Glossar - Begriffsbestimmung

 

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Glossar - Begriffsdefinition

in der Homöo-Theorie

diese Seite bemüht sich wichtige Begriffe innerhalb der Homöopathie " scharf" und exakt zu definieren. Ich bitte die Leser ihre Fragen hinsichtlich weiterer Begriffe per email einzureichen.

 

ein ausgezeichnetes Begriffslexikon fand ich dank Michael Schafer (Brasilien) auf folgender Seite der ausgezeichneten Homepage von Hella Heinrich: Woerterbuch Homoeopathie 

 

Inhaltsangabe

 

A

B

  •  

C

  • cerebrospinales Fieber --> Fieberarten

  • Continua Fieber --> Fieberarten 

  •  

D

  •  

E

  • Entzündungsfieber --> Fieberarten 

F

G

  • Gangbilder --> Gressus

  • gastrisches fieber --> Fieberarten

  • Gressus gallinaceus / vaccinus 

  •  

H

I

J

  •  

K

  •  

L

  •  

M

  •  

N

  • nervöses Fieber --> Fieberarten 

O

  •  

P

  • Puerperalfieber --> Fieberarten 

R

  • Reizfieber --> Fieberarten 

  • remittierendes Fieber --> Fieberarten

  • Rückfallfieber --> Fieberarten

S

T

  •  

U

  •  

V

  •  

W

  •   Wechselfieber --> Fieberarten

  • wechselnde Art, Fieber --> Fieberarten

XYZ

 


 

Fieberarten

anteponierend

zwischen zwei Temp wechselnd, z.B. morgens 37,8 und abends 38,2  ???? (MB)

asthenisches Fieber

anhaltendes Fieber bei einer Person mit auszehrender Krankheit, das ist vermutl. ein alter Begriff für TBC oder assoziierte Zustände diese beiden Begriffe (--> sthenisch) sind unscharf und haben ihren Ursprung in der Konstitutionstypologie, welche sich mit grundlegenden Reaktionsmustern beschäftigte - Im Vordergrund stand die Frage, anhand welcher erkennbaren Zeichen wird der Patient welche Art von Reaktion haben? Diese wurde dann mit entsprechenden unspezifischen Maßnahmen im Sinne der Regulationstherapie unterstützt. (TG)

aufsteigend

langsam sich entwickeln " ich habe das Gefühl, die Temp steigt noch"

cerebro-spinal-Fieber

den Kopf erfassend und zu Bewegungsbeeinträchtigung führend  ???? (MB)

Continua

Fiebermuster präsentiert Tages-Schwankungen der Temperatur unter 1 Grad Celsius. 

Typisches Beispiel eines Continua Fiebers ist der Typhus (Sallmonellose) mit oft typhös (" vernebelt" , eingetrübt - also fast betäubtem Mentalen Zustandsbild) verlaufendem Continua-Fieber - ca. 1 Woche dauernd - bis es zum Abfiebern kommt und der " erbsbreiartige" Durchfall erscheint. Auch 3d-Fieber (was allerdings zu den Exanthematischen Fiebern im Repertorium zählt).

DD: Remittierend: Tagesschwankungen 1-2°C aber nie Normaltemperatur, Intermittierendes Fieber: starke Tagesschwankungen > 2°, Septisch: Intermittierend mit Schüttelfrost bei systemischer Bakterien-Toxin-Streuung. (HR)

Entzündungsfieber

lokale Hitzereaktion  ???? (MB)

gastrisches Fieber

  geht auf einen Herrn namens Lebert zurück, der eine infektiöse Gastritis beschrieb, welche im Grunde eine Art milde Verlaufsform einer Salmonelleninfektion  darstellt. Der Begriff wurde gewählt, weil es hier neben heftigem Erbrechen und Übelkeit auch hohes Fieber gibt, was einen typhoiden Zustand  mit bakterieller Verlaufskurve zeigt. (W.Osler, Principles of practical medicine, NY 1892) TG 3/02

