LnB – Schmerzfrei durch Liebscher Bracht

Älterer Mann hat Probleme mit seinen Bandscheiben

Zusammenfassung: erst durch die Ausbildung bei Roland Liebscher Bracht durfte ich erkennen, dass viele Schmerzzustände im Bewegungsapparat tatsächlich logische, nachvollziehbare und v.a. auch relativ leicht zu therapierende Belastungs-Störungen sind. 

Die Eleganz mit der man zB eine (oft langjährig vorbehandelte) Schulter, ein Knie, einen Ischias – besonders auch der Hexenschuss, eine „Verhebung“, Kreuzweh, … behandeln kann ist manchmal direkt „peinlich“. Roland ist hier tatsächlich ein grosser Wurf und ein fantastisches Therapie-System gelungen. Ich bin sehr dankbar als einer der ersten in Österreich vom hochmotivierten und unglaublichen Roland Liebscher Bracht diese Methode erlernt zu haben und bin um die Erfolge in der täglichen Praxis dankbar. Lesen sie hier mehr über die Hintergründe dieses neuen, aufregenden osteopathischen Systems:

 

 

Rücken Rückenschmerzen Schmerzen Backache

Der Hintergrund

als homöopathischer Arzt darf man sich oft an tollen Verbesserungen oder Heilungen freuen, manches aber ist nur langsam zu therapieren. Bereits die Erfahrungen mit Metabolic Balance haben mir gezeigt, was alles mit einer „simplen“ Ernährungs-Umstellung möglich ist. Mehr als 30% aller Krankheiten, die ich in der Ordi so behandeln soll, haben ihren Ursprung in simpler Fehlernährung, und genau diese Krankheiten lassen sich schwerer behandeln, da der auslösende Faktor – die Ernährung – kaum beeinflusst wird. Interresantes dazu bei manchen Formen der Migräne, Rheuma, Schmerzen am Bewegungsapparat, Blutdruck, Gicht, Blutfettwerte habe ich ja auch im Metabolic Balance Teil / Erfolgsmeldungen berichtet.

Anmerkung für Homöopathen

durch Empfehlungen zufriedener Patienten bekommt man als Therapeut letztlich das der Therapie-Form entsprechende Klientel.

Für uns Homöopathie bedeutet das zumeist schon aus Gründen der längeren Wartezeit auf einen Termin, dass akute aber auch viele chronische Beschwerden am Bewegungs-Apparat wegfallen, weil wir dies homöopathisch oft gar nicht so effizient lösen können (dies gilt nicht für die entzündlich-rheumatischen Beschwerden, die ja oft recht gut zu behandeln sind) .

Als Homöopathen sind wir trainiert „die heilende Arznei“ zu suchen und nicht über Ernährung mit dem Patienten zu diskutieren oder gar irgendwelche Schmerzpunkte zu drücken – gerade letzteres ist für Homöopathen quasi ein Tabu, da es als Unterdrückung der Beschwerden nach innen gilt; also eine Massnahme um einen mässig kranken Menschen in einen schwerer kranken Menschen zu verwandeln.

Wir Homöopathen quälen uns mit absurden Vorstellungen von Unterdrückung:
* dass zB das Wegmassieren eines Ischias der Wegbereiter,
* ja (die Massage) sogar die Ursache einer 2 Jahre später auftretenden Schilddrüsen Krankheit sei;
* dass dann die Operation der Schilddrüse die Ursache einer 5 Jahre später auftretenden Demenz sei.

Dieses Konzept der „Unterdrückung“ behindert den klassischen Homöopathen jede nicht-homöopathische Therapieform miteinzubeziehen, ja es gilt geradezu als Zeichen der „Unfähigkeit als Homöopath“. Man outet sich quasi als „Halb-Homöopath“ wenn man nicht jede Störung nur mit Globuli prompt und zuverlässig beheben kann. Man kann eigentlich nur noch durch Anwendung von „Komplexmittel“ tiefer in seiner eigenen Achtung sinken. Witzig, aber so sind wir „Klassiker“ eben.

Jedenfalls war ich immer schon unzufrieden mit meiner persönlichen Beschränktheit bei der Therapie akuter Schmerz-Zuständen am Bewegungsapparat [BWA]: einfach nur zupacken zu können und das Problem „rauszuknacksen“, rauszudrücken, rauszumanipulieren, das war mein Wunsch.

Fand ich keine überzeugende homöopathische Arznei für das Problem, konnte ich maximal zum Hörer greifen und bei meinen befreundeten Spezial-Masseuren (Regina Witz, Racher Anton), die selber lange ausgebucht sind, um einen Termin für meine Patienten bitten.

