Zeitschriften leben aussschliesslich von den Werbe-Einschaltungen (wir Ärzte bekommen sie alle gratis).

Medizinische Fachjournale sind Verlags-Produkte, die Verlage sind in der Hand der Gross-Industrie. Artikel werden in der Regel nur dann publiziert wenn sie mit dem akutellen Meinungstrend übereinstimmen.

Schrecklich: selbst die „Ganzheitsmedizinischen Kongresse“ sind fest in der Hand von „Bioresonanz-Geräte-Produzenten“, die Vorträge häufig durch diese gesponsert mit dem Ziel entweder die Geräte oder irgendwelche Nahrungsergänzungsmittel zu verkaufen.

FAZIT: Ärzte sind tatsächlich unter einer „stillen und nicht offiziell so benannten“ Meinungs-Manipulation durch die Industrie – ohne sich dies jedoch im wesentlichen bewusst zu sein.

Ärztlicher Widerstand empirische Fakten anzuerkennen

Obwohl wir Ärzte nicht direkt von der Industrie abhängig sind, obwohl wir Ärzte tatsächlich vollem Herzens „Anwälte“ für unsere Patienten sind und denen die allerbeste Therapie anbieten wollen, werden wir – wie oben ausgeführt – von der Industrie durch die von ihr instrumentalisierten Fortbildungskanäle instrumentalisiert.

Da ist nichts zynisches und auch nichts zu kritisieren, dies ist wie die Welt funktioniert. Was fehlt sind einfach die staatlichen Korrektive und Alternativen.

Aber auch wir Ärzte haben eine eigentümliche Eigenschaft: wir glauben den Patienten nicht, wenn sie uns erzählen, dass ihnen etwas geholfen hat

Selbst wenn wir von einer bestimmten Behandlungsform mehrmals positive Berichte gehört haben, lehnen wir diese ab, leugnen sie, ziehen deren Erfolgsmöglichkeit in Zweifel, bekämpfen sie oder machen sie lächerlich.

Selbst ich muss mir oft auf die Zunge beissen, wenn mir Patienten von tollen Besserungen durch div. Energethiker erzählen. Ganz bewusst und entgegen mein inneres abwehrendes Gefühl schreibe ich mir jedoch derartige Besserungen auf und versuche sie nachzurecherchieren. Oft schon durfte ich interessante und neue Therapieverfahren so  kennenlernen – für mich gilt schliesslich nur und ausschliesslich: wer heilt hat recht. Trotzdem fühle ich sofort und unmittelbar die innere Abwehr, wenn mir von Patienten etwas erzählt wird, das nicht in mein erlerntes Konzept passt.

Wir Ärzte akzeptieren jedoch sofort jede Information, wenn sie uns über die etablierten Fortbildungskanäle dargeboten wird. Selbst wenn sie bisherigen Infos diametral widerspricht, selbst wenn sie der eigenen Erfahrung widerspricht, denn so sind wir trainiert und sozialisiert worden.

Wieso ist dies so? Von der Wisssenschaft in die Medizin herein-kommend habe ich mich immer über diese Verleugnungs-Eigenschaft von Kollegen gewundert, ich brauchte Jahre um mit den „komischen Medizinern und ihrem Gehabe“ zurechtzukommen.

Meine Interpretation:

Wir Ärzte lernen und erleben die hohe Variabilität des biologischen Systems Mensch.

Krankheiten haben als Ursache:

  • frühkindliche oder akutelle Konflikte
  • Intoxikationen
  • Fehlernährungen
  • falscher Lebens-Stil, Bewegungs-Mangel
  • Genetische Ursachen
  • ….
  • ….

die Liste ist extrem umfangreich und eine kausale Therapie („Ursachen beheben“) meist nicht möglich und fast nie vom Patienten gewünscht („hören sie zum Rauchen auf, gehen sie früher schlafen, verlieren sie 20% ihres Körpergewichtes ..“)

Daher wird schulmedizinisch immer nur symptomatisch agiert (Symptome weggemacht).

Selbst bei der rein symptomenorientierten Therapie durch Standard-Medikamente erleben wir Ärzte eine hohe Variabilität im Ansprechen sowie dem Nebenwirkungsprofil, kaum vorhersagbar. 