Gelbfieber

entspricht der Gelbfieberkrankheit  ???? (MB)

hektisches Fieber

wiederkehrender Temperaturanstieg am Nachmittag, mit plötzlicher fleckiger Backenröte bei Kindern (das Bild ist beschrieben worden von Heberden, 1804, Morbum Puerilium Epitome, London)

" ....mit dem Fieber zunehmende Abstumpfung, es ist als ob der Lebendige Geist verloren geht, der ganze Körper sinkt dahin, es kommt zu einer schleichenden Auszehrung (slow consumption) bedingt durch eine innere Krankheit... der Bauch ist aufgetrieben, hart, Erberchen und Krämpfe im Abdomen - im Situs finden sich riesig geschwollene und verhärtete mesenteriale Drüsen...."

Anm.: ein Zustand der wohl am ehesten an Mesenterialtuberkulose erinnert. (TG)

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das ist ein Begriff für florierende Tuberkulose, mit Fieberanstieg gegen Nachmittag. Kennzeichen sind " hektische rote Flecken im Gesicht und am  Hals - hat also nix mit Erregung zu tun, wie man so meinen könnte. (Stedmans medical dictionary, N.B. Taylor Baltimore 1946) (TG 3/04)
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hi heli,

by the way grade zu hektischem fieber ein beitrag:

hektisches Fieber (bei Phos.): Appetitverlust weder nach Arbeit noch selbst nach Vergnügen Verlangen allmähliches Schwinden der Kräfte unruhiger, träumerischer, unerquicklicher Schlaf am Tage schläfrig, mit Mühe, über ihrer Arbeit wach zu bleiben kurzer Husten, Schmerz und Trockenheit in der Luftröhre Gesichtsblässe ausgeprägtes, doch mäßiges Fieber schießende Schmerzen in der Stirn, Tinnitus, allgemeine Mattigkeit unbestimmte Schmerzen in den Beinen [Unterschenkeln], Trockenheit in Mund und Hals die Zungenschleimhaut wie wegpoliert, die Zunge rot rasche Einbeziehung der Lungen, mit Eiterung Bildung von Kavernen, eitrige Exsudation in die Brusthöhle, mit Infiltration und Ulzeration im Darmkanal, entsprechend chronischer Durchfall ||.34
 

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homöopathische praxis
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Hitze fehlt

Patient ist heiß und merkt es nicht bzw. Patient hat Fieber ohne sich

Katarrhalisches fieber

unscharf definiert, Katarrh meint vermehrte Schleimproduktion aufgrund von Schleimhautreiz, das kann alle möglichen Ursachen haben - wir würden heute am Ehesten eine uncharakteristische  fiebrige Erkältung mit  Allgemeinsymptomen darunter verstehen. Das macht glaube ich auch die Wertlosigkeit dieser dsbzgl. viel zu kleinen Rubrik deutlich.   (TG 3/04)

 

Nervöses Fieber - Reizfieber

Armin Seideneder: nervöse fieber sind eine alte, füher häufig benutzte Umschreibung für typhoide Fieber bzw. Typhus selbst: Quellenangabe: Jahrs Therapeutischer Leitfaden Seite 317

Puerperalfieber

ebenfalls Infektionskrankheit  ???? (MB)

Sepsis im Rahmen der Puerperalphase: eine Bakterielle Entzündung die vom Uterus ausgeht und meist auf Infektion & Entzündung retinierter Plazentareste, die nicht vollständig in der Nachgeburtsperiode ausgestossen wurden. Typische Sepsiszeichen wie Schüttelfrost, hohes Fieber, auch übelriechende Lochen. (HR)

Reizfieber

dies bezieht sich auf Fieberreaktionen aufgrund äusserer Reize, wie Fremdkörper, Wunden, post op. etc. (Morrison Desktop Companion, Hahnemann Publ. Nevada 1998)  - inwieweit hier eine zentrale Hyperthermie nach SHT einbezogen ist konnte ich bisher noch nicht klären (TG 3/04)

 

Remittierendes Fieber

Fieber mit Tagesschwankungen grösser 1 Grad Celsius ohne jedoch jemals fieberfreie Phasen zu erreichen. In DD siehe dazu Intermittierendes Fieber (Tagesschwankungen grösser 2-3 grad, auch fieberfreie Phasen) und Continua-Fieber (Tages-Schwankungen kleiner 1 Grad C) (HR).