 

Die Einführungsveranstaltung

Nun kam ich zur Aussendung von Roland Liebscher-Bracht, der ganz unverfroren behauptete, er hätte ein System entwickelt, mit dem man ca 90% der Schmerzen in Minuten-Zeit ziemlich sicher um mindestens 70% verringern könnte. Klingt zwar nach Autobusreise-Werbung, aber irgendwas zog mich zum Einführungs-Vortrag im Herbst 2008.

Roland berichtete: „es sei eigentlich zufällig passiert. Er unterrichtet seit der Jugend Kampfsport und hat immer wieder festgestellt, dass chronische Schmerzpatienten (am BWA) nach einiger Zeit des Trainings beschwerdefrei wurden.

Mit seiner Frau, einer Ärztin, hat er oft darüber diskutiert und sein individuelles Verständnis als studierter Maschinenbau-Ingenieur in die Analyse von Ursachen und Grundlagen von Schmerz-Zuständen am Bewegungsapparat eingebracht. Typische Stöfungs-Anfälligkeiten im Maschinenbau wie „Zug-Gurtungen“ konnte er an den Patienten wiederfinden.

Schließlich inkorporierte er Manualmedizinische Techniken um „Überspannungen“ in der Muskelfunktionskette schneller und zielgerichteter als mit den Dehnungsübungen alleine aufzulösen.“

In den letzen 20 Jahren hat er sein System so optimiert, dass unglaubliche Erfolge erzielt werden konnten.

Was Roland dort im Detail über Schmerzentstehung am BWA erzählte klang plausibel. Ohne irgendwelche Internas seiner Methode zu verraten, nahm er zwei Zuhörer aus dem Publikum in ein Extrazimmer mit, um sie dort zu behandeln. Nach 7 Minuten erschien ein junger Mann, der angeblich an Morbus Bechterew litt und täglich mehrere Schmerztabletten benötigt und bestätigte uns, dass seine Schmerzen jetzt um 80% reduziert seien.

Der zweite Behandelte hatte ein chronisches Knieproblem beim Stiegensteigen nach Kreuzbandriss – er ging nach einer ca. 5-minütigen Behandlung angeblich „90% gebessert“ mehrere Stockwerke im Haus.

 

Ich hatte ehrlich gesagt Probleme dies zu glauben, es war zu wundersam und erhärtete meine Bedenken, dass diese beiden Leute aus dem Publikum Teil einer Werbe-Inszenierung wären. Die gesamte Veranstaltung war so professionell hochgezogen, schon dies machte mich misstrauisch, denn – so meine eigene Annahme – ein guter Therapeut macht eben KEINE Werbung, weil er überbucht ist.

Außerdem: wie nachhaltig ist der Effekt, und schließlich: was ist mit „Verschiebungen der Krankheit“ auf eine andere Ebene, mit „Unterdrückung“, die wir Homöopathen so scheuen?

Roland Liebscher-Bracht behauptete nun so selbstverständlich, dass der Effekt nachhaltig und dauerhaft sei – so der auslösende Faktor (die Fehlbelastung) elimiert wird oder kompensatorisch – ausgleichende Bewegungs-Übungen durchführen würden. Er meinte: 15 Minuten ausgleichende Bewegung täglich würden genügen, um 23 h 45min Fehlbelastung zu kompensieren.

Um das zu demonstrieren, machte er mit dem ganzen Saal gleich eine Thai-Chi oder Karate-ähnlich anmutende Dehnungs-Übung, in deren Verlauf wir in etwa 15 Minuten so ziemlich alle Muskeln durchdehnten, die ich in den letzten 20 Jahren vor dem Schreibtisch sitzend verkümmern lassen habe.

 

Die Ausbildung

Trotz meiner Augenverätzung machte ich bei Roland Liebscher Bracht vom 12. bis 15. Februar die Ausbildung zum LnB-Therapeuten und war anfangs überrascht, dann hingerissen und schließlich überwältigend begeistert.

 

Dr.med. Petra Bracht & Roland Liebscher-Bracht

 

Überrascht hat mich die innere Logik des Systems. Die klare Analyse der Entstehung von Fehlfunktionen am BWA die zu Schmerzen führen müssen, verursacht durch verkürzte oder angespannte Muskeln und zwar entweder als Folge von Traumen als anhaltende Schutz-Spannung im Muskel oder durch einseitige Belastung als „aufsummierte Restkontraktion“. Muskel-Überspannungen, die heutzutage aufgrund der eingeschränkten Bewegung im Muskel verbleiben und schließlich Gelenks- und Bandstrukturen schädigen. Verschlimmernd sind oft auch etablierte „Schonbehandlungen“ verspannter Muskeln, die dazu führen, dass sich diese noch mehr verkürzen.