Diese hohe Variabilität des Klientels erlaubt es NIE im Einzelfall Voraussagen zu treffen, sondern nur über ein „Kollektiv“ im Sinn von:

diese Behandlung führt in 43% der Fälle zu einer deutlichen Verbesserung der Symptome, während die vormalige Therapie nur in 28% der Fälle eine Symptomen-Verbesserung bewirkte.

Dies bedeutet trotzdem, dass 57% ungebessert (oder vielleicht sogar Nebenwirkungs-verschlechtert) sind – früher waren es im Beispiel sogar 72%.

desswegen werden wir einem Patienten nur „statistisch“ auskunft geben: „diese Behandlung führt in 50% der Fällen zu einer Besserung“ …

Patienten hören dabei oft etwas anderes als die Ärzte sagen, die hören zB „sie werden gesund …“,

der Arzt sprach aber von „Besserung“ und meint damit temporäre Symptomenkontrolle, die auch nur bei einer bestimmten Anzahl an Patienten zu erwarten ist.

Fakten werden prinzipiell ignoriert

Weil wir es gewohnt sind nur statistisch zu denken stehen wir Ärzte allen Berichten von Besserung oder Verschlechterung „kritisch“ gegenüber, dies könnte auch ein Zufall sein, eine s.g. nichtrelevante Einzelfall-Beobachtung.

Anders gesagt: wenn noch so viele Patienten kommen und behaupten „Eigenurin hat mich vom XXX geheilt“ – steht man als Arzt „dem Eigenurin“ kritisch-ablehnend gegenüber, es sei denn, jemand kann eine Doppelblind-Studie vorbringen, Eigenurin als „Quelle von Antigenen und Zytokinen“ demonstrieren und dies als echtes Faktum beweisen.

Leitlinien bestimmen unser Denken und Handlung

Selbst dann wird man „Eigenurin“ als Therapie nicht empfehlen oder gar regelhaft einsetzen, solange es nicht „Leitlinien-Gerecht“ ist, da man ja ansonsten theoretisch klag- und haftbar ist.

Leitlinien sind die modernen Handlungsanweisungen für Ärzte. Sie geben genau jede Diagnostische und Therapeutische Vorgehensweise vor und sollen den Arzt quasi damit mit dem besten Wissens-Stand versorgen.

Leitlinien sind nicht Industrie-unabhängig

Die Leitlinien werden jedoch von ganz grossen internationalen Panels (mehrere Fachgesellschaften verschiedener Länder) erstellt und diese sind in der Regel zu 110% unter Einfluss der Industrie.

Dies bedeutet letztlich, dass es NIE zu einer objektiven, nicht verkaufs-orientierten „Schulmedizin“ kommen wird können. Die Schulmedizin ist einfach teil des medizinisch-industriellen Komplexes, die Ärzte sind – OHNE SICH DESSEN BEWUSST ZU SEIN – brave Erfüllungsgehilfen.

Ergebnis: patentfreie Therapeutika und physikalische Therapien haben keine Chance

im Moment des Patentverlustes kann keine Firma mehr ein Präparat bewerben, sie würden ja nur die Generika-Hersteller unterstützen. Patentfreie Natursubstanzen haben daher keine Chance.

klinische Forschung ist immer Firmengetragen, jemand muss den Aufwand ja bezahlen, der Staat tut nichts.

Da die gesamte Fortbildung nur Firmengetragen sind, haben einfache oder natur-substanzbasierte Therapien keine Chance regelmässig beforscht und vermittelt zu werden, v.a. nicht „vergleichend“ zu modernen Medikamenten.

Physikalische Verfahren („Kur-, Bestrahlunge-, ….“) haben genauso wenig Chance, würden sie ernsthaft helfen, wären sie sogar eine Bedrohung für einen entsprechenden Medikamenten-Absatz und man würde Wege finden um sie zu reduzieren, minimieren oder nihilieren.

 

Problematische Folge: Parallel-Medizin auf Laienbasis

….. hierzu hab ich eine eigene Seite geschrieben „wieso wird moderne forschung wo wenig  in der Medizin berücksichtigt„,

dort habe ich deutlich ausgeführt, dass als logische Folge für das Versäumnisse des schulmedizinischen Komplexes (sich um allumfassende integrative Therapien durch echte vergleichende Studien zu kümmern):

allerorts selbsternannte Heiler und Helfer spriessen, die nun ohne der Belastung einer langdauernden naturwissenschaftlichen Ausbildung Menschen behandeln.

