komplementäre Zusatzbehandlung bei Krebs-Erkrankungen
Zu dieser “Spezialisierung” bin ich absichtslos gekommen: am Beginn meiner Tätigkeit als klassischer Homöopath musste ich tw. schwerst- bzw. fortgeschrittenst krebserkrankte Patienten behandeln und konnte dabei immer wieder besondere Verbesserungen, tw. sogar Stabilisierungen der Krebserkrankung und in einigen Fällen sogar spektakuläre Remissionen erleben – “austherapierte Fälle”, die mittlerweile “Langzeitremissionen” über 10 Jahre gesund darstellen und tw. auch publiziert worden sind.
Zur damaligen Zeit (1998-2000) gab es noch sehr wenige Homöopathen die sich dieses Themas annahmen. Erst 1999 durfte ich bei einigen Seminaren mit Dr. Spinedi sehen, dass es andere Homöopthen gibt, welches sich intensiv mit der Thematik der Unterstüztung von Krebserkrankten auseinandersetzen. Mittlerweile habe ich (2011) etwa 700 Krebskranke Patienten behandelt und dabei alle Höhen und Tiefen mitmachen dürfen.
Einige “Wunderheilungen”, wie sie zB auch im Buch “Geheilt” von Hartl/Hofer abgedruckt sind, viele Verbesserungen und oft jahrelange Stabilisierungen bei vormals schwerst erkrankten Patienten, genauso wie Patienten, wo man nur wenig bewirken konnte.
Wunderheilungen gibt es – gar nicht soo selten – aber in meinen Händen sind sie im einstelligen Prozentbereich!
Gut bis Sehr gut kann ich Patienten in 25-35% der Fälle helfen, auch fortgeschritten Krebsfälle, die statt prognostizierter Wochen dann sogar noch Jahre erleben durften, oft mit guter Lebensqualität.
Je massiver die Schulmedizin mit je massiveren Methoden eingreift, desto geringer sind oft meine Möglichkeiten, eh klar, hier kann man mit den “Regulations-Techniken” die sich der Körper-Eigen-Regulation bedienen kaum etwas regulieren, wenn die Kontrolle vollständig von Cortison, Analgetika und Chemo übernommen wurde.
Oft erlebte ich die “schönsten Erfolge” mit den “austherapierten Fällen”, die quasi schulmedizinisch entlassen sind und sich dann oft noch sehr gut erholen und lange mit guter Lebensqualität leben dürfen. In manchen dieser Fällen durften wir sogar Langzeitremissionen bis jetzt erleben!
Mitarbeit des Patienten mit Bereitschaft der Ernährungsumstellung, Bewegung, regelmässige Einnahme von Antioxidantien und anderen Zusatzmittel und Psychohygiene usw. natürlich vorausgesetzt.
weitere Anmerkung
Nun, die Patienten scheinen jünger zu werden, die Krankheit bei Diagnosestellung fortgeschrittener, die “homöopathische Systematik” eher unschärfer da viele Patienten bereits länger vorbehandelt sind: seit 2009 verwende ich daher zusätzlich zur klassischen Homöopathie
- Papimi Ioneninduktionstherapie
- Orthomolekulare Infusions-Konzepte
- Ernährungsmedizin & Umstellung
- Mesotherapeutische Massnahmen
bei den Tumorpatienten – alles – im Versuch mit dem gesamten Spektrum der komplementärmedizin der Krankheit entgegentreten zu wollen und die meist parallel dazu lauende Schulmedizinische Therapie insofern bestmöglich zu unterstützen, dass die Nebenwirkungen meist gering (im Vergleich) sind, die Erfolgsraten höher (im Vergleich zur alleinigen homöopathischen Zusatztherapie).
Was ist noch ein Problem: ….. “die Zeit”
Krebspatienten sind sehr “zeitaufwändig” in der Behandlung. Man muss oft Rücksprache halten, sie öfters sehen, letztlich auch menschliche Unterstützung geben. Und jedes stressbedingte “kurze-angebundensein” führt bei diesen lieben und dankbaren Patienten gleich zu einem starken Verlassenheits- und In-Stichgelassengefühl.
Hat man ein Faktum “des Falles” – der oft über 50 Seiten mitschrift geht – vergessen, ruft man sie nicht wie vereinbart zurück (weil eben 15 Patienten “wie vereinbart rückgerufen werden müssen”) – fühlen sie sich nicht mehr ernstgenommen, verlieren dann die Hoffnung (da man ja als Homöopath oft als “die letzte Hoffnung” wahrgenommen wird) und ziehen sich zurück.
Dies ist wichtig zu wissen, denn diese “Managment-Probleme” eines Tumorfalles bedingen, dass wir “Krebs-Therapeuten” in etwa ca. 50% unserer Tumor-Patienten “verlieren”, durch Handling und Managment-Probleme, diese Informationen haben sich anlässlich eines Krebs-Seminares mit Roland Methner, Jens Wurster und Tjado Galic zusammen bei allen Kollegen ähnlich dargestellt gesehen.
Oft muss ich beschämt eingestehen, kann ich diese Bedürfnise rein zeitmässig nicht erfüllen oder abdecken, dies wird sich auch kaum ändern können, da ich zeitmässig ein getriebener bin.
Trotzdem, die Homöopathie ist bei schweren uund schwersten Pathologien tw. unendlich erfreulich. Immer wieder ermöglicht uns das Schicksal und die Homöopathie eine vorgegebene Zeitdauer lange mit guter Lebensqualität aufzudehnen oder sogar eine Heilung. Dies entlohnt bei weitem die Mühe, die Zweifel und Frustration die den Therapeuten befallen, wenn es mal nicht so gut läuft oder wenn man die beschriebenen Managment-Probleme wieder besonders stark spürt!