 

Roland meinte: „Es ist schon fast peinlich, wie einfach wir Kniebeschwerden, wie Meniskusschäden, Einklemmungen, Band-Schäden und Zerrungen, Fehlstellungen der Patella usw in wenigen Minuten lösen können. Wenn dieses System weitere Verbreitung erfährt, wird es fast keine Operationen mehr am Knie geben“. Nach meinen ersten eigenen Erfahrungen kann ich dies bis jetzt nur bestätigen.

Hingerissen wurde ich durch die Systematik der Therapie:

Schmerzen werden einfach dadurch „weggedrückt“, dass man Muskeln durch eine eigens entwickelte spezielle manualmedizinische Schmerzpunktpressur entspannt.

Der Effekt ist anhaltend und nachhaltig – und wie ich weiter unten beschreibe AUSSERORDENTLICH EFFEKTIV!

Werden jedoch die einseitigen Bewegungsmuster, die zur Muskelkontraktion oder Muskelverkürzung geführt haben, weiter beibehalten ohne korrigierende Ausgleichs-Übungen, kommen die Beschwerden längerfristig natürlich wieder. Deswegen werden den Patienten speziell für ihre Beschwerden notwendige Muskeldehnungsübungen gezeigt um diesen Erfolg behalten zu können.

 

Überwältigend begeistert waren schließlich die Ergebnisse, die wir Teilnehmer an uns selber im Kurs erlebten. Hier ist mein Foto der Verlaufsparameter von uns Therapeuten im Kurs:

Behandlungsergebnis im Kurs

 

Zur Erklärung des Fotos unserer Verlaufsparameter

  • Rechts die Namen der Kursteilnehmer mit Schmerzen/Beschwerden. Dann die Region der Beschwerden,
  • gelb markiert die Jahre, seit denen die Beschwerden schon bestehen
  • danach die Spalte mit den 100% Ausgangsbeschwerden, auf diese Intensität beziehen sich die nachfolgenden Beurteilungen
  • es folgen weiter rechts die nächsten Beurteilungen, jeweils einen halben Tag später (wir haben morgens und abends beurteilt)

    Am Schluss des Kurses sind die meisten Teilnehmer bei 0% der Ausgangsbeschwerden, egal wie lange die Schmerzen schon vorhanden sind.

 

 

Wir erfuhren, dass sich praktisch alle Knie-, Schulter- oder Hüftschmerzen („es ist schon fast peinlich“) gut behandeln lassen.

Wir erfuhren, dass der junge Bechterew-Patient vom Herbst 2008 nach einem Monat wieder bei 40% Schmerzen hatte und dann eine „schmerzfrei-Woche“ bei Roland mitmachte, die er zu 100% schmerzfrei verliess, dass er 2 Monate später immer noch schmerzfrei sei und sich in einem Kontroll-Röntgen mittlerweile keine Spur mehr vom Bechterew zeigte, dass er jetzt seinen Job aufgeben wird und bei Roland als LnB Trainer beginnen würde.

Dies beantwortete meine Fragen nach Nachhaltigkeit, Verschiebung und Unterdrückung ausserordentlich klar!

Dasselbe mit Rückenschmerzen. Roland erzählte uns viele Beispiele, die mit ihrer Erklärung absolut logisch und nachvollziehbar schienen, auch wenn man dies von vornherein ausschließen würde:

zB dass durch übermäßige Muskelanspannung der Augenmuskeln (einseitige Belastung am Computer, TV) die Aug-Äpfel „verkürzen“ und so zu Fehlsichtigkeiten führen, ja sogar Duchblutungsstörungen des Auges bis hin zur Erblindung führen könnten,

er hätte zwei Seminarteilnehmer mit Halbseiten-Blindheit und Blindheit gehabt, die während sie in einem Kurs behandelt wurden wieder zu sehen begonnen haben!!

 

Besonders beeindruckt waren wir alle vom Leiden einer Kurs-Teilnehmerin, die vor 32 Jahren bei einem Unfall aus dem Auto geschleudert worden war und seither massive Schmerzzustände hat. Sie muss sich 3 bis 4 mal täglich die Wirbelsäule „einknacksen“ sonst kann sie die Schmerzen nicht ertragen.

Diese Teilnehmerin verließ das Seminar mit 20% der Ausgangs-Beschwerden – die Behandlung bei ihr dauerte in etwa 3 x 15 Minuten,und wir erlebten an ihr sowohl „Erstverschlechterung“ als auch „Retromorphose alter Beschwerden“ – Heilreaktionen im homöopathischen Sinn, inklusive dem Aufflackern damaliger emotionaler Zustände! Steil!!!!

