Bienen: VARROA-Milbe ganz einfach thermisch bekämpfen

unglaublich aber wahr! Eine simple Hyperthermie-Therapie heilte die Bienenstöcke!

BieneAnlässlich der IGMEDT 2015 Konferenz hat mir Dr. Friedrich Douwes, der geniale Kopf der bekannten St. Georg Klinik in Bad Aibling, folgende Story erzählt:

Ein Imker hatte bei ihm in der Klinik eine Hyperthermie-Behandlung.

Dies brachte ihn auf die Idee die Bienen mit Hyperthermie zu behandeln.

Er baute eine Infrarot-Platte in den Bienenstock ein und erwärmte diesen über Nacht auf …..  ehrlichgesagt hab ich die genaue Temperatur vergessen, ich glaube es waren 39° C.

Am nächsten Tag war der Boden des Bienenstockes schwarz bedeckt von abgestorbenen und abgefallenen Varroa-Milben, die Bienen selber waren wunderbar munter und Parasiten-befreit!

„So einfach kann es sein“

Varroa Biene Wikipedia Varroa_destructor_bee Varroa Biene Wikipedia Vorroa_Mite_on_pupa

 

Weitere Links

beim Screenen des Internets nach „Varroa x Hyperthermie“ hab ich gefunden, dass diese Therapieform seit vielen Jahren bekannt ist. Hier einige Links

Einfach Selbstbau-Lösung

Ich habe eine sehr simple und fantastisch wirksame Fussbodenheizung in der Ordination nachgerüstet, die eigentlich auch für so eine Bienenwaben-Heizung geeignet wäre:

wir haben uns über EBAY 30 Meter einer billigen Infrarot-Heizfolie gekauft, zB folgender Suchbegriff auf Ebay, oder hier auf Amazon

dazu kommt ein Thermostat mit Fussboden-Messfühler, der die Bodentemperatur gut/genau misst und auf 0.5° Temperatur genau regeln kann, wird von den Folien-Shops angeboten.

Anleitungen zum Verlegen (elektrische Anschlüsse …) sind überall im Internet zu finden, zB hier oder hier ein Youtube – Film

So kann man aus einem Quadratmeter Folie viele Waben-Heizungen herstellen, alles um minimalen Betrag von 50 Euro oder so, zB die Folie direkt auf eine dicke 1cm Reflektor-Schichte aufkleben. Wir haben die Elektrischen Anschlüsse übrigens einfach auf die Kupfer-Schichte aufgelöstet, nicht mit den profi-Nieten verbunden wie im 2ten Film gezeigt.

 

 

 

Aufruf zur Hilfe

Falls ein Imker dies liest hier und eigene Erfahrung hat, bitte unbedingt einen Kommentar hinterlassen!

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Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

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Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen mit Kollegen unentgeltlich teilt. Dass diese Wissenschaftsrecherchen "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

2 Kommentare

  1. Hallo!
    Als Hobbyimker habe ich mich sehr mit Hyperthermie beschäftigt, es ist ein vielversprechendes Konzept.
    Insgesamt habe ich Erfahrung auf vielen Baustellen und auch im Sektor Elektronik gesammelt, kann also durchaus abschätzen, ob sowas umsetzbar wäre oder nicht. Da sind wir schon am Punkt. Da es nicht möglich ist, ausreichend hohe Temperaturen mit der Folie zu erreichen, wird das nicht machbar sein, denn um den ganzen Stock zu erwärmen, wären anfangs mindestens 70-80 Grad erforderlich, danach etwa 60 Grad um die erforderlichen 41 Grad im Stock, die zur Varroabekämpfung nötig wären, zu halten. Ein Einbau direkt in Waben erscheint mir unmöglich, nur das platzieren unter dem Stock. Schade, denn die Idee ist prinzipiell gut, finde ich. Derzeitig erhältliche Systeme basieren genau auf diesem Prinzip. Die Folie wäre sehr günstig in der Anschaffung für den Bau, was eine leistbare Alternative schaffen würde, leider aber denke ich, es ist nicht realisierbar, zumindest derzeit nicht.
    lg,
    Bernd

    • HeliR sagt:

      ich glaube, wir müssen zusätzlich noch ans Aluminium denken. Jetzt wo die Chem_*_trails bei uns so reichlich geworden sind, sind alle Insekten reduziert worden. Meine Freunde in Californien berichten dass es dort keine Singvögel mehr gibt.
      Es ist nur eine einzige Studie dazu durchgekommen, der Rest wird ja striktest gefiltert: die Hummel-Larven sind voller Aluminium (Plos 2016)
      Behandlung ist Silicium, man könnte „dynamisiertes Silicea“ oder „Nano-Silicea“ regelmässig ausstreuen oder etwas davon ins Trinkwasser geben.

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