Beispiel: zu mir kommen immer mehr Patienten, die verlangen „ich will ein Homöopathisches Mittel gegen ……, aber keine Hochpotenz, das verträgt sich nicht mit der Therapie meiner Energiethikerin, Frau XXYY …..“

Diese Entwicklung ist schlecht für die Medizin, ist schlecht für die Naturheilkunde, ist schlecht für die Patienten ….

 

das System treibt die Ganzheitsmedizin in den Untergrund 

Als Reaktion wird vom System (Juristik unter Einfluss der Firmenlobby) immer rigider verfolgt, dass Ärzte und Heilberufene sich mit empirischer Heilkunde auseinandersetzen (Einschränkungen und Verbote).

Virales Meinungsmarketing grosser Firmenkonglomerate führen zu einer Stimmung, die eine vergleichende objektivierende Auseinandersetzung auf wissenschaftlicher Ebene unmöglich macht.

Als Reaktion geht immer mehr in den Untergrund in immer schlechter ausgebildete Hände.

Gleichzeitig wird die Industrie immer frecher und manipulativer.

Das folgende Buch von Ben Goldacre ist wunderbar recherchiert und erscheint hoffentlich bald auch auf deutsch

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neben diesem hochspezialisierten Meinungsmarketing (siehe meine Seite „gekaufte Wahrheit„) für das es spezialisierte Marketinginstitute gibt sowie dem Unterwandern der politischen Institutionen

Wissenschaftler ohne jeden Praxisbezug, ohne Einblick in den Alltag und die Wirklichkeit von Patienten und Therapeuten (meistens Physiker wie Gruber, Berger, Freiländer, …. ) lassen sich sogar gratis instrumentalisieren („öffentlicher Test„).

über PR-Aktion gegen Homöopathie

lieber Ulrich Berger und andere Skeptiker,

die öffentliche Einnahme von Nux-v. D24 oder C12 – selbst ein halbes Kilogramm Globuli – bewirkt genauso viel wie die öffentliche Einnahme einer Tablette Aspirin: so wenig, dass die auftretenden Erscheinungen im Rauschen des Zufalls verschwinden.

Ich schlage dir daher einen anderen Test vor – ich habe den in meiner Seite „Pharmawatch“ in einem Toggle „der von Meinungslobbyisten gesteuerte Krieg gegen die Homöopathie“ geschrieben, derselbe Einschub besteht auch auf der Seite „manipulierte Homöopathie-Studie der Univ. Freiburg

Deine fachliche Meinung zur Homöopathie ist in etwa dasselbe, wenn man einen Arzt mit seiner umfangreichen Ausbildung zum öffentlichen Gutachter sowie Meinungsführer über Cern-Versuche des  Higgs-Bosons beruft.

 

Wo bekommt man nun pharma-unabhängige Information

sehr gute Frage!!!!

De Faktor: man muss es sich selber zusammensuchen.

V.a. in der Pubmed sind viele viele Forschungs-Studien veröffentlicht. Allerdings vorsicht: eine Studie alleine macht noch keine Therapie. Um ein Thema zu beleuchten müssen hunderte Studien durchgeschaut werden. Dies können de faktor nur wenige Spezialisten.

Ausserdem: studien sind eine sache, die gelebte Praxis eine ganz andere.

Letztlich „wäre“ die Medizin eine Erfahrungsheilkunde, die EBM und andere Strukturen (Leitlinien …) sollten dazu dienen die Praxis-Erfahrung international zu teilen. Durch das „Interponieren“ der Industrie in diesen Prozess kommt es leider zu einem „Bias“ welcher immer das neue und teure Medikament bevorzugt und regulations-therapeutische Massnahmen als „Plazebo“ und „Aberglaube“ darstellt, siehe Ben Goldacres dichte Recherchen im oben zitiertem Buch.

