Herzerkrankungen auflösen – das Esselstyn Wunder

Dr. Esselstyn hat nicht nur Bill Clinton nach 3 x Bypass-OP geheilt, sondern mittlerweile TAUSENDE Herzkranke.

Dr. Esselstyn war Chirurg und hat nach eigener Aussage (siehe unten das Video) tausende Patienten mit Herzkrankgefäss-Erkrankung kennengelernt, die an seinem Krankenhaus Bypass-OP und implantierte STENTS bekamen.

Ursache von Herzinfarkt und Schlaganfall sind PLAQUES, Cholesterin-Ablagerungen in den Artherien, „Verkalkungen“, Artherio-SKLEROSE.

Atherosklerose - Nesselstyn4

 

Diese Verkalkungen (Plaques) sind die Folgezustände von Entzündungs-Prozessen, die sich an den Herzkranzgefässen abspielen. 

Junge Männer voller Plaques

Bereits seit den Zeiten des VIETNAM Krieges wusste man, dass die jungen Soldaten (gefallen und obduziert) sichtbare Verkalkungen der Herzkranzgefässe hatten.

Aber 1999 erschien eine Studie, in der bei verunfallten Kindern und Jugendlichen gezeigt werden konnte, dass bereits im Kindes/Jugend-Alter Verkalkungen der Herzkranzgefässe vorlagen.

Nesselstyn1

 

Regional hohe Unterschiedlichkeit der Atherosklerose

Gleichzeitig war bekannt, dass in gewissen Gegenden oder bei bestimmten Kulturen wie zB

  • rurales China,
  • Papua Eingeborene,
  • Zentral-Afrika,
  • Tarahumara Indianer

selbst in hohem Alter keine Verkalkung der Herzkranzgefässe auftritt.

Auch sah man, dass die langlebigen Japaner, sobald sie in die USA kamen und deren Ernährungsweisen übernommen hatten, genau dieselben Erkrankungen im frühen Alter bekamen.

Genetik? Ein Irrweg!!

Es musste also an der US-Ernährung liegen, welche JEDEN erkranken und verkalken lässt, bereits im Kindesalter.

Pflanzenanteil in Ernährung bestimmt Gesundheitsgrad

All diesen Kulturen war gemeinsam, dass sie einen ganz hohen Pflanzlichen Anteil in der Ernährung hatten.

Dies ist ähnlich wie die Untersuchungen welche Dr. Joel Fuhrman als Basis seiner „EAT 2 LIVE“ Strategie gemacht hat:

Fuhrman 1 (2)

 

 

je „WESTLICHER“ Kulturen essen, desto mehr KREBS und HERZ-Krankheiten, je „PFLANZLICHER“ Kulturen essen, desto gesunder!

Dr. Cadwell Esselstyn, Dr. Fuhrman, Dr. Thomas Campbell, Dr. Jamie Plant, Joe Cross, Breuss, Gerson und viele mehr sind tw. extreme Vertreter einer Ernährungs-Variante, die vermutlich tatsächlich den höchsten „Langlebigkeits-Wert“ hat.

Der Hintergrund liegt in der Steuerung der Regeneration und der Entzündung über MIKRO-RNS, ein ganz neues para-genetisches Konzept, welches unsere Wahrnehmung von Vererbung und Anpassung genauso revolutioniert, wie das Konzept der EPIGENETIK.

Weiters ist das Konzept des „intermittierenden Fastens“ genetisch fantastisch gesund und kann mithelfen, die gesunde Lebensspanne ganz deutlich zu verlängern genauso wie bei Erkrankung (Chemo zB) erhebliche Verbesserungen bewirken.

Schliesslich erleben wir in der Praxis die nahezu wundersame Wirksamkeit hoher Mengen von Magnesium, einem Mangel-Mineralstoff, welcher durch hohe Mengen von Grün-Pflanzen ebenfalls im Körper erhöht werden kann

 

Schulmedizin behandelt Symptome, nicht Ursachen

Esselstyn war unzufrieden mit seiner Ärztlichen Leistung: er half mit die Beschwerden zu vermindern, aber hatte nichts in der Hand um den Grundprozess – der schon KINDER befiel – zu beeinflussen!

