DHEA

wichtige Hormon-Vorstufe, die im Körper dann in die davon abgeleiteten Hormone verwandelt wird. 

 

 

mehrere Studien zeigen eine Tumorpräventive Wirkung von DHEA, desswegen ist dieses Hormon ein Teil der Zellsymbiose – Anti-Krebstherapie nach Kremer

1) Frauen mit niedrigem DHEA – Spiegel bekommen häufiger Brustkrebs als Frauen mit normalem oder hohem DHEA – Spiegel

2) DHEA vermindert in der Zellkultur und in Ratten die Tumor-Entstehung (Entartung) als folge einer zusätzlichen Intoxikation

Gute Zusammenfassung auf der Website Biokurs.de

 

Allerdings bin ich hier – solange ich keine deutlicheren Hinweise habe – skeptisch / zurückhaltend!

HORMONE sind extrem wirkungsmächtig. Hormondefizite sind der Hauptfaktor für das Altern des Menschen. ABER: ob jetzt DHEA – dessen Mangel die Auslösung eines Krebs begünstigt -  bei manifestem Brust-Krebs gegeben diesen ebenfalls “unterdrückt” ist nicht geklärt.

Faktum ist nämlich, dass DHEA als “Vorstufe” in jedes weitere Steroid, also auch in Östrogen umgewandelt wird. Unterdrückung des Östrogens im weiblichen Körper hat sich als sehr hilfreich bei Östrogen-Abhängigen Tumoren gezeigt – minus 20% weniger Rückfälle bzw. plus 20% besseres Langzeit-Remission mit Hormon-Blocker. Dies ist MEHR EFFEKT als durch die Chemotherapie bewirkt wird.

 

Ob es also bei manifestem Tumor so hilfreich ist etwas zu geben, was den Östrogen-Hormon-Spiegel JEDENFALLS erhöhen wird ist fraglich. Der Einsatz von DHEA im Anti-Aging bereich beruht ja eben gerade auf der Tatsache, dass durch Nebennieren-Schwäche weniger DHEA als Vorstufe zu Östrogen, Testosteron und Progesteron zur Verfügung steht und man daher diese Vorstufe extern anbietet.

PD Römmerl ist wie Dr. Schroth diesbzüglich sehr zurückhaltend, beide würden bei manifester Brustkrebs-Tumor-Krankheit KEIN DHEA verabreichen, ich gehe damit konform. Solange keine besseren Daten vorliegen ist dies von mir abgelehnt.

Wir müssen uns klar machen, dass Hormonmedizin und Mitochondrienmedizin keinesfalls eine “alternative” oder “Komplementäre” Therapie ist.Im Gegenteil!

Die gesamte “Präventivmedizin” und “Orthomolekularmedizin” ist hoch-wissenschaftlich und basiert auf wissenschaftlichen Fakten & beweisbaren Tatsachen. Hier darf es zu keiner Vermengung kommen mit der “Erfahrungsheilkunde” und ihren v.a. funktionellen Reiz- und Reaktions-Therapien. Dass dieses wissen noch nicht im “Pool” aller Ärzte ist liegt am modernen “Avantgarde” Charakter. Die Träger dieser Methoden sind durchwegs Professoren mit Neugier-Tick, s.g. Early Adaptors, die sich intensiv mit der Wissenschaftlichen Materie auseinandersetzen.

 

Ähnlich die Situation mit PROGESTERON. Als natürlicher, biologischer Gegenspieler des Östrogens wirkt Progesteron Anti-Mitotisch – also Wachstumshemmend auf das Brustdrüsengewebe, antagonisiert den Wachstumsfördernden Östrogen-Effekt.

 

 

lesenswerte Artikel

PD Alexander Römmler – Studie

PD Alexander Römmler – Kurzbeitrag in Netdoktor.at (von wann? – Netdoktor hat schlechte Referenzierung)

 

kritische Artikel zur Verwendung von DHEA

Gute Zusammenfassung einiger Studien auf der Website: www.esteticmeso.com

 

 

Östrogene und Brustkrebs –> beim recherchieren für DHEA bin ich über folgende interessante Seiten gestossen, die thematisch nicht rein passen, die ich aber inziwischen hier ablege.

nette Zusammenfassung einiger aktueller Daten durch einen Gynäkologen: Dr. Christoph Bauer. Hier jedoch eine widersprüchliche Meldung aus USA: vermindernde HRT führt zu deutlichem Rückgang der Brustkrebs-Fälle seit 2004:

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