 

Goldacre auf  TED  über „bad Pharma“

 

Goldacre auf TED über „bad Science“

 

Meine Zusammenfassung zum Thema „wo informiere ich mich objektiv“

Leider ist die Wahrheit nur langsam asymptotisch – iterativ – also über immer wiederkehrende Annäherung, „Probieren und korrigieren“ zu erfahren.

Leider ist im Prozess die Indusdrie und jeder Verkauf hinderlich.

Leider können uns in diesem Erkenntnisprozess die kritischen Physiker in der Regel nicht hilfreich zur Seite stehen, nur sehr wenige beschäftigen sich Phänomen-Orientiert mit den Fakten.

 

 

wenige unabhängige „ehrliche“ Fortbildungsmedien zur integrativen Ganzheitsmedizin

de fakto haben wir nur wenige unabhängige Fortbildungsmedien, die alle – wie meine eigene Seite – letzlich nur das Engagement von besonders interessierten Einzelpersonen repräsentieren und daher nur deren Interesse und Zeitbudget widerspiegeln.

Dr. Josef Mercola, USA  –  sehr umfassende Recherchen, gute Zusammenfassungen, gut referenziert. Grosses Redaktions-Team. Lebt und finanziert dies v.a. auch vom Verkauf von Nahrungsergänzungsmitteln, ohne jedoch diese in seinen Recherchen grossartig zu bewerben

Chris Kresser, USA – ein Heilpraktiker für „integrative Medizin“ in den USA, der ebenfalls versucht ordentlich recherchierte Zusammenfassungen zu präsentieren. Seine Seite hat einen begrenzten Umfang ist jedoch hochinteressant und gut recherchiert.

Dr. Helmut B Retzek, Österreich – meine eigene Seite. Eigene Recherchen in der Pubmed: Schulmedizin + ganzheitsmedizin, ohne Vorurteile „auf der Suche nach der Wahrheit und der besseren, nebenwirkungsfreieren Therapie“.

 

Weitere interessante Seiten

NaturalNews, USA – eine „Erziehungs- und Informations-Seite“ mit regelmässigen gesundheitsorientierten Beiträgen. Typisch US-reaktionär-libertine („der Staat ist böse, korrupt und will uns nur manipulieren und versklaven“) in der Grundeinstellung, trotzdem eine quelle von viel guter, interessanter Information, die referenziert ist, sodass man von dort ausgehend weitere Informationen recherchieren kann.

 

 

sachliche Informationen zur Homöopathie

Überblick über aktuelle Physikalische Forschung zur Homöpathie: Informationen-zur-Homöopathie.de

Interview mit Physiker Stefan Baumgartner (auf DZVAE), Interview mit Stefan Baumgartner durch Dr. Teuth

Stefan Baumgartner studierte Physik, Mathematik, Astronomie. Postdoc ETH Zürich, heute Doz. Univ. Bern.

Sechs Standpunkte zur Homöopathie“ – Zusammenfassung von 6 verschiedenen offiziellen Stellungnahmen für / gegen Homöopathie

 

wichtigste Quelle für mich – wie bei allen anderen Sach-Themen: PUBMED – Suche zum Thema Homöopathie

 

 

Polemischer und persönlicher Einschub von mir

Einschub: der von Meinungslobbyisten gesteuerte 'Krieg gegen die Homöopathie'

Leidenschaftliches Aufbegehren eines leidenschaftlichen Arztes & Wissenschaftlers!

Bezahlte Agitatoren bekriegen die Homöopathie leidenschaftslos, nämlich aus beruflichen Gründen, dies haben wir auf allen Ebenen von LifeScience.

Tatsächlich herrscht explizit ein „Krieg“, den wir – „Gutmenschen“ – sicher nur verlieren können, weil wir „Alternative Therapeuten“ von haus aus das Gutmenschen-Gen in uns tragen:

jeder von uns Ganzheitsmedizinern könnten mit regulärer Schulmedizin das mehrfache verdienen,

dass wir dies trotzdem nicht machen, macht uns zu Überzeugungstäter: wir wurden überzeugt, dass es NEBEN der uns allen wichtigen und von uns hochgeschätzten Schulmedizin auch noch ZUSÄTZLICHE Möglichkeiten gibt, mit denen wir ebenfalls gut, manchmal sogar besser fahren als Therapeuten.

Wir werden aber von bezahlten Agitatoren in verächtlicher Art & Weise angegriffen!