 

Ja, zu den psychischen Effekten

Wenn in der hartgespannten Muskulatur Emotionen, Ärger, Angst, usw abgelagert sind, kommt es nach dem Lösen zu einer „Befreiung“ mit „Re-Aktualisierung“ – auf deutsch: alles kommt hoch! Kurze Zeit kommen ev. Bilder vom auslösenden Ereignis hoch (die Kollegin erlebte während der Behandlung den Autounfall nochmal), um dann zu verschwinden.

Roland erzählte von einer Gruppe von Psychotherapeuten, die er in seinem System ausgebildet hat und die dieses System mittlerweile routinemäßig VOR einer Therapie verwenden, weil sie so unmittelbar an den Kern des emotionellen Problems herankommen. Angeblich sparen sie sich dadurch gut ein 3/4 Jahr an Therapie-Zeit. Ich muss sagen, wir haben es im Kurs an der Kollegin erlebt, die für 10 Minuten voll im Unfallgeschehen drinnen war mit allen Emotionen, sich dann daraus erholte und völlig befreit und viel spannungsärmer dasaß.

Ich verließ das Seminar körperlich „leicht und beschwingt“, durch die Dehnungsübungen herrlich verjüngt, ich bewege mich derzeit wie weiland als 21-jähriger, es ist beeindruckend. Deswegen mache ich auch weiter täglich meine 12 Dehnungsübungen für die wichtigsten Muskelgruppen und habe mir einen Chi-Master bestellt.

Roland Liebscher-Bracht fragte uns immer wieder während des Kurses „habt ihr denn keinen Kontakt zu Hermann Mayer, ich bin mir sicher seine aktuellen Beschwerden in kurzer Zeit lösen zu können. Ihm ginge es endlich gut und er könnte an die alten Triumpfe anschließen.“

 

Erste Behandlung am Sonntag 15. Februar abends

Vom Seminar kommend bin ich gleich zu meiner Mutti gefahren, die sich vor 2 Jahren den rechten Oberarm bei der Schulter oben gebrochen hatte und seither eine schmerzhafte Einschränkung der Schulter hat. Sie kann den Arm kaum zur Horizontalen hochheben, darüber hinaus ist jede Bewegung stark schmerzhaft. Sie war monatelang zur Therapie und auch bei Masseuren.

Ich fand eine Spannung der gesamten Muskulatur rund um die Schulter, vor allem der Trizeps des betroffenen Arms war schmerzhaft angespannt. Durch die Überspannung hatte sich das Schulterblatt bereits verzogen, der ganze Brustkorb war asymetrisch und sie berichtete, dass sie in letzter Zeit zunehmend Probleme mit ihrer Körperwahrnehmung hätte und immer wieder mit der Schulter gegen Türen oder Gegenstände läuft. Vor 2 Wochen ist sie gegen eine Türe gelaufen und hat sich dabei einen Zeh gebrochen. Außerdem kann sie seit 2 Jahren nicht mehr auf „ihrer rechten Seite“ schlafen, was ihren Schlaf verschlechtert.

Muttis Schulter

Ich drückte die betroffenen Muskeln weich und ……. Mutti hob den Arm zuerst ganz vorsichtig, mit Ausbleiben der Schmerzen dann aber mutiger …. auf 175 Grad hoch !!! Schmerzen um 70% reduziert – 15 min Behandlung inkl. Erklärung der noch notwendigen Dehnungsübungen für die nächsten Wochen.

Dies im Vergleich zu monatelanger Physikotherapie im Spital, inklusive Strombehandlungen? Erschütternd.

 

Mein Vater (79) kam vorbei, er hat auch Schulterschmerzen, kann deswegen nicht mehr weiter als 100 m gehen, dann beginnt die Schulter so zu ziehen, dass er stehenbleiben muss. Eine Herzkrankheit konnten wir ausschließen, da er im Stehen schwer und ausdauernd arbeiten kann. Ich drückte ihm nur die drei einfach erreichbaren Muskeln weich (5 min), da er ein sperriger alter Herr ist und sich sowieso nie behandeln lässt, weil er alles besser weiß; er grummelte herum, meinte aber dann doch, dass es irgendwie besser wäre.

 

 

 

 

Montag 16. Februar

  • eine Metabolic Balance-Klientin hat starke Knieschmerzen. Sie ist ausnehmend druckempfindlich, hat eine Zyste und wurde bereits 2 x operiert, die trotzdem wiedergekommen ist. Ich versuchte dasselbe System, drückte ihr 3 Muskeln weich und die Schmerzen an der Zyste waren verschwunden. Auch die Druckempfindlichkeit war weg.