Rückfallfieber

- Quelle: " Harrisons Innere Medizin" von Eugene Braunwald et al., dt. Ausg. hrsg. von M.Dietel et al., = Übs. der 15. Auflage, McGraw-Hill/ABW Wissenschaftsverlag: Berlin 2003,

Bd. I, S.1166 ff.

Teil VII " Infektionskrankheiten" - Kapitel 175 " Rückfallfieber" .

-  Definition:

Der Begriff " Rückfallfieber" ( i.F. " RFF" ) beschreibt zwei unterschiedliche, durch Borrelien hervorgerufene Erkrankungen:

a) Das LäuseRFF = engl. Lose-borne relapsing fever / LBRF: i.F. LRFF

b) das ZeckenRFF = engl. Tick-b.     rel.           f.       / TBRF: i.F. ZRFF.

Beide Erkrankungen sind charakterisiert durch rezidivierende Fieberepisoden mit akuter Spirochätämie im Wechsel mit fieberfreien Intervallen.

 

- Ätiologie:

Anfang des 20. Jh.s wurde bereits die weltweite Verbreitung des RFFs erkannt. ...

- Große _Homo_genität der Stämme des LRFF - Borrelia recurrentis, via pediculus humanus var.(iatio ) corporis. Reservoire: Mensch.

- Bemerkenswerte _Hetero_genität unter den das ZRFF verursachenden Erregern der Alten und Neuen Welt = 14 Borrelia-Arten in noch mehr versch. Zeckenarten. Reservoire: Nagetiere. In Afrika, Asien, im Nahen Osten, Iberien, Lateinamerika, USA.

 

- __Klinisches Bild__:

- Klin. Symptome des L- u. ZRFFs sind einander sehr ähnlich

- Inkubationszeit durchschn. 1 Woche ( 2-18 Tage )

- Beginn plötzlich mit Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schweißausbrüchen, Myalgien und Arthralgien ( können sehr ausgeprägt sein )

- häufig auch Schwindel, Übelkeit m. Erbr. gelegentl. Schlafstörungen ( manchmal mit Albträumen )

- i. d. Regel orientiert, sehr durstig, zurückgezogen, desinteressiert, appetitlos

- schon zu Beginn entwickelt sich sehr hohes Fieber mit Temp. häufig > 40 ° C, das delirante Zustände zur Folge hat.

> - der Fieberverlauf ist meist unregelmäßig

- i.w. Verlauf Verschlechterung, weitere Symptome... ggfs. diverse Komplikationen...

- Ohne Therapie nehmen Symptome über 2-7 Tage   ( durchschn. 5 bei LRFF, ~ 3 bei ZRFF ) zu anschließend fällt die Temp.kurve zur Norm ab. In dieser Zeit sind die Spirochäten im Blut nicht mehr nachweisbar.

- Bei unbehandelten Patienten __kann__ es nach einigen Tagen bis Wochen zu einem Rückfall kommen Zeitintervall durchschnittl. bei LRFF 9 d, bei ZRFF 5 d. in der Regel bei LRFF max. 2x, bei ZRFF bis 10x.

- I. d. R. bei Wiederholung milderer Verlauf

- nur teilweise Immunutät.

- DD: Malaria, Typhus und einige andere...

************************************************************************

- Soweit der Lehrbuch-Extrakt.