Gegen die gesammelte Macht und Finanzkraft der grossen Firmen (s.u.) haben wir nichts entgegenzusetzen und so wird  Jahr für Jahr unsere Therapieform mit windigen und praxisfernen Argumenten mehr und mehr eingeschränkt, eingeengt, ausgehöhlt und zunehmend reglementiert.

In England ist dieser Prozess am weitesten fortgeschritten, die Besuchszahlen bei Homöopathen sind dank hohem Aufwand an Presse-Einschaltungen um 80% zurückgegangen.

 

Desswegen erlaube ich mir hier auf dieser Blogseite klare, explizite Worte. Kein Beschönigen, ein einfaches Darstellen der Faktenlage der „Gegenseite“:  eine Lüge ist eine Lüge, Betrug ist Betrug, Täuschung ist eine Absicht zum Betrug durch Lüge – im Hintergrund immer „Umsatz“, „Jahres-Bonus“, „Marketing-Plan“.

 

Die besonders lächerlichen Agitatoren sind die unbezahlten

Arm und explizit von mir verachtet sind jene Tröpfe – fast immer Physiker – die sich meist ohne jede Praxis-Erfahrung aus prinzipiell ideologischen Gründen extrem gegen Homöopathie zusammenrotten und uns homöopathisch praktizierenden Ärzten – einige davon habilitiert und an der Uni – Vernunft und Verstand absprechen und uns zu

  • „Geisseln der Menschheit“,
  • „plumpen Abzockern die den Aberglauben der armen verblendeten hilfesuchenden Patienten ausnutzen“

     

    usw. zu deklarieren – oder besser noch:

  • zu Mördern (siehe Publikation „Tod durch Homöopathie“ im Australischen MedJur-Jornal) ,
 

zb ESOWATCH (Esowatch.de, Esowatch.com), div. Scienceblogs (zB der Astrologe Freiständer, oder der kritische MegaDenker Ullrich Berger …) –

 

 

Echte Wissenschaftler interessieren sich für das Higgs-Boson oder die Dunkle Strömung oder interessieren sich für den Einstein-Rosenthal-Podowski Effekt und die möglichen Implikationen für unsere Wirklichkeit und sind vom Casimir-Effekt  fasziniert.

All diese Effekte sind wesentlich esoterischer als alles was ich täglich in der Praxis durchführe.

Echte Wissenschaftler würden nie die täglichen Heilerfolgen in der Praxis von tausenden homöopathischer Ärzte a priori leugnen, ins lächerliche ziehen oder die bemühten Behandler als Betrüger deklarieren.

Kritik ist ja durchaus angebracht ….. denn

tatsächlich stimmt es, man kann nicht immer „heilen“ – nicht immer gelingt es  – aber immer wieder mal!

Dass wir keine Forschung haben, liegt nicht an mir oder meinen Kollegen. Dies liegt an den Bergers und den anderen von Pharmafirmen hochbezahlten Fach-Agitatoren die verhindern dass man sich ernsthaft damit auseinandersetzt bzw. die Randbedingungen einer erfolgreichen Behandlung beforscht.

Wenn sich die Universität dann doch mal  bequemt, ist das Ergebnis vorhersehbar, siehe meine Seite „Univ. Freiburg manipuliert Studienergebisse

 

Was wir haben ist die vielfache Praxiserfahrung. Diese ist – stimmt – diese ist oft nicht ausreichend oder vollständig so erfolgreich, wie wir und unsere Patienten es wünschen würden.

Aber ausreichend genug um studierte und gut ausgebildete Menschen (wie mich) zum Überzeugungstäter zu machen, denn in den etablierten Praxen könnten wir mit demselben Engangement das mehrfache verdienen!

Zumindestens könne wir Homöopathen häufig gut und oft ganz tief lindern, immer wieder auch heilen.

Die Patientenzahlen sind nur ein indiz, wir alle haben volle Praxen!

Patientenzahlen? Die sagen gar nichts ….

Nun wird argumentiert: die Patienten sind dumm und verblendet und lassen sich alles einreden. Also meine Patienten gehören definitiv nicht dazu, das sind ganz normale Menschen.

Tatsächlich sind sie alle nur „auf der Suche“.

