Zirkulierende Tumor-Zellen | CTC | Chemosensitivitäts-Test

Seit 2014 messen wir die Zirkulierenden Tumorzellen = CTC im Blut als wichtigen Verlaufsparameter einer Therapie.

Dies erfolgt in Zusammenarbeit mit Fr. Prof. Ulrike Pachmann (Hämatologie UniKlinik Bayreuth) , die mich durch ihre Daten sehr beeindruckt hat, vorgetragen bei der Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Onkologie 2013 in München.

Viele meiner Kollegen verwenden den RGCC-Test, bei dem im Blut zirkulierende Tumorzellen sequenziert werden und aufgrund der Gen-Expressionsmuster bestimmte Vorhersagen für Chemoresistenz bzw. Chemosensitivität getroffen wird.

Beide Tests sind keine Schwarz-Weiss-Tests, sind nicht absolut, nicht perfekt. Wieso?

Wir wissen, dass die im Blut zirkulierenden Krebs-Clone unterschiedliche biologische Eigenschaften haben. Versuche haben gezeigt, dass innerhalb ein und demselben Krebs eine Vielzahl von Mutationen bestehen, dass praktisch jede einzelne Tumorzelle ein Unikat darstellt. Daher sind Ergebnisse, die von nur einigen wenigen Krebszellen herstammen nicht automatisch für alle Krebszellen bindend. Die Chance auf wirksame Therapie ist jedoch trotzdem deutlich gestiegen –> siehe das youtube-Interview mit Dr. Forsythe weiter unten.

 

CTC gibt zuverlässige Therapie-Evaluation

Der CTC Test – die Anzahl der zirkulierenden Tumorzellen – ist mittlerweile sehr zuverlässig, reproduzierbar und mit tausenden Daten abgesichert. Die dabei erhobene Zellzahl gibt uns deutlich Auskunft über den aktuellen Zustand der Krebserkrankung.

Krebs praktisch immer systemisch

Die erschreckende Wahrheit: selbst 15 jahre nach einer Krebserkrankung lassen sich CTC im Blut nachweisen.

Die „Gesundheit“ nach einer Krebserkrankung – wir Ärzte sprechen von der Remission – entspricht dem Gleichgewicht zwischen dem Immunsystem und den CTC.

Immun-Schwächende Umstände erlauben das Hochkommen der CTC-Zellzahl.

Wenn die Tumor-Zellzahl langsam steigt und eine bestimmte Anzahl überschreitet ist „Feuer am Dach“ und es müssen wieder Tumor-Reduktive Massnahmen, Hormon-Therapie – oder auch immunbiologische Stärkung aus der Biologischen TumorMedizin – stattfinden, ansonsten steigt die Wahrscheinlichkeit eines Tumor-Rezidives.

Dies zeigen die Messungen von Prof. Pachmann sehr deutlich.

Kosten sind banal

Der Test ist „drecks-billig“: ca €160,- Labor Pachmann, zuzüglich €50,- für unsere Aufwendungen hinsichtlich Blutabnahme, Express-Shipping nach BRD usw, Befundbesprechung wird als Ordination abgerechnet.

 

Chemoresistenz bzw. Sensitivitäts-Test

Mittlerweile ist es auch ein Standardverfahren die zirkulierenden Tumorzellen in Kultur zu nehmen, sg. Tumor-Sphäroide zu züchten (Pachmann) bei denen dann sowohl

  • genetische Tests – bestimmte Mutationen – nachweisbar sind, als auch das
  • Prüfen der Ansprechbarkeit auf bestimmte Chemo-Therapeutika u.ä. durchgeführt werden kann, in dem man diese in physiologischer Verdünnung zusetzt und damit ausprobiert, ob die Krebszellen drauf ansprechen.

RGCC – die griechische Firma – macht Gensequenzierung der isolierten Tumorzellen und errechnet die Chemoresistenz aus dem Genexpressions-Muster.

 

Dr. William Forsythe – „alter Hase“ der Onkologie

Forsythe – ein Vietnam geprüfter Arzt – hat in den 70er Jahren die Onkologie mitentwickelt. War in den 80er Jahren der Onkologe in 3 Krankenhäusern (gleichzeitig) und hat hunderttausende Patienten erlebt.  Ein einziger Fall hat seine Einstellung als Onkologe völlig verändert: 

Eine Patientin mit metastasiertem Melanom wurde von einer Spinne gebissen, erlitt davon Fieberschübe und danach war das Melanom verschwunden, was er so noch nie erlebt hatte. Seither ist Forsythe „integrativ-medizinischer Onkologe„, d.h. er verbindet die Chemotherapie mit immunrestaurativen Massnahmen.

 

 

Forsythe: Chemosensitivitäts-Messungen sind „Game-Changer“

Dr. Forsythe arbeitet mit RGCC zusammen.

 

Gezielte Tests der Wirksamkeit

Damit kann sehr gezielt Chemo-Therapie eingesetzt werden, auch Immunbiologische Chemotherapie mit Laetril = VitB17, Hochdosis-VitC, einzelne Mistelpräparationen usw. lässt sich damit abtesten.

 

Kosten Chemosensitivitäts-Messung

Dieser Test ist deutlich kostspieliger und liegt je nach Anzahl der chemotherapeutika (pro Chemotherapeutikum ca. 180,-) ab € 1600,- , für ein Set von 4 Chemotherapeutika und 2 komplementäre Adjuvantien rechnet man mit ca. € 2000,-

Angesichts der Kosten einer nicht gut ansprechenden Chemotherapie ein gut erträglicher Preis, ich würde bei einer eigenen Tumorerkrankung nur und ausschliesslich nach einer derartigen Messung therapieren lassen.

 

Bei Bedarf nehmen wir gerne derartige Messungen für sie vor: nur Montag und Dienstag bis Mittag eine Blutabnahme von 15ml, nüchtern nicht erforderlich.

 

 

Know How aus aufwändigen Fortbildungen

seit 2013 bin ich fast monatlich in der Paracelsus-Klinik in der Schweiz sowie auch bei Prof. Douwes in Bad Aibling zur Weiterbildung (siehe Ausbildung)

Wir verstehen uns mittlerweile als Kooperations-Partner beider Kliniken und übernehmen die Logistik eines Klinik-Aufenthaltes dort, die notwendige Eingangs-Diagnostik (vieles auf Krankenkassen-Kosten) und auch die Weiterbehandlung nach einem Klinikaufenthalt.

 

 

 

diverse Links

 

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

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