Irminix® – neuer Chelator (vormals OSR#1) von Prof. Boyed Haley

Achtung – nach folgender Text (umrandet) wurde von der Ö Gesundheitsbehörde AGES als „WERBUNG für ein nicht zugelassenes Mittel“ eingestuft. Ich habe den angemahnten Orginal-Text im wesentlichen unverändert belassen, möchte jedoch als „Präambel“ anmerken, dass wir keinesfalls an WERBUNG oder VERKAUF usw interssiert sind, sondern dies nur als reine INFORMATION für verzweifelte hilfesuchende Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose, Parkinson oder ähnlichen unheilbaren Neurologischen Erkrankungen dient.

Wir hatten uns bei Emeramed als teilnehmende Praxis an einer klinischen Studie für einen neuen Schwermetall-Chelator namens IRMINIX ® = Emeramed angemeldet.

IRMINIX hat keine offizielle Zulassung, befindet sich jedoch derzeit im Stadium II der Klinischen Prüfung.

IRMINIX darf von der Firma Emeramed (Irland) nur gegen Bestätigung der Ö-Behörde AGES im Rahmen eines „verzweifelten Heilversuches“ (compassionate use) zum klinischen Test abgegeben werden.

Es muss eine „Patienten-Versicherung“ abgeschlossen werden, die 660,- kostet – das Präparat wird von Emeramed gratis zur Verfügung gestellt. 

Die Abwicklung ist sehr kompliziert, sodass es verständlich ist, dass es in ganz Europa nur wenige Praxen gibt, die sich das antun. Die Vorgehensweise ist folgendermassen:

  • Patienten suchen sich einen Prüfungs-Arzt (zB Dr. Retzek)
  • dieser füllt für den Patient ein Formular aus und requestet IRMINIX für den Patienten bei Emeramed
  • unsere Praxis muss dazu auch an EMERAMED die 660,- für die Patientenversicherung überweisen
  • danach schickt EMERAMED eine 2 Wochen Test-Dosis für den Patienten an unsere Praxis
  • wir senden das Präparat dann an den Patienten weiter
  • Patient füllt nach einigen Wochen den Test-Bogen aus und meldet das Ergebnis der klinischen Prüfung an die Fa. Emeramed zurück
  • NEU 2019: wir müssen die Verwendung an die AGES melden (Bundesagentur für Arzneimittelsicherheit in Ö)
  • NEU: seit 2018 verlangt nun die IRISCHE Behörde eine Bestätigung der Österreichischen Behörde, dass das Präparat importiert werden darf, die AGES verneint dies und kann auch keine Bestätigung ausstellen, da dies nicht notwendig sei. Meine Anfrage bei der AGES hat dankenswerterweise ergeben, dass man das Präparat für den klinischen Test im Rahmen „compassionat use“ ohne grossen Aufwand importieren darf, ich stelle die Email nachfolgend hier rein
  • wir haben bisher für unseren administrativen Aufwand 35 Minuten = 70,- in Rechnung gestellt, seit 2019 erhöhe ich den Betrag auf 90,- weil wir zusätzlichen administrativen Aufwand haben und der ganze Schriftverkehr mich viele Stunden gekostet hat.

 

Antwort AGES bezüglich Import von IRMINIX als compassionat use

Sehr geehrter Herr Dr. Retzek!

Ich nehme Bezug auf Ihre Anfrage von 18.11.2018 und bedaure die verzögerte Antwort.

Das Verbringen von in einer Vertragspartei des EWR zugelassenen oder hergestellten Arzneiware bedarf gemäß § 6 AWEG lediglich einer Meldung an das BASG.
Die Meldung hat zwei Monate im Nachgang zu erfolgen.  Über die Vorgangsweise wenden Sie sich bitte an Fr Dr Elisabeth Bernhard, 050555 36434.

Voraussetzung der Verbringung ist, dass der Behandlungserfolg mit einer in AT zugelassenen und verfügbaren Arzneispezialität nicht erzielt werden kann (die Bescheinigung dafür ist Sache des Arztes).

Eine Einfuhrbewilligung ist nicht erforderlich.  Diese kann daher nicht ausgestellt werden.
Sollte sich die Irische Behörde mit dieser Information nicht zufrieden geben, kann sich diese gerne an mich wenden.
 
Beachten Sie bitte die Werbebeschränkung: Nur in Österreich zugelassene Arzneispezialitäten dürfen beworben werden. Alles andere wäre ein strafbewährter Rechtsverstoß.