(Dr.Retzek: stimmt nicht, die Statine vermindern Cholesterin und damit den Verkalkungs-Druck, aber auch dies ist „unnatürliches Doping“ und Aufrechterhaltung eines gefährlichen Lebensstils)

Ernährung als Schlüssel zur Herzgesundheit

Gemäss der epidemiologischen Untersuchungen, der fantastischen China-Studie von Thomas Campbell und vieler vieler weiterer publizierter Daten, welche Substanzen Entzündungen am Blutgefäss (Endothel) auslösen,

nimmt Esselstyn alle Nahrungsmittel weg, die nachgewiesenermassen Entzündungen der Blutgefässe provozierten, dies führte zu einer veganen, stark Rohkost-lastigen Ernährung, bei der er sogar alle ÖLE / FETTE reduziert.

Damit unterscheidet sich Esselstyn von vielen anderen Ernährungs-Spezialisten, seine Argumentation ist jedoch schlüssig: Studien zeigen, dass die meisten Öle mehr Entzündung als Schutz bewirken, dass die Haupt-Schutz-Wirkung in den „Beistoffen“, dem Dreck zu finden ist. 

Statt Olivenöl eben Oliven, statt Sonnenblumenöl eben Sonnenblumenkerne usw usf.

 

Ergebnisse sind schlichtweg spektakulär

Das was Nesselstyn daraufhin erlebte war für ihn, den erfahrenen Arzt und Chirurgen schlichtweg ein Wunder!

  • innerhalb von 2-3 Wochen verschwanden die Herzbedingten Schmerzen (Angina Pectoris)
  • innerhalb von 2-3 Wochen reduzierte sich der Cholesterin-Spiegel um > 50%

 

Nesselstyn5

 

  • Energie kam hoch, Depressionen verschwanden, Lebensfreude und Vitalität kam ins Leben der Menschen, Übergewicht schmolz weg wie Schnee in der Sonne
  • und – oh wunder – bei einer Re-Coronar-Angiographie zeigte sich dass nach einigen Monaten die Herzkranzgefässe tatsächlich völlig restauriert waren

 

Nesselstyn2

dieses Foto oben ist das Coronar-Angiogramm eines Herzchirurgischen Kollegen von Esselstyn in der Klinik, welcher mit 44j an einer langstreckigen LAD-Stenose litt, zu lange um mit 2-3 Stents überwunden zu werden und der mit ärgsten Beschwerden berufsunfähig war.

Das genaue Angio-Video und mehr Fotos davon sind im Vortrag von Dr. Esselstyn.

Spannend auch, dass dieser Herzchirurg zu Esselstyn sagte „Statine nehme ich sicher keine, ich habe genug Nebenwirkungen davon gesehen!“  (aus dem unten verlinkten Vortrag)

 

Ordentliches Coaching ist der Schlüssel zum Erfolg

Esselstyn betreute seine Patienten – gemeinsam mit seiner Frau – sehr intensiv. Es war schwer für diese Patienten durch die initial-phase der Ernährungs-Umstellung durchzugehen, ist doch für einen US-Amerikaner das Süssgetränk und der Burger universelle Alltags-Nahrung!

Publizierte Studien

Bereits 1995 publizierte Dr. Esselstyn die ersten Daten in einer Fachzeitschrift, damals mit nur 11 patienten (Studie 1995)

Dr. Esselstyn hatte aber durch sein Coaching eine sehr hohe – über 90% Programm-Adheränz, sodass er tatsächlich 2014 eine Nachstudie mit fast 200 Patienten publizieren konnte mit unglaublichen, fantastischen Ergebnissen: während in der Kontrollgruppe viele Patienten verstorben, jedenfalls immer wieder Herzinfarkte und Schlaganfälle erlitten haben, waren alle seine „Esselstyn-Patienten“ gesund und munter.  (Studie / FulltextPDF)

Für Männer interessant – Impotenz als Vorbote des Herzinfarktes

schon früher hab ich bei anderen Herz-Artikeln von mir beschrieben, dass häufig einige Jahre vor dem drohenden Infarkt die Potenz deutlich nachlässt, weil auch hier das zuführende Blutgefäss verkalkt. Dr. Esselstyn konnte von fast allen Patienten berichten, dass sie sehr rasch eine deutliche Verbesserung ihrer Potenz erfuhren.