Patienten kommen nur in Ausnahmefällen aus ideologischen Gründen, die meisten kommen aufgrund Mundpropaganda und wegen des Meinungs-Marketings durchaus mit kritisch innerem Widerstand zum Homöopathen.

Sie zahlen auch nicht gerne die Privathonorare, sie tun dies, weil sie bis jetzt nicht von den Physikern und Wissenschaftlern ausreichend gebessert – schon gar nicht – geheilt wurden.

Die Homöopathie ist nur Abzockerei  …..

weiteres Argument: Die Patienten werden abgezockt, 400 mio Euro werden in Europa in homöopathische Mittel verschwendet:

Nun, das ist der Umsatz eines einzigen Blutdrucksenkers in der BRD.

Ich habe oben mehrfach argumentiert, dass wir homöopathische Ärzte alle Überzeugungstäter sind und als Fachärzte mit ähnlichem Engagement das mehrfache verdienen würden.

Homöopathische Medikamente kosten eine Bagatelle. Dies ist auch der tatsächliche geheime Grund, wieso wir diesem viralen Meinungsmarketing ausgesetzt sind, welches strategisch und absichtsvoll gegen uns losgelassen wird.

wir müssen die Patienten schützen ….

Kollegen – zeigt mir die Alternative: 30 Jahre lang Immigran bei Migräne, ist das eine Heilung und das Ergebnis von 100 Jahren Medizinforschung?

Methotrexat ein Leben lang, ist das die gewünschte Behandlung?

„Cortisonfreies Neurodermitismedikament“ Protopic als tolles Ergebnis umfangreichster wissenschaftlicher Forschung: Immunsupression die krebserregend ist – hat aber Zulassung bekommen, Herr Berger.

 

Ich ehre und schätze diese Möglichkeiten als Symptomenkontrolle und setze sie – genauso wie Antibiotika oder Cortison – auch immer wieder mal ein: als „Akut-Therapie“ um Zeit zu gewinnen und den Patienten bzw. seine Störung besser und effektiver ins Gleichgewicht bringen zu können, wenn ich es auf „natürliche“, „ganzheitsmedizinische“ oder „homöopathische“ Art und Weise nicht schaffe.

3000 Tote in österreichischen Spitälern jedes Jahr durch spital-aquirierte Infektionen. Hier könnte man ansetzen um Leben zu retten.  Millionen Tote jährlich durch Fructose-Overload (Süssgetränke). Hier könnte man rasch die Menschen rasch schützen, weg mit den Süssgetränken.

Gut ausgebildete Ärzte zu desavuieren und zu kriminalisieren – um eine wirkungsmächtige Therapieform die einfach zu billig ist als Konkurrenz zu eliminieren ist ein sehr durchsichtiges Manöver.

 

Aber – der vielzitierte Plazebo-Effekt

Unsere frappierenden Besserungen in der homöopathischen Praxis erleben wir in der Regel nicht wegen dem „Glauben der armen abgezockten Patienten“ –

diese seien nämlich soooo dumm, dass sie den Plazebo-Effekt nur beim Homöopathen abrufen

während der Primararzt und seine 20 Begleit-Ärzte sowie die ganze diagnostische Machinerie vorher und zwischendurch nichts an Plazebowirkung bringen,

nein, leider ist es viel anstrengender:

wir erleben unsere frappierenden Besserungen meist nicht plötzlich und durch Handauflegen sondern oft erst nach dem 3ten oder 4ten Anlauf,

erst wenn wir den Fall richtig verstanden haben und das RICHTIGE Arzneimittel gegeben haben, nach aufwändiger Befragung,

oft erst nachdem mehrmals „falsche bzw. nur teilrichtige Mittel“ gegeben wurden, die dann keinen oder nur einen Teil-Effekt hatten.

Erst mit dem „richtigen Mittel“ kommt dann plötzlich der ersehnte Durchbruch, oft erst nach monatelangen Bemühungen.

Die Patienten zahlen uns diese Bemühungen. Sicher nicht gerne, weil „richtige Medizin kostet nichts“.

