Low Dose Naltrexone – bei Krebs, MS, FMS, Crohn …

naltrexone

Low Dose Naltrexone – MS, Krebs, Fibromyalgie, Autoimmun-KH:  Recherchen zeigen fast unglaubliche Ergebnisse in Pubmed und Medical Blogs!

Diese Seite stammt aus 2011, damals war vieles der Informationen noch ganz neu und „Avantgarde“. Mittlerweile scheint LDN einen Durchbruch zu bekommen und weitere Verbreitung.

 

Weitere LDN-Seiten auf meiner Homepage

 

Einleitung 2012

Hier scheint sich eine kalkulierbare „tolle Substanz“ abzuzeichnen, die zwar bisher in „Eso-Watch“ und anderen Pharma-assoziierten Internetpublikationen verunglimpft wird, jedoch sukzessive Bestätigung in Pubmed-publizierten seriösen Studien findet – besonders wenn man zwischen den Zeilen der Studien lesen kann.

Wenn sich die Berichte bestätigen lassen, bekommen wir mit Naltrexone einen Wirkmechanismus der ähnlich umfangreich und breit zu werwenden ist, wie weiland beim Cortison.

Tatsächlich habe ich – nachfolgend –  so viele Studien gefunden, die den Effekt beweisen und bestätigen dass es unbegreiflich ist, diese Substanzen nicht bereits klinisch eingesetzt zu finden!

Es muss jedoch klar festgehalten werden: die Informationen hier sind eine „Literatur-Recherche“, haben derzeit nur eingeschränkten „Evidenz-Wert“, die euphorischen Berichte stammen v.a. aus MedBlogs und haben nur den Charakter der Einzelfallberichte oder des Hörensagens. Erste eigene Erfahrungen in meiner Praxis sind jedoch vielversprechend.

LDN wird von Avantgarde-Medizinern in den USA laut deren Blogbeiträgen angewendet. Diese Bestätigungen „vom Hörensagen“  haben also durchaus fachlich medizinischen Hintergrund.

Siehe Editorial der Internationalen LDN-Seite.

Zahlreiche Ärzteblogs in USA fordern endlich die „offizielle“ Beforschung von LDN, zB http://www.ldnscience.org/  

Diese Ärzte advozieren „dringend“ eine umfangreiche Untersuchung der möglichen Einsatzgebiete von Naltrexone, gemäss deren praktischer Erfahrung. Selten nur lassen sich US-Ärzte so eindeutig und deutlich für eine off-label Therapie in der Öffentlichkeit aus, ich erachte das als Grund genug, dieser Therapieform Aufmerksamkeit und vorsichtigen Off-Label Use in „verzweifelten Fällen“ zu geben.

Ich versuche hier eine Zusammenfassung zu präsentieren, die natürlich nur dem aktuellen Moment (Dez 2011) entspricht. LdN wird zumindestens beforscht und es finden sich derzeit bereits 420 Studien in der Pubmed  und unzähliche MedBlogs die sich mit dem Thema beschäftigen.

 

Wirkung Naltrexone

 

Übersicht

Endorphine: Belohnungs-Hormon, Belohnungs-Substanz, (Glücks-Hormon), Schmerzblockierende Substanz.

HEROIN und MORPHIUM wirken wie Endorphine – nur in Megadosen.

Naltrexone blockiert in „high dose“ den körpereigenen „Endorphin-Rezeptor“. Dadurch greifen die „Endorphine“ und auch exogene „Morphine“ nicht mehr, weil der Rezeptor blockiert ist, können sie keinen Effekt mehr am Rezeptor auslösen. Desswegen wurde Naltrexone zur Behandlung der Heroinsucht entwickelt.

Volle Blockade dieses Rezeptors benötigt „high dose Naltrexone“ (HDN), dieses behindert dann auch die natürliche Endorphin-Wirkung.

LOW DOSE Naltrexone  wirkt paradox und genau gegenteilig: durch temporäre Blockade des Endorphin-Rezeptors produziert der Körper reaktiv die 2-3 fache Menge an endogenen (körpereigenen) Endorphinen. Es wird also viel mehr Endorphin freigesetzt.

LDN bewirkt nun genau das Gegenteil des „pharmakologischen“ High-Dose-Naltrexones: es erhöht den körpereigenen ß-Endorphin-Spiegel (=OGF=OpioidGrowthFaktor) auf das 2-3 fache.

Die eigentichen Effekte der LDN-Therapie stammen nun aus der Erhöhung des ß-Endorphins (=OGF)

1) LDN=OGF  „normalisiert“ das Immunsystem bei Krankheiten mit Auto-Immunologischer Komponente: MS, Rheuma, Fibromyalgie ..

2) LDN aktiviert das Immunsystem bei chronischen Infekten, Virus-Erkrankungen

3) LDN bremst das Wachstum von Krebszellen. Krebszellen tragen „Endorphin“ Rezeptoren – hohe Endorphin-Spiegel im Körper bremsen das Krebswachstum deutlich! Niedere Endorphin-Spiegel beschleunigen Krebswachstum.

 4) HDN blockiert die OGF-Wirkung, beschleunigt dadurch das Krebszellwachstum (drastisch!) und wirkt genau gegenteilig zur LDN

Geschichte der Low Dose Naltrexone Entdeckung

Naltrexone ist ein Endorphin-Rezeptor Agonist und wird seit Jahren in der Sucht-Therapie verwendet. Es hat sich gezeigt, dass ehemalige Heroin und Alkohol-Süchtige unter High-Dose-Naltrexone begreiflicherweise weniger Rückfälle erleiden, denn die Droge kann nicht mehr wirken, weil der Drogen-Rezeptor blockiert ist; so kam es auch zur Zulassung und es wird seit vielen Jahren für Ex-Süchtige weidlich verwendet, wir kennen also auch sein Nebenwirkungsprofil gut. Naltrexone hat kein Patent mehr laufen, ist relativ billig und in der LDN-Dosierung praktisch nebenwirkungsfrei.

Dr. Zagon, Biochemiker und Wissenschaftler

Bild vom Labor von Dr. Zagon http://www2.med.psu.edu/nbs/faculty/zagon-lab/

Bild vom Labor von Dr. Zagon
http://www2.med.psu.edu/nbs/faculty/zagon-lab/

Dr. Zagon arbeitete in den 70er Jahren an Versuchen mit Ratten am Thema Hirnentwicklung und Drogen bzw. Drogenersatz (zB Studie 1977). Als bekannt wurde, dass Heroinsüchtige weniger häufig an Krebs erkrankten als der Rest der Menschen, testete er in seinem Modell den Einfluss von Heroin auf die Hirntumor-Entwicklung bei Ratten.

