Beispiel aus den Mitteldetails von Armin Seideneder
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Beispiel aus den Mitteldetails von Armin Seideneder

es wird der ein (kleiner) Teil des Mittels Nat-carb präsentiert (Einleitung und ein Teil der Mind Section), anschließend wurde ein beliebiger Abschnitt aus dem Kopf-Fuß Schema rausgegriffen (Rektum), schließlich das Ende des Mittels (Abschnitt Fieber, Allgemeines, Mittelverwandtschaften).

Im Buch umfasst das Mittel Nat-carb 19 Seiten mit 1569 Zeilen 

Die Formatierung in dieser Ansicht entspricht nicht der Formatierung im Buch (die wirklich optimal ist), ich konnte es hier auf dieser Seite nicht 1:1 setzen. Dieses Beispiel soll nur den Inhalt präsentieren. Um einen Eindruck über die tatsächliche Formatierung zu erhalten hab ich einen Scan aus dem Buch reingesetzt

 

 

 

Natrium carbonicum (Nat-c.)

Laugensalz; Natron; Na2CO3 10H2O; Trituration; Lösung.
Psor., syk.
WEIHE: oberer Viertelpunkt der Strecke Processus xiphoideus - Nabel.
AMB: 16 (C4); 4; 34; 12; 1; 282; 91;
193:	23/24A4 pastellblau, helltürkis.

77:	SCHWIERIGKEIT BEI DER ASSIMILATION.
	So fein, daß sie leicht verletzt sind.
	FASSADE der Heiterkeit und Würde, obwohl eine Tragödie dahinter ist; 
		- zeigen ihr Leiden nicht, wollen sich nicht aufdrängen.
70:	DIENER; auf sehr unauffällige und stille Weise.
282:	(Über)Lebensreaktion eines Menschen, der allein ist, ohne Beziehung zu anderen; 
		- fühlt sich nicht wert, geliebt zu werden und eine Beziehung zu haben.
	Ausgestoßener; paßt nicht in die Mehrheitsnorm; wird geschmäht.
	Empfindsam besonders für jene, die einsam und außerhalb der Gesellschaft stehen.
91:	Will in Einklang, HARMONIE mit der Umwelt, seinen Mitmenschen, 
			mit Gott und mit sich selbst leben.
		- psorisch fühlt er sich nicht in Harmonie, sondert sich ab und flieht vor seiner Umwelt 
			(syph.); versucht die Schuld für sein Leiden den anderen zu geben; 
			versucht, Streit vom Zaum zu brechen; versucht, die Harmonie zu zerbrechen; 
			jeder soll genauso leiden wie er.
		- versucht (syk.) sich als Schlichter aufzudrängen (wie jemand der harmonisiert).
		- er kann beweisen, daß Menschen, die sich nicht vertragen, zusammengeführt 
			werden können; er demonstriert, daß er in der Lage ist, Dinge 
			zusammenzuführen, HARMONIE zu schaffen.
		- mischt sich überall ein und macht nichts richtig; keiner hat ihn gerufen, 
			das Problem zu lösen.
		- mißtraut seiner Fähigkeit aufgrund seiner Überheblichkeit zu triumphieren; 
			will sein Ziel durch Schmeicheleien oder Falschheit erreichen.

ABGESPANNT*.1
ABNEIGUNG gegen den Ehemann**; gegen Familienangehörige**.1
	- GEGEN GEWISSE PERSONEN*** (am-c.4, Am-m., Aur.7, CALC.7, crot-h., Merc.5, sel., stann.).1
		- gegen gewisse Menschentypen (rational nicht begründbar).70
	- gegen die Gesellschaft*;76 Verwandte; Fremde.1
	- zu sprechen.1
ABSCHEU allgemein, beim Erwachen* (Lach., Lyc.).1
	- vor dem Leben*; morgens* (Lach., LYC.);1 beim Erwachen.16
AKTIVITÄT*.3
ALBERNES BENEHMEN***.13
ALKOHOLISMUS, Trunksucht**;3 aus Charakterschwäche; Flatterhaftigkeit.11
< beim ALLEINSEIN*.3
AMOURÖSE Neigungen, verliebt*.3
ANGST***; tagsüber*;1 täglich, mit Gesichtsschweiß, mehrmals am Tage, 
		jeweils eine Viertelstunde lang, ohne Schmerzen.16
	- nachmittags*; bis zum Abend* (con., kali-n., mag-m.); abends*; abends im Bett*.1
	- große Bangigkeit, vom Nachmittag bis zum Abend.16
	- nachts*; vor Mitternacht*.1
......................
......................

