Low Dose Naltrexone – bei Krebs, MS, FMS, Crohn …

Low Dose Naltrexone – MS, Krebs, Fibromyalgie, Autoimmun-KH:  Recherchen zeigen fast unglaubliche Ergebnisse in Pubmed und Medical Blogs!

Diese Seite stammt aus 2011, damals war vieles der Informationen noch ganz neu und „Avantgarde“. Mittlerweile scheint LDN einen Durchbruch zu bekommen und weitere Verbreitung.

 

 

Einleitung – über LDN und ENDORPHINE

Mit LDN scheint sich ein wunderbares, neues Therapiesystem abzuzeichnen, welches zahlreiche Erkrankungen, die vorher kaum behandelbar waren, deutlich lindern hilft.

Wir haben jetzt (2017) seit 5 Jahren Erfahrung mit der LDN-Therapie und können definitiv aussagen, dass wir mit LDN die wohl bisher wirkungsmächtigste Zusatz-Therapie (bei Krebs und Fibromyalgie, Autoimmunerkrankungen uvm) gefunden haben.

LDN wird in „Eso-Watch“ und anderen Pharma-assoziierten Internetpublikationen verunglimpft, weil es eigentlich in die Bereiche hochpreisiger Therapien eindringen könnte (und diese in manchen Fällen einfach und billig ersetzen könnte).

Tatsächlich finden sich sukzessive Bestätigungen für unsere Erfahrungen auch in Pubmed-publizierten seriösen Studien – besonders wenn man zwischen den Zeilen der Studien lesen kann.

Die Verbesserung des eigenen ENDORPHIN-SPIEGELS durch LDN ermöglicht einen Wirkmechanismus der ähnlich umfangreich und breit zu werwenden ist, wie weiland beim Cortison.

Tatsächlich habe ich – nachfolgend –  so viele Studien gefunden, die den Effekt beweisen und bestätigen dass es unbegreiflich ist, dass diese Substanzen nicht bereits klinisch eingesetzt zu finden ist und in Österreich nur in solch exotischen Aussenseiter-Ordinationen wie „Dr. Retzek“ oder „Dr. Surböck“ oder „Prof. Dr. Köstler“ oder „Dr. Königshofer“ Verwendung findet.

Es muss jedoch klar festgehalten werden: die Informationen hier sind eine „Literatur-Recherche“, haben derzeit nur eingeschränkten „Evidenz-Wert“, die euphorischen Berichte stammen v.a. aus MedBlogs und haben nur den Charakter der Einzelfallberichte oder des Hörensagens.

Erfahrungen in meiner Praxis sind jedoch vielversprechend.

 

 

LDN – Therapie mit Endorphinen

LDN wird von Avantgarde-Medizinern in den USA laut deren Blogbeiträgen angewendet. 

Siehe Editorial der Internationalen LDN-Seite.

Zahlreiche Ärzteblogs in USA fordern endlich die „offizielle“ Beforschung von LDN, zB http://www.ldnscience.org/  

Diese Ärzte advozieren „dringend“ eine umfangreiche Untersuchung der möglichen Einsatzgebiete von Naltrexone, gemäss deren praktischer Erfahrung. Selten nur lassen sich US-Ärzte so eindeutig und deutlich für eine off-label Therapie in der Öffentlichkeit aus, ich erachte das als Grund genug, dieser Therapieform Aufmerksamkeit und vorsichtigen Off-Label Use in „verzweifelten Fällen“ zu geben.

Ich versuche hier eine Zusammenfassung zu präsentieren, die natürlich nur dem aktuellen Moment (Dez 2011) entspricht. LdN wird zumindestens beforscht und es finden sich derzeit bereits 420 Studien in der Pubmed  und unzähliche MedBlogs die sich mit dem Thema beschäftigen.

 

Wirkung Low Dose Naltrexone

Endorphine = Belohnungs-Hormon, Belohnungs-Substanz, (Glücks-Hormon), Schmerzblockierende Substanz.

HEROIN und MORPHIUM wirken überwältigend: wie Endorphin-Megadosen.

Naltrexone blockiert den körpereigenen „Endorphin-Rezeptor“. Dadurch wirken die „Endorphine“ und auch „Morphine“ nicht mehr, weil der Rezeptor blockiert ist.

Desswegen wurde Naltrexone zur Behandlung der Heroinsucht entwickelt, man spritz sich zwar das Heroin aber es wirkt nicht mehr, weil das Naltrexon den Rezeptor lahmlegt.

