Amyotrophe Lateralsklerose – ALS
SEROTONIN-Spiegel BESTIMMT DIE ÜBERLEBENSZEIT!! Antidepressiva könnten Zeit verkürzen. Ursachen und mögl. Therapien werden mit Studien dargestellt.
Zusammenfassung

Gehirn – Schematisch die Zentren dargestellt
ich bin sehr stolz dass ich im deutschsprachigen Raum die nachfolgend präsentierten Studien als erster aufgegriffen und zusammengefasst habe.
Die Therapien meiner neurologischen Kollegen zeigen, dass kaum Wissen aus aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft bis zu uns “ausführenden Ärzten” vorgedrungen ist bis jetzt.
Bitte lesen Sie den Artikel mit Bedacht, falls sie ein Betroffener sind kann dieser Artikel ihren Krankheitsverlauf deutlich mit-beeinflussen.
ALS Ursache
ALS ist eine beängstigende Erkrankung, da sie jüngere Patienten befällt und derzeit unheilbar ist. Es wird intensiv an den Krankheits-Ursachen geforscht und viele Zusammenhänge konnten in den letzten Jahren aufgedeckt werden
Ein Entgiftungs-Enzym – die SOD1 - wird gestört. Ursache:
- genetisch
- Überlastung der Entgiftung
- div. Giftstoffe
- Überlastung der Anregung der Nerven über zuviel Glutamin in den Nerven durch Aspartam (“Light-Getränke”)
- Schwermetalle
- Verletzungen
- …
Dieser Prozess scheint un-umkehrbar zu sein, denn durch Fehlen des Enzyms wird eine neu-gebildetes SOD1 durch das mangelhaft entgiftete Peroxid in den Nervenzell-Mitochondrien ebenfalls zerstört.
Dieser Prozess ist “ansteckend” und breitet sich langsam innerhalb des gesamten “motorischen” Nervenzellbaumes aus und führt zu fortschreitenden Lähmungen.
Entzündungs-Substanz PROSTAGLANDIN E2 wird vermehrt exprimiert
ganz neue Daten (Feb. 2012) im ALS-Mausmodel: PgE2 – der Haupt-Entzüdungsmediator im Körper – wird genau mit Beginn der ALS – Symptomatik vermehrt nachweissbar in den betroffenen Neuronen. Ev. wirkt PgE2 im Neuron entzündungsfördernd und neurodegenerativ.
PgE2 ist das Produkt von Omega-6 Fettsäuren (Sonnenblumenöl, Raps-, Maiskeim-, Soja-, Distel-, … Öle) – der Gegenspieler ist PgE3 produziert aus Leinöl und Fischöl. PgE2-Produktion kann durch Entzündungshemmer (Ibuprofen, ASS, Diclofenac …..) gehemmt werden.
Therapeutische Strategien
derzeit sehr wenig “brauchbares” in der Pipeline. Die meisten Strategien sind “ANTI-OXIDATION” hochdosiert, da hiermit der Schaden durch das angereicherte Peroxid aufgehalten werden kann:
- Vitamin E, Alpha-Liponsäure, Vitamin C, Melatonin, Q10, Omega3, Curcumin, Resveratrol – der übliche Antioxidantien-Cocktail, der immer ZUSAMMEN gegeben werden muss, da eine Substanz alleine nie ausreicht, da die Antioxidantien ein Netzwerk bilden.
- Lithium
- Pioglitazone – ein Diabetes-Mittel induziert “Peroxisomen” welche dann vermehrt Peroxid abbauen
- und vorallem als vielversprechendster Therapeutischer Ansatz um die Zeit zu dehnen: SEROTONIN
Serotonin als wichtigste Therapie-Strategie
Die Überlebenszeit eines ALS-Erkrankten hängt direkt mit dem Serotonin-Gehalt im Serum zusammen. Dieser wird jedoch über “Anti-Depressiva” deutlich gesenkt. Damit werden Antidepressiva zu Krankheits-Beschleunigern dieser Störung und müssen unbedingt vermieden werden. 5HTP als Serotonin-Vorstufe ist optimale Therapie-Strategie bei ALS.