 

weiter beim Abschnitt Rektum

	Diarrhoe, mit plötzlichem und unabweislichem Stuhldrang, wobei der Stuhl mit großer Eile, 
							lautem Geräusch und in starkem Strahl abgeht, oft beträchtliche Erschütterung im 
							Abdomen hervorrufend; der Abgang erfolgt fast unwillkürlich; oft findet sich im 
							Stuhl eine gelbe Substanz, ähnlich dem Fruchtfleisch einer Orange, 
							v.a. bei Frauen im Klimakterium.30
				- mit gelbem, weichem Stuhl und heftigen Tenesmen.1
				- wie Orangenmark.1
				- nach Milch; Stärke (unverdaut; lienterisch).1
				- leichtes Erkälten und davon Leibschneiden und Durchfall oder Schnupfen.16
	Stuhldrang, plötzlicher Stuhldrang; Entleerung mit Hast und Geräusch.8
				- heftiger, eiliger Stuhldrang, darauf flüssiger Stuhl, der mit Gewalt von ihm spritzt.16
				- starker Stuhldrang mit Abgang nur ein paar kleiner Stücke, wie Schafskot, 
							mit Brennen.16
				- öfterer, starker Stuhldrang ohne Erfolg, 
							oder mit nur geringem, ungenügendem Abgang.4
	Verstopfung, schwieriger, harter Stuhl.4
				- äußerst quälend; mit hartem, dunklem, glatten und bröckligem Stuhl.1
	Kann beim Stuhlgang nicht pressen.1
	Stuhl, weich oder flüssig mit starkem, eiligem Stuhldrang und Zwängen im After.4
				- gelbe Durchfallstühle.4
				- mit kugeligem Schleim, wie Erbsen;16 wie Schafdung.1
				- saurer Geruch.1
				- massig und hart; wird nur mit großer Anstrengung ausgeschieden.1
				- weicher Stuhl geht schwer ab.1
				- blutige Stühle;4 blutfleckiger Stuhl.16
	Bandwurmabgang beim Stuhl.4
	Bei und nach dem Stuhl Brennen und Schneiden in After und Mastdarm.4
	Jucken und Kribbeln am After.4
	Stiche im Mittelfleisch.4
UROGENIT.:	CHRONISCHE NEPHRITIS MIT ALBUMINURIE.2
	Chronische Zystitis.1
	Heftiges Drängen in der Blasen- und Leistengegend.4
	Harnzwang, mit Leibweh und Stuhldrang darauf, nach längerem Drängen etwas Urin, 
				unter Steifheit der Rute, die auch nachher noch mit dem Zwängen fortdauert.4
	Öfterer Drang, mit geringem Abgang; gleich nach dem Harnen wieder.4
				- öfterer starker Harndrang, Tag und Nacht, 
							mit geringem oder übermäßigem Abgang.4
				- plötzlicher, mit Stechen in der Harnröhre hervor.4
				- steter, und bei den letzten Tropfen, Schneiden in der Blase 
							und Schleimabgang aus der Harnröhre.4
	Pressen auf den Harn.4
	Viel Harnabgang, mit häufigem Drang.4
	Muß auch nachts zum Harnen aufstehen, und zuweilen mit Brennen dabei.4
	Ungeheures Nachtharnen, wohl alle halbe Stunden.4
	Enuresis;1 der Kinder.4
	Beim Harnen, Brennen in der Harnröhre, auch zuvor oder danach 
				oder mit Stechen; Schründen.4
	Gleich nach dem Harnen noch viel Nachtröpfeln von Urin.16
	In der Harnröhre, Zucken; Reißen darin und in den Hoden; 
				Brennen, auch abends, mit Schründen.4