Dabei entdeckte er eine drastische Hemmung des Wachstums von Hirntumoren durch Heroin sowie

genau das gegenteil: eine deutliche Steigerung des Wachstums von Hirntumoren in Mäusen, deren Heroin-Rezeptoren durch Naltrexone blockiert wurden (Studie 1981).

Dr. Zagon konnte im  Mäusemodell zeigen, dass höhere Dosen von Endorphinen Tumorwachstum um 40% verminderte und dass durch besonders niedrige Konzentration von Endorphinen im Blut das Tumorwachstum um 40% beschleunigt wurde, sodass über den LDN-Mechanismus das Tumorwachstum um 80% beeinflussbar ist!

Hier ein Interview mit Dr. Zagon über seine Entdeckung der Wirkung von LDN

 

Dr. Bihari, Arzt in New York, erstmaliges Verwenden von LDN bei Krebs, MS und Autoimmun-KH

Dr. Bihari, New York - erster LDN Anwender --> Youtube-Interview https://youtu.be/rll1A3aFhjc

Dr. Bihari, New York – erster LDN Anwender –> Youtube-Interview https://youtu.be/rll1A3aFhjc

Bekannter wurde es dann durch die Arbeit von Dr. Bihai ist ein Arzt in NewYork der die Entdeckung von Dr. Zahon aufnahm und experimentierte. Dr. Bihai berichtete auch erstmals von Effekten bei Multipler Sklerose.

 

Hier ein Interview von Dr. Bihari über seine Erforschung des LDNs und seine Erfahrungen.

 

Im deutschen Nexus-Magazin Juli 2014 ist ein Interview mit Dr. Bihari auf Deutsch übersetzt abgedruckt

Nexus Magazin: Ausgabe 53, Juni-Juli 2014

by Christian Vogt [Mosquito Verlag Ltd & Co. KG]
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Wie wirkt nun Low-Dose-Naltrexone genau – Details

aus der Schlafmohn-Kapsel wird Roh-Opium gewonnen, welches "natürliches Endorphin" entspricht

aus der Schlafmohn-Kapsel wird Roh-Opium gewonnen, welches „natürliches Endorphin“ entspricht

wenn man nachts eine Mini-Dosis Naltrexone einnimmt wird dem Körper suggeriert, dass er „zuwenig“ körpereigene Endorphine hat, er produziert nun als Reaktion drauf selber mehr. Der Spiegel an körpereigenen Endorphinen steigt auf das 3fach an.

Endorphine werden nur nachts produziert, daher ist es wichtig das Medikament zw. 21h-3h einzunehmen.

Endorphine sind körpereigene „Belohnungs-Substanzen“, ähnlich dem „Glückshormon“ Serotonin, haben jedoch eine umfangreiche regulative Verwendung im Körper bei Prozessen, die man am nicht mit einem „Belohnungs-Hormon“ in Zusammenhang bringen würde:

 

Endorphine und Krebs: die OGFR-Achse

Der Opioid Growth Faktor Rezeptor OGFR ist ein Wachstums-arretierender Rezeptor der auf vielen Krebszellen vorhanden ist und über den Endorphine (=OGF=OpoidGrowthFaktor) dosisabhängig Krebszellen am Wachsen hemmt. Weiter unten zeige ich Studien bei den einzelnen Tumorarten. Dies erklärt gut die vielen Berichte in MedBlogs über „Wachstums-Stillstand“ oder „Rückgang des Krebs“ durch LDN, mit „Wiederaufgetretenes Wachstum“ nach Absetzen des LDN.

Krebszellen die OGFR tragen reagieren vermutlich auf erhöhte Endophinspiegel. OGF (=Endorphin) kann als Krebs-Therapeutikum eingesetzt werden, studien zeigen drastische Effekte auf Wachstum der Krebszellen: siehe weiter unten

 

Endorphine und Multiple Sklerose

Bei vielen chronischen Krankheiten ist die Endorphin-Produktion gestört und der Endorphin-Spiegel im Körper deutlich verringert – es scheint nun so, dass dies gerade einen Krankheitsmotor darstellt, denn durch Endorphin-Erhöhung lassen sich viele Krankheiten – die vorher nicht oder nur bedingt behandelbar waren – verbessern.

Die Studien hierzu weiter unten.

 

Nebenwirkungen

kurz zusammengefasst: überschaubar – v.a. Schlafstörungen, intensivere Träume, gibt sich nach einigen Tagen wieder

 

Studien – Übersicht

Hier ist eine Übersicht, detallierte Studien–Beschreibung weiter unten

Erkrankungen bei denen LDN erfolgreich verwendet worden ist (Publikationen vorliegend)

 

Erkrankungen mit wahrscheinlicher Wirkung durch LDN (aufgrund Expression des OGFR)

  • medulläres C-Zell Karzinom der Schilddrüse (v.a. die ererbte Form): Studie 2006
  • follikuläres Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2009
  • nicht-medulläres (papilläres) Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2008
  • Ovarial-Karzinom (Eierstock-Krebs): Studie Okt 2011
  • Hepatozelluläres Karzinom (Leberkrebs): Studie Okt 2010
  • ALL (akute Lymphoblastische Leukämie der Kinder): Studie 2011

 

Erkrankungen ohne seriöse Studien – jedoch mit deutlichen Hinweisen aus den MedBlogs

  • Hashimoto-Thyreoidits

 

….. (liste  ist unvollständig, entspricht meinen momentanen Recherchen) …

Weitere Links

Für „Early Adopters“ Reviews in English

bis ich diese Seite vollständig ausgearbeitet habe

 

Berichte vom „Hörensagen“ / Blogeinträge

Ich fand sogar eine Studie die mit „super low dose naltrexone“  1 : 500 000 – durchgeführt wurde und deutliche Effekte im Immunsystem nachweisen konnte, hier sind wir definitiv bereits im Homöopathischen Niedrigpotenz-Bereich (=D5) angelangt und „super diluted / super low konzentration“ sind akzeptierte Synonyme für homöopathische Studien, da diese sonst der Pharma – Zensur zum Opfer fallen würden (wie die Amalgam-Studien über Jahrzehnte).