Ob in früheren Zeiten, in homöopathischer und/oder außer-homöopathischer Literatur, jeweils das gleiche und dasselbe wie heute unter diesem Begriff verstanden wurde, wäre dann noch eine andere Frage...

 

" ...Of parasites producing disease, that ... of recurrent fever [ was discovered ] by Otto Obermeier* ( 1873 ), of Malarial fever by Alphonse Laverau ( 1880 )..."

( < Garrison, __Hist.Med.__, 1923, repr. 1963 )

( * = Assistent von Virchow )

 

Und in einem neueren Buch zur Seuchengeschichte, daß in den 1880er Jahren in Preußen man z.B. das Fleckfieber vom " febris recurrens" zu unterscheiden wusste ( beide von Läusen übertragen ) das könnte auch auf einen einigermaßen " festen Begriff" hinweisen.

 

Das heißt, ab dieser Zeit sollte - in der westlichen medizinischen Welt - eine Abgrenzung und " engere Begriffsverwendung" vorgeherrscht haben.

 

Homöopathen könnten sich allerdings teilweise bewußt auch weiterhin an eine rein phänomenologische Klassifikation gehalten haben. Das wirkt dann etwas " idiosynkratisch" , wenn man sich vom Rest der " medical community" bei gängigen Begriffen abkoppelt, kann aber aus praktischen oder " weltanschaulichen" Gründen so praktiziert worden sein.

Gruß

Panthera (180304)

   

 

Schleichendes Fieber

vergleiche aufsteigend  ???? (MB)

septisches Fieber

Entzündungsfieber mit ganzkörperlicher Reaktion  ???? (MB)

sthenisches Fieber

ein Fieberzustand mit Erschöpfung durch Herzschwäche und Kreislaufversagen  ???? (TG)

Armin Seideneder berichtet dazu:

Traumatisches Fieber

unscharf definiert - das ist eine Nachtragsrubrik von Clarke, studiert man die Mittel, so kommt hier eher vermutlich eine postchirurgische Infektion infrage (Lach. Merc. als Hauptmittel) - also für Fieber nach Verbrennungen z.B. nicht zu verwenden. (TG 3/04)

 

Tropenfieber

Malaria  ???? (MB)

unregelmässige Stadien

kann nicht wirklich beschrieben werden  ???? (MB)

Wechselfieber

Malaria

Malaraia quartana: 2 fieberfreie Tage

Malaria tertiana: 1 fieberfreier Tag

Malaria tropica oder Mischinfektionen: kein deutlicher Zyklus (HR)

Wechselnde Anfälle

Malaria oder intermittierend oder remittierend ???? (MB)

zymotisches Fieber

Entzündungsfieber, ähnlich dem Septischen Fieber mit stark reduziertem Allgemeinzustand (zB Ail-Glandulosa, Mur-Ac ...)  ???? (HR)

 

Quelle

-  TG: (XXX YYY in einer Email am 22.8.03), Info aus: Ruhräh, John, Pediatrics of the past, Baltimore 1925, Nachdruck Gryphon Edt. New Jersey

-  MB: Michaela Brink in einer Email am 28.8.03 - Info keine referenzierte Quelle

-  HR: Heli Retzek am 3.9.03 (Standardwissen eines Arztes, vermutlich Herold, Innere Medizin)

???? : diese Erklärung ist noch unscharf, mangelhaft oder trennt nicht ausreichend von ähnlichen Begriffen (zB Tropenfieber vs. Wechselfieber) - weitere exakte Begriffsdefinitionen sind erwünscht

 

 


Gressus 

Gressus gallinaceus means somebody who walks like a bird, and gressus vaccines means somebody who walks like a cow. You see, it is very important that we try to understand these literal meanings. (http://www.wholehealthnow.com/homeopathy_pro/repertory-language.html from Farokh Master) 

Extremitäten - Gehen - Hahnengang, Hahnentritt (= Gressus gallinaceus) Aur.k helo.c1 helo-s.c1,rwt2 Ign.k LACH.k mag-p.k SIL.k

Extremitäten - Gehen - Scherengang, Gang wie eine Kuh ( = Gressus vaccinus) calc.hr1 Cic.hr1 Iod.hr1,k PHOS.hr1 Sec.k zinc.bro1

 


 

Hierarchisierung

Hierarchisieren ist ein strategisches Vorgehen in der Fallanalyse, um die Symptome nach ihrer Relevanz für die Auswertung zu sortieren. Hierzu gehört meines Erachtens:

??????