	Urin, sehr vermehrt; öfterer, wäßriger.4
				- öfterer, reichlicher, mit Abgang gelblichen Weißflusses dabei.4
				- täglich, früh, 2 Pfund zitronengelben Harnes, 10 Tage hindurch.4
				- sauer riechender, hochgelber; stinkender, trüber Harn, mit schleimigem Satz.16
				- wird trübe und setzt gelben Schleim ab.4
				- dunkler Harn.4
				- übelriechend wie Pferdeurin (ähnlich Nit-ac.).1
				- enthält Eiweiß.1
	Dicker, gelber, fadenziehender, eitriger Ausfluß; verstopft beim Urinieren die Harnröhre.1
	< durch sexuelle Exzesse.1
	(m) Erhöhter Geschlechtstrieb, fast wie Priapismus, 
					mit anhaltenden, schmerzhaften Erektionen und Pollutionen.4
	Priapismus mit empfindlichen Oberschenkeln und Wirbelsäule.1
	Großer Trieb zur Ejakulation, abends und nach dem Mittagessen, ohne 
				eigentlichen Wollustreiz; auch nach Tisch, beim Übereinanderlegen 
				der Füße, beim Herumgehen vergehend; abends im Liegen.16
	Schwache Erektionen.16
	Unvollkommener Beischlaf, kurze Erektion, schnelle Ejakulation.16
	Schwärmerischer Schlaf, voll lebhafter, auch verwirrter und geiler Träume, 
				mit heftigen Erektionen und Pollutionen.4
	Bei Beischlaf große Neigung zu Schweiß.4
	Nach Koitus Schmerz hinter der Eichel oder Pulsieren in den Genitalien.10
	Pollutionen und vorzeitiger Samenerguß;1 Pollution, ohne Erektion.16
	Prostatorrhoe beim (nach)1 Urinieren; nach schwerem Stuhlgang.16
	Vermehrt Smegma.16
	Leichtes Wundwerden der Eichel.16
	Entzündung, Geschwulst und leichtes Wundwerden der Eichel und der Vorhaut.4
	Wundheit am Hodensack;4 zwischen Hodensack und Oberschenkel.16
	Schmerz wie von Quetschung im Hoden.16
	Schwere und drückendes Ziehen in den Hoden.4
	Prostataschwellung alter Männer;1 chronische Prostatitis.1
	(w) Menses, zu früh, mit Kopf-, Kreuz- und Bauchschmerzen.4
					- spät; spärlich; lang;1 unregelmäßig.2
					- gering; wie Fleischwasser (Nit-ac.).8
								- mangelhafte Menses erwachsener Frauen.34
					- Metrorrhagie.4
	Fluor, starker, gelblicher, dicker, oder faulig riechender Fluor, auch nach 
							vorangehenden Leibschmerzen;4 hört nach dem Urinieren auf.34
				- reichlich; gelbgrün;1 stinkend; reizend; vorher Kolik.8
				- nach dem Urinieren.16
	Absonderung von Schleim aus der Vagina nach Beischlaf;4 führt zu Sterilität.34
	Wundheit an der Scham, zwischen den Oberschenkeln.4
	Reißen an der Scham.4
	Bewegung im Uterus, als rege sich eine Leibesfrucht.4
	Pressen im Unterbauch, nach den Genitalien zu, als ob alles zum Leib heraus 
				und die Regel kommen wollte.16
	Schwere; < durch Sitzen; > durch Bewegung.17
	Abwärtszerrende Uterusschmerzen, > durch Bewegungen.17
	Herabdrängen (Agar., Lil-t., Murx., Sep.).17
	Verunstaltung des Muttermundes;4 Verhärtung der Zervix.8
......................
......................