Acetylcystein
N-Acetyl-Cystein kann den hochaktiven oxidativen Stress in den Neuronen abfangen und hat sowohl im Chorea Huntington als auch im ALS-Tiermodell deutliche Funktions- und Lebens-Verlängernde Effekte gezeigt
Antidepressiva unbedingt zu vermeiden
man möge bitte einfach – ganz praktisch – den Serumwert an Serotonin unter Antidepressiva messen. Ich habe noch niemanden über 30 gefunden, meistens deutlich niedriger. Weiteres über die Auswirkungen des Serotonin-Mangels lesen sie auf meiner Seite “Serotonin“. Das Nahrungsergänzungsmittel 5HTP ist eine geniale Möglichkeit den Serotonin-Spiegel auf über 200 anzuheben.
Achtung: zur Messung unbedingt Blut “gerinnen lassen”, dann sofort abzentrifugieren, das Serum vom Niederstand trennen (Gel-Röhrchen). Ansonsten gibt der Serotonin-Gehalt “Häusl-Werte”.
Neue Updates Mai 2012
Creatin und Q10 könnten tolle Therapie-Hilfe sein: im Mausmodell eine 40% verlängerung der Lebenszeit, bei Parkinson-Patienten in klinischer Studie eine 50% Besserung des Scores nach 1 Jahr anwendung! Siehe meine Seite: http://www.homeopathy.at/als-updat/
Nun zum eigentlichen Artikel
Das Wichtigste zuerst
bei meinem Screening von bis jetzt 769 Studien zur Amyotrophen Lateral Sklerose – bin ich über ein AUSSERORDENTLICHES Ergebnis gestolpert.
mit einfachem Nahrungsergänzungsmittel lässt sich die Überlebenszeit bei AMYOTROPHER LATERALSKLEROSE auf das mehrfache verlängern – und – gemäss dieser Daten ergibt sich folgendes dramatisches Faktum: SSRI-Antidepressiva verkürzen die Überlebenszeit!
Springen sie gleich direkt zur Sektion “Serotonin“
ALS ist wahrhaftig eine furchterregende Erkrankung. Aus bester Gesundheit heraus bekommt man fortschreitende Lähmungen bis zum Endzustand.
Es gibt dzt. keine etablierte ALS-Therapie, auch noch kein wirklich klares Wissen um Ursachen jedoch – es ist faszinierend wie intensiv diese “Orphan-Disease” beforscht wird (monatlich ca. 100 Studien) – mittlerweile viele Indizien. Auf dieser Seite möchte ich gerne alles, was mir in die Hände fällt zum Thema ALS dokumentieren und verlinken. Initial habe ich ca. 900 Studien (alles aus den Jahren 2010-2011) gescreent und versucht hier zusammenzufassen und zu vernetzen
Ursache ALS
Hier findet sich tatsächlich eine Vielzahl von Studien in den letzten Monaten. Moderne Gentechnik hat uns Werkzeuge in die Hand gegeben mit der prompt und relativ umfassend spezfische Fragestellungen beantwortet werden können. Ein wirklich klares, durchsichtiges Bild ist noch nicht entstanden, jedoch eine Menge an Indizien. Hilfreich ist das Vorhandensein einiger “Maus-Modelle” der Amyotrophic lateral sclerosis, Tiere die genau wie die Menschen die Erkrankung bekommen und an denen Grundlagen wie Therapie-Studien durchgeführt werden können.
ALS gehört zu einer Gruppe von “Neurodegenerativen Krankheiten”
viele Mechanismen der ALS teilt diese Krankheit mit anderen Neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Chorea Huntington, Morbus Parkinson und seltenere Krankheiten wie Frontale Demenz usw., bei der ALS degenerieren die BEWEGUNGSNERVEN (Motoneuronen).