Volle Blockade dieses Rezeptors benötigt „high dose Naltrexone“ (HDN), dieses behindert dann auch die natürliche Endorphin-Wirkung.

Low Dose Naltrexone

LOW DOSE Naltrexone  wirkt paradox und genau gegenteilig:

durch temporäre Blockade des Endorphin-Rezeptors produziert der Körper reaktiv = in der Folge die 2-3 fache Menge an endogenen (körpereigenen) Endorphinen. Es wird also viel mehr Endorphin freigesetzt wenn man kurzfristig den Endorphin-Rezeptor blockiert.

LDN bewirkt also genau das Gegenteil des „pharmakologischen“ High-Dose-Naltrexones: es erhöht den körpereigenen ß-Endorphin-Spiegel auf das 2-3 fache.

Die eigentichen Effekte der LDN-Therapie stammen nun aus der Erhöhung des ß-Endorphins (=OGF)

1) ß-Endorphin  „normalisiert“ das Immunsystem bei Krankheiten mit Auto-Immunologischer Komponente: MS, Rheuma, Fibromyalgie ..

2) ß-Endorphin aktiviert das Immunsystem bei chronischen Infekten, Virus-Erkrankungen

3) ß-Endorphin bremst das Wachstum von Krebszellen. Krebszellen tragen „Endorphin“ Rezeptoren – hohe Endorphin-Spiegel im Körper bremsen das Krebswachstum deutlich! Niedere Endorphin-Spiegel beschleunigen Krebswachstum.

 4) HDN blockiert die ß-Endorphin-Wirkung, beschleunigt dadurch das Krebszellwachstum (drastisch!) und wirkt genau gegenteilig zur LDN

 

Geschichte der Low Dose Naltrexone Entdeckung

Naltrexone ist ein Endorphin-Rezeptor Agonist und wird seit Jahren in der Sucht-Therapie verwendet. Es hat sich gezeigt, dass ehemalige Heroin und Alkohol-Süchtige unter High-Dose-Naltrexone begreiflicherweise weniger Rückfälle erleiden, denn die Droge kann nicht mehr wirken, weil der Drogen-Rezeptor blockiert ist; so kam es auch zur Zulassung und es wird seit vielen Jahren für Ex-Süchtige weidlich verwendet, wir kennen also auch sein Nebenwirkungsprofil gut. Naltrexone hat kein Patent mehr laufen, ist relativ billig und in der LDN-Dosierung praktisch nebenwirkungsfrei.   

Dr. Zagon, Biochemiker und Wissenschaftler

Bild vom Labor von Dr. Zagon http://www2.med.psu.edu/nbs/faculty/zagon-lab/

Bild vom Labor von Dr. Zagon
http://www2.med.psu.edu/nbs/faculty/zagon-lab/

Dr. Zagon arbeitete in den 70er Jahren an Versuchen mit Ratten am Thema Hirnentwicklung und Drogen bzw. Drogenersatz (zB Studie 1977). Als bekannt wurde, dass Heroinsüchtige weniger häufig an Krebs erkrankten als der Rest der Menschen, testete er in seinem Modell den Einfluss von Heroin auf die Hirntumor-Entwicklung bei Ratten.

Dabei entdeckte er eine drastische Hemmung des Wachstums von Hirntumoren durch Heroin sowie

genau das gegenteil: eine deutliche Steigerung des Wachstums von Hirntumoren in Mäusen, deren Heroin-Rezeptoren durch Naltrexone blockiert wurden (Studie 1981).

Dr. Zagon konnte im  Mäusemodell zeigen, dass höhere Dosen von Endorphinen Tumorwachstum um 40% verminderte und dass durch besonders niedrige Konzentration von Endorphinen im Blut das Tumorwachstum um 40% beschleunigt wurde, sodass über den LDN-Mechanismus das Tumorwachstum um 80% beeinflussbar ist!

Hier ein Interview mit Dr. Zagon über seine Entdeckung der Wirkung von LDN   

 

Dr. Bihari, Arzt in New York, erstmaliges Verwenden von LDN bei Krebs, MS und Autoimmun-KH

Dr. Bihari, New York - erster LDN Anwender --> Youtube-Interview https://youtu.be/rll1A3aFhjc

Dr. Bihari, New York – erster LDN Anwender –> Youtube-Interview https://youtu.be/rll1A3aFhjc

Bekannter wurde es dann durch die Arbeit von Dr. Bihai ist ein Arzt in NewYork der die Entdeckung von Dr. Zahon aufnahm und experimentierte. Dr. Bihai berichtete auch erstmals von Effekten bei Multipler Sklerose.

