CIDP – demyelinisierende Nerven-Entzündung und Leukodystrophien des Hirns

Chronische Inflammatorische Demyelinisierende PolyNeuropathie

eine schreckliche vorstellung dies zu bekommen! Hier sammle ich einige Referenzen, die ich anlässlich einer email-Anfrage rausgesucht habe, um die pathophysiologie hinter dieser Krankheit zu verstehen.

 

Anfrage einer Leserin zu dieser Krankheit

eine recht neue Krankheit, da vor 2005 nur wenige  Publikationen zu finden sind. 

 

 

Auslöser?

Völlig unklar. Theorie dzt. „Autoimmun“ – ohne Verständnis für die Ursachen dieser Fehlreaktion des Immunsystems, welches einfach das Myelin der Nervenscheiden auffrisst, peripher die CIPD als chronisch inflammatorische Polyneurpathie und Zentral als Progressive multifokale Leukenzephalopathie und andere Erkrankungen.

Was mir so in den Sinn kommt aus meiner Praxis und den Recherchen sind natürlich die okkulten und nahezu unbekannten Infektionen des Hirns, die sicher immer häufiger werden.

Hirn/Nerven-Infektionen

treten nun so oft auf, weil die infektions- und intoxikations-schützende Blut-Hirn-Schranke durch den ElektroSmog der Handys aufgebrochen wird und dieser Effekt alleine schon die Krankheit auslösen kann.

Dazu gibts hunderte Studien und v.a. die Expertise von Dietrich Klinghardts Autismus-Forschung..

–> 2007 , auch hier  oder 2005 daher absolutes Handy-Verbot, nur Freisprecheinrichtung!

 

  • Brucellose  macht CIDP, hier alle 140 Studien zur Hirnentzündung durch Brucellose
  • Helicobakter: da gibts gleich mal 30 Studien dazu
  • Darmentzündungen, fortgeleitet ins Hirn: 2008 | 2005 gleich 15 Fälle bei denen die wohl gut behandelte Darmentzündung auf die höhere Ebene gewechselt hat, in der Homöopathie nennen wir dies Metastasierung oder auch Unterdrückung.
  • Impfungen – hierzu gibts 2300 Studien
  • HIV: 2003

 

Herpes-Virus, Masern, Bartonella (Katzenkratz-Krankheit) – sehr häufig laut Klinghardt bei uns endemisch und wird – wie in dieser STudie gezeigt auch über Insekten verteilt, Candida, Lepra, Epstein-Barr-Virus, Campylobakter, Mycoplasmen, Herpes-Virus8  …. 

Toxine

klare Autoimmun-KH unbekannter Ursache. Hier sehe ich mega-einfluss von Toxinen, v.a. Schwermetalle. Quecksilber (Amalgam) – wurden Zähne rausgebohrt kürzlich? Mehr aber noch Gold, Aluminium, 

und v.a. kolloidales Silberwasser. Gibt ja viele Leute die das heute innerlich trinken, was ich so nie empfehle.

Medikamente

Folge einer Interferon – Therapie gegen Hepatitis

 

Unterdrückte Hautkrankheit und Darmkrankheit

vermutlich eine Sonderform der Infektion, eine Verschiebung nach Innen und Oben wie die komplementärmediziner dies häufig sehen wenn systemische Immunschwächen schulmedizinisch nur lokal und suppressiv behandelt werden.

 

Interessantest – Induzierbar wie Heuschnupfen

Metallabrieb, v.a. Aluminium kann das immunsystem derartig aufputschen, dass man das Immunsystem gegen ALLES allergisch machen kann. Quasi ein Heuschnupfen des Gehirns.

So zeigte sich bei einer feinen Verteilung von Schweinegehirn, dass 11 Arbeiter dieser Fabrik an einer Hirn-Entzündung litten (hier ein Zeitwschriftenartikel dazu). Gibt uns natürlich ein gutes regulativ-therapeutisches Tool in die Hand auf dieser Ebene vorzugehen.

 

 

Übrigens – basisches elektrolysiertes Wasser

Ev. auch „Kangen-Wasser“ bzw. „“Basisches Wasser“, welches vermutlich viel mehr über die Nano-Platin-Spuren wirkt, die da drinnen sind als über den lächerlich geringen Basen-Effekt (1 Atemzug Kohlendioxid kann vermutlich 10 Liter Basenwasser sauer machen).

Hier eine Studie aus 2012 die zeigt dass Nano-Platin stark entzündungshemmend ist!

Und hier sind 12 Studien die zeigen, dass das Platin die vielen Effekte auslösen kann.

 

 

Beteiligte Mechanismen im Hirn

jedenfalls aktivierte T-Lymphos, über RAGE (Rezeptor gegen AGE = verzuckerte Proteine) aktiviert.

 

 

Standard-Therapien

Validiert und etabliert ist die iv-IgG Therapie, bereits 2003 publiziert.

ich würde mir eine Plasmapheres wohl nicht machen lassen, angesichts der 2007 publizierten daten.

Immunsupression bringt nichts!  

Review 2012

…. In CIDP, immunosuppressive drugs, such as azathioprine, cyclosporine, methotrexate, mycophenolate, and cyclophosphamide, are used, but controlled trials have not shown that they are effective. Controlled trials have also not shown benefit to any agents in anti-MAG neuropathy. However, clinicians use many immunosuppressive drugs in both settings, but all have potentially serious side effects and are only effective in some patients. …   

Übersicht über alle Italiänischen Fälle

Studie 2011: Immunsupressiva nur Nebenwirkungen, bringen nichts. Immunmodulatoren (Biologicas) haben in 20% der Fälle einen Effekt.