Was sind die wesentlichen Ursachen
1) SOD1-Mutation
Eine der identifizierten Hauptursachen ist eine Störung eines bestimmten Schutzenzymes – der Cupfer/Zink-Superoxid-Dismutase Typ1 (SOD1). Das defekte Enzym polymerisiert und “vergiftet” die Motoneuronen über mehrere Mechanismen, v.a. jedenfalls über den vermehrter Oxidativer Stress – freie Radikale (ROS) die bei der Energie-Produktion in den Mitochondrien entstehen können nicht mehr abgebaut werden und schädigen viele weitere Proteine –> führt zu erhöhter INFLAMMATION (Entzündung) im Bereich der Nerven
2) GLUTAMAT induzierte Exzitation
vermehrter Exzitatorischer Stress – weil der exzitatorische (=erregende) Neurotransmitter GLUTAMAT durch die SOD1-Störung nicht mehr abgebaut wird und die Nerven “zu Tode stimuliert”.
3) Prostaglandin E2 im Neuron?
Neueste Daten (Februar 2012) zeigen eine mögliche Beteiligung der Hauptentzündungs-Substanz PgE2. Durch Entzündungshemmer und u.a. durch Ernährungsumstellung (weg mit Omega6 Ölen, dafür mehr Omega3: Fischöl, Leinöl) kann dies beeinflusst werden.
Wie kommt es nun zur Störung der SOD1
Anlagebedingt
Anlagebedingt = genetisch = Familiär. Die entgültige Ausprägung kann bei der genetischen Neigung durch relativ geringe TRAUMEN der Wirbelsäule ausgelöst werden.
Intoxikation
Cyanobakterien sondern ein “Neurotoxin” ab, welches die SOD1 Störung induzieren kann. Dieses Toxin kann in div. Meeresfrüchten in hoher Konzentration vorhanden sein.
ROS
vermehrter Radikalischer – Oxidativer Stress, FREIE RADIKALE durch Stress oder Lebensweise (Rauchen, Medikamente) induziert – bei Mangel an schützenden Mikronährstoffen (“Antioxidantien” – fehlen praktisch immer bei moderner “Industrieller Ernährung” = alles was in Plastik eingepackt ist).
Freie Radikale zerstören DNA und führen ev. zur Missfaltung der SOD.
Fehlsplicing
durch Störungen der korrekten Protein-Entstehung – vermutlich wieder durch Intoxikationen von Enzymen oder Mutationen von Transport-mRNA
Unklare Umweltfaktoren
Aufregend dass die Hirnflüssigkeit aus erkrankten Tieren – injiziert in gesunde Embryos – dort genau denselben Schaden und Veränderungen auslöst wie er in den Erkrankten Tieren vorhanden ist. Dies bedeutet dass der Grundlegende Schaden NICHT primär GENETISCH sondern v.a. durch Umweltfaktoren – oder ev. den nachfolgend beschriebenen PRIONEN-Mechanismus ausgelöst und am Laufen gehalten wird.
PRIONEN-Ähnlicher Michanismus
Prionen sind Proteine die “Fehlgefaltet” wurden in ihrer Produktion und deren Fehlfaltung “infektiös” ist. Ein Protein besteht ja aus einer langen Aminosäure-Kette, welche eine ganz bestimmte räumliche Struktur (Faltung) einnehmen muss, damit sie ihre normale Funktion erfüllen kann. Fehlfaltungen führt zu funktionsgestörten Proteinen, die rasch aus der Zelle entfernt werden müssen. Wenn sich derartige funktionslose Proteine nämlich anreichern, degeneriert die Zelle (zB Alzheimer, Kreutzfeld-Jakob, ALS). Prionen sind nun Fehlfaltungen, die sich gegenseitig weiterpropagieren, also Proteine die die eigene Fehlfaltung auf andere Proteine übertragen. Es gibt Hinweise dass die “Mutierte SOD1″ über einen Prionenmechanismus gestört wird.