 

Hier ein Interview von Dr. Bihari über seine Erforschung des LDNs und seine Erfahrungen.

 

Im deutschen Nexus-Magazin Juli 2014 ist ein Interview mit Dr. Bihari auf Deutsch übersetzt abgedruckt

Nexus Magazin: Ausgabe 53, Juni-Juli 2014

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Wie wirkt nun Low-Dose-Naltrexone genau – Details

aus der Schlafmohn-Kapsel wird Roh-Opium gewonnen, welches "natürliches Endorphin" entspricht

aus der Schlafmohn-Kapsel wird Roh-Opium gewonnen, welches „natürliches Endorphin“ entspricht

wenn man nachts eine Mini-Dosis Naltrexone einnimmt wird dem Körper suggeriert, dass er „zuwenig“ körpereigene Endorphine hat, er produziert nun als Reaktion drauf selber mehr. Der Spiegel an körpereigenen Endorphinen steigt auf das 3fach an.

Endorphine werden nur nachts produziert, daher ist es wichtig das Medikament zw. 21h-3h einzunehmen.

Endorphine sind körpereigene „Belohnungs-Substanzen“, ähnlich dem „Glückshormon“ Serotonin, haben jedoch eine umfangreiche regulative Verwendung im Körper bei Prozessen, die man am nicht mit einem „Belohnungs-Hormon“ in Zusammenhang bringen würde:

 

Endorphine und Krebs: die OGFR-Achse

Der Opioid Growth Faktor Rezeptor OGFR ist ein Wachstums-arretierender Rezeptor der auf vielen Krebszellen vorhanden ist und über den Endorphine (=OGF=OpoidGrowthFaktor) dosisabhängig Krebszellen am Wachsen hemmt. Weiter unten zeige ich Studien bei den einzelnen Tumorarten. Dies erklärt gut die vielen Berichte in MedBlogs über „Wachstums-Stillstand“ oder „Rückgang des Krebs“ durch LDN, mit „Wiederaufgetretenes Wachstum“ nach Absetzen des LDN.

Krebszellen die OGFR tragen reagieren vermutlich auf erhöhte Endophinspiegel. OGF (=Endorphin) kann als Krebs-Therapeutikum eingesetzt werden, studien zeigen drastische Effekte auf Wachstum der Krebszellen: siehe weiter unten

 

Endorphine und Multiple Sklerose

Bei vielen chronischen Krankheiten ist die Endorphin-Produktion gestört und der Endorphin-Spiegel im Körper deutlich verringert – es scheint nun so, dass dies gerade einen Krankheitsmotor darstellt, denn durch Endorphin-Erhöhung lassen sich viele Krankheiten – die vorher nicht oder nur bedingt behandelbar waren – verbessern.

Die Studien hierzu weiter unten.

 

Nebenwirkungen

kurz zusammengefasst: überschaubar – v.a. Schlafstörungen, intensivere Träume, gibt sich nach einigen Tagen wieder

 

Studien – Übersicht

Hier ist eine Übersicht, detallierte Studien–Beschreibung weiter unten

Erkrankungen bei denen LDN erfolgreich verwendet worden ist (Publikationen vorliegend)

 

Erkrankungen mit wahrscheinlicher Wirkung durch LDN (aufgrund Expression des OGFR)

  • medulläres C-Zell Karzinom der Schilddrüse (v.a. die ererbte Form): Studie 2006
  • follikuläres Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2009
  • nicht-medulläres (papilläres) Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2008
  • Ovarial-Karzinom (Eierstock-Krebs): Studie Okt 2011
  • Hepatozelluläres Karzinom (Leberkrebs): Studie Okt 2010
  • ALL (akute Lymphoblastische Leukämie der Kinder): Studie 2011

 

Erkrankungen ohne seriöse Studien – jedoch mit deutlichen Hinweisen aus den MedBlogs

  • Hashimoto-Thyreoidits

 

….. (liste  ist unvollständig, entspricht meinen momentanen Recherchen) …

Weitere Links

Für „Early Adopters“ Reviews in English

bis ich diese Seite vollständig ausgearbeitet habe

 

Berichte vom „Hörensagen“ / Blogeinträge

Ich fand sogar eine Studie die mit „super low dose naltrexone“  1 : 500 000 – durchgeführt wurde und deutliche Effekte im Immunsystem nachweisen konnte, hier sind wir definitiv bereits im Homöopathischen Niedrigpotenz-Bereich (=D5) angelangt und „super diluted / super low konzentration“ sind akzeptierte Synonyme für homöopathische Studien, da diese sonst der Pharma – Zensur zum Opfer fallen würden (wie die Amalgam-Studien über Jahrzehnte).