Baker-Zysten, Meniskus-Schäden, Arthrosen, Verkalkungen und vieles mehr sind letztlich auch Folgen der Muskelverspannung ums Gelenk. Aufsummiert über viele Bewegungszyklen gibt dann die schwächste Struktur nach.

  • Mutti sagt, es geht ihr weiterhin gut, sie hat die ganze Nacht rechts geschlafen und erstmals seit langer Zeit bis in die Früh druchgeschlafen, Vati geht es auch deutlich besser, sie sind heute schon gewandert.
  • Abends traf ich einen Mann, der seit einem Jahr einen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule hat. Mittlerweile ist er gottseidank ohne Schmerzen, aber leidet unter Bewegungseinschränkungen. Auslöser dürfte ein Trauma sein: er ist beim Segeln mit dem Kopf gegen den Großbaum geknallt.Ich hab ihm 6 Halsmuskeln gelöst (10min), die Bewegungseinschränkungen waren weg. Während er den Kopf in vollem Umfang vor und zurückbewegte knackste es stakkato-artig in der HWS, die sich nun wieder ganz alleine und von selber „eingerichtet“ hat. Was ich ihm vergessen habe mitzuteilen ist:er wird in den nächsten Tagen einige Schmerzen haben aufgrund der Dehnung der versulzten Bandstrukturen, die sich erst wieder an die „Normal-Position der HWS“ gewöhnen muss.

 

Dienstag 17. Februar

  • Eine Metaboli-Balance-Klientin kommt mit starken Kopf-Schulter-HWS-Schmerzen. Seit zwei Jahren ist sie sehr bewegungseingeschränkt, kann den Kopf nur unter Schmerzen drehen vor/zurückbewegen. Ursache: vermutlich Arbeitsplatzbelastung an Kasse ihres damaligen Arbeitsplatzes. Ich fand einen verspannten Trapezius und beide Sternocleidomastoidei – drückte sie weich und …… „knacks“ – laut und hörbar für alle im Raum als sie den Kopf bewegte: „jetzt ist alles frei und leicht“ – die Schmerzen praktisch weg. (15min).

Was mir als Homöopath so imponiert ist die Logik des Systems: man entspannt den Muskel und das Gelenk bewegt sich von selber in die korrekte Position. Die Beschwerden sind sofort weg, Energie wird freigesetzt, der Gemüts-Zustand verbessert (abgespeicherte Emotionen kommen hoch). Hier entscheidet nicht der Therapeut, wie weit wir „den Wirbel reindrücken müssen“, sondern nachdem wir die hartgespannten Muskeln gelöst haben -> die Selbstheilung.

Mutti kommt in die Ordi helfen. Gestern Abend hätte sie einen Schmerzsturm in der Schulter gehabt, ganz schlimm. Aber trotzdem rechts geschlafen.
Heute morgen sei sie aber vollständig schmerzfrei und mit voller Beweglichkeit aufgewacht und hat schon die oberen Küchenkastl mit der rechten Hand geputzt, das sei ja alles liegengeblieben, weil sie den Arm nicht mehr heben konnte.
Und die Körperwahrnehmungs-Störung ist weg, sie ist nicht mehr gegen Gegenstände gelaufen.

 

  • Klient von Lenna mit Knieschmerzen beim Stiegensteigen, hinkt beim Gehen, kommt Stiegen nur langsam hoch: Ganze Oberschenkelmuskulatur gelöst – 70% besser – er geht die Stiegen normal hoch und runter. (10min)
  • Klientin von Lenna mit starken Rückenschmerzen: Bauchmuskel viel zu angespannt – gelöst – keine Besserung, daher noch die Rückenmuskeln gelöst: 60% besser (10min)
  • ihr Vater: beide Knie schmerzhaft beim Stiegensteigen, nach Lösung der extrem verkürzten Adduktoren: „alles leicht und schmerzfrei“ (25min)
  • ihre Mutter: Arthrose im Knie, deutliche Schmerzen: nur 2 Muskeln gelöst, weil ich schon so müde war: Knie ist jetzt um 2 Kilo leichter, alles ist so leicht (6min)

 

 

Abschließend

hingerissen und begeistert!

So hab ich mirs immer gewünscht als Arzt: Patient kommt mit jahrelangen chronischen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und schon operiert, man drückt souvereign 3 Punkte und 10 Minuten später verlässt der Patient ganz verdattert die Ordination, während man selber ganz selbstverständlich am Kaffee-Haag nippt.