Wieso betrifft es nicht nur ein paar sondern alle Motorneuronen?
Dieser Teil ist noch völlig unklar: wenn ein Motorneuron degeneriert, pflanzt sich das Leiden im gesamten System fort, von einem Nerv zum nächsten, bis zur vollständigen Degeneration aller Nerven und vollständigen Lähmung des Organsimus. Auch hier ist es bedeutungsvoll, dass durch Injizierte Hirnflüssigkeit erkrankter Tiere ein typischer Krankheitsaspekt auf gesunde Embryos übertragen werden kann, d.h. dass Veränderungen im Umgebungsmilieu der Nerven (“entzündungsfaktoren, Zytokine, ….”) letztlich ein “Selbstpropagierendes Destruktives Muster” induzieren.
Weiterführende Infos zur ALS Ursache
Aspartam – Künstlicher Süssstoff –> exzitatorischer Neurotransmitter
Oxidative Belastung, freie Radikale, Peroxide
Interleukin-1 als Entzündungsmediator beschleunigt ALS
Axonaler Transport blockiert führt zur Autophagie
Mitochondrien-Störung als Mechanismus bei ALS
Diagnose der Amyotrophen Lateralsklerose
Dezember 2011: neuer Biomarker entdeckt, welcher mit hoher Sicherheit ALS diagnostizieren kann
Mögliche Therapeutische Ansätze
der wichtigste Punkt ist wohl die Steuerung des Plättchen-Serotonin-Gehaltes. Dies kann die Überlebenszeit bei ALS vervielfachen!
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SEROTONIN
SEROTONIN in Plättchen bestimmt den Verlauf der Erkankung
Der SEROTONIN-GEHALT von Blut-Plättchen bestimmt den Verlauf und die Zeitdauer einer ALS-Erkrankung. Niederer Plasma-Spiegel von Serotonin = < 50 Monate, hoher Plasma-Spiegel von Serotonin = 150 Monate!
siehe: Studie Dupuis Sept 2010
ganz aufregende NEWS! Denn dieses Plättchen-Serotonin ist in ganz anderem Zusammenhang prominent auf meiner Homepage nachzulesen – hinsichtlich “Tryptophan-Stoffwechsel / Heisshunger / Depressionen”.
Serotonin als wichtiger Co-Faktor und Prädiktor des ALS-Verlaufes wurde bereits 2006 in einer Meilenstein-Studie von Sandyk beschrieben.
Es ist mir aber völlig unbegreifbar, wieso diese Information bis 2010 von keiner weiteren Forschungsgruppe aufgegriffen wurde!
Bin ich zynisch wenn ich drauf hinweise, dass Serotonin nicht patentierbar ist?
SANDYK beschrieb dass ALS-Patienten und Modell-Tiere auffallend geringe Serotonin-Levels in den Motoneuronen zeigen und wies erstmals auf potentielle therapeutische Notwendigkeit hin, Serotonin-Levels zu heben.
Wie wir wissen geht dies heutzutage sehr einfach über ein simples Nahrungsergänzungsmittel (nicht patentierbar).
ad Serotonin und Serotonin-Mangelzuständen im Körper
Nun, auch hier möchte ich in wenigen Worten den Zusammenhang und v.a. die absolut wichtige Implikation für die Therapie der ALS beschreiben, Details lesen Sie bitte in den zitierten Links nach oder in der ausführlichen “SEROTONIN”-Sammelseite meiner Website
Wir wissen, dass chronische Entzündungen im Körper (v.a. im Darmbereich) die SEROTONIN-Produktion massiv beeinträchtigen, da sie den SEROTONIN-PRECURSOR, die Nahrungs-stämmige-Aminosäure TRYPTOPHAN ins Immunssystem als KYNURENIN absaugt. Der Körper verarmt bei Entzündungen an Tryptophan sowie am SEROTONIN.