 
 
 

Studien zur Multiplen Sklerose

  • LDN beeinflusst signifikant die Lebensqualität von Multipler Sklerose Erkrankter, weitere Studien werden empfohlen: Aug 2010

wer den pharmakologisch-industriellen Komplex kennt und  weiss, mit welcher Freude und Intensität „low cost“ – Medikamente oder Vitamine für Erkrankungen – bei denen „high und intense-cost Therapien“ zur verfügung stehen – dem ist die Implikation der positiven Aussage dieser offiziellen Studie bewusst. (typische Studienergebnisse in diesem Bereich zB bei der Freiburger  Homöopathie/Krebs-Studie der Clinica St. Croce). Umso bedeutender sind die Hinweise der „Fachleute“ über „ungeprüft“ und „potentielle Nebenwirkungen“ usw usf.!

  • Experimentelle Induktion von MS im Tierversuch konnte durch Naltrexone nahezu vollständige vermieden werden. Auch längerdauernde Einnahme zeigt keine neurologischen Nebenwirkungen. ….. These results indicate that treatment with OGF or LDN had no deleterious long-term repercussions and did not exacerbate EAE, but i) halted progression of disease, ii) reversed neurological deficits, and iii) prevented the onset of neurological dysfunction across a considerable span of time.  Studie März 2011
  • 2009: LDN deutliche Effekte in Experimenteller MS

 

Studien Krebs und Tumor-Erkrankungen

31 Krebszell-Linien (repräsentiert 90% der Tumore im Menschen) wurden untersucht: mit OGF (=LDN-Wirkung) konnte das Krebszell-Wachstum um >40% gehemmt werden, mit High-Dose-Naltrexone wurde Krebszellwachstum um >40% verstärkt. Insgesamt wird Krebszell-Wachstum über diese Endorphin-Schiene also um 85% reguliert und beeinflusst. Studie 2009

 

 Ovarial-Karzinom

  • AUFGEKLÄRT: wie hemmt Naltrexone genau das Wachstum von OVARIAL-KARZINOM-Zellen? Studie Sept 2011 in der Zellkultur:  LDN erhöht sowohl OGF als auch OGF-Rezeptor. Werden OFG und LDN gleichzeitig verabreicht (wie es im Organismus der Fall ist), ist der Effekt stärker.

 

  • LDN hemmt Ovarial-Carcinome in vivo, der Effekt wird durch Chemotherapie (Cisplatin) noch verstärkt. LDN ermöglicht also eine nicht-toxische Zusatzbehandlung zur Chemotherapie und damit eine hilfreiche Option zur Chemotherapie. Studie Juli 2011
 
  • LDN kann EIERSTOCK-KREBS Xenografts in Mäusen erfolgreich hemmen. Der OFG-Pathway wird ein neuer, nicht-toxischer Therapie-Option für diese tötliche Krebserkrankung. Studie Aug 2011
 

Pankreas-Karzinom

  • OGF lässt Pankreas-Krebs-Patienten um 200% länger leben – Studie 2010

    aufregend: simple Verdopplung der Überlebenszeit durch Stimulation der Endorphine

 
  • wie wunderbar – im Mausmodel dieselben Daten: OGF bremst Pankreas-Zellwachstum um 50%: Studie 2008 oder in Zellkultur (zusammen mit Plattenepithel-Ca und ColonCa) – Studie 2008-Fulltext
  • Aufklärung wie OGF Pankreas-Krebszellen bremst: fulltext Studie 2008
  • OGF bremst Pankreas-Verdopplungszeit auf das doppelte, HighDoseNaltrexone: 9fache beschleunigung der Verdopplungszeit. Studie 2007

Leberkrebs

  • OGF reguliert Wachstum von Leberkrebs-Zellen: Studie 2010

Brustkrebs

  • Methly-Naltrexone verstärkt die Wirkung von 5FU (= Xeloda und auch 5FU direkt) – Chemotherapie in Brustkrebs. Studie 2009.diese Untersuchung wurde mit dem Methyl-Metaboliten von Naltrexone gemacht, ein klassischer Versuch ein neues Medikament hier zu lancieren, da Naltrexone selber relativ billig ist und bereits am Markt. Wichtig hier an dieser Studie ist, dass der prinzipielle Effekt – wie er v.a. für Ovarial-Carcinom-Zellen auf molekularer Ebene entschlüsselt ist und bei Pankreas-Karzinom in vivo prinzipiell bestätigt wurde – auch für Mamma-Carcinom Gültigkeit hat, auch – dass LDN jedenfalls SUPPORTIV bei CHEMO eingesettzt werden kann, denn die Onkologen wehren sich a priori gegen jede CAM.
 