Danke dir, Roland Liebscher-Bracht – für diese Technik und meine leichte Beweglichkeit. Heli Retzek, 17. Febr 2009

 

Nachtrag für Homöopathen

meine Tante M – ehemalige Wirtin und leidenschaftliche Köchin – leidet seit 30 Jahren an „brüllendem Hinterkopf-Tinitus“ mit Pulsieren im Hinterkopf und starken Augenschmerzen. Schrecklich die Lebensqualität beeinträchtigend, ständiges Spannungsgefühl im ganzen Kopf. Mehrjährige homöopathische Therapie hatte mäßigen Einfluss drauf, etwa 20 – 30%. Es gelang uns zwar ihr metastasiertes Korpus-Karzinom zu eliminieren und sie auch bis jetzt in der Remission zu halten (Aur-m-n) – aber eben geringer Einfluss auf diese fürchterlichen Spannungszustände.

Letzte Woche rief ich sie an um LnB durchzuführen: Tatsächlich – massivst verspannter Sternocleidomastoideus + Trapezius. Nur 4 Punkte weichgedrückt (10 Minuten) weil sie exzessiv schmerzhaft waren –> massivste Befreiung von allen Spannungen. Kopf-Rotations-Ausdehnung um 20 Grad bds, Rückwärtsbeugung über 90 Grad möglich, Kinn zur Brust möglich. Statt Brüllen nur noch leises Säuseln. Spannung im Kopf weg, Sehen klarer, Augenschmerzen besser. Bis jetzt anhaltend, sie schildert ihre Gesamtbefindlichkeitsverbesserung bei 70%.

Ursache: Arbeitsplatz-Monotonien im BWA – ständig gebeugter Kopf führt zur Verkürzung des Sternocleidomastoideus – , resultierend muss der Trapezius mehr Zug aufbauen um den verkürzten Muskel vorne zu dehnen, daher massiv erhöhte Stauchspannung auf der HWS mit entsprechender Problematik der A.vertebralis.

Diese Symptome haben die gesamte homöopathische Therapie über Jahre beeinträchtigt, da sie in der Anamnese immer massivst im Vordergrund standen. Erst als ich die Symptome dieser als Depression gedeuteten Spannungszustände als „Unähnliche Krankheit“ in der Repertorisation weggelassen habe, war es möglich die körperlichen Leiden (Krebs, Galle) erfolgreich zu therapieren.

20. März 2009

sicher mehr als 120 Klienten „gedrückt“: bei Arbeitsplatz- bzw. Bewegungs-Monotonien – bedingten Muskelkontraktionen sehr deutliches Ansprechen (Besserung 70-90%) und dauerhafte Verbesserung.

Sind die Schmerzen und Beschwerden in Zusammenhang mit einem umfangreicheren Leiden (zB Metastasen-Schmerzen, Rheuma): Besserung 50-70%, langsame Rückkehr der Schmerzen (30-50% Rezidiv nach 1-2 Wochen).

Nachwievor beobachte ich das System in „Hinblick auf Unterdrückung“ bzw. „Elimination wichtiger, wegweisender, differenzierender Symptome für die Homöopathische Therapie“:

Tatsächlich sind die gut reagierenden Schmerzen meistens klassisch „einseitige Krankheiten“ mit mässigen Modalitäten und geringer Einbindung in grösseres Symptomen-Kontinuum.

Damit erachte ich die Methode per se als gut kompatibel mit klassischer Homöopathie, ergänzt genau jenen Bereich, den man ohne PhTh Grundausbildung schlecht bzw. mit nur geringer Verschreibungs-Sicherheit therapieren kann.

 

Email am 28. Mai 2009 von Roland Liebscher-Bracht

Nun überschlagen sich die Ereignisse. Wir haben Euch vor kurzem darüber informiert, dass sich ein Bericht im Fernsehen abzeichnet. Inzwischen war ein Filmteam einen Tag lang bei einer Schmerztherapie-Ausbildung anwesend. Letzten Montag filmte ein Team einen Tag lang in unserer Praxis in Bad Homburg. 4 Patienten, die teilweise vorher bei sich zu Hause gefilmt wurden, um ihre Probleme darzustellen, sollten therapiert werden und die Ergebnisse vor laufender Kamera eingefangen werden.