Tryptophan wird nicht direkt ins Serotonin verwandelt sondern über einen Zwischenschritt, nämlich dem Molekül 5-Hydroxy-TRYPTOPHAN (5-HTP). Übrigens: aus dem Glückshormon Serotonin erzeugt das Hirn in der Nacht das wichtige Schlaf / Regenerations / AntiKrebs-Hormon MELATONIN.
Der biochemische Syntheseweg im Körper schaut also folgendermassen aus:
NAHRUNG –> TRYPTOPHAN –> 5-HTP –> SEROTONIN –> MELATONIN
Störungen dieses Stoffwechselweges können also den Verlauf einer ALS so beeinflussen, dass sie anstatt > 150 Monate < 50 Monate dauert!!
Serotonin wird aus dem 5-HTP “erzeugt” und im Körper in den Blut-PLÄTTCHEN gespeichert und mit Hilfe der Plättchen im ganzen Körper transportiert und ggf. freigesetzt, hat dort seine wichtigen Funktionen (s.u.)
5-HTP ist auch die Transportform des TRYPTOPHANS durch die Blut-Hirnschranke (diese kann das TRYPT nicht durchdringen), auch im Hirn wird aus 5-HTP das Serotonin erzeugt.
Im Gehirn ist Serotonin verantwortlich für Wohlgefühl, Energie, Appetitregulation, Libido usw usf, bekannt als “Glückshormon”, Mangel führt zum “Serotonin-Mangel-Syndrom”.
im Körper wird Serotonin in den Plättchen gespeichert und transportiert und ist verantwortlich für die REGENERATION von Leber, Herz, Blutgefässe.
Serotonin und Leber
In einer Wegweisenden Studie 2006 hat Lesurtel et. al gezeigt, dass Serotonin-Mangel-Mäuse (deren TPH1-Enzym defekt ist und die daher kein Serotonin aus Tryptophan im Körper erzeugen können) praktisch KEINE Leberregeneration mehr haben (Mittleres Foto: in der Leber sind keine Regenerations-Herde mehr aufzufinden).
Gibt man diesen “TPH1-MINUS” Mäusen, die ohne Serotonin keine Leberregeneration mehr haben die Serotonin-Vorstufe 5-HTP, kommt es zu nahezu normaler Regeneration der Leber (unteres Foto der Leber).
Serotonin am Herz
Die Herzmuskelzellen benötigen Serotonin zur Regeneration (Canan 2003). Auch die Blutgefässe regenerieren mittels Serotonin (Lindner 2007). Wir wissen mittlerweile, dass Serotonin an den
Mitochondrien der Herzmuskelzellen ansetzen und dort überlegbens-wichtige Enzyme exprimiert (Nebigil 2003).
Cote zeigt uns 2003 durch Erzeugung einer Transgenen Maus die kein peripheres Serotonin produzieren kann (TPH1-Delition) wie sich der Serotonin-Mangel auf die Regeneration des Herzens auswirkt.
Die TPH1-minus-MÄUSE haben daher alle ein dysfunktionales “Herz”, ein stark vergrössertes Herz durch “Herzinsuffizienz” – sind schwer Herzkrank, was sich durch Gabe von 5-HTP prompt normalisieren lässt.Die Veränderungen waren durch orale Gabe einer Serotonin-Vorstufe vollständig rückgängig zu machen.
Links: vergleich vergrössertes THP1-minus – Herz (vergrössert) neben dem Wildtyp Herz (normale Maus)
Recht: oben das kranke Herz, dünner Herzmuskel weil ohne Serotonin keine Regeneration der Myozyten stattfindet. Unten das “gesunde Herz” der Wiltyp-Maus.
Nun, dies erinnert an die weiter oben präsentierten Daten, dass das Überleben der Motoneuronen-Mitochondrien bei ALS erheblich gestört wird sowie den Daten, dass SEROTONIN die Überlebenszeit bei ALS verdreifacht!