  • Opioid-Rezeptor (es wirkt der Opioid-Growth-Faktor OGF) sowie Opioid-Antagonist Naltrexone wurden mit Krebszellen getestet. Es kam zu keinem verstärkten Wachstum der Krebszellen. Studie 2005
 
  • OGF kann Krebszellwachstum deutlich hemmen. Studie 2004
 
  • Burstkrebs-Patientin hatte deutlichen Effekt mit LDN  Publ 1998  (NK911 = Polyethylenglykol-Carrier und vermutlich nicht signifikant)

 

 Plattenepithel-Karzinom (Mund, Zungen, Tonsillen, Ösophagus)

Plattenepithel-Karzinom extern (verhornend?) – Gesicht, Kopf, Nacken

  • Aufklärung über OGF-Wachstumsbremse in diesen Krebszellen – Studie 2007

Darmkrebs

Schilddrüsenkrebs, Medulläres C-Zell-Karzinom

  • medulläres C-Zell Karzinom der Schilddrüse (v.a. die ererbte Form): Studie 2006
  • follikuläres Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2009
  • nicht-medulläres (papilläres) Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2008

 

Weitere Krebs-Studien

Aufgeklärt: HDN und OGF wirken NICHT auf Ebene der Adhäsion oder Migration von Krebszellen – Studie 2007

 

Blutkrebs-Erkrankungen

B-Zell-Leukämie

B-Zell – Leukämie – CLL durch LDN in Remission gekommen – Studie 2007

 

Studien von LDN (Naltrexone) bei HIV/AIDS

Interviews mit AIDS-Patienten, die ihre Virus-Load in kurzer zeit mit Naltrexone massivst reduzieren konnten: Publ 1998 Ebenfalls wird hier über eine Brustkrebs-Patientin mit deutlichem Effekt durch LDN diskutiert.

(Anmerkung: NK911 ist ein Polyethylen-Glycol Carrier zur besseren Verabreichung eines medikamentes, zB pegyliertes Doxorubizin usw usf. Bei manchen Medikamenten macht die PEG-veränderung sinn und verringert Nebenwirkungen, bei manchen Patienten ist es eher ein Versuch ein neues pharmakologisches Verpackungsprinzip über eine „einfache und wirkungsvolle“ Therapie zu stülpen um entsprechende Umsätze zu lukrieren. Im fall von Naltrexone macht PEG keinen Sinn, angesichts der Wirksamkeit der reinen LDN-Therapie wie in obigen Studien bewiesen).

 

 

Weitere Studien

 

Studien LDN bei Suchterkrankung

  • Homöoapthisches Naltrexone („very low dose naltrexone = vldn“) nachweisslich zum Morphium-Entzug hilfreich. Studie Jänner 2012

Studien LDN bei Juckreiz

  • Systemische Sklerose erzeugt nahezu unerträglichen Juckreiz. Dieser ist mit LDN gut therapierbar. Studie Juli 2011

 

Eigene Erfahrungen mit Low Dose Naltrexone

  • MS bei einer Patientin kein Effekt, diese hat jedoch bisher auf keinerlei irgendwie geartete Therapie angesprochen (weder Schulmedizin, noch Komplementärmedizin). (1/12)
  • Tumore: vielversprechende Effekte bei mehreren Patienten gesehen! (seit 2013 regelmässig verwendet)
  • MS: eine bereits paraplegische Patientin ist im letzten aktuellen Schub zusätzlich völlig erblindet, seit 2 Monaten, sie spricht nicht auf Schulmedizinische Präparate an. Natürlich ist ihr Mund voller Amalgam. 2 Monate nach unserer Kombinations-Therapie (Detox, Ortho, Homöo, LDN) kann sie die Arme/Hände recht gut benutzen und sieht wieder halbwegs (8/14)

 

 

Kritische Studien und Berichte zu Naltrexone

Plazebo-Kontrollierte 3-Armige Studie zur LDN-Therapie bei MS zeigt: „keine statistischen Unterschiede“ – allerdings berichten die Autoren – seien die Gruppen von beginn weg statistisch nicht kohärent und vergleichbar gewesen. Aug 2010

 

 

 

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HeliR
HeliR

Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge.
Zahlreiche Artikel und Vorträge.
Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung.
Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

66 Comments

  1. vera sagt:

    Hallo!

