IPT – wissenschaftliche Daten und Hintergründe zur Insulin potentierten Chemotherapie

Folgende Daten stammen aus dem wunderbaren und sehr umfänglichen Buch von Dr. Ross Hauser über die IPT, in welchem er nicht nur sehr elaboriert über die IPT schreibt, sondern welches sein gesamtes Wissen und Erfahrung zur komplementären bzw. integrativen krebs-Therapie wiederspiegelt.

 

Zusammenfassung vorweg

  1. Insulin sensibilisiert Krebszellen gegen Chemotherapeutikum, und zwar so sehr, dass mit einem ZEHN-TAUSENDSTEL der Konzentration des Chemotherapeutikums bereits vergleichbare zytostatische Effekte bewirkt werden können.
  2. Insulin verdoppelt die Wirksamkeit des Chemotherapeutikums: bereits mit einem ZEHNTEL der Konzentration der Chemosubstanz kann DOPPELT so starker zytostatischer Effekt bewirkt werden

(auch neuere) Studien dazu am Ende des Artikels 

 

Insulin sensibilisiert Tumorzellen gegen Chemotherapie

Versuchs-Durchführung der Studie von Alabaster 1981: Brustkrebszellen werden in einer Zellkultur-Schale gezogen. Nun wird Chemotherapeutikum (Methotrexat) in steigenden Konzentrationen zugefügt sowie dessen Auswirkungen auf das Gedeihen der Krebszellen beobachtet.

Bei Minimaler Konzentration (10-12 molar) sieht man keinerlei Auswirkung (weisse Säulen), anschliessend einen „Homöopathischen Effekt“ – nämlich eine Wachstums-Stimulation  um ca 20% in einem Konzentrations-Bereich von 10-11  – 10-8  

D.h. zu niedrig dosierte Chemotherapie hat einen fatalen Effekt auf Krebszellen!

Erst bei einer Konzentration von 10-7 mol/l beginnt der „zytostatische“ Effekt des Chemotherapeutikums wirksam zu werden mit einer Wachstums-Hemmung von 10%. Bei 10-6 molar Konzentration errreicht man endlich einen Wirkeffekt, der einer effektiven Chemotherapie entspricht, nämlich 20% Wirksamkeit. Desswegen werden immer zwei Chemotherapeutika kombiniert, weil eines alleine in „nicht-tötlicher Konzentration“ nur mässige Hemm-Effekte auf Krebszellen bewirkt.

Wie sich Insulin nun hier auswirkt beschreibe ich unter dem Bild

Krebszellen reagieren ca 50.000 x so sensibel auf Chemotherapeutikum bei Anwesenheit physiologischer Konzentrationen von Insulin

Krebszellen reagieren ca 50.000 x so sensibel auf Chemotherapeutikum bei Anwesenheit physiologischer Konzentrationen von Insulin

 

Insulin „potenziert“ die Chemo-Wirkung

nun die gestreiften Säulen, hier wurden in die Zellkultur noch zusätzlcih physiologische Mengen von Insulin zugesetzt. In der Kontroll-Kultur ohne Chemotherapie sieht man eine leichte Wachstums-Stiumulation durch Insulin – logisch – es begünstigt die Zucker/Nährstoff-Aufnahme und ist ein anaboles Hormon, wir würden nichts anderes erwarten.

aber bereits bei 10-12 molarer Chemo-Konzentration sieht man nun eine 10% Wachstums-Hemmung der Krebszellen, eine 20% Wachstums-Hemmung – vergleichbar mit der Grenzdosis Chemotherapeutikum ohne Insulin – bereits bei 10-10 mol, also bei einem ZEHNTAUSENDSTEL der DOSIERUNG des Chemotherapeutikums ohne Insulin.

Erhöht man die Chemo-Dosis weiter, sieht man einen weit über den normalen Hemmbereich (ohne Insulin) hinausgehenden zytostatischen Effekt bis 40% Krebshemmung bei bereits 10-7 molarer Konzentration, der dann durch weitere Verzehnfachung der Konzentration nicht mehr erhöht werden kann.

D.h. vergleichbare Krebshemmung bei weit unter einem TAUSENDSTEL der DOSIERUNG Chemotherapeutikum im Vergleich zur Normalen Chemotherapie – in einem Dosisbereich wo normale Zellen noch überhaupt keine Schädigung erleben – wodurch viel häufigere Chemos möglich sind – 

sowie Verdopplung des zytostatischen Effektes bei nur einem Zehntel des Dosisbereichs einer „normalen“ Chemotherapie.

Wieso diese metabolischen Effekte schulmedizinisch ignoriert bzw. nicht genutzt werden, ist mir einfach nicht begreiflich.

 

Studien dazu

unerklärlicher Weise stoppt dann die Forschung zum Thema Insulin-Potenzierung, erst in den letzten Jahren scheint die suppressive Kontrolle nachzulassen (wie auch bei Laetril / VitB17 welches für zwei Jahrzehnte in der Pubmed nur verteufelt wurde)

 

Offene Fragen

Diese Studien zeigen nur Methotrexat, der Wirkmechanismus ist über verstärkte Aufnahme sowie Langzeit-Speicherung des MTX in der Krebszelle gegeben.

Gilt dies als „universeller Mechanismus?“ Gilt dies auch für andere Chemotherapeutika?

Hier hab ich keine Studien bis jetzt gefunden (allerdings nur oberflächlich gesucht) – hier müssen wir uns auf die klinischen Aussagen der erfahrenen Vertreter der IPT verlassen: Dr. Douwes/Bad Aibling, Dr. Perez/Tijuana, Dr. Forsythe/Reno, …. –> dass dies tatsächlich ein wunderbarer Wirkmechanismus ist, den man generelll, nicht nur bei Chemoherapie sondern auch für zB Antibiotika anwenden kann.

 

NEUE STUDIEN

  • Bestätigung (Wiederholung) der obigen Studien mit Cyclophosphamid und 5FUin der Zellkultur  durch eine polnische Arbeitsgruppe. Es wird umfänglich die Chemo-verstärkende Wirksamkeit von Insulin dargestellt: Studie Juni 2017
  • Dr. Forsythe hat 2015 sein IPT-Schema publiziert (kein Abstract): https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25830282. Über die Arbeit von Dr. Forsythe hab ich eine –> umfängliche Seite recherchiert.
  • metastasiertes Prostata-Karzinom spricht kaum auf Chemotherapie an. Hier eine Studie, die zumindestens bei 75% der Patienten einen Effekt durch IPT nachweist. Studie 2012
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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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