Forschungs-Betrug

Mercola macht uns wieder auf einer aktuellen Seite (9. März 12) mit einem neuen Fall bekannt, der diesmal besonders schlimm ist:

Februar Sendung 60-Minutes (CBS) – English

vor 5j kam eine fantastische Möglichkeit aus der Duke-Universität: Tumore wurden analysiert welches Chemotherapeutikum optimal wirkt. Nun stellte sich heraus dass die Daten gefälscht waren und – furchtbar – den Patienten sogar die schlechteste Chemotherapie empfohlen wurde!

 

Kommentar Retzek

wenn es ums Geld oder um Reputation geht, schrecken viele Leute vor nichts zurück. Gerade in Österreich haben wir ja derzeit typische Beispiele im Parlament, den Parteien, deren Vorfeldorganisationen, der Justiz und den staatlichen Firmen sitzen.

Ich bin  jedoch immer besonders betroffen, wenn es die medizinische Forschung betrifft. Wie unsere Patienten bin ich davon überzeugt dass es hier – bei Gesundheitsthemen – um die Wahrheit und das Richtige gehen muss, Medizin ist einfach etwas anderes!

Nun betrifft Forschungsbetrug doch hauptsächlich und vorallem die Krebsforschung. Diese ist besonders anfällig für Betrug, da es in der Krebstherapie und Krebsforschung

  • zu keiner wirklichen Kontrolle kommt – es werden nie tatsächliche Plazebo / Verumexperimente durchgeführt
  • sehr sehr viel Geld im Spiel ist: moderne Antikörpertherapien bringen schon mal €3000,- Umsatz pro Woche

Besonders störend

  • Es wird praktisch keine faire klinische Forschung mit den hier auf meiner Website weidlich zitierten Pharma-unabhängigen Methoden und Substanzen gemacht

 

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen mit Kollegen unentgeltlich teilt. Dass diese Wissenschaftsrecherchen "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

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