Patienten zahlen dies wiederholt, empfehlen uns auch weiter, denn sie sehen, dass es uns ernst und wichtig ist das Problem zu lösen und wir tatsächlich mit ihnen gemeinsam auf einer Spur sind, deren Ziel nicht „das überreden“ oder „der Plazebo-Effekt“ ist, sondern ein homöopathisches Mittel.

An wen richtet sich überhaupt meine Homepage?

Meine Zielgruppe auf dieser Website sind intelligente, interessierte Menschen und v.a. Kollegen mit echtem „Wissenschafts-Gen“,

also diejenigen Leser, die objektive – „unbiased „- Informationen suchen

Kollegen, die sich bewusst sind dass es oft ein Zwischenstadium bis zum definitiven „Wissenschaftlichen Beweis“  gibt,

Leser, die das Zwischenstadium der der „These: noch nicht vollständig ausformulierten Sammlung von Fakten“ ertragen können ohne sich in dummer Überheblichkeit zu suhlen, wie es die drögen Physiker vollziehen,

„gescheite“ Physiker, die Bergwerke mit Salzlösung füllen, Wassertanks in die Wüste stellen u.ä.m. um dann auffgrund einiger Lichtblitze alle paar Monate Aussagen über Geschehnisse vor knapp 14 mrd. Jahren treffen wollen und dies als „selbstverständlichen Prozess der Wissenschaft akzeptieren“.

Meine Herren, wenn das kein Humbug und keine Abzocke ist, mein lieber Herr Berger und Herr Kochkünstler Gruber !!!!

Diesen hochdekorierten Geistesgrössen schlage ich folgendes Experiment einer s.g. Arzneimittelprüfung vor. Diese kostet sie ca. 8-10 Euro und minimalste Anstrengungen:

Arzneimittelprüfung für Antihomöo-Physiker

eine kleine Flasche Alumina C200 – weit über der Loschmidt’schen Zahl und daher vollständig Wirkstoff-frei, am liebsten aus einer seriösen Homöopathie-Apotheke wie REMEDIA oder SPAGYRA.

Und sie nehmen nicht „die ganze Flasche auf einmal“ unter Anwesenheit von Fotografen und Kameraleuten am Stefansplatz – sondern täglich 1 kleinen Globulus, 4 Wochen lang.

Herr Berger gerne auch 2 Monate oder länger – für den Nachweis zur dunklen Materie haben wir ja schliesslich auch viele Monate Positronen gezählt!

 

 

 

Weitere Kritische Artikel über Medizin-Politik von mir

Wenn sie es bis hier unten geschafft haben, vielleicht interessiert sie die Seite „Pharmawatch“ bei der einige typische Begebenheiten aus der heeren Welt der „guten und richtigen Schulmedizin“ präsentiert werden.

Ein sehr praktisches Beispiel für manipulierende Aussagen siehe „manipulierte Freiburger Homöopathie-Studie

PharmaWatch war übrigens meine Reaktion auf ständiges Homöopathie-Bashing, während gleichzeitig im Sommer 2012 zahlreiche Pharma-Mega-Skandale aufbrachen: gefakte Mumps-Impfung (20 Milliarden US-Dollar-Betrug von MSD),  Glaxo-Betrug … – ein klassisches Sittenbild der zustände in der „heeren braven wissenschaftlichen Medizin“.

Der Artikel „Meinungsmarketing zum Bio-Essen“ betrifft die Marketing-Massnahme, die vorsorglich knapp nach der Veröffentlichung der schrecklichen Roundup-Daten herauskam, Monsanto hatte einiges in Bewegung gesetzt um zu kalmieren.

Angesichts der politischen Macht dieses globalen Konzerns sicherlich nur eine Fingerübung (rezenter Mercola-Artikel). Seine Macht zeigte Monsanto zB in der Manipulation einer Abstimmung über „Labeling“ von Gentechnik-Lebensmittel (forbes-Artikel, —> Millionen in Anti-Kampagnen Forbes).

In diesem Sinn mag ein Hinweis auf den Film gekaufte Wahrheit (hier ein eher kritischer externer Link in der Zeit  dazu) rechtens sein.

 

Abschliessend

Letztlich – die exakte Wahrheit und Wirklichkeit kenne ich sicherlich nicht. Ich bemühe mich darum und bin auch gerne bereit Kritik einzustecken, sie können ja nachfolgend einen Kommentar hinterlassen

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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