 

Nessselstyn4

 

Zahlreiche weitere Studien bestätigen die Ergebnisse von Dr. Esselstyn

In der Pubmed finden sich mittlerweile von zahlreichen Arbeitsgruppen entsprechende Untersuchungen zur Anti-Plaque-Diät und der tw. vollständigen Wiederherstellung einer herzgesundheit durch Ernährung und Mikronährstoffe (Suchterm für Pubmed)

 

Bill Clinton wieder hergestellt durch Ernährungsumstellung nach Esselstyn

http://youtu.be/SdvAYdr3rkg

 

Vortrag von Dr. Esselstyn

 

Weitere Links/Recherchen

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.  Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler - Dr. Retzek's Youtube - Kanal mit Testimonials usw. - neue Einträge abonnieren --> im Footer der Seite

18 Kommentare

  1. Edith Freynhofer sagt:

    Gratuliere zu dieser hp und danke dass Sie diese Informationen zur Verfügung stellen.
    Mit 44 hatte ich meinen ersten Herzkatheter mit Dehnung der Herzkranzgefäße, ein paar Jahre später verkaufte ich mein Haus und zog nach Griechenland (wegen der damals vielgerühmten Mittelmeerdiät für Herzkranke – wurde übrigens auch noch auf der Reha vor 2 Jahren überschwänglich angepriesen)..
    mit 57 hatte ich dann eine Bypassop die ich mir sparen hätte können, wenn ich über die Ernährungsumstellung nach Dr. Esselstyn früher informiert worden wäre (Ärztekontakte hatte ich ja genügend gehabt)
    Zum Zeitpunkt der OP hatte ich mich schon zu 80% vegan ernährt. Aber in meinem Fall waren eben auch die „guten “ Öle das Falsche. Auf einer Kur vor 5 Jahren habe ich in 3 Wochen bei 1000cal 2kg zugenommen.
    Voriges Jahr hat mich ein Arzt über die youtubevideos von Bill Clinton informiert, und auch über die Namen Dr. Esselstyn und Dr. Ornish sowie das Ziel unter 150 Gesamtcholesterin zu kommen und unter 70 LDL
    Ich hab mir die Bücher besorgt – das Buch von Dr. Esselstyn habe ich auf Englisch verschlungen und seit 15. März 2014 hab ich meine Ernährung umgestellt. Seither esse ich mit Genuss soviel wie noch nie und bin von Kleidergröße 46 auf 38 „geschrumpft“ und habe auch 18kg weniger als voriges Jahr. Es geht mir gut und ich wünschte mir dass man endlich die Informationen bei den Kuren an die Patienten weitergibt.
    😉 ich selber kann ja gar nicht auf Kur gehen, da meine Art der Ernährung nirgends angeboten wird.
    Auf jeden Fall bin ich glücklich dass ich sicher nie wieder eine Bypass op über mich ergehen lassen muss ….
    Sollten Sie einmal ein Anschauungsbeispiel für Ihre Patienten benötigen teile ich meine diesbezüglichen Erfahrungen gerne
    MfG
    Edith Freynhofer

    • HeliR sagt:

      wäre fantastisch, wenn sie einen längeren Artikel drüber verfassen könnten: Bücher, Grundlagen, Schwierigkeiten, wie sie diese überwunden haben usw usf., ich würde ihnen gern eine eigene seite dafür einrichten

    • Barbara schweer sagt:

      Hallo ich leide unter khk habe 4 Bypass erhalten von denen 3 wieder Vers hlossen sind kurz nach der Operation und habe bereits 4 mal stents erhalten. Meine koronararterien sind stark und diffus geschädigt. Bis jetzt habe ich immer die Info erhalten, dass dieser Prozess nicht reversibel ist. Ich lese jetzt zum ersten mal davon, dass die Herzkranzgefäße sich regenerieren können. Ich wäre sehr glücklich wenn es durch Ernährung gelingen würde denn ich bin schwer herzkrank. Aber ist es wirklich möglich? Ich bin etwas skeptisch denn jeder Arzt erzählt einem das Gegenteil.