    Ich habe seit Jahren eine sekundäre Nebenniereninsuffizienz ,Schilddrüsenprobleme(wie es aussieht Hashimoto)und noch so einige andere Baustellen.Mein grösstes Problem ist aber das ich fast kein Sättigungsgefühl seit Jahren habe und dadurch schon knapp 50 Kilo zugenommen habe.Wenn ich nicht esse sinkt mein Cortisolspiegel rasant ab und dementsprechend geht es mir schlecht und ich kann nicht schlafen und mich auch sonst kaum konzentrieren.Habe einen ziemlich niedrigen Dopaminspiegel und wie es scheint hängt das alles irgendwie damit zusammen.Habe schon unzählige Therapien hinter mir(TCM,Detox,Kinesiologie,Akupunktur,Wellbutrin-davon habe ich leider Kopfschmerzen bekommen-,und noch so einige andere).Da ein Autoimmumprozess im gange ist(Bluttest,..desswegen Verdacht auf Hashimoto),hat mir mein Arzt zu LDN geraten.Jetzt wollte ich fragen ob dieses Medikament auch das Sättigungsgefühl beeinflusst da es ja hilft Endorphine auszuschütten und mein grösstes Problem ja mein unbeschreiblicher Hunger ist, der enorm viel Stress verursacht und das Übergewicht natürlich meinen Zustand immer mehr verschlechtert?

    l.G.

    • HeliR sagt:

      das klingt sehr komplex und es scheint unklar zu sein, was die eigentliche Erkrankung ist (Autoimmun-KH gegen NN?). Hashimoto ist ja sekundär und folgt als Erschöpfungs-KH praktisch immer auf NN-Schwäche.
      LDN kann jedenfalls _alle_ Autoimmun-Erkrankungen SEHR positiv beeinflussen (stoppen?) sowie die Stimmung verbessern um ihre Frage zu beantworten, ob es perversen Appetit aufhebt weiss ich nicht, aber es schadet nicht und ist billig.
      Für Appetit ev. Serotonin messen lassen und vor dem Essen etwas 5HTP und ev. – wenn Dopamin so extrem niedrig ist – L-Thyrosin nehmen? Aber das behandelt auch nur die Symptome, nicht die Störung.
      Auch versteckte Emotionale Konflikte (Mutter!!) kann diese Appetitsteigerung auslösen, hab ich gefunden.

  2. Bianca sagt:

    Guten Tag,

    auf der Suche nach alternativen Therapieansätzen für meinen Mann (primäre membranöse Glomerulonephritis mit nephrotischem Syndrom (PLA2R-Antikörper nachgewiesen), diagnostiziert vor einem Jahr, bislang Cortison, ein Therapieversuch mit Cyclosphosphamid und jetzt Ciclosporin als zweiter Therapieakt), wurde ich im Netz auf LDN und auch auf diese Seite aufmerksam. Haben Sie Kenntnisse über die Wirksamkeit einer LDN-Therapie bei MGN (natürlich nicht gemeinsam mit Immunsuppressiva)?! Ernährung haben wir bereits versuchsweise umgestellt (kein Weizen / Gluten mehr). Ich habe jetzt noch gelesen, dass auch Milchprodukte bzw. der Verzicht auf Milchprodukte – im Zusammenhang mit LDN – von Vorteil sein kann.

    Liebe Grüße
    Bianca

    • HeliR sagt:

      LDN wirkt bei fast allen autoimmunKH, es gibt kaum NW und es stört nicht.
      Milch + Gluten ist bei Autoimmun-KH i.d.R. verschlechternd, desswegen empfehlen die Fachleute das wegzulassen („Autoimmun-Paleo“)

  3. Jana sagt:

    Hallo,

    ich bin Schmerzmedizinerin und durch eine Patientin auf LDN aufmerksam gemacht worden.
    Gibt es Ihrerseits Erfahrungen in der Anwendung bei chronischen Schmerzpatienten (außer FMS – da scheint es ja hilfreich zu sein).
    Zum Glück behandle ich nur einen kleinen Teil meiner Patienten mit Opioiden. Doch prinzipiell könnte man bei diesen Patienten einen Therapieversuch mit LDN machen, indem man es zunächst parallel gibt und je nach Wirkung schrittweise die Opioide reduziert? Haben Sie hierzu in der Praxis Erfahrungen sammeln können?