Angesichts dieser sehr plastischen und beeindruckenden Forschungsdaten kann man sich vorstellen, dass ein “SEROTONIN-MANGEL” keinesfalls erwünscht ist! Desswegen nun die erschreckenden Daten von Römmler zum Serotonin-Syndrom und besonders zum Effekt von s.g. SSRI-Medikamenten
Serotoninmangel als normale (physiologische Folge) einer Entzündung
Entzündungen, v.a. im Darmbereich (zB durch versteckte Nahrungsmittel-Allergien vom Typ4) verbrauchen Tryptophan ins Kynurenin (Leonard 2010) und führen damit letztlich zum Serotonin-Syndrom.
Das Serotonin-Syndrom (Römmler 2006) ist kurz gesagt eine “Depressive Störung” durch Serotonin-Mangel im Hirn, ausgelöst durch die Entzündung im Körper die die Serotonin-Vorstufe Tryptophan absaugt. Durch den Kynurenin-Absaug-Effekt kommt es zu einer deutlichen Minderung der “Neuroprotektion” im Gehirn, nervenzellen degenerieren stark (Leonard 2010), typischer Nebeneffekt einer “Major Depression”.
GRANDE PROBLEMA:
Entzündung = Serotonin-Mangel = Depression und Dysphorie
dies führt automatisch zu einer monotone Reaktion der Schulmedizin = Antidepressiva
Was passiert aber im Körper durch Antidepressiva?

Vom Schulmediziner bekommt man – oft schon aus Mitgefühl bei der Diagnose “ALS” ein Antidepressivum, einen sg. SSRI = Serotonin-Reuptake-Hemmer.
Diese Medikamente führen nun zwar zu einer klinischen Verbesserung der Stimmung aber interessanterweise zu einer MASSIVEN REDUKTION des PLÄTTCHEN-SEROTONINS im Blut (Siehe Römmler 2010, Seite 5).
Die hier nachfolgende Grafik zeigt sehr deutlich die Messergebnisse von ALEXANDER RÖMMLER, München (mittlerweile mit 100ten Fällen bestätigt):
Jene Patienten, die ein Antidepressivum aus der SSRI-Gruppe bekommen haben (praktisch jeder heutzutage, derartige Antidrepressiva werden quasi automatisch bei Stimmungsschwankungen, Stress, Schlafstörungen, Kreuzschmerzen, Sucht, Angststörungen usw usf. verschrieben), haben einen minimalen-SEROTONIN-Wert in den Plättchen von < 15ng/ml.
Gemäss der weit oben zitierten Studien von Dupuis 2010 bedeutet dies vermutlich eine Reduktion der überlebenszeit, im Gegensatz zu gut mit SEROTONIN (=5-HTP) eingestellten Patienten, die doch tw. eine > 12 Jährige Krankheitszeit haben!
Durch diesen “Plättchen-Serotonin-Mangel” – eine weithin unbekannte Nebenwirkung der “Antidepressiva” ergeben sich auch die (ebenfalls weithin unbekannten tw. drastischen) Nebenwirkungen der Antidepressive:
Herz / Blutgefäss / Leber-Regenerations-Störungen, und – wie wir seit kurzem Wissen: eine Verkürzung der Überlebensdauer bei der ALS auf unter 1/3 der Zeit!
Zu den Herz/Leber-Regenerations-Störungen, ausgelöst durch Plättchen-Serotonin-Mangel: Im Transgenen Tiermodell zeigen sich hier ganz drastische Effekte!
Es ist RÖMMLERS Verdienst durch zahlreiche Messungen den Hinweis erbracht zu haben, dass die SSRI die periphere Serotonin-Konzentration auf 1/10 reduzieren (Siehe Römmler 2010, Seite 5), auch – dass 5-HTP als Serotonin-Precursor ALLE positiven “Zentralen” (Gehirn) Effekte der SSRI (gegen Depressionen) bewirken, ohne deren Nebenwirkungen.