      • HeliR sagt:

        Sie lesen doch im Artikel, dass es möglich ist.

        Der Körper baut sich ja beständig um. Wieso heilt dann ein Knochen, eine Wunde, …..

        Was die Ärzte meinen ist eigentlich „mit den von uns routinemässig verwendeten Medikamenten kann man das nicht verbessern“.

        Was sie auch meinen aber fast immer vergessen dazuzusagen ist: „wir kennen leider keine anderen Mittel, weil wir ja nur von den 5 grossen Firmen ausgebildet und informiert werden, sie müssen sich da woanders Information holen wenn sie mehr erreichen wollen“.

        Im Klinik/Praxis-Alltag ist so wenig Zeit dass die Ärzte diesen Satz nur verkürzt wiedergeben.

    • Thomas R. sagt:

      Hallo ich habe 2016 mit 40 Jahren einen Herzinfarkt erlitten und seit Mitte 2017 ernähre ich mich nach bestem Wissen nach Dr. Esselstyn Richtlinien. Leider weiß ich nicht inwieder mein Tagsablauf bzgl. der Ernährung richtig ist.
      Was muss ich jeden Tag essen und wieviel.
      Teilweise bekommt man nur behandelte Produkt, hierzu würde ich mich auch über Tipps freuen.

      • HeliR sagt:

        Keine Ahnung, ich habs selber mit Erstaunen gesehen, dass man da was machen kann. Das ist damit ein Game-Chaner. Wenn Clinton damit zurecht kommt, muss es auch tragbar sein. Mehr als ich zusammengeschrieben habe weiss ich nicht drüber.
        Würde es mich selber betreffen, dann würde ich mir einfach in den USA bei Esselstyn oder einer seiner Ernährungs-Tanten einen Termin machen, ist ja nicht aus der Welt und das Rüberfliegen kostet 600,- und kann mit einem urlaub verbunden werden. Wenn sie mehr erfahrung damit haben, bitte schreiben sie unbedingt ihre Resourcen (Bücher, Webseiten, Hinweise, Ernährungsberater) auf, da können mehrere davon profitieren.

        Wir haben Glück in Österreich, wir haben sehr viele Biobauern und man kann für vernünftigen Preis „Biokisten“ abonnieren, die – weil sie leider Bio sind – schneller verrotten als man sie zusammenessen kann, während das Nicht-Bio-Zeugs im Lauf eines Jahres dahintrocknet und nicht mal von den Fruchtfliegen angenommen wird.

  2. Herzkasper sagt:

    Herzlichen Dank für den spannenden Artikel. Was ich voher nicht wusste war der Punkt zum Thema Impotenz als Vorbote des Herzinfarktes! Generell bin ich der Meinung, dass jedes noch so kleien Detail bzw. Anzeichen auf einen herzinfarkt in dem Sinne hilfreich ist, um rechtzeitig zu handeln. Daher – auch wenn dies kein schönes Anzeichen ist – ein wichtiger Indikator!

  3. Picasso sagt:

    Habe 2016 mit 54 Jahren (weiblich) einen Stent bekommen. Ich bin schlank (Gr. 38) und habe immer Sport gemacht, allerdings habe ich Bluthochdruck. Ich habe einen sehr hohen Lipoprotein(a) Wert. Ich versuche nun alle Werte Blutdruck und LDL/HDL im Optimal Bereich zu halten. Seit 1/2 Jahr esse ich nach Esselstyn. Es ist schön man kann essen ohne jegliche Kalorien zu zählen!!!! Ich futtere und werde sogar noch ein bisschen schlanker (Gr. 36). Das Konzept von Esselstyn scheint mir schlüssig- und es kann nicht schaden. Ich würde mir wünschen Gleichgesinnte zu treffen um sich auszutauschen. Es gehört schon eine Menge Disziplin und Selbstbewusstsein dazu das durchzuziehen.