Studien zur Multiplen Sklerose

  • LDN beeinflusst signifikant die Lebensqualität von Multipler Sklerose Erkrankter, weitere Studien werden empfohlen: Aug 2010

wer den pharmakologisch-industriellen Komplex kennt und  weiss, mit welcher Freude und Intensität „low cost“ – Medikamente oder Vitamine für Erkrankungen – bei denen „high und intense-cost Therapien“ zur verfügung stehen – dem ist die Implikation der positiven Aussage dieser offiziellen Studie bewusst. (typische Studienergebnisse in diesem Bereich zB bei der Freiburger  Homöopathie/Krebs-Studie der Clinica St. Croce). Umso bedeutender sind die Hinweise der „Fachleute“ über „ungeprüft“ und „potentielle Nebenwirkungen“ usw usf.!

  • Experimentelle Induktion von MS im Tierversuch konnte durch Naltrexone nahezu vollständige vermieden werden. Auch längerdauernde Einnahme zeigt keine neurologischen Nebenwirkungen. ….. These results indicate that treatment with OGF or LDN had no deleterious long-term repercussions and did not exacerbate EAE, but i) halted progression of disease, ii) reversed neurological deficits, and iii) prevented the onset of neurological dysfunction across a considerable span of time.  Studie März 2011
  • 2009: LDN deutliche Effekte in Experimenteller MS

 

Studien Krebs und Tumor-Erkrankungen

31 Krebszell-Linien (repräsentiert 90% der Tumore im Menschen) wurden untersucht: mit OGF (=LDN-Wirkung) konnte das Krebszell-Wachstum um >40% gehemmt werden, mit High-Dose-Naltrexone wurde Krebszellwachstum um >40% verstärkt. Insgesamt wird Krebszell-Wachstum über diese Endorphin-Schiene also um 85% reguliert und beeinflusst. Studie 2009

 

 Ovarial-Karzinom

  • AUFGEKLÄRT: wie hemmt Naltrexone genau das Wachstum von OVARIAL-KARZINOM-Zellen? Studie Sept 2011 in der Zellkultur:  LDN erhöht sowohl OGF als auch OGF-Rezeptor. Werden OFG und LDN gleichzeitig verabreicht (wie es im Organismus der Fall ist), ist der Effekt stärker.

 

  • LDN hemmt Ovarial-Carcinome in vivo, der Effekt wird durch Chemotherapie (Cisplatin) noch verstärkt. LDN ermöglicht also eine nicht-toxische Zusatzbehandlung zur Chemotherapie und damit eine hilfreiche Option zur Chemotherapie. Studie Juli 2011
  • LDN kann EIERSTOCK-KREBS Xenografts in Mäusen erfolgreich hemmen. Der OFG-Pathway wird ein neuer, nicht-toxischer Therapie-Option für diese tötliche Krebserkrankung. Studie Aug 2011

Pankreas-Karzinom

  • OGF lässt Pankreas-Krebs-Patienten um 200% länger leben – Studie 2010

    aufregend: simple Verdopplung der Überlebenszeit durch Stimulation der Endorphine

  • wie wunderbar – im Mausmodel dieselben Daten: OGF bremst Pankreas-Zellwachstum um 50%: Studie 2008 oder in Zellkultur (zusammen mit Plattenepithel-Ca und ColonCa) – Studie 2008-Fulltext
  • Aufklärung wie OGF Pankreas-Krebszellen bremst: fulltext Studie 2008
  • OGF bremst Pankreas-Verdopplungszeit auf das doppelte, HighDoseNaltrexone: 9fache beschleunigung der Verdopplungszeit. Studie 2007

Leberkrebs

  • OGF reguliert Wachstum von Leberkrebs-Zellen: Studie 2010

Brustkrebs

  • Methly-Naltrexone verstärkt die Wirkung von 5FU (= Xeloda und auch 5FU direkt) – Chemotherapie in Brustkrebs. Studie 2009.diese Untersuchung wurde mit dem Methyl-Metaboliten von Naltrexone gemacht, ein klassischer Versuch ein neues Medikament hier zu lancieren, da Naltrexone selber relativ billig ist und bereits am Markt. Wichtig hier an dieser Studie ist, dass der prinzipielle Effekt – wie er v.a. für Ovarial-Carcinom-Zellen auf molekularer Ebene entschlüsselt ist und bei Pankreas-Karzinom in vivo prinzipiell bestätigt wurde – auch für Mamma-Carcinom Gültigkeit hat, auch – dass LDN jedenfalls SUPPORTIV bei CHEMO eingesettzt werden kann, denn die Onkologen wehren sich a priori gegen jede CAM.
  • Opioid-Rezeptor (es wirkt der Opioid-Growth-Faktor OGF) sowie Opioid-Antagonist Naltrexone wurden mit Krebszellen getestet. Es kam zu keinem verstärkten Wachstum der Krebszellen. Studie 2005
  • OGF kann Krebszellwachstum deutlich hemmen. Studie 2004
  • Burstkrebs-Patientin hatte deutlichen Effekt mit LDN  Publ 1998  (NK911 = Polyethylenglykol-Carrier und vermutlich nicht signifikant)

 

 Plattenepithel-Karzinom (Mund, Zungen, Tonsillen, Ösophagus)

Plattenepithel-Karzinom extern (verhornend?) – Gesicht, Kopf, Nacken

  • Aufklärung über OGF-Wachstumsbremse in diesen Krebszellen – Studie 2007

Darmkrebs

Schilddrüsenkrebs, Medulläres C-Zell-Karzinom

  • medulläres C-Zell Karzinom der Schilddrüse (v.a. die ererbte Form): Studie 2006
  • follikuläres Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2009
  • nicht-medulläres (papilläres) Schilddrüsen-Karzinom: Studie 2008

 

Weitere Krebs-Studien

Aufgeklärt: HDN und OGF wirken NICHT auf Ebene der Adhäsion oder Migration von Krebszellen – Studie 2007

 

Blutkrebs-Erkrankungen

B-Zell-Leukämie

B-Zell – Leukämie – CLL durch LDN in Remission gekommen – Studie 2007

 

Studien von LDN (Naltrexone) bei HIV/AIDS

Interviews mit AIDS-Patienten, die ihre Virus-Load in kurzer zeit mit Naltrexone massivst reduzieren konnten: Publ 1998 Ebenfalls wird hier über eine Brustkrebs-Patientin mit deutlichem Effekt durch LDN diskutiert.