Kommentar Retzek: Dies ist ein ausserordentliches Ergebnis, unvergleichbar mit allen anderen bisherigen Studien-Ergebnissen die ich gefunden und zitiert habe!
Für Betroffene mit ALS unter meinen Lesern: Korrigieren Sie ihren Plasma-Serotonin-Spiegel, was mit einem einfachen und billigem Nahrungsergänzungsmittel möglich ist auf hochnormale Serotonin-Werte (bis zu 200ng/ml sind durchaus Normalwerte), haben sie dabei “super Stimmung” und perfekte Appetitkontrolle und verlängern Sie ihre Life-Span.
Wenn Sie Betroffener sind und diesbezüglich Beratung suchen – oder auch: wenn Sie Journalist sind und die Möglichkeit haben dies in einer Zeitung oder Zeitschrift zu verbreiten, die Krankheit ist so “desaströs” dass diese Neuigkeit sich rasch herumsprechen sollte:
bitte rufen Sie mich an: 0664-2642765 oder 07672-23700 (privat -11)
Übrigens – 5HTP bei Malenna.at
sie werden wohl wie ich beeindruckt sein von den Daten! Wir haben daher sofort versucht für unseren Praxisshop ein gutes und gleichzeitig billiges 5HTP – Präparat zu bekommen. Klicken sie sich rüber zu www.malenna.at um 5HTP zu bekommen!
SORRY – der Import und Verkauf von 5HTP wurde uns vom Zoll/Gesundheitsministerium und AGES verboten, unsere Importe aus USA wurden beschlagnahmt und wir sind Objekt einer Straf-Untersuchung. Sie müssen daher das 5HTP über die Kronen-Zeitung kaufen, dort wird es regelmässig angeboten.
Weitere therap. Hinweise aus der Forschung
Vitamin D und Amyotrophe Lateralsklerose
- in diesem Artikel wird präsentiert, dass viele der ALS-zugrundeliegenden Ursachen durch Vitamin-D in positiver Art & Weise beeinflusst werden könnten. Da Vitamin D mittlerweile als allumfassender Gesundheits-Erhalter identifiizert ist (Evidence Level 1A) ist eine optimierte Einstellung auf gute physiologische VitD-Spiegel JEDENFALLS förderlich. (Studie Mai 2011)
N-Acetylcystein
- im Tiermodell der Chorea Huntington als auch der ALS zeigt N-Acetylcystein nervenzellprotektive Effekte und verlängert das Leben. Studie ALS 2000 - siehe meine Seite für Chorea Huntington
grande Problema: NAC kostet in der Wochenpackung € 3,- in der Apotheke (ACC), daher wird es wohl nie zu einer klinischen Studie kommen dürfen.
Melatonin
- Review 2009 – Melatonin wirkt Neuroprotektiv bei ALS durch hemmung der Apoptose. ganz spannend, da Melatonin in der Tumortherapie genau den gegenteiligen Effekt hat, nämlich Apoptose der entarteten Zellen auszulösen.