    • HeliR sagt:

      Gratulation und Respekt, ich kämpfe mit meinen 125 Kilos!

    • JB sagt:

      Mir erging es ähnlich. Ich hatte letzten Sommer einen Herzinfarkt und bekam 2 Stents. Bei dem Cholesterinsenker und dem zweiten Blutgerinnungshemmer zeigten sich bei mir Unverträglichkeiten. Nachdem ich mit beiden Medikamenten drei verschiedene Medikamente durchprobiert hatte, sich aber nichts änderte, habe ich im Dezember diese beiden Medikamente eigenmächtig abgesetzt. ASS nehme ich weiterhin. Gleichzeitig habe ich meine Ernährung nach Esselstyn umgestellt, mit einer Ausnahme, ich esse noch Walnüsse, da ich hier unterschiedliche Aussagen gelesen habe. Seitdem keine Nebenwirkungen mehr. Es geht mir gesundheitlich bestens. Meine sportlichen Leistungen bewegen sich langsam in die Richtung von 2013. Nächsten Monat werde ich wieder meine Blutwerte prüfen lassen. Bin gespannt! Auch ich würde mich gerne mit Gleichgesinnten austauschen.

    • heartbeat sagt:

      Hallo Picasso,
      da Sie hier die einzige Betroffene sind, die mit Lipoprotein(a) zu tun hat, möchte ich Sie auf meinen Beitrag hier im Forum aufmerksam machen und würde gerne mit Ihnen in Erfahrungsaustausch gehen.
      Ich freue mich auf eine Antwort.
      Freundliche Grüße
      heartbeat

    • Gereon Kerkhoff sagt:

      Hallo Picasso, wie sind deine Erfahrungen mit der Esselstyn-Diät bzgl. Cholesterinwerte und Lipoprotein a? Mein Lipopr.a ist ebenfalls erhöht (164) und ich soll meine Cholesterinwerte mit Statine runterkriegen, da ich Ablagerungen an der Halsschlagader von 2 mm habe. Bin an Austausch interessiert.
      Schöne Grüße Lasse

  4. walther ruys sagt:

    Ich bin der meinung Pflanzenoel ist schadhaft weil das zur verwirkung benotigte cholin sich befindet in Wasser ,also in die Pflanzenteile die weggeschmissen werden , sowieso ist Cholin mangel ein problem weil man wenig Eier , Leberfleisch zb zu sich nehmt ( weil das Chollesterin befasst…. ) , auch ohne Cholin kein Acethylcholin , Botschafter des Parasympatische Systems , dadurch erhoht die chance auf alle denkbare Erkrankungen ……..
    Liebe Ihre Site , bin auch betroffen von SSRI medication , nach einem Burnout , danach schwere Herzprobleme bekommen , nehme jetz keine medicamenten und fuhle mich viel besser , nehme zb Weissdorn , esse Leinsamen Knoblauch Oliven (kein Oel !!!! ) Fisch und viel Gemuse und Obst .
    Esse auch jedem tag Natto , meine Frau und Sohn grusseln dabei ……
    Herz. Grusse Walther Ruys Nieuwegein Niederlande.

  5. heartbeat sagt:

    Guten Tag liebe Herzmenschen und besonders Picasso,
    nach langer Suche bin ich nun hier bei entfernten Weggefährten gelandet.

    Mein Thema ist LIPOPROTHEIN (a) > Dr. Esselstyn-Diät – Null Fett > Bypaß?

    Ich bin 54 Jahre (männl.), mittlerweile nach 1 Monat Esselstyn-Diät von 93 auf 87kg, bei einer Größe von mittlerweile 1,80 cm (ehem. 1,83). Ich hab seit meiner Schulzeit regelmäßig Sport getrieben und mich bewußt ernährt. Mit dem Fleischessen habe ich Ende letzten Jahres aufgehört, hauptsächlich wegen diesem grauenhaften Mißbrauch der Menschen an den Tieren.