 

 

LDN?

bin ich mir noch unsicher. Wenn sie im Internet Fallberichte finden (in Med-Blogs) bitte gleich per email an mich, interessiert mich sehr.

Es schaut jedenfalls aus, dass man mit LDN = ENKEPHALIN-Theapie = ENDORPHIN – Therapie den Entzündungsprozess modifizieren und bremsen kann. 2010

raschest: high-dose VitD (20.000 ie / Tag)

 

Naloxon

wirkt direkt modulierend auf den Entzündungsprozess im Hirn ein, hemmt die überstimulierte NADH-Oxidase spezfisch  Studie 2012

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22548621

 

Coimbra-Protokoll

gemäss Dr. Coimbras Doktrin, dass man mit der Hochdosis-VitD-Therapie TH-17 Lymphozyten „normalisieren“ kann, finde ich keine adäquate assoziation, nur 1 Studie die keinen Zusammenhang zeigt – im Gegensatz zum Guillain Barret Syndrom.

 

CBD

Cannabidiol ist ein „Game-Changer“ nach Dr. Christopher Shade, kann NRF2 im Hirn und Nerven aktivieren und die Neuroinflammation reduzieren.

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler
Kommentare

5 Comments

  1. Benedde sagt:

    Wie der Name schon sagt, ist eine CIDP eine chronisch inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie mit einer autoimmunbedingten Entzündung peripheren NS. Sie ist sozusagen das periphere Pendant zur MS. Mit einer Hirnentzündung hat das aber eigentlich nichts zu tun wenn gleich es Überschneidungen mit der MS gibt.

  2. Schütter sagt:

    Sie sollten sich schämen! „Na gut“?? Nicht zu fassen! Ich leide selbst seit 20 Jahren an CIDP und kann allen Betroffenen, die gerade schweißgebadet fürchten, dass etwas ihr „Gehirn einfach auffrisst“ beruhigen. Das Gehirn wie auch das Rückenmark sind bei der CIDP durch die verschiedenartige Zellstruktur des Nervenmantel GESCHÜTZT vor Entzündungen. Das Immunsystem interessiert sich bei der CIDP nicht dafür. Keine Angst! Dr.med. Schul + Homö ist kein Facharzt und plappert hier „na gut“ unfundiert mit womöglich aufgeweichtem oder noch schlimmer angefressenem Gehirn vor sich hin.
    Herr Dr. Retzek ich fordere Sie auf, diese Fehlinformation aus dem Netz zu entfernen. Sie machen Menschen, Betroffenen und Angehörigen Angst!!

    • HeliR sagt:

      Danke für diesen erstaunlichen Beitrag: man merkt sehr gut, dass sie schon länger an der Nervenentzündung leiden, das verstärkt vermutlich ihren „Ur“-Deutschen Charakter bis hin zur Impuls-Inkontinenz.

      Für gesunde Leser: ich bin kein Neurologe sondern ein banaler übergewichtiger praktischer Arzt mit Neugier-Tic und recherchiere mir neu oder unbekannte KH-Ursachen und Therapien zumeist in der Pubmed – denn die ist noch Neutral nur forschungs-orientiert. Was dann in die Klinik kommt ist oft „gebeugt“ durch die Prismen der grossen Firmen deren Hauptabsicht nicht ausschliesslich der Heilung dient.

      Im gegenständlichen Fall bekam ich einen Anruf einer Patientin aus dem AKH Wien, die mir diese Diagnose nannte, dabei „Hirnentzündung“ und „Blutwäsche“ als Therapie nannte. Ich bin daher in die Pubmed gegangen und hab sowohl zur CIPD als auch zur Hirnentzündung recherchiert. Wenn die Experten im AKH eine Hirnentzündung als CIPD bezeichnen, wer bin ich da schon um das in frage zu stellen. Der dreiste grossdeutsche Leser hier, auf den sich diese antwort bezieht, sollte sich einfach wegklicken, ich hab sie jedenfalls in die Schwarzliste eingetragen, damit sie sich nicht „zufällig“ weiter durch ein „Plappermaul“ ärgern müssen.

      Diese meine Seite hier zum Thema CIDP ist eine Auflistung von verschiedenen Pubmed-Publikationen zum Thema, die ich mir rausgesammelt habe als ich den mir völlig unbekannten Begriff nachrecherchiert habe, da ist nichts eigenes von mir drinnen.

  3. Benedde sagt:

    Zum Kommentar von Schütter: Leider findet auch ihre Aussage nur sehr bedingt Entsprechungen in der wissenschaftlichen Realität. Zwischen den autoimmunologischen Mechanismen bei MS und CIDP bestehen große Übereinstimmungen und auch eine Schrankenstörung liegt bei vielen CIDP-Patienten vor. Höchstwahrscheinlich – darauf deuten verschiedene Untersuchungen hin – sind zahlreiche MS-Patienten auch an CIDP und umgekehrt zahlreiche CIDP Patienten auch an CIDP erkrankt (bei pubmed findet man z.B. einige Veröffentlichungen von Unikliniken). Im Klinikalltag und noch weniger bei niedergelassenen Neurologen wird jedoch nach Festlegung auf eine dieser Diagnosen in der Regel nicht mehr weiter geforscht. Darüber hinaus sprechen in den meisten Fällen CIDP Patienten auch auf eine naturheilkundliche MS-Therapie gut an. Bei CIDP gibt es allerdings das Problem, dass viele Patienten hochgradig mit Verschlimmerungen auf Kälte reagieren, einem Faktor den man in hiesigen Breitegraden eigentlich kaum ausweichen kann.

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