Mit freundlichen Grüßen

xxxx

 

Testimonial eines IRMINIX-Anwenders mit Parkinson

nachfolgendes Schreiben habe ich von einem der Patienten bekommen, die durch unsere Intervention das IRMINIX zur Verfügung gestellt bekommen hat:

Testimonial der Wirkung von IRMINIX bei Parkinson

Early-Access-Programm für lrminix – Unterstützung durch Dr. med. Helmut Retzek, Vöcklabruck

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit bestätige ich, dass Herr Dr. med. Helmut Retzek aus Vöcklabruck mich in uneigennütziger Art und Weise unterstützt hat, am Early-Access-Programm für das in Erprobung befindliche Medikament „Irminix“ des schwedischen Pharmazie -Unternehmens Emeramed bislang teilnehmen zu können. 

Irminix ist für die Therapie von Metall -Intoxikationen, u.a. mit Quecksilber, Blei, Mangan oder Arsen, entwickelt worden und erreicht im Gegensatz zu den bisher zugelassenen Medikamenten (z.B. Dimaval von Heyl Pharma, Berlin) auch das Gehirn. 

Bei mir wurde im Jahre 2001 im Alter von 36 Jahren ein Parkinsonismus diagnostiziert, der zunächst
als idiopatisches Parkinson -Syndrom angesehen wurde. 

Da ich nicht auf die übliche Medikamentierung mit L-Dopa, Dopaminagonisten etc. ansprach, wurde die Diagnose später auf atypisches Parkinson – Syndrom geändert.

2011 konnte ich meinen Beruf als Universitäts-Professor für Wirtschaftinformatik nicht länger ausüben, ab 2012 saß ich im Rollstuhl, war sehr weitgehend pflegebedürftig und konnte praktisch nicht mehr verständlich sprechen.

Durch verschiedene Maßnahmen, insbesondere auch durch die bisherige Einnahme von Irminix im Rahmen des Early-Access-Progammes, hat sich mein Zustand deutlich gebessert. Unter anderem kann ich wieder deutlich sprechen, der sog. Brain-Fog (Benommenheit) ist merklich weniger geworden und meine Motorik hat sich verbessert.

Aus heutiger Sicht muss davon ausgegangen werden, dass bei mir Intoxikationen mit verschiedenen hirngängigen Metallen vorliegen, die sich auch anamnetisch nachvollziehen lassen (zur Ähnlichkeit von Parkinsonismus und Metall -Intoxikationen siehe u.a. den Übersichts-Artikel „Bjorklund et al. „Metals and Parkinson’s Disease: Mechanisms and Biochemical  Processes.“ Current Medicinal Chemistry, November 29, 2017. https://doi.org/10.2174/0929867325666171129124616.)

Insofern ist der weitere Zugang zum Early-Access-Programm von Irminix für mich von sehr hoher Bedeutung und ich bin Herrn Dr. Retzek sehr dankbar für seine Unterstützung.

Für weitere Auskünfte stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

 

 

Hier der Text mit der Beschreibung des neuen, wesentlich verbessserten Schwermetall-Chelators IRMINIX (früher OSR) – dieser Text wird als „Werbung“ (??) durch die AGES angemahnt, die Absicht ist die Information über die Praxis-Teilnahme bei der Klinischen Prüfung bekanntzugeben.

 

 

Wer verwendet diesen Chelator?

die meisten Anfragen bekommen wir von Patienten mit Amyotropher Lateralsklerose, sinnvoll kann es für Patienten mit Parkinson, Multiple Sklerose und andere neurologische Erkrankungen sein („das ist keine Werbung!“)

 

Wo bekommt man diesen Chelator?

Der Chelator kann im Rahmen von „early access“ tests unter namentlicher Nennung in Österreich von der Firma EmeraMed (Irland) durch einen Arzt abgerufen werden, der sich bereiterklärt bei dieser klinischen Prüfung teilzunehmen.

Dieser Chelator war früher als OSR bekannt und wurde von Prof. Boyed Haley entwickelt als einziger echter Chelator. OSR war sehr bekannt und wurde in den USA als Nahrungsergänzungsmittel vertrieben, dann aber von der FDA vom Markt eliminiert in dem sie es zu einem Arzneimittel umdeklariert haben.

Jetzt wird OSR als Medikament unter dem Namen IRMINIX ® als Medikament eingeführt und ist in der Phase der klinischen Erprobung, derzeit Phase II.

Interview mit Prof. Dr. Boyed Haley

Interview mit Prof. Dr. Boyed Haley – Univ. Kentucky

 

 

Es dürfen in derartigen Studien nur begrenzte Mengen von IRMINIX ® – nur im Rahmen eines klinischen Tests unter namentlicher Nennung des Patienten mit Genehmigung der staatlichen Behörden über einen behandelnden Arzt abgegeben werden (14 tage lang 1 x 300mg täglich).