(Anmerkung: NK911 ist ein Polyethylen-Glycol Carrier zur besseren Verabreichung eines medikamentes, zB pegyliertes Doxorubizin usw usf. Bei manchen Medikamenten macht die PEG-veränderung sinn und verringert Nebenwirkungen, bei manchen Patienten ist es eher ein Versuch ein neues pharmakologisches Verpackungsprinzip über eine „einfache und wirkungsvolle“ Therapie zu stülpen um entsprechende Umsätze zu lukrieren. Im fall von Naltrexone macht PEG keinen Sinn, angesichts der Wirksamkeit der reinen LDN-Therapie wie in obigen Studien bewiesen).

 

 

Weitere Studien

Studien LDN bei Suchterkrankung

  • Homöoapthisches Naltrexone („very low dose naltrexone = vldn“) nachweisslich zum Morphium-Entzug hilfreich. Studie Jänner 2012

Studien LDN bei Juckreiz

  • Systemische Sklerose erzeugt nahezu unerträglichen Juckreiz. Dieser ist mit LDN gut therapierbar. Studie Juli 2011

 

Eigene Erfahrungen mit Low Dose Naltrexone

  • MS bei einer Patientin kein Effekt, diese hat jedoch bisher auf keinerlei irgendwie geartete Therapie angesprochen (weder Schulmedizin, noch Komplementärmedizin). (1/12)
  • Tumore: vielversprechende Effekte bei mehreren Patienten gesehen! (seit 2013 regelmässig verwendet)
  • MS: eine bereits paraplegische Patientin ist im letzten aktuellen Schub zusätzlich völlig erblindet, seit 2 Monaten, sie spricht nicht auf Schulmedizinische Präparate an. Natürlich ist ihr Mund voller Amalgam. 2 Monate nach unserer Kombinations-Therapie (Detox, Ortho, Homöo, LDN) kann sie die Arme/Hände recht gut benutzen und sieht wieder halbwegs (8/14)

 

Kritische Studien und Berichte zu Naltrexone

Plazebo-Kontrollierte 3-Armige Studie zur LDN-Therapie bei MS zeigt: „keine statistischen Unterschiede“ – allerdings berichten die Autoren – seien die Gruppen von beginn weg statistisch nicht kohärent und vergleichbar gewesen. Aug 2010

 

Update 2013 – neue Studien zum Low Dose Naltrexone

hierzu hab ich eine aktuelle neue Seite LDN Update 2013 erstellt.

Dort auch die Hinweise für INFERTILITÄTS-Behandlung durch LDN

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50 Comments

  1. Ich bin eine MS Patientin bin auf der Suche nach einem Medikament welches mir mein Leben leichter macht.
    Mich interesiert auch das Medikament LDN welches ich selbst auch bei mir testen würde.

    Vielen Dank

    Mandlich Claudia

  2. Maxime sagt:

    Hallo,
    Vielen Dank für diese informative Webseite 🙂

    Ich selber nehme LDN seit Sommer 2008 (MS Diagnose Ende 2004, über 2 Jahre lang Avonex i.m. gespritzt) und meine Krankheit ist seitdem zum Stillstand gekommen. Kann es jedem nur empfehlen !

    Ich bin seit Jahren Mitglied der englischen lowdosenaltrexone-yahoo Webseite und ohne deren Hilfe, Rat und Unterstützung wäre ich heute nicht
    da , wo ich jetzt bin. Aus diesem Grund habe ich jetzt eine deutsche ldn-yahoo Seite gegründet (Zeit etwas zurückzugeben!!) und ich hoffe, dass wir damit vielen Helfen können. Es ist zwar im Moment noch eine sehr kleine Gruppe, aber alles fängt ja klein an 🙂

    Ich habe Ihre Webseite auch bei uns „verlinkt“.

    Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg !

    Maxime
    ldn.deutschland

  3. Andreas Schmidt sagt:

    Hallo und guten Tag,

    ich recherchiere seit Wochen über eine Möglichkeit meinem Vater zu helfen:

    die Diagnose lautet Bulbäre paralyse. Muß ich als med. Laie erst einmal hinnehmen.

    der Verlauf verschlimmert sich zusehends.

    Es könnte viell. ja auch ALS sein.

    Meine konkrete Frage lautet: Wäre eine LDN- Therapie durchaus sinnvoll?

    Vielen Dank, aber alle bisher konsultierten Ärzte und Fachärzte verneinten kofschüttelnd.

    Mit lieben Grüßen

    Andreas Schmidt

    • HeliR sagt:

      1) keinesfalls schaden Sie mit LDN, ich nehme es „probeweise“ selber seit Monaten. Setze es routinemässig bei fortgeschrittenen („austherapierten“) Tumorfällen ein mit bis jetzt sehr interessanten Rückmeldungen, keinerlei bemerkenswerte Nebenwirkungen bis jetzt gesehen. Therapie-Empfehlungen kann ich keineswegs online machen, nur auf gewisse „Evidenz“ aus Forschung aufmerksam machen.
      2) einen Patienten mit einer nur sehr langsam fortschreitenden Bulbärparalyse konnte ich als Arsen-Intoxikation diagnostizieren und massiv verbessern. Vermutlich unbeabsichtigte Arsen-Aufnahme bei Urlaub in Mexiko oder DomRep (dort wird dies noch als Rattengift eingesetzt).

      • Fastl Georg sagt:

        Hallo und guten Tag,
        ich habe ALS. Könnte LDN hier auch helfen?

        • HeliR sagt:

          keine valide evidenz im Internet auffindbar. Pubmed völlig leer, Betreuer / Betroffenen-Mailingliste ebenfalls enttäuscchend: siehe Artikel in Amyotrophic Lateral Sclerosis 12, 2011, meine eigene Erfahrung mit einem Patienten, der auf jedes psychotrope Medikament und auch Rilutek mit heftigen Verschlechterungen reagiert, waren ebenfalls deutlich negativ. Kurz gesagt: vergessen Sie es.

      • frego sagt:

        hallo HeliR,

        1) haben Sie weitere Erfahrungen (pos / neg) mit LDN gemacht?
        2) Bulbärparalyse / Arsenintoxikation: Wie haben Sie die Arsenvergiftung festgestellt? Haben Sie mit LDN behandelt oder Arsen mit Chelatbildnern ausgeleitet?

