Kaffee beugt Gebärmutterhals-Krebs vor !

Kaffee statt HPV-Impfung

Über 70 Prozent aller Frauen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HP-Viren, die für Gebärmutterhalskrebs verantwortlich sind.

Nicht nur bei Gebärmutterhalskrebs gilt Kaffee als hilfreicher Krebszellen-Killer.
Frauen können durch einen hohen Kaffeekonsum möglicherweise das Risiko senken, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Dies ergab eine am Montag veröffentlichte Studie aus Japan. Der Kaffee könne den Insulinanteil im Körper senken und dies wiederum mindere das Risiko von Gebärmutterhalskrebs, hieß es in der vom japanischen Gesundheitsministerium in Auftrag gegebenen Studie.

Die Wissenschafter vom nationalen japanischen Krebszentrum beobachteten insgesamt 54.000 Frauen im Alter von 40 bis 69 Jahren über einen Zeitraum von 15 Jahren. Dabei fiel ihnen auf, dass Frauen, die mehr als drei Tassen Kaffee am Tag trinken, ein um 60 Prozent geringeres Risiko haben, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken als Frauen, die weniger als zwei Tassen am Tag trinken. Die Wissenschafter untersuchten auch mögliche positive Effekte von grünem Tee, konnten aber keine Belege dafür finden.

HPV-Impfung

Umstritten: Das Impfmittel gegen HP-Viren.Gebärmutterhalskrebs ist eine sexuell übertragbare Krankheit, die durch eine anhaltende Infektion über viele Jahre hinweg entsteht. Bei der Entstehung spielen humane Papilloma Viren (HPV) eine entscheidende Rolle, die Zellveränderungen auslösen und zu Gebärmutterhalskrebs führen können. Schutz vor einer Ansteckung mit HP-Viren bieten Kondome. Für sie spricht neben dem Infektions-Schutz noch ein weiterer Punkt: Ein Hormon in der männlichen Samenflüssigkeit beschleunigt das Wachstum von Gebärmutterhalskrebs.

Seit dem Jahr 2006 haben Frauen in Österreich die Möglichkeit, sich gegen Gebärmutterhalskrebs impfen zu lassen. Die HPV-Impfung hilft aber nicht gegen alle krebserregenden Viren und bietet daher keinen vollständigen Schutz. Zwei Impfstoffe wurden bisher gegen HP-Viren entwickelt. Der Zweifachimpfstoff mit dem Handelsnamen „Cervarix“ zielt auf die Typen HPV 16 und 18. Der Vierfachimpfstoff „Gardasil“ oder „Silgard“ wirkt auch gegen die Typen 6 und 11, die Warzen im Genitalbereich („Feigwarzen“, Kondylome) verursachen können. Wie lange der Impfschutz hält, ist allerdings ungewiss.

 

 

Untersuchungen beugen vor

Da sich Gebärmutterhalskrebs langsam über viele Jahre hinweg entwickelt, kann man regelmäßig eine Krebsfrüherkennung durchführen lassen. Mit Hilfe des sogenannte PAP-Abstrich lassen sich Zellunregelmäßigkeiten in der Schleimhaut des Gebärmutterhalses frühzeitig erkennen.

Eine Infektion mit HPV hat, besonders bei Frauen unter 30, 35 Jahren, eine hohe Selbstheilungstendenz. Von 60 infizierten Frauen haben 59 die Infektion nach einem Jahr besiegt. Über 70 Prozent aller Frauen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit diesen HP-Viren. 80 Prozent aller Infektionen bleiben unauffällig und heilen meist ohne Therapie ab.

Kurier Artikel vom 01.09.2008 11:23 | APA | ce

Danke an Regine Kickuth, die mir den Artikel übersendet hat.

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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