    Danke Jana

    • HeliR sagt:

      hilft doch häufig. Es gibt ja zahlreiche Konferenz-Mitschnitte oder Testimonials auf Youtube, die Anwendung dürfte universell hilfreich sein, so wie auch die Cannabinoide.
      Parallel-Th ist ev. weniger sinnvoll, weil mit Naltrexon ja der Rezeptor ANTAGONIST eingesetzt wird um die körpereigene Endorphin-Achse zu stimulieren. Ihre Erfahrungen als Fachfrau für Schmerz ist sicher hochwillkommen, vielleicht können Sie hier mal einen Nachtrag schreiben.
      NT: Phänomenal hilfreich ist oft noch die MESO-Therapie; mit der Power-Tube haben wir erste vorsichtige Versuche gemacht, scheint auch hilfreich zu sein und v.a. das Thema Mikrozirkulation anzusprechen, dass ich schon vor Jahren als Haupt-Grundprinzip für Schmerz- und Heil-Therapien identifizieren konnte.

  4. Chandra M. Cruse sagt:

    Vor vier Jahren wurde CLL Typ A bei mir festgestellt. Ich nehme bisher Nahrungsergänzungsmittel ein und es geht mir gut, außer, daß ich immer mehr Drüsenschwellungen bekomme, vor allem am Hals. Nun las ich, daß eine Kombination von ALA (alpha lipoic acid) und naltrexone LDN eine positive Wirkung innerhalb eines Monats gezeigt hat. Ich nehme ALA bereits seit einigen Monaten, Vitamin-B-Komplex und Haritaki (aus dem Ayurveda, das die Sauerstoffaufnahme im Blut erhöht, neben einer antioxidanten Wirkung). Kann ich es zusätzlich mit LDN versuchen? Wie kann ich meine Ärztin überzeugen, daß sie mir ein Privatrezept darüber gibt?

  5. Ralph sagt:

    Ich bin 51 Jahre alt, vor ca. 14 Monaten traten bei mir typische Fibromyalgie Symptome (alle Trigger points, Tinnitus, Kribbeln, Missempfindungen) auf, vor allem im Nacken.
    Seit 2014 erhöhte Leukozyten, schwanken zwischen 10000 – 13000.

    Anfangs wurde eine Borreliose vermutet und eine leichte Muskel Entzündung in beiden Schultern festgestellt. Antibiotika und Cortison Stoßtherapie wurden durchgeführt. Hat schnell geholfen aber nicht lange angehalten.
    Vor 7 Monaten wurde bei einem DXA eine beginnende Osteoporose festgestellt und eine Arthrose im Nacken. MRT HWS negativ.
    Beim Neurologen wurde im linken Ellenbogen eine Nervenschädigung festgestellt ansonsten keine Aufälligkeiten.
    Schädel MRT wird in 4 Wochen durchgeführt, momentan gibt es nur als Befund die Nacken Arthrose, Osteoporose und Nervenschädigung am Ellenbogen.
    Ich habe 6 Monate Lyrica genommen danach wurden die Nebenwirkungen schlimmer als die eigentlichen Beschwerden. 3 Monate nur Stablon (Tianeptine) verbesserte die Situation, nach 3 Monaten Abends zusätzlich 5mg Valium weil sich meine Nackenmuskulatur extrem verspannte. Diese Kombo ging über 3 Monate sehr gut, dann kam nach einer Grippe ein heftiger Fibromyalgie Ausbruch. 14 Tage Lyrica verschlimmerten wieder die Situation, dann Selbstversuch 5 Tage Valium im Wechsel mit Phenibut, das hat dann die Situation etwas verbessert.
    Allerdings ist Valium/Phenibut keine Lösung weil sich sehr schnell eine Toleranz bemerkbar macht.

    Könnte LDN hier sinnvoll sein bzw. ist es wegen der Osteoporose einsetzbar?
    Die Schmerzen durch die Fibromyalgie (bzw. noch offene Diagnose) machen mir mehr Probleme als die Osteoporose.
    Wie sollte ich am besten weiter vorgehen?