        LG
        frego

        • HeliR sagt:

          gute Frage! Bei Tumorpatienten setze ich es definitiv erfolgreich ein. Keine Wunderheilung aber Verlangsamung der Progredienz und v.a. stabilisierung des Mental States, negative Meldungen sind nicht so desaströs.

          Bei jeder neurologischen Störung mach ich DMPS-Aussscheidungstest. Die Arsen-Intox wurde von Dr. Gruber / Mineralmedizin.at – auf eigenes Betreiben durchgeführt, ich hatte den DMPS-Harn an ihn zur Quecksilber-Messung geschickt.
          Dr. Gruber hatte aufgrund meines schriftl. Berichtes der Symptome selbstständig (und auf eigene Kosten) zusätzlich zum kaum erhöhten Quecksilber das Arsen gemessen und die Zig-Fache überdosierung diagnostiziert. Patient wohlauf, mittlerweile die 4te DMPS-Ampulle, geht ihm hervorragend, wenn auch nicht vollständig asymptomatisch (einziges Restsymptom: Sprache noch behindert).

  4. stern sagt:

    Hallo,
    mein Sohn beschäftigt sich seit meiner Erkrankung an Darmkrebs (Analkarzinom) mit alternativen Behandlungsmethoden.
    Nächste Woche ist die Behandlung abgeschlossen und ich werde meinen Arzt auf Naltrexon ansprechen.
    In der Familie wir Naltrexon schon eingesetzt. Mein Neffe kämpft seit Jahren mit Allergien, nach nur 3 Tagen mit Naltrexon
    ist alles weg, er braucht keine andere Medikamente und füllt sich richtig fit. Ich glaube, hier schreiben wir über ein Wundermittel !
    Alles Gute an Alle, die daran glauben.

  5. Werner Mecenovic sagt:

    Hilft LDN auch gegen Borreliose?

  6. frrupp sagt:

    Wie Schätzen Sie die Chancen von LDN bei Narkolepsie ein?
    Bin m.E. sauber diagnostiziert worden, in der Retrospektive passt auch alles
    zu den in der Literatur auffindbaren „Bilderbuchverläufen“
    Die N wird ja als Autoimmunkrankheit gehandelt, ich hatte bisher auch
    bei jedem Labor erhöhte Leukos… Allergien sind auch da.
    Konventionelle Hochdosistherapie mit Stimulanzien tut nicht gut…
    Leitlinienmäßig sind wir am Ende..

    Grüße,
    f rr u p

    • HeliR sagt:

      Lieber Friedrich, Ihre Mail hat mich herausgefordert und ich hab iin der Nacht noch im Bett am iPad 250 Studien zum Thema gescreened und auch einige davon hier als Antwort reinkopiert. Dann hab ich am iPad kurz Programme gewechselt und beim zurückkehren in Safari waren alle meine (nicht abgespeicherten Einträge) weg!!

      Daher jetzt die Zusammenfassung aus dem Gedächtnis: tatsächlich haben sie recht gute Chance bei Narkolepsie zu profitieren von LDN-Therapie.
      Es gibt mehrere Studien die zeigen dass eine partielle Agonisierung der Endorphin-Rezeptoren positive Effekte haben:

      Narcolepsie mit Tramadol erfolgreich behandelt 2003
      Narcolepsie mit Codein erfolgreich behandelt (wird zu Morphin metabolisiert was am Endorphin rezeptor andockt)
      hier Codein-Studie aus 1986

      High – Dose Naltrexone hat keine Effekte aber v.a. auch keine Nebenwirkungen! 1986
      LDN mit Naloxone zeigt wenig effekte

      Also: opioide helfen, Naltrexone in höchster dosierung hat keine Nebenwirkung, es ist also anzunehmen dass LDN – welches ja paradox wirkt und die Endorphine erhöht
      (klassisch homöopathischer wirkmechanismus: es löst eine Gegenregulation im Körper aus die der eigentlichen pharmakologischen Hauptwirkung entgegengesetzt ist)
      diesen Mechanismus bedient.

      Bei jeder Autoimmun-Krankheit denkt man an Vitamin-D – Mangel, wird durch einen Fallbericht 2010 und durch eine grössere Untersuchung 2011 bestätigt. Für CIDP wird die IgG – Therapie erfolgreich angewendet, die Suchterm-Kombination findet sich auch für die Narcolepsie.

      Acetylcarnitine – Mangel kann auf Störung der Mitochondrien-Funktion hinweisen – Studie 2011
      So hab ich mich in der Nacht weiter in die Narcolepsie Studien eingelesen und was zusammengefasst bzw. noch was gefunden, was ich leider mittlerweile vergessen habe, es war schon sehr spät und sehr viele Studien später.

      Sehr ganzheitsmedizinische Überlegungen

      Man könnte überlegen Pandemrix als homöopathisches Mittel einzusetzen, zB in der C30, 1 Woche lang 2 x 5 Globulie – im Sinn von „ähnliches durch ähnliches geheilt“, die Grippe-Impfung hatte ja weltweit fantastische Versuchsbedingungen für neurologische Narkolepsie-Forscher geschaffen.

      Eine Studie zeigt sehr deutlich den Auto-Immun-Mechanismus auf über Anti-Hypothalamus-Immunfaktoren, hier könnte man Hypothalamus potenziert einsetzen.

  7. Dr.Martin Knichel sagt:

    Wow, gute Sammlung auf Ihrer Seite, extrem fleißig! Ich bin Apotheker und teste an mir LDN seit ca. 1Jahr gegen autistische&ADHS-Anteile im Verhalten. Möglicherweise gibt es hier nicht sofort sichtbare Ergebnisse – außer der stimmungsaufhellende,antriebssteigernde Effekt morgens gegen 6Uhr, wenn 3mg abends genommen wurden. Der Kaffe kann gespart werden…
    Ich merke aber noch was: direkt bei der Blockade mit LDN eine bessere Konzentration bei sonst öden Tätigkeiten wie Aufräumen&Putzen, die wenig Hirn, aber bei ADHS Frustrationstoleranz und Durchhaltevermögen verlangen.
    Exorphine wie Gliamorphin/Casomorphin – die für diverse Verhaltensstörungen verantwortlich gemacht werden – könnten durch Naltrexon selbst oder die folgende Endorphinwoge wegespült werden. Alle Glutenempfindlichen ohne echte Zöliakie (keine der typ.Antikörper nachweisbar, aber dafür Denk/Antriebsstörungen/und Giddy-(albernes)Verhalten nach Konsum v.Milchprodukten/Getreide) sollten hier mal auf die Spur gesetzt werden.
    Es könnte sich für einige Psycho-Fälle im Umfeld ADHS,Autismus,Schizophrenie lohnen…
    Zur Anfrage zu ALS : Dr.Mary Newport hat in ihrem Buch über Keton-Kur bei Alzheimer (Kokosfett&MCT-Fett als alternativer ZNS-Treibstoff bei neurodegenerativen Erkrankungen) auch einen leicht gebesserten ALS-Fall genannt (Zuschrift eines Lesers).
    Grüße M.K.