Weiter beim Abschnitt Fieber, Allgemeines und Mittelverwandtschaften

 

FIEBER:	Kälte der Hände und Füße.4
	Frostgefühl, > durch Essen (Ign., Sep., Sulph.).1
	FROSTIG; friert, als ob er kein Blut im Körper hätte; die Extremitäten bis zu den Knien und 
							Ellbogen eiskalt.1
				< durch geringste Zugluft;77 brauchen viel warme Kleidung.1
	Frostschauder mit kalten Händen und warmen Backen oder umgekehrt, 
				stets aber ohne Durst.4
	Anfälle von Schüttelfrost zwischen 3 und 4 Uhr morgens, 
				ausgelöst durch Übermüdung und Angst.148
	Hitze, mit großer Schwäche und Schlaf.53
				- und Schweiß über den ganzen Körper, ohne Durst, 
							unter allgemeiner Erschöpfung, in allen Lagen.16
ALLG.:	Hellhaarige Personen;148 leukophlegmatische Konstitution.12
	Nervöse, unruhige, aufgeregte, magere, dyspeptische Frauen (nicht hysterisch).1
	Abmagerung mit blassem Aussehen, erweiterten Pupillen und dunklem Harn.4
	Skrofulöse Beschwerden.4
	Gebeugte Haltung, im Alter.1
	l SCHWÄCHE, SCHON DURCH GERINGE ANSTRENGUNG.1
				- große Schwäche durch jede Anstrengung; unsicheres Gehen, jedes kleine Hindernis auf 
							dem Gehsteig führt zum Sturz, oder er stürzt ohne ersichtlichen Grund.34
				- nervöse Schwäche von Geist und Körper;1 Kraftlosigkeit durch geistige Anstrengungen.12
				- nach kurzem Gang;53 Mattigkeit zum Umfallen.4
				- langwierige Schwäche.4
				- und beinahe Lähmung - die Lider hängen, Dysphagie.77
				- l große Mattigkeit und Schwindel infolge von Aufenthalt in der Sonne.34
							- durch SOMMERHITZE (Ant-c.); nach Anstrengung in Hitze.185
	Schlaffheit und Unfestigkeit des ganzen Körpers.4
				- schwerfällig und träge, v.a. früh, mit Scheu vor Bewegung.4
	Absonderungen meist übelriechend.1
	Unterdrückte Hautausschläge.1
	Drüsen geschwollen und verhärtet (Achsel-, Bauch- und Speicheldrüsen; Prostata, Mandeln).1
	Adern gefüllt;8 prallgefüllte Venen.274
	Ödeme von Händen, Füßen, Gesicht; bleibende Dellen.1
				- bei Herz- und Nierenleiden;1 bei alten Malariafällen (der Körper fühlt sich teigig an).1
	Leichtes Verheben und Verrenken.4
	Alte Verstauchungen; Personen, die sich bei jeglicher Anstrengung leicht verstauchen.30
	Sehnenverkürzungen.4
	SCHMERZEN, schneidende, in äußeren Körperteilen.30
				- kribbelndes Stechen in den Muskeln.4
				- Stiche von innen nach außen.12
				- Zucken oder zuckende Empfindung in einzelnen Gliedern, Gelenken und Muskeln.4
				- bei den Schmerzen Angst, Zittern und Schweiß.4
	Abneigung gegen frische Luft;17 gegen Anstrengung.17
				- überempfindlich gegen Zugluft und Feuchtigkeit.1
				- leichtes Erkälten und davon Leibschneiden und Durchfall oder Schnupfen.16
	< durch Hitze und Kälte (Ip., Merc., Nat-m., Sulph.).1
				- kalte Getränke verschlechtern, wenn erhitzt.1
	> durch Gehen im Freien.1
	< durch Wetterwechsel;12 (Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Gicht).77
	< durch SONNENBESTRAHLUNG.1
				- chronische Folgen von HITZSCHLAG, SONNENSTICH.17
	< vor und während eines Gewitters.17
	< durch Anstrengung oder Überlastung.12
	< durch Ruhe;12 < durch Sitzen; > durch Bewegung.4
	> durch Druck.4
	> durch REIBEN.4
	< beim Liegen auf der linken Seite.107
	< durch Bergabgehen (Arg.).185
	> durch ESSEN (Schmerzen; kann warm werden bei Frostigkeit).1
				< nach Essen (Mittag-, v.a. Abendessen).91
	< bei Vollmond.34
	< IM SOMMER.1
	< um 5 UHR;1 < morgens.12
	< jeden zweiten Tag.12
	Rechte Seite; kreuzweise rechts oben und links unten.1

- ergänzend: Kali-s., Sep.
- gut folgend: Calc., Nit-ac., Nux-v., Puls., Sel., Sep., Sulph.
- Antidote: Ars., Camph., Chin., Nit-ac., Nit-s-d.

 

 

 

ein Scan aus den Mitteldetails 

nur um einen Eindruck über die wunderschöne Formatierung zu erhalten hier ein Scan, der eine halbe Seite wiedergibt (größerer Scan wegen Bildgröße nicht gezeigt). 

Der verwischte linke Rand entspricht der Bindung im Buch, ich wollte mein Buch nicht so "zerdrücken", daß ich tatsächlich eine für einen guten Scan plane Auflage der Seite auf dem Scanner erreicht hätte.

 

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