    Ende letzten Jahres wurde bei mir auch die vererbte Fettstoffwechselstörung LIPOPROTHEIN (a) diagnostiziert (wegen Herzrhythmusstörungen und vermeintlichem Bluthochdruck).
    Danach gab es noch ein Herz-MRT und vor ca. 2 Mon. einen Herzkatheter. Bei beiden Untersuchungen wurden Stenosen (Verschlüße) bis zu 95% mit Aneurysmen der linken Herzkranzgefäße (KHK) festgestellt.
    Aufgrund von immer wiederkehrenden Herzschmerzen und leichten bis mittelstarken Angina-pectoris.Anfällen (APA – Schwindel, Kreislaufabfall, Müdigkeit, Kraftlosigkeit, Schmerzen bis in li. Arm, Schulter und Nacken etc.) wurde mir schon vor einem Monat von meinen behandl. Ärzten (Nephrologen und Kardiologen) dringendst eine Bypaß-OP empfohlen. Gegen die Herzschmerzen nehme ich aktuell Ranexa + Pentalong, zur besseren Durchblutung ASS + Candesartan. Bei einem APA, Nitrolingual-Spay.

    Seit etwa April 2017 unterziehe ich mich 1-2x wtl. mehrere Stunden einer Lipidapherese – (auch: Lipoproteinapherese) ist ein extrakorporales Blutreinigungsverfahren zur Entfernung von LDL-Cholesterin und weiteren Faktoren der Arteriosklerose wie Lipoprotein(a) und Triglyzeriden aus dem Blut.
    Das Problem mit dem LIPOPROTHEIN (a) ist, daß das dabei gebildete Lp (a)-Cholesterin nicht durch die Ernährung entsteht, sondern aufgrund eines vererbten Gendefekts, schon seit der Geburt die Gefäße verkalkt. Männer sind zu 35% mehr betroffen als Frauen. Das sind dann die fitten Männer, die plötzlich einen Herzinfarkt mit etwa 50-55 Jahren haben.
    Bei dieser Apherese werden jedoch auch andere Spurenelemente, welche eine gleichgroße Mulekularstruktur wie das Lp (a) und LDL haben herausgefiltert.
    Ich habe die Apherese von 2x wieder auf 1x reduziert, weil es jedesmal AP-Anfälle gab. Ich glaube es liegt mehr an der Ausfilterung der Spurenelemente und diesem Eingriff in den Organismus meines Körpers, meine behandl. Ärzte (Nephrologen eines Dialyse-Apherese-Zentrums) winken da ab und für sie steht fest, daß es an den Stenosen liegt und ich mir den Bypaß legen lassen soll.
    Auf S. 48 von „Caldwell B. Esselstyn – Essen gegen Herzinfarkt“ steht u.a.: „Die Wiederdurchblutung der Koronargefäße wurde 3-12 Wochen nach Beginn der Ernährungsumstellung nachgewiesen.“
    Ich bin seit 4 Wochen dabei, habe immer wiederkehrende AP-Symptome (s.o.), bin deshalb verzweifelt (darf kein Sport mehr machen und muß jegliche Anstrengungen vermeiden, Mitten in einer Hausrenovierung…), weil ich keine Klarheit habe. Habe schon Dr. Esselstyn und die Coautorin Frau Dr. Bracht von „NO-FAT Cookbook, Trias“ angeschrieben deshalb, jedoch von Mr. Esselstyn bisher keine Antwort erhalten (der wird tausende Anfragen haben) und von Frau Bracht eine Einladung in ihre Privatpraxis in Bad Homburg, via Email gibt sie keine Infos.
    Dabei will ich nur wissen, ob die Null-Fett-Diät auch bei Lp (a) funktioniert. Da ohne die Apherese innerhalb einer Woche der Lp (a) Wert um das Doppelte bis Dreifache wieder ansteigt (von ca. 49 auf 181, meine Werte werden regelmäßig gecheckt). LDL kann man durch die Ernährung beeinflußen (Null-Fett-Diät – NFD), das Lp (a) jedoch nicht!
    Ich frage mich jeden Tag, gehöre ich nun zu den Auserwählten bei denen aufgrund der Ernährungsumstellung die Wiederdurchblutung der Koronargefäße wieder funktioniert oder mach ich mir was vor und muß doch unters Messer. Denn so schlapp und kraftlos, mit Schwindel und zeitweisen Herzschmerzen trotz NFD, ist das Leben wenig lebenserfreulich. Meine Deadline ist nun der 09.10.2017. Wenn bis dahin die AP-Symptome nicht verschwunden sind und ich mich nicht fitter fühle, muß ich wohl-oder-übel die Bypaß Option wählen.
    Bei mir steht es jetzt echt auf Messerschneide und dabei frage ich mich auch, wieviele Spurenelemente und Vitamine ich über Obst und Gemüse noch zusätzlich hinzunehmen muß. Ich nehme z. Zt. tgl. B12+Folsäure, Bierhefe, pflanzl. Omega 3 Kapseln und Reisproteinpulver (80% Eiweiß), teilweise bei Bedarf auch noch Calcium, Magnesium und Eisen (wegen Apherese) hochdosiert. Im Winter wird dann noch D3 ergänzt werden müßen.
    Deshalb würde ich mich sehr freuen, gerade von den LP (a) Betroffenen, von euren Erfahrungen mit der Null-Fett-Diät zu lesen.
    Herzlichst, heartbeat