  8. Cawdk sagt:

    Hallo,
    Ich wurde auf ldn aufmerksam im Zusammenhang mit häufig wiederkehrenden Virus Infektionen. Ich leide immer wieder an schmerzhaften Herpes genitalis Ausbrüchen, obwohl ich mein Immunsystem auf jede nur erdenkliche Weise zu stärken versuche.
    Generell bin ich für Viruserkrankungen sehr anfällig.
    Könnte hier ldn eine Möglichkeit sein, dies besser in den Griff zu bekommen?
    Beste Grüsse,
    Cawdk

    • HeliR sagt:

      ein Ansatz, den ich erst dann wählen würde, wenn andere Methoden versagt haben. Sowas ist in der Regel mit Homöopathie in 1-2 Sitzungen erledigt, dieser Ansatz ist insgesamt umfassender und zielführender. Erst wenn dies versagt würde ich LDN einsetzen, da dies eine palliativ-therapie, keine kurative ist.

  9. Bianca sagt:

    Hallo, hier Mal eine Fragen. Mein Mann, nimmt bereits LDN, allerdings leben wir auch eigentlich in den USA. Nun sind wir zu Besuch in Deutschland und würden gerne wissen, wie wir LDN hier bekommen können?
    Bin mir sicher wir können hier einen Arzt finden, der ein Rezept schreibt, nur stelle ich fest, dass die meisten Apotheken hier nur die hochdosierte Form kennen oder verfügbar haben.
    Irgendwelche Empfehlungen?
    Danke, B

  10. peter May sagt:

    Bei meiner Frau wurde vor 25 Jahren die Diagnose „Sekundär chronisch- progrediente MS“ gestellt.
    Ärztlicherseits wurde immer auf fehlende medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten verwiesen. Wäre LDN auch in diesem Fall, mit erheblichen körperlichen/ neurologischen Beeinträchtigungen, eine Verbesserungschance? Wenn ja, wie komme ich an das Medikament?
    Danke für die Information und beste Grüße
    P.M.

  11. Kurt sagt:

    Hallo,
    würde LDN auch bei einem Tumor (Myxom) im Herzen helfen? schulmedizienisch käme nur eine OP am offenen Herzen oder alternativ der
    Tod (nach Aussage einens Hamburger Prof.) durch Klappenverschluss in Frage!
    Ich warte erst mal ab wie sich die Dinge entwickeln.
    Danke für die Seite.
    K

  12. Steffi sagt:

    Hallo,

    ich bin eigentlich per Zufall bei einer Recherche über LDN gestossen.
    Kurz zu mir:
    Schwere Endometriose, bereits 2x operativ entfernt. Antiphospholipid AK, Allergien, leicht erhöhte natürliche Killerzellen. Inzwischen die 6. IVF hinter mich gebracht, ohne einer einzigen Einnistung. LDN soll ja bei Endometriose gut sein und auch immunmodulierend den TH1 und TH2 Zellen helfen.
    Könnte es auch als Alternative zu IVIGs oder Intralipid genommen werden? Davor schrecke ich noch ein wenig zurück. LDN erscheint mir wie ein kleiner Lichtblick für die nächste Behandlung. Leider ist es in D kaum bekannt.

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,
    Steffi F.

  13. Stefanie sagt:

    Guten Abend!
    Bin sehr interessiert an LDN für Hashimoto und Endometriose.

    Hashi seit ca. 2 Jahren ohne Hormontabletten (vorher L-Thyroxin 150), nur noch homöopathische Behandlung.
    freie Werte normal, TSH noch erhöht (22), TPO von 526 auf 50 gesunken.

    Endometriose schwer mit großen ES-Zysten re+li
    Kinderwunsch

    Macht es Sinn Ihrer Meinung und Erfahrung nach LDN auszuprobieren, um die Endo im Zaum zu halten? Als Alternative zur Visanne?
    MIt Hashi bzw. der restlichen SD-Hormonresistenz lebe ich ganz gut, ausser dass ich seit 1,5 Jahren nicht schwanger werde.
    Ich möchte es gerne trotz der schlechten Chancen weiter probieren, mit der Visanne wäre das aber erstmal passé…

    Es wäre ein Traum, wenn sich beides mit LDN verbessern könnte.
    Bin gespannt auf Ihre Stellungnahme und bedanke mich herzlich für Ihre Zeit!
    Viele Grüße!

    • HeliR sagt:

      TSH von 22 ist kein Zeichen einer ausreichenden Hormonversorgung – auch wenn angeblich die Werte der freien Hormone ausreichend sind, also wird der Kinderwunsch noch lange lange warten müssen – siehe „Schwangerschaft – IVF„.

      Ausreichende Versorgung mit SD-Hormon ist für die Hirnentwicklung eines Kindes unabdingbar, eine Schwangerschaft bei TSH von 22 wäre Zeichen mangelnder medizinischer Qualifikation des betreuenden Homöopathen und eigentlich fahrlässig, die freien Werte sind da nicht ausreichend !!

      Die Antikörper beim HASHI sind sekundär und zeigen das „Wegräumen“ des „im Stress“ verbrannten Schilddrüsengewebes an: Ursache ist ja das Missverhältnis von hohem Hormonbedarf (Stress) und Mikronährstoffmangel (VitC, VitB, Selen !!!!! –> Amalgam-Plomben) verbrennen die Schilddrüse, zusätzlich die Entzündungen aus dem Darm (Weichweizen, Leaky Gut).

      Wenn zu viel Gewebe verbrannt wurde, kann auch kaum mehr Normalversorgung eintreten, trotz bester Therapie. Beim TSH von 22 wächst aber die Schilddrüse grösser, d.h. ein Kropf entsteht, dabei werden dann auch SD-Zysten kommen.