Die Patienten hatten folgende Probleme:

Mann, 26, Knieprobleme seit 10 Jahren, Kreuzbandteilabriss, Knorpelentfernung, kein Joggen, Knien usw. mehr möglich, als Fitnesstrainer deswegen beruflich sehr eingeschränkt

Frau, Rückenschmerzen ins Gesäß ausstrahlend seit 14 Jahren, seit 2 Jahren massiv, 4 Kinder, Riesenprobleme deswegen, bekam alle bückenden und hebenden Bewegungen verboten

Frau, ca 60, Rücken- und Hüftschmerzen seit vielen Jahren, kann nur sehr schlecht laufen, sich nicht ungestützt hinsetzen, nicht ungestützt aufstehen, sich nicht drehen, kann lange nicht mehr tanzen woran ihr Herz hängt, wurde zuhause vor der Behandlung gefilmt, um zu dokumentieren wie schlecht es ihr geht, konnte mit dem Hund nur spazieren wenn sie sich auf Stock stützte, weiß nicht wie es weitergehen soll, hat Angst vor dem Rollstuhl

Mann, ca. 60, Massive Rückenprobleme seit knapp 20 Jahren, 2005 Versteifung von 2 Wirbeln, immer noch massive Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit, kein Bücken möglich usw., auch er wurde vorher zuhause gefilmt, um all seine Schwierigkeiten zu dokumentieren

Die Ergebnisse hätten besser nicht sein können: Knie 20 % Restschmerz, erster Rücken 0%, zweiter Rücken 0% alle Bewegungen schmerzfrei möglich, dritter Rücken 0%, fast alle Bewegungen schmerzfrei möglich !!!

Das Filmteam, die Patienten, alle waren sprachlos, alle Begeisterungsausbrüche, die Behandlung, die Anamnese, alles wurde minutiös mitgefilmt !!!

Alle 4 Patienten waren uns völlig unbekannt, die zwei letzten wurden sogar von der Redaktion selbst ausgesucht, so dass es für den Fernsehsender völlig sicher ist, dass es sich nicht um einen Betrug handeln kann

Wir melden uns, sobald es Neuigkeiten gibt, bis dahin herzliche Grüße von Roland und Petra

 

Roland Liebscher Bracht bei Günther Jauch, SternTV – RTL – Mittwoch 10. Juni 2009

 

Wie uns LnB-Therapeuten von Roland schon per email mitgeteilt wurde, konnte er 4 „langjährige chronische Schmerzpatienten“ im Vorfeld der Sendung praktisch vollständig schmerzfrei drücken, von Günther Jauch wurden dann 2 Patienten in der Sendung vorgestellt.

Als schulmedizinisch gut ausgebildeter ARZT und auch Komplementärmediziner kann ich jede Aussage von Roland 100% aus der Praxis bestätigen: diese Therapie-Methode zeigt immer wieder überwältigende Ergebnisse, die mit einer Leichtigkeit und Eleganz eintreten, die einfach unglaublich ist. Bei jetzt ca. 200 x Drücken (meine Frau teilt mich während der MB-Blutwertbesprechung immer ein) hatte ich sicher in 195 Fällen eine Verbesserung von mindestens 70% der Schmerzen bewirken können, in etwa 100 Fällen vollständige Schmerz/Beschwerdefreiheit, fast alle dauerhaft, selbst wenn die Schmerzen bereits jahrelang vorhanden waren!

Roland u Petra Liebscher Bracht beim Ausbildungskurs in Linz

zB: heute war während einer MB-Besprechung ein Mann da, der seit einer Rippen/Clavikula-Fraktur vor 5 Jahren schmerzlose Bewegungseinschränkung der Schulter hat – genau wie meine Mutter in der Unterseite „LnB“ beschrieben. Er wurde bereits desswegen operiert (ohne Erfolg), leidet auch an vegetative Reaktionen (Zittern und Durchblutungsstörung des Armes).
Simultanes Drücken von nur 2 LnB-Pressur-Punkten: die Schulter war in allen Ebenen wieder vollständig beweglich. Dauer: 3 Minuten, so nebenbei, während ich die Blutwerte besprochen habe. Unfassbar, überwältigend!!! Wie die veg. Reaktionen drauf reagieren – werde ich hoffentlich noch erfahren, unmittelbar nach der „nebenbei-Behandlung“ meinte der Metabolic-Klient, dass das Zittern besser wäre.

Die bemühten und sehr engagierten Erklärungsversuche des ebenfalls vorhandenen obersten Schmerztherapeuten (Arzt) aus Deutschland bei Günther Jauch im SternTV, der versuchte, alles als „eh schon klar, seit 100 Jahren bekannt und nix neues, das sind ja in Wirklichkeit gar keine richtigen Schmerzpatienten“ weg- und schönzureden, kann ich mit meiner Ausbildung und Praxiserfahrung NICHT bestätigen!