    • Sascha sagt:

      Hallo,

      hast du gegen deine AP mal Strophanthin (D1 Urtinktur) versucht? Das hilft bei mir wahnsinnig gut, vor allem in Kombination mit hochdosiertem Mg (Mg-öl auf 1/10 verdünnt und davon morgens und abends 2cl)

      zu mir: 37 Jahre, 2x Herz-Infarkt mit je 2 Stents, keine Linderung durch Schulmedizin. Einzige Risikofaktoren leichte LDL und Lp(a) Erhöhung und Stress…

  6. Hatte 2 Herzinfarkte. Einen am 19.10.2012 und den nächsten am 20.10.2018, also genau 6 Jahre dazwischen.

    Ausgenommen, dass ich wieder ein moderates Lauftraining aufgenommen habe, habe ichmir statt einer Reha Urlaub genommen. Als Selbständiger geht das ja leicht. Als Medikation nehm ich seit heute wieder Strophanthus gratus D1, bis gestern nahm ich Strophanthus kombe. Das Strophantus kombe hat eine drei mal stärkere Wirkung, als das Strophantus gratus. Jedoch ist das gratus im Geschmack angenehmer und leichter zu dosieren. Da ich eine multiple Medikamentenallergie habe, habe ich die Schulmedizin nach dem Krankenhausaufenthalt ausgeschlichen.

    Statt 2 Stents habe ich jetzt 6 stents. Bei mir war ausschließlich meine Ernährung die Ursache für meine Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenerkrankung – 7 Wochen Spital! War nicht sicher, dass ich wieder lebend das Krankenhaus verlassen konnte) und fürmeine beiden Herzinfarkte. Wäre ich aufmerksamer gewesen, hätte ich die Empfehlungen von Dr. Esselstyn schon früher gefunden.

    Beginne jetzt mit dem Esselstyn Programm und weiß, dass ich dadurch wieder fit werde. Mein Cholesterinwert ist 257 hoch. Laut Esselstyn zu hoch. Habe 93 kg und bin 1,88 groß. Vor meinem 1. Herzinfarkt waren es 117 kg. Und durch die tägliche Bewegung und weniger Essen habe ich abgenommen. Wobei das Essen werde ich jetzt ändern, sonst steht mir der 3. Infarkt ins Haus. Hurra! Ich lebe noch und es geht mir gut! Sobald ich bessere Laborwerte habe, berichte ich hier.

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