      Die schwere Endometriose bei ihnen indiziert ja noch zusätzlich eine Östrogendominanz und damit eine Erschwerung der Schwangerschaft sowie eine zusätzliche Erklärung für die Schilddrüsen-Problematik

      Kann ihnen LDN helfen?

      LDN wird ganz sicher helfen, nämlich durch „gutes Gefühl“ d.h. bessere Stress-Resistenz weil „Wohlgefühl eintritt“.

      Aber: die kausale Therapie des Hashimoto ist Stress-Reduktion

      zB mit der hilfe von
      Palm-Therapie,
      HRV-Atmung – zB über das kleine Biofeedback-Gerät emWave2,
      Sport,
      auch ganz wichtig: Darmsanierung und Mikronährstoffsubstitution.

      Ich seh das bei den Krebspatienten regelhaft: sobald sie unter LDN stehen, tritt innerhalb von Tagen Friede und Wohlgefühl auf: logisch weil ja die Endorphine künstlich auf das 3 fache hochgepusht werden, quasi vergleichbar mit einer Antidepressiva-Therapie.

      Hier – bei ihnen – liegt vermutlich auch zusätzlich eine Darmgeschichte und toxische und vielleicht auch E-Smog-Belastung vor, weil ja mehrere Hormonelle Systeme suboptimal arbeiten.

      Das wird von uns Homöopathen so leider nicht „wahrgenommen“ weil wir in der Ausbildung trainiert werden, dass „das richtige Globuli eben alles korrigiert“ und wir immer und beständig auf der Suche nach dem richtigen sind und dabei die simplen Optionen einer Ernährungs-Korrektur oder einer temporären hormonellen Substitution mit Progesteron oder Schilddrüse ablehnen weil „homöopathisch unstatthaft“.

      Stimmt leider so nicht, die modernen toxischen Belastungen mit Plastik-Ausdünstungen, RoundUp und Multipestizid-Belastungen (normaler Apfel und Gurken haben 56 nachweissbare Spritzmittel !!!! dafür aber kein einziges Vitamin mehr –> Bio-Lebensmittel)

      all das bildet sich in der Homöo-Diagnostik nur indirekt ab über „träge oder schwer behandelbare Symptome“ wo nichts weitergeht, obwohl ich doch eh so gute Arzneien verschreibe!

      [asa]386731120X[/asa]

      [asa]B00C37OX60[/asa]

      [asa]B007IRTEAK[/asa]

      Lesen sie bitte mal hier den ganzen Titel im wunderbaren Michael PLATT – Buch

      [asa]B00K2ORXDQ[/asa]

      hier gibts übrigens das Interview mit Dr. Bihari übersetzt

      [asa]B00KOUVCH6[/asa]

  14. Wolfgang Martin sagt:

    Guten Tag,
    ich habe über LDN (Nexus-Magazin)gelesen, das dieses Medikament auch bei Rheumatoider Arthritis helfen soll oder könnte.
    Können Sie mir darüber Auskunft geben.
    Vielen Dank und viele Grüße.

    • HeliR sagt:

      Ich taste mich auch versuchsweise an neue Therapieverfahren heran und verwende nicht alles was ich so recherchiere bei allen.

      Bei PCP hab ich es erst ein einziges mal – dabei ohne Erfolg verwendet. Allerdings hat die Patientin nach 2 Wo schon die einnahme wegen Wirkungslosigkeit abgebrochen, nach Aussage der LDN-Päpste muss man es 6 Monate nehmen. Es ist ausser „gute Laune und weniger Schmerzen“ nebenwirkungsfrei, ich würde es als option immer nehmen, ehrlichgesagt – ich nehme es selber ohne krank zu sein (wie ich die allermeisten Therapien mal selber ausprobiere), seither sagen meine Leute in der Ordi dass ich weniger gestresst bin und weniger rumschreie wenn was nicht passt.

  15. Wolfgang Martin sagt:

    Guten Tag,
    habe seit 10 Jahren RA (rheumatoide Arthritis).
    Kann LDN da helfen?
    Vielen Dank.
    W.Martin

  16. vibeke Carlsen sagt:

    Hello

    I am writing to you because i would like to know where i can buy this produkt LDN.. I have search all over for this, but cant find anywhere to buy it..
    I have an auto immune hepatitic, and would like to try this product, so much.. Hope you can help me..

    Greetings from

    Vibeke Carlsen

  17. Kristine sagt:

    Hallo,
    ich habe Hashimoto, eine Nebennierenschwäche und Yersinien. Ich nehme Schilddrüsenhormone (Thybon/T3 und natürliches Schilddrüsenextrakt) ein, außerdem diverse hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel (Vitamin C, D3, K2, B5, B12, B-Komplex, Magnesium, Fischölkapseln, Aminosäuren, Eisen, Coenzym Q10, Betaine, MSM, Zeolith, Wild Yam Creme). Ich lebe gluten-, nikotin- und alkoholfrei sowie stressreduziert und versuche Milch und Kaffee weg zu lassen. Die Nebennierenproblematik geht meine Ärztin nach dem Speicheltest an. Trotzdem leide ich nach wie vor unter Müdigkeit und Erschöpfung, habe hohe TAK-Antikörper und leide vor allem unter einer reaktiven Arthritis. Wie würden Sie hier LDN einsetzen? Und wo beziehe ich es am Besten?
    1000 Dank für Ihre guten Informationen!
    Viele Grüße,
    Kristine

  18. Georg sagt:

    Ein Gruezi aus der Schweiz und ein herzliches Dankeschön für Ihre hervorragenden Rechechen, Herr Dr. Retzek!

    Beim Googlen nach LDN bin ich auf die Seite einer Apotheke in Deutschland gestoßen, die LDN-Präparate herstellt:

    http://www.naltrexon-apotheke.de

    Was halten Sie davon? Sind die Preise für die LDN-Kapseln in Ordnung? Angeblich liefert die Schloss-Apotheke Aulendorf auch in die Schweiz.