    • HeliR sagt:

      LDN bringt laut Studie 30% Symptomenverminderung bei FMS, das ist deutlich mehr als jede andere Therapie (Pregabalin bringt bei 14% der Patienten eine Verbesserung um ca 30%). Hervorragender Th-Ansatz weil es viele andere Beschwerden auch verbessern kann.
      Osteoporose –> Magnesium, VitD + VitK2
      neue Studie: Famvir + Celebrex –> > 50% Verbesserung, siehe oben im Text

  6. Ralph sagt:

    Gibt es bereits Richtlinien zur Dosierung von Famvir + Celebrex bzw. wie könnte eine (magenschonende) Behandlung aussehen?
    Im Blut wurden ausser den erhöhten Leukozyten tatsächlich auch HSV festgestellt, die Ärztin meinte das fast jeder zweite HSV positiv ist …

  7. Toni sagt:

    Gewöhnt der Körper sich an die Hilfe bei der Endorphinproduktion und fällt der Spiegel dann nach Absetzen womöglich niedriger aus als vorher?

    • HeliR sagt:

      keine derartige Rückmeldung bisher bekommen. Selber merke ich es, wenn ich es nehme, dass ich besser drauf bin, oft vergesse ich und ich bin auch oft nicht so gut drauf.

  8. Markus Neukom sagt:

    Hallo HeliR – vielen herzlichen Dank für den wertvollen Dienst, den Sie erweisen. Können Sie mir sagen, wie ich aus der Schweiz über’s Internet bestellen kann, wie unsere Ärztin uns geschrieben hat:

    „LDN kann im Internet auch ohne Verschreibung bezogen werden, wird dann aber nicht von der Kassa bezahlt.“

    Dass dieses nicht von der Kasse bezahlt wird, ist uns nebensächlich. Wir wollen einfach das LDN bestellen, da eine Naltrexin Tablette mit einem Pillenschneider maximal geviertelt werden kann, was dann immer noch einer Dosis von12.5 mg entspricht. Für Fibromialgie wären wohl 3.5 – 5 mg sinnvoll, wie ich in den USA gelesen habe.

    Vielen herzlichen Dank im Voraus für Ihre geschätzte Antwort.

    • HeliR sagt:

      ich denke nur mal laut:

      man könnte ja so eine Dosis von 12.5mg Tablette in 12.5ml Wasser auflösen, dann enthielte diese Lösung oder Suspension 1mg / ml

      oder man zerpulvert sie und arbeitet wie ein Kokainist: man macht aus dem Pulver eine „Strasse“ die man in 4 Teile teilt, dann hätte man pro Teil 3.1mg

      könnte sein, dass ich bei meinen Patienten schon ein oder anderes mal sowas fallen gelassen habe.

  9. Moritz Simml sagt:

    Guten Tag,
    ich möchte LDN nehmen um Morbus Crohn Entzündungen zu reduzieren und um eine Rückbildung von starken Stenosen zu erlangen. Muss ich Azathioprin/Imunsupressiva vorher absetzen? und kann LDN die vorhandenen Stenosen beeinflussen? Vielen Dank für Ihre Antwort!

  10. Ralph sagt:

    Ich bin jetzt bei 3mg LDN (abends) seit 5 Tagen nehme ich zusätzlich Enzyme (Bromelain tagsüber) …
    Im Nacken und Schulterbereich haben sich die Muskeln entzündet …
    Ist diese Kombi LDN & Bromelain OK (empfehlenswert) oder eher kontraproduktiv?

    • HeliR sagt:

      eigentlich empfehlenswert. solche Schmerzen haben i.d.R. die Zähne (wurzelbehandlungen) bzw. von Zahnherden abgeleitete toxische Überflutung des abführenden Lymph-Systems mit inflammatorischen Zytokinen als ursache.

  11. Ralph sagt:

    Danke Herr Dr. Retzek, da war tatsächlich vor 4 Jahren eine Zahnbehandlung mit schmerzhafter Entzündung über 3 Monate … würde auch erklären warum die Rheumawerte oder CRP nie erhöht waren (nur Leukos) könnte eventl auch mit der Osteoporose zusammenhängen. ich denke gerade über eine Konsultation nach … wäre zwar etwas weit für mich 😉

  12. Ferrodoc sagt:

    Der Erfolg von LDN bei FMS ist nach meiner Beobachtung sehr unterschiedlich, manchmal null manchmal absolut phänomenal auch nach Jahren schwerenLeidens. Kann man wohl Untergruppen definieren als LDN – Responder?

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