Roland Liebscher Bracht hat tatsächlich ein völlig neues Schmerz-Behandlungs-Konzept entwickelt, welches unabhängig von Dauer und Ursache des Schmerzes diesen recht gut beeinflussen kann – besonders gut auch bei bereits monate- und jahrelang „konventionell vorbehandelten“ Patienten!

Ich gratuliere Roland und wünsche den Patienten, dass diese Methode baldigst grosse Durchdringung in den Fachkreisen findet!

 

 

 

 

Update Juli 2009

 

Super Methode. 70% der Klienten können um mindestens 70% gebessert werden. Problem allerdings noch: manifester Prolaps der HWS (Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule): hier bekomme ich keine stabile Schmerzfreiheit. LnB wirkt hier sogar diagnostisch: assoziierte Verspannungsschmerzen verschwinden und der Bandscheibenvorfall der HWS wird dadurch quasi demaskiert mit seinen typischen bewegungsabhängigem und nicht ortsfesten Schmerz mit div. Fern-Ausstrahlung in Arme.

 

 

Hinweis für LnB-Therapeuten: Triggosan – www.triggosan.de ist für die grossen, schweren Punkte (4.3 zB) eine Daumen-schonende Hilfe.

 

 

Habe auf diese Art und Weise 2 Patienten erlebt, die wegen „Schulterbeschwerden“ gekommen sind und die jetzt beide wegen deutlichem Diskus-Prolaps der HWS operiert werden.

Jänner 2010: http://liebscher-bracht-schmerztherapie.blogspot.com/ sehr nette Seite mit vielen Infos zu LnB

 

 

PAINLESS LnB | Roland Liebscher Bracht bei Günther Jauch, SternTV Juni 2009

 

Wie uns LnB-Therapeuten von Roland schon per email mitgeteilt wurde, konnte er 4 „langjährige chronische Schmerzpatienten“  im Vorfeld der Sendung vom 10. Juni 2009 praktisch vollständig schmerzfrei drücken, von Günther Jauch wurden dann 2 Patienten in der Sendung vorgestellt.

Read MoreAls schulmedizinisch gut ausgebildeter ARZT und auch Komplementärmediziner kann ich jede Aussage von Roland 100% aus der Praxis bestätigen: diese Therapie-Methode zeigt immer wieder überwältigende Ergebnisse, die mit einer Leichtigkeit und Eleganz eintreten, die einfach unglaublich ist. Bei jetzt ca. 200 x Drücken (meine Frau teilt mich während der MB-Blutwertbesprechung immer ein) hatte ich sicher in 195 Fällen eine Verbesserung von mindestens 70% der Schmerzen bewirken können, in etwa 100 Fällen vollständige Schmerz/Beschwerdefreiheit, fast alle dauerhaft, selbst wenn die Schmerzen bereits jahrelang vorhanden waren!

zB: heute war während einer MB-Besprechung ein Mann da, der seit einer Rippen/Clavikula-Fraktur vor 5 Jahren schmerzlose Bewegungseinschränkung der Schulter hat – genau wie meine Mutter in der Unterseite „LnB“ beschrieben. Er wurde bereits desswegen operiert (ohne Erfolg), leidet auch an vegetative Reaktionen (Zittern und Durchblutungsstörung des Armes).
Simultanes Drücken von nur 2 LnB-Pressur-Punkten: die Schulter war in allen Ebenen wieder vollständig beweglich. Dauer: 3 Minuten, so nebenbei, während ich die Blutwerte besprochen habe. Unfassbar, überwältigend!!! Wie die veg. Reaktionen drauf reagieren – werde ich hoffentlich noch erfahren, unmittelbar nach der „nebenbei-Behandlung“ meinte der Metabolic-Klient, dass das Zittern besser wäre.

Die bemühten und sehr engagierten Erklärungsversuche des ebenfalls vorhandenen obersten Schmerztherapeuten (Arzt) aus Deutschland bei Günther Jauch im SternTV, der versuchte, alles als „eh schon klar, seit 100 Jahren bekannt und nix neues, das sind ja in Wirklichkeit gar keine richtigen Schmerzpatienten“ weg- und schönzureden, kann ich mit meiner Ausbildung und Praxiserfahrung NICHT bestätigen!

Roland Liebscher Bracht hat tatsächlich ein völlig neues Schmerz-Behandlungs-Konzept entwickelt, welches unabhängig von Dauer und Ursache des Schmerzes diesen recht gut beeinflussen kann – besonders gut auch bei bereits monate- und jahrelang „konventionell vorbehandelten“ Patienten!

Ich gratuliere Roland und wünsche den Patienten, dass diese Methode baldigst grosse Durchdringung in den Fachkreisen findet!

Genauere Infos in der Seite Painless-LnB.

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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