    Beste Grüße

    Gerorg

  19. Cornelia Klein sagt:

    Hallo,
    ich habe LDN von einem Heilpraktiker empfohlen bekommen.
    Ich hatte vor 4 Jahren einen Zusammenbruch/Burnout.
    Ich nehme keinerlei Psychopharmaka, aber bin in psychologischer Behandlung.
    Ich habe vieles erkannt und verarbeitet.
    Das was aber nicht von mir weichen will, ist das Erschöpfungssyndrom und eine schlechte Schlafqualität:
    Es ist sehr mühsam, wenn man immer das Gefühl hat, müde und kaputt zu sein.
    Hilft da LDN auch? Macht es abhängig? Kann man sich nach einer Besserung wieder ausschleichen?
    MfG

  20. Dr. K. sagt:

    Hallo,
    ich bin selbst Ärztin und leide an einem Zervix-Ca. In Ihrem Artikel sprechen Sie von einer low dose Therapie mit Naltrexone. Wie viel mg müsste ich nehmen? Und über welchen Zeitraum? Nur parallel zur Chemo oder für immer?
    Vielen lieben Dank,
    Dr. K.

    • HeliR sagt:

      bitte auf die vielen Infos und Studien im Artikel zugreifen, es ergibt sich dort von selber. Selbst unter Kollegen sind online-behandlungen nicht möglich.

  21. vera sagt:

    Hallo!

    Ich habe seit Jahren eine sekundäre Nebenniereninsuffizienz ,Schilddrüsenprobleme(wie es aussieht Hashimoto)und noch so einige andere Baustellen.Mein grösstes Problem ist aber das ich fast kein Sättigungsgefühl seit Jahren habe und dadurch schon knapp 50 Kilo zugenommen habe.Wenn ich nicht esse sinkt mein Cortisolspiegel rasant ab und dementsprechend geht es mir schlecht und ich kann nicht schlafen und mich auch sonst kaum konzentrieren.Habe einen ziemlich niedrigen Dopaminspiegel und wie es scheint hängt das alles irgendwie damit zusammen.Habe schon unzählige Therapien hinter mir(TCM,Detox,Kinesiologie,Akupunktur,Wellbutrin-davon habe ich leider Kopfschmerzen bekommen-,und noch so einige andere).Da ein Autoimmumprozess im gange ist(Bluttest,..desswegen Verdacht auf Hashimoto),hat mir mein Arzt zu LDN geraten.Jetzt wollte ich fragen ob dieses Medikament auch das Sättigungsgefühl beeinflusst da es ja hilft Endorphine auszuschütten und mein grösstes Problem ja mein unbeschreiblicher Hunger ist, der enorm viel Stress verursacht und das Übergewicht natürlich meinen Zustand immer mehr verschlechtert?

    l.G.

    • HeliR sagt:

      das klingt sehr komplex und es scheint unklar zu sein, was die eigentliche Erkrankung ist (Autoimmun-KH gegen NN?). Hashimoto ist ja sekundär und folgt als Erschöpfungs-KH praktisch immer auf NN-Schwäche.
      LDN kann jedenfalls _alle_ Autoimmun-Erkrankungen SEHR positiv beeinflussen (stoppen?) sowie die Stimmung verbessern um ihre Frage zu beantworten, ob es perversen Appetit aufhebt weiss ich nicht, aber es schadet nicht und ist billig.
      Für Appetit ev. Serotonin messen lassen und vor dem Essen etwas 5HTP und ev. – wenn Dopamin so extrem niedrig ist – L-Thyrosin nehmen? Aber das behandelt auch nur die Symptome, nicht die Störung.
      Auch versteckte Emotionale Konflikte (Mutter!!) kann diese Appetitsteigerung auslösen, hab ich gefunden.

  22. Bianca sagt:

    Guten Tag,

    auf der Suche nach alternativen Therapieansätzen für meinen Mann (primäre membranöse Glomerulonephritis mit nephrotischem Syndrom (PLA2R-Antikörper nachgewiesen), diagnostiziert vor einem Jahr, bislang Cortison, ein Therapieversuch mit Cyclosphosphamid und jetzt Ciclosporin als zweiter Therapieakt), wurde ich im Netz auf LDN und auch auf diese Seite aufmerksam. Haben Sie Kenntnisse über die Wirksamkeit einer LDN-Therapie bei MGN (natürlich nicht gemeinsam mit Immunsuppressiva)?! Ernährung haben wir bereits versuchsweise umgestellt (kein Weizen / Gluten mehr). Ich habe jetzt noch gelesen, dass auch Milchprodukte bzw. der Verzicht auf Milchprodukte – im Zusammenhang mit LDN – von Vorteil sein kann.

    Liebe Grüße
    Bianca

    • HeliR sagt:

      LDN wirkt bei fast allen autoimmunKH, es gibt kaum NW und es stört nicht.
      Milch + Gluten ist bei Autoimmun-KH i.d.R. verschlechternd, desswegen empfehlen die Fachleute das wegzulassen („Autoimmun-Paleo“)

  23. Jana sagt:

    Hallo,

    ich bin Schmerzmedizinerin und durch eine Patientin auf LDN aufmerksam gemacht worden.
    Gibt es Ihrerseits Erfahrungen in der Anwendung bei chronischen Schmerzpatienten (außer FMS – da scheint es ja hilfreich zu sein).
    Zum Glück behandle ich nur einen kleinen Teil meiner Patienten mit Opioiden. Doch prinzipiell könnte man bei diesen Patienten einen Therapieversuch mit LDN machen, indem man es zunächst parallel gibt und je nach Wirkung schrittweise die Opioide reduziert? Haben Sie hierzu in der Praxis Erfahrungen sammeln können?

    Danke Jana

    • HeliR sagt:

      hilft doch häufig. Es gibt ja zahlreiche Konferenz-Mitschnitte oder Testimonials auf Youtube, die Anwendung dürfte universell hilfreich sein, so wie auch die Cannabinoide.
      Parallel-Th ist ev. weniger sinnvoll, weil mit Naltrexon ja der Rezeptor ANTAGONIST eingesetzt wird um die körpereigene Endorphin-Achse zu stimulieren. Ihre Erfahrungen als Fachfrau für Schmerz ist sicher hochwillkommen, vielleicht können Sie hier mal einen Nachtrag schreiben.
      NT: Phänomenal hilfreich ist oft noch die MESO-Therapie; mit der Power-Tube haben wir erste vorsichtige Versuche gemacht, scheint auch hilfreich zu sein und v.a. das Thema Mikrozirkulation anzusprechen, dass ich schon vor Jahren als Haupt-Grundprinzip für Schmerz- und Heil-Therapien identifizieren konnte.

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