Bakterien als Antibiotikaersatz – Symbioselenkung
Bakterien als Antibiotika-Ersatz?
- Bakterielle Mittelohrentzündungen lassen sich nicht nur mittels Antibiotika effektiv bekämpfen – auch Bakterien zeigen Wirkung. Alpha-Streptokokken hemmen offenbar das Wachstum anderer Krankheitserreger im Ohr. Wissenschafter vom Lundby Hospital in Göteborg (Schweden) behandelten 108 Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und sechs Jahren, die häufig an Mittelohrentzündungen erkrankten. Nach einer zehntägigen Behandlung mit Antibiotika wurde an einen Teil der Kinder eine Bakterienlösung mit Alpha-Streptokokken verabreicht.
- Drei Monate danach waren 42 Prozent jener Kinder, die die Bakterienlösung erhalten hatten, vollständig gesund. Lediglich 22 Prozent der Probanden einer Gruppe, in der Scheinmedikamente verabreicht worden waren, hatten sich vollkommen erholt. Die Forscher hoffen nun, mit dieser Therapie die Antibiotika-Abgabemenge an Kinder senken zu können, da eine zu häufige Einnahme dieser Präparate die normale Bakterienflora zerstört und anfälliger für erneute Infektionen macht.
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Studie rechtfertigt den einsatz der billigen, einfach durchzuführenden und völlig gefahrlosen –> SYMBIOSELENKUNG oder Symbiontenlenkung (Symbionten). Schauen sie auf meiner Website nach meinem Skript bzw. rufen sie bei uns an.
aus meiner alten Website, Datum hatte ich nicht eingetragen, ca. 2001
Bakterien gegen Allergien bei Babys
” Gute” Bakterien, an werdende Mütter und Neugeborene verabreicht, könnten helfen, Allergien im Kindesalter zu verhindern. Die Ergebnisse sind zwar vorläufig, stellen aber den ersten guten Nachweis dafür dar, meinen die finnischen Forscher.
Es konnte nämlich erstmals gezeigt werden, dass harmlose Bakterien das Immunsystem eines Säuglings so zu trainieren imstande sind, dass es allergischen Reaktionen widerstehen kann. Im Zuge der Studie wurde das natürlicherweise im Darm vorkommende Bakterium Lactobacillus rhamnosus kultiviert und Schwangeren in Form von Kapseln verabreicht.
Sie erhielten das Probiotikum einige Wochen vor dem Geburtstermin und sechs Monate danach, während sie stillten. Alle Babys wurden, da ein Elternteil oder Geschwister bereits betroffen waren, mit einem hohen Risiko, Allergien zu entwickeln, eingestuft, so Dr. Marko Kalliomaki vom Turku University Hospital.
Das Risiko für ein allergisches Ekzem konnte halbiert werden
Im Alter von zwei Jahren entwickelten 35 Prozent der Kinder ein allergisches Ekzem mit geröteter, irritierter, juckender Haut. Jene Kinder, die Probiotika erhalten hatten, entwickelten die beschriebene Allergie nur halb so oft, besagen die in ” The Lancet” (2001 357:1076-1079) veröffentlichten Ergebnisse der Studie.
Auch wenn sich vorerst zeigte, dass dieses Probiotikum nur bei allergischem Ekzem und nicht etwa auch bei Asthma oder anderen Allergien wirksam war, so wird doch nahe gelegt, dass Darmbakterien eine wesentliche Rolle dabei spielen, das Immunsystem von allergischen Reaktionen abzuhalten, erklären die Wissenschafter.
KH
(09. 04. 2001) http://www.netdoktor.at/Nachrichten/texte/20010409_bakterien.htm
Mit Probiotika gegen Neurodermitis
- Wie die Fachzeitschrift „The Lancet“ berichtet, soll eine probiotische Therapie mit Lactobacillus-haltigen Nahrungsmitteln das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken, senken. Bei einer finnischen Studie erhielten Schwangere und Neugeborene, die zumindest einen nahen Verwandten mit Allergien hatten, Kapseln mit den Bakterienkulturen. Es zeigte sich, dass bei den Kindern die Neurodermitis-Häufigkeit im Vergleich zur Kontrollgruppe um die Hälfte verringert wurde. Die Kinderärzte begründen das Ergebnis damit, dass die Bakterien die Bildung von Immunglobulin A im Darm fördern und so zu einer Normalisierung der Darmflora beitragen. Zudem würde, so die finnischen Wissenschafter, die Hypothese bestätigt, dass ein hoher Hygienestandard die Entstehung von Neurodermitis begünstigt.
Der Standard, Wellness & Medizin, S. 40 25. April 01 – Netdoktor




