Autoimmunerkrankungen – nicht nur Vitamin D – Ernährung ist wichtig | Coimbra

Coimbra-MS-Patientin profitiert zusätzlich durch spezielle Autoimmun-Ernährung (Paleo).

 

Rückmeldung einer MS-Patientin mit einer sehr ernsten und ausgedehnten Form der MS (tumefaktive MS)  die wir mit dem Coimbra-Protokoll behandeln (und stabilisiert haben):

sie hat ihre Ernährung umgestellt auf ein „Autoimmun-Paleo-Protokoll“. Hier geht es v.a. um die Reduktion der Lektine (–> Dr. Steven Gundry) durch Weglassen von Samen und Nachtschattengewächsen. Seither hat sie einen richtigen Schub zur Besserung erfahren. Sie möchte das wirklich empfehlen und wird mir hier für diese Seite eine Zusammenfassung und einige Rezepte liefern.

Tatsächlich war es für sie sehr schwer auf Zucker zu verzichten, der im normalen Coimbra – Protokoll ja erlaubt ist (hier wird nur calcium-reduziert gegessen). Dies hat aber ganz viel bei ihr gebracht.

Sie hat viel über die Ernährung gelernt von der Website einer US-Biochemikerin, die selber an mehreren Autoimmunerkrankungen leidet, das Konzept sei schlüssig und sehr gut nachvollziehbar – leider nur auf English.

Leider ist diese Website zugeschüttet mit Popup-Dialogen, um sich anzumelden oder was runterzuladen, lästig zu lesen, aber grafisch extrem übersichtlich und wunderschön gestaltet. Sicher sehr hilfreich.

Ich hab mir das Buch auf mein iPad runtergeladen, in diesem werden angeblich alle wissenscahftlichen Daten zur Autoimmun-Paleo-Ernährung dargestellt sind, sobald ich es durch habe, werde ich es hier reviewen.

 

Autoimmun-Paleo sehr hilfreich

Ich hatte schon vor 5 jahren einen Patienten, der sich nach seinem ersten MS Schub mit Autoimmun-Paleo ernährt hat (Therry Wahls) 

und völlig asymptomatisch wurde. Allerdings haben wir an einer MR in den folgenden Jahren gesehen, dass trotz völliger Symptomenlosigkeit neue Herde im Hirn aufgetreten sind. 

Daher propagiere ich trotz Symtomenfreiheit durch diese spezielle Anti-Autoimmun-Ernährung das Coimbra-Protokoll, bei dem man im Lauf der Jahre die Herde verschwinden sieht.

(Visited 1.110 times, 2 visits today)
Dr.med. Helmut B Retzek
Dr.med. Helmut B Retzek
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische, schulmedizinische und komplementäre ZusatzausbildungenWissenschaftliche Arbeit und Forschungs-BeiträgeZahlreiche Artikel und VorträgeUmfangreiche Recherchen in der aktuellen medizinischen Forschung zum Zweck der Selbst-Weiterbildung und als Gedächtnis-Stütze.

 Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler, bitte nicht kommentieren, wer es nicht aushält bitte einfach nicht lesen

- Dr. Retzek's Youtube - Kanal mit Testimonials usw.
- neue Einträge abonnieren --> im Footer der Seite


die Oberösterreichische Ärztekammer moniert weite Teile diese Website als "aufdringlich, marktschreierisch und beim Laien den Eindruck medizinischer Exklusivität erweckend".
Dies ist keinesfalls beabsichtigt, die Website ist ein absichtsloses Weiterbildungsmedium von Dr. Retzek, der seine wissenschaftlichen Pubmed-Recherchen mit Kollegen unentgeltlich teilt. Dass diese Wissenschaftsrecherchen "das Standesansehen der Ärzte" verletzen könnte, war Dr. Retzek nicht bewusst, er bedauert dies zutiefst und entschuldigt sich bei den betroffenen Kollegen.

2 Kommentare

  1. Sigrid Strohmaier sagt:

    Hallo,
    ich konnte das gleiche „Muster“ bei meiner seropositiven und mit Bildern belegten RA feststellen. Wurde nach Coimbra-Regeln ebenfalls völlig beschwerdefrei und arbeitsfähig – jedoch steigen meine Entzündungswerte weiterhin an. Anti CCP hat innerhalb von 2 Jahren > 1.200 U/ml erreicht.
    Hatte zwar auch die Ernährung umgestellt: kein Fleisch, keine Gluten – aber offensichtlich muss ich hier noch dazu lernen. Bin gespannt und lerne/kämpfe weiter.
    Danke Herr Doktor, dass Sie diese Seite betreiben !!

    • HeliR sagt:

      das CP ist nicht bei allen Fällen kausal. Bei denjenigen Fällen die Toxin oder Infektgetriggert sind, könnte der Auslöser sogar durch die Immunsuppression durch HighDoseVitD verbreitern. Coimbra himself meint, dass dies nach längerer zeit durch die „normalisierung“ des Immunsystems trotzdem kausal eliminiert würde, die sekundäre progrediente MS mit ihrer sehr langsamen Ansprechzeit und den zwischendurch hochfluktuieruenden Zoster / Infekten spricht dafür, dass er da recht hat. Amalgam als Trigger neutralisiert er mit hohen Dosen Selen weg.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.