Symptome ersten Ranges sind:

  1. vollständige Symptome mit maximaler Homöopathizität (Spezifisch bekannt für welche AM ??) 
  2. Symptome, welche den Prozess der Störung abbilden (thats my favorite !!!)

hier muß man dann noch entscheiden, ob es ein Fall mit einer kohärenten Störung ist oder nicht (Org. § 40!!) ?

  1. wenn ja, dann sind die Symptome mit der grössten Histerozität (also stabil über viele Jahre => biographische Analyse) eben die Symptome ersten Ranges 
  2. wenn nein, dann dann sind es die Symptome des aktuellen Bildes, welcheSy sind auf der Grundlage des Fallverständnisses jetzt intensiv präsent und vordergründig?

 

Nun ist die Trennung dieses Prozesses Individualisierung => Hierarchisierung natürlich etwas künstlich, tatsächlich geht das immer Hand in Hand (je länger man arbeitet umso mehr ist das miteinander verwoben) und der Vorgang steht unter der allgemeinen Präambel des § 153 und anderen ...."  

Andererseits kann man nicht wirklich etwas auswerten, was man nicht verstanden hat..." Deswegen haben ja auch alle guten homöopathen immer vor Schnellschüssen beim Erkennen irgendwelcher KEynotes gewarnt erst den Fall verstehen und individualisieren, dann auswerten und hierarchisieren.

 

 

3.0

Hierarchisierung ist abhängig von der Methodik der Fallanalyse

 

Das stiftet oft ein wenig Verwirrung, weil man das ja verschieden auswerten kann, neben der vonDirangesprochenen Methodik nach Kent:

 

Allgemeinsymptome

- weit verbreitete, alltägliche, gewöhnliche Sy.

- lokalsy. ...

 

gibt es ja noch eine Menge anderer Strategien, Sy zu sortieren - je nach Methodik ergibt sich daraus auch ein anderes Fallverständnis. Hier herrscht ja auch eine Menge Uneinigkeit in der Homöopathenschaft, z.B.:

 

z.B. eine

miasmatische Analyse nach ....."

 

z.B. klassische Methoden

nach Bönninghausen

nach Boger

nach Hering

 

neuere Methodiken

Methodik nach Sankaran, Scholten

usw. usw. usw.

 

Das Kentsche verfahren ist also nur eine von vielen .... -)

 

Hinter den ganzen Methoden  steht  jeweils ein etwas anders differenziertes Krankheitsverständis, mit anderen Worten, eine unterschiedliche Auffassung über das, was zur Pathologie der Störung gehört und was nicht. Das ist aber ein inhaltlicher Diskurs, welchen man m.E. nicht mit den formalen Aspekten (s.o.)  durcheinanderbringen sollte, weil man sonst jahrelang aneinander vorbeiredet.

TG 7.8.03

 


 

 

Individualisierung

Individualisieren ist der Vorgang während der Fallaufnahme, um das Individuelle der Störung/Krankheit dieser Person herauszuarbeiten. Hierzu gehört m.E.:

 

  1. das Verständnis für den dynamischen Prozess der Störung, wie ist die Entwicklung in diesen Zustand gelaufen?
  2. die Charakteristika der Störung selbst, was unterscheidet diese Migräne von einer anderen ?
  3. die Charakteristika der Person, was unterscheidet diesen Menschen von anderen ?
  4. Erstellung des Genogramms

TG 7.8.03

 


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