Fasten

fantastische Reportage über unglaubliche Heilungsphänomene schwerer Erkrankungen durch Fasten. Hier weiterführende Recherchen.

 

Arte-Reportage  – „Fasten und Heilen“

atemberaubende Reportage über den Einfluss von Fasten auf die Gesundheit, absolut sehenswert!

 

 

Die entsprechenden Studien

 

Fasten bis zu 5 Tage schützt vor Chemo ohne Gewichtsverlust

im Gegensatz zur reduzierten Kalorien-Einnahme stellt sich der Körper bei komplett fehlender Nahrungsaufnahme (Fasten – keinerlei Kalorie-Aufnahme) in kürzester Zeit so um, dass er kein bzw. kaum Gewicht verliert.

Diese Effekte werden bei Kalorien-Restriktion (auf 40-60% der normalen Kalorien-Aufnahme) erst nach vielen Wochen bis Monaten erreicht, beim Fasten in 48h.

Beim Fasten kommt es zur maximalen Umstellung der gesunden Zellen auf Reparatur und Überleben, während die Krebszellen diese Fähigkeit verloren haben.

Dadurch sieht man eine bis zu 1000 fach erhöhte Resistenz von „gesunden, fastenden Zellen“ gegen Chemo, im Vergleich zu Krebszellen. 

Valter D Longo, Review von 2011

 

48 h Fasten vor der Chemotherapie bietet fantastischen Schutz vor Nebenwirkungen

Studie Nov 2010 bestätigt die Ergebnisse der früheren Studien mit Mäusen oder Hefezellen: wenn man vor der Chemotherapie fastet, werden die gesunden Zellen gegen die Chemo geschützt, die Krebszellen eher noch empfindlicher.   Hier ist die Orginalstudie im ganzen Text als PDF

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler
Kommentare

7 Comments

  1. HeliR sagt:

    ein Patient hatte 2d vor – 3d nach Chemo NULL/Wasser-Fasten, chemo super vertragen dann, vorher heftige NQW

    eine Pateientin hat bis zu 4d Null/Wasser- gefastet, normalerweise ABENDS – NÄCHSTER TAG – ÜBERNÄCHSTER TAG = CHEMO – am morgen nach der Chemo wieder gegessen: super vertragen, war aktiv usw. Sie hat schon abgenommen

  2. Uwe67 sagt:

    Ich habe im Frühjahr 2012, aufgrund der Reportage mit dem Fasten begonnen. Anfangs hatte ich starkes Übergewicht (BMI=32) und habe mit 4-5 Tagen fasten bei jedem Chemo-Zyklus 1-2 kg verloren. Derzeit bekomme ich 2 Chemos. (am Tag 1 und am Tag 8 im 3 Wochen Zyklus). Ich faste nun je 66 Stunden bei beiden Chemos. Mein Gewicht ist seit ca 6 Monaten konstant.
    Die Chemos habe ich alle gut vertragen.

    • HeliR sagt:

      das bedeutet, sie können diese Vorgehensweise empfehlen?

      • Uwe67 sagt:

        Für mich hat es bisher funktioniert und ich mache weiter. Meine aktuelle Chemo hat als Nebenwirkung Wassereinlagerung. Das Fasten hilft mir dabei das Problem im Griff zu behalten. Ich habe meinen Onkologen darüber informiert, das ich faste. Ich denke das sollte man auf jeden Fall tun.
        Wenn man sowieso mit Untergewicht oder Magen-Darm-Problemen zu kämpfen hat sollte man es lassen. Ansonsten soll man es probieren und selber schauen ob man davon profitiert.

  3. Rolf Bender sagt:

    Leider machen Sie keine Bemerkungen dazu inwiefern die Ergebnisse tatsächlich auch Repräsentativ sind- Will sagen: Es ist bei beiden hier zitierten Studien nicht der Fall, das man die Ergebnisse als allgemein Gültig anerkennen kann. Sie sind daher nicht übertragbar und die Behauptung das Fasten die Nebenwirkung einer Chemotherpie verringert und deren Wirkung sogar im positiven Sinne unterstützt, ist nicht besonders seriös. Überlegen Sie mal was Sie den Menschen hier Raten auch im Sinne deren Lebensqualtät und vor allem unter dem Aspekt der evidenzbasierten Medizin. Das was Sie hier zitieren ist sicherlich viel- aber auf keinen Fall evidenzbasierten!

  4. Ralf Deubgen sagt:

    Nach TCM Kriterien geht man bim Fasten an das Nieren Jing, an die Essenz oder die Ursprungsenergie die uns von unseren Vorfahren mitgegeben wurde. Das Hochgefühl welches sich beim Fasten einstellt ist diese Essenz – gespeichert in den Nieren, die dann freigesetzt wir. Aber Achtung, wir gehen, wenn wir diese Essenz verbrauchen an unsere Reservebatterie, die nur mühsam durch gute Ernährung und Lebensweise wieder aufgefüllt werden kann. Ob Fasten ein guter Weg ist, sollte immer individuell geprüft werden.
    Ralf Deubgen

    • HeliR sagt:

      Super Hinweis! Danke.

      Wir dürfen aber auch das historische Wissen heute funktionell bzw. pathophysiologisch überprüfen. Da drängt sich mir dannn auf, dass mit dem Ursprungs-Yin die Nebennierenfunktion, Adrenalin/Noradrenalin und v.a. DHEA, Cortisol und Pregenenolon gemeint ist.

      Das Hochgefühl kommt – so sagt man – von den Ketokörpern, das bekommt man auch ohne Gewichtsverlust bei Ketogener Ernährung – und ein substanz-verbrennendes übertriebenes Fasten (ohne Mikronährstoffsubstitution) verbrennt die Nebenniere und damit das Yin. Das werden aber die ganzen Hungerkünstler und die zitierten Wissenschaftler wohl nicht gemeint haben.

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