Die Kosten sind

ca 660,-  für eine 2 Wochen-Dosis IRMINIX ®  zu zahlen an die Firma EmeraMed. Leider liefern die nicht an Patienten sondern nur an die Studien-teilnehmenden Ärzte und wir müssen diese Kosten für eine Patienten-Versicherung zahlen, alle Patienten die im Rahmen einer klinischen Studie teilnehmen müssen eine Versicherung abschliessen, das Präparat ist gratis, so die Information der Firma EmeraMed. Wenn es was gebracht hat, kann eine zweite Charge angefordert werden.

 

Wie ist die Vorgehensweise um Irminix zu bekommen

Irminix darf laut Arzneimittelgesetz von der Firma Emeramed nur im Rahmen von klinischen Studien direkt an beteiligte Arztpraxen unter genauer Dokumentation der Daten (Begleitschreiben des Arztes, Patient) abgegeben werden.

Wir nehmen als Praxis an dieser Studie teil und dürfen Irminix „für Studienteilnehmer“ bestellen.

Interessierte Patienten melden sich bei uns im Sekretariat, senden uns einen Befund und bekommen die von ihnen auszufüllenden Dokumente zugemailt, retournieren diese wieder an uns, wir füllen dann unseren Arzt-Teil aus und übersenden alles an die Firma Emeramed.

Von Emeramed bekommen wir dann eine Packung Irminix mit Rechnung zugesandt, welches wir an den Patienten weiterleiten. Wenn der Betrag vom Patienten bezahlt worden ist, übersenden wir dann die Packung Irminix.

Für unseren Aufwand und die Dokumenation und Versandkosten usw stellen wir 90,- in Rechnung.

 

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HeliR
HeliR

Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

6 Kommentare

  1. Patrick sagt:

    Guten Tag Herr Dr Retzek,

    ich habe gehört daß Irminix zwar Quecksilber fest an sich bindet, aber dieser Komplex dauerhaft im Körper zurückbleibt.

    Wie sind da Ihre Erfahrungen?

    Danke sehr.

    Besten Gruß

    Patrick

    • HeliR sagt:

      Irminix ist sehr teuer – > 600,- für 3 Wochen, ich verwende es desswegen sehr selten in der Praxis.

      Wir verschreiben es aber als „protokollarzt“ regelmässig, bekommen aber von den patienten keine sauberen bzw. verwertbaren Rückmeldungen, das ist eher eine Bürokratische Geschichte wo ich eine Bestätigung aussstelle.

      Wir haben unser Ordi-Eigenes Detox-Protokoll basierend auf DMPS, DMSA, DTPA, EDTA, IMD, DESFERAL, TATIONIL, FUßBAD, LASER-DETOX, IRMINIX mit dem biologischen Detox nach Christopher Shade (liposomales GSH, DIM, CBD, ULTRABINDER, BITTER …..) kombiniert und testen die notwendigen Schritte bioenergetisch.

      Hier sehen wir dass die Organ-Aktivierung VOR jeder DETOX der zentrale und wichtige Punkt ist und dass bei blockierter Galle/Leber/Niere die Präparate nicht gut tun oder nicht helfen. Dies haben wir von Christopher Shade gelernt / übernommen, wobei wir mit viel billigeren Präparaten arbeiten. Es muss nicht unbedingt liposomales Lezithin oder liposomale Bittersubstanzen sein – die sind der Mercedes, sicher – aber ich komm auch mit dem Fiat ans Ziel.

      Irminix testet da deswegen nur selten, weil wir mit dem billigsten (DMSA) anfangen und wenn dies ausreichend testet gehen wir nicht zum teureren weiter, desswegen kommen wir selten beim teuersten an.

      Unsere Erfolge sind ausreichend gut, sodass wir nicht unbedingt unsere Vorgehensweise in Frage stellen müssten, vielleicht ging es schneller wenn wir gleich mit Irminix arbeiten würden, ……

      „Am schnellsten/besten“ – d.h. die meisten positiven Rückmeldungen nach einer einzigen Behandlung – bekommen wir wenn wir TATIONIL + DMPS als Infusion mit ELEC-Hochdosis-Magnetfeld kombinieren. Das Magnetfeld scheint die Metalle in ihrer Bindegewebs-Bindung freizuschütteln, man holt einfach mehr damit raus.

  2. Dennis sagt:

    Hallo Dr Retzek ,

    wissen sie wann es wahrscheinlich verfügbar sein wird ?

  3. Dann sagt:

    Hallo,
    welche Ergebnisse benötigen Sie von mir damit ich das Mittel beizen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    Galya Dann

    • HeliR sagt:

      derzeit ist die Lieferung eingestellt weil die EU neue Auflagen macht, wir benötigen jetzt uach eine Genehmigung der Gesundheitsbehörde für JEDEN Fall, und es ist noch nicht klar wie wir da weiterkommen, weil dort keiner auf meine Anfragen antwortet

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