Amyotrophe Lateralsklerose – erste Hoffnung – erstmalig Besserungen möglich über VitD-StW

ein neues Immun-Stimulans konnte bei einem ALS-erkrankten Arzt die Erkrankungs-Symptome massiv verbessern. Unpublizierte Mitteilung beim IGMEDT 2016 durch Prof. Ralf Herwig.

 

GcMAF – Vitamin D Konjugat kann ALS verbessern

Prof. Ralf Herwig, Bild vom deutschen Zentrum für Urologie http://www.gmcdhcc.com/

Prof. Ralf Herwig, Bild vom deutschen Zentrum für Urologie http://www.gmcdhcc.com/

Prof. Ralf Herwig hat uns am IGMEDT 2016 die Sensation berichtet.  Ein Arzt – und selber ALS-Erkrankter – hat sich selber (Begründung oder Idee wurde uns nicht mitgeteilt) ein neues spezielles Präparat verabreicht, ein Konjugat aus GcMAF und Vitamit D, es ist noch nicht „öffentlich“ am Markt sondern erst in den ersten klinischen Tests. Die eigentliche Entwicklung des Präparates ist zur Krebs-Therapie, die Verwendung für Amyotrophe Lateralsklerose ist mir nicht logisch.

Eventuell hat der Kollege tiefgehende Recherchen zum Vitamin D durchgeführt und eine vermutliche Vitamin D Rezeptor-Blockade durch die obligate Borrelien-Infektion bei ALS durch das neue VitD-GcMAF Konjugat umgehen wollen (ein Artikel zur VitD-Rezeptor-Blockade bei chronischer Infektion mit nachfolgender Immunsuppresion durch Vitamin D wird in den nächsten Wochen hier erscheinen, siehe mein Vortrag zum VDR bei IGMEDT 2016)

 

Es haben sich die nicht unerheblichen Lähmungs-Beschwerden das Arztes daraufhin nahezu vollständig zurückgebildet.

 

Prof. Dr.Dr.. Joachim Greilberger, Universität Graz – in enger Wissenschaftlicher Zusammenarbeit mit Prof. Ralf Herwig hat bei dem betroffenen Patienten Fein-Analysen durchgeführt und konnte feststellen, dass durch Anwendung dieses Präparates eine hohe Konzentration oxidierter Fettsäuren ausgeschieden werden.

Dies lässt darauf schliessen, dass der Reparatur-Mechanismus der oxidativ geschädigen ALS-Nervenzellen ins laufen gekommen ist und die peroxidative Schädigung repariert bzw. eliminiert wird.

 

Die Behandlungskosten liegen leider aufgrund des teuren GcMAF Präparates bei mindestens 300,- pro Woche, wöchentliche Injektion wurden vom zitierten Patienten durchgeführt.

Wie weit man den Zeitraum der Injektionen dehnen oder pausieren kann, können wir derzeit noch nicht sagen, ich bin jedenfalls in regelmässiger Verbindung mit Profs. Greilberger und Herwig. Falls sie Betroffener sind, können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Eventuell lässt sich durch Mikrodosierung (zB Potenzierung zur C1) die Dosis-Wirkungs-Effekte verbessern, wir werden diesbezüglich mit unseren nächsten Patienten eigene Dosis-Findungs-Versuche durchführen und ggf. hier berichten.

 

Hinweis zu Riluzol

das „Standard-Präparat“ Riluzol ist ein Glutamat-Antagonist mit dem die Wirkung des Neurotransmitters Glutamat abgeschwächt werden kann.

Hintergrund: bei einigen Formen der ALS vermutet man eine ÜBERSTIMULATION der motorischen Nerven durch Glutamat, dem motorischen Neurotransmitter. In den verschiedenen Mausmodellen der ALS wird nur in einigen speziellen Fällen ein Effekt erzielt, die Klinischen Studien mit Patienten sind doch sehr deutlich im Sinn einer Verlangsamung des KH-Verlaufs.

KEINESFALLS ist irgendeine Verbesserung der Erkrankungs-Beschwerden oder gar eine Heilung durch Riluzol möglich. 

Der optimale Dosis-Wirkungs-Effekt liegt bei 50mg Tagesdosis. Es macht Sinn folgende Zusammenfassung der klinischen Studien zu Riluzol zu lesen.

 

 

(Visited 950 times, 1 visits today)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Schlagwörter: , ,