Vitamin E Einnahme reduziert ALS-Risiko deutlich
- Eine vielzahl von Studien untersuchten VitE-Einnahme und Zusammenhang mit Krankheiten, v.a. “Krebs”. In einer Nach-Analyse von über 100.000 Teilnehmern und >800 ALS-Fällen – wurde festgestellt, dass VitE das Risiko an ALS zu erkranken DEUTLICH vermindert u.zw. in einer Zeit abhängigen Art u Weise. Wenn die Studienteilnehmer Vitamin E über 1 Jahr genommen hatten, reduziertes sich das ALS-Risiko nicht, aber wenn VitE 2-4 Jahre genommen wurde um knapp 25%, wenn über 5j genommen, dann reduzierte sich ALS-Risiko um 30%. Studie März 2011
- In einer Studie von 2005 kam es zu einer Risikoreduktion um 60% bei Studienteilnehmern die VitE länger als 10 Jahre eingenommen hatten, wärhend für VitC kein Effekt nachgewiesen werden konnte: Studie 2005
Cannabis und Neurodegenerative Krankheiten wie ALS,
- Cannabinoid-Rezeptoren sind die weit verbreitetsten im Gehirn und beeinflussen sehr stark die Membran-Fluidität der Neuronen. Störungen dieses Systems (zB durch übermässigen Cannabis-Genuss oder durch Fettstoffwechselstörungen) könnten einen grossen Einfluss auf Ausbruch/Verlauf dieser Krankheiten haben. (Febr 2011) ….plays important functions in neurodegenerative and neuroinflammatory disorders like Alzheimer’s disease, Parkinson’s disease, amyotrophic lateral sclerosis and multiple sclerosis……. Es gibt Hinweise, dass durch CANNBINOIDE (Cannabis) dieses System positiv beeinflusst wird und die Neurodegenerativen Krankheiten im positiven Sinn beeinflusst werden.
Hinweis Retzek: aus meiner Praxis kann ich mehrere Fälle von lang anhaltendem “Fatigue” sowie völliger Appetitlosigkeit/Übelkeit durch Chemotherapie induziert berichten, die nach einmaliger Verabreichung eines Cannabinoids in wenigen Minuten dauerhaft aufgelöst war.
Creatine als Therapeutikum bei Neurodegenerativen KH
- Studien zeigen, dass Creatine – ein Cofaktor für die Energie-Produktion und Energie-Übertragung in Muskeln und Hirn (daher oft verwendet bei Body-Buildern) – das Überleben von Nerven verbessern kann und sogar in gesunden Mäusen eine Lebenszeitverlängerung von knapp 10% auslösen kann (2008). Studien hinsichtlich der therapeutischen Anwendung Kreatin bei ALS, Parkinson, Chorea Huntington sind derzeit im Laufen. März 2011.
Coenzym Q10 als Mitochondrien-Schutz therapiert Neurodegenerative KH
- schon auf meiner Q10-Seite können sie viele Studien zum Q10 und Neuroprotektion lesen. Nachfolgende Studie zeigt deutlichen Effekt von Q10 gemeinsam mit Kreatin auf Neurodegeneratives Mausmodell (Juni 2009).
Prostaglandin E2 als Mitverursacher? COX-2 Entzündungshemmer könnten helfen
- Abnorme Aktivierung der PRostaglandin E2-Produktion im bereich der Nerven – Cox-2-Hemmer können dies abbremsen. Studie 2010
- abnorme Prostaglandine ermöglichen erstmalig sichere Diagnose der ALS: Studie Februar 2012
- Prostaglandin-E2 – Rezeptor ist ein SChrittmacher für den degenerativen Entzündungsprozess – Studie 2008
- Langzeit-Benutzer von Entzündungshemmern haben deutlich geringeres Risiko eine Neuroinflammatorische Krankheit wie ALS, Parkinson …. zu bekommen. PgE2 könnte wichtiger therapeutischer Ansatz sein: Fulltext Review 2008
was ich nicht verstehe ist, dass wir hier so wenig “folgeforschung” haben. Wohl desswegen weil alle Entuzündungshemmmer patentfreie abgelaufene Medikamente darstellen und entsprechende Forshcung daher unbezahlbar ist?
Ich würde jedenfalls einen Cox-2 Hemmer einnehmen, Glutamin-Uptake vermindern, meinen Serotonin-Spiegel optimieren, höchstdosiert Antioxidantien fürs Hirn einnehmen (Melatonin, VitE, ALA, GSH) sowie extra Eisen und Cupfer aus dem Hirn rausholen (durch EDTA-Infusions-Serie).
Rückenmarks-Einengung kann wichtiger Schrittmacher in Auslösung von ALS und MS sein
- Ein Fallbericht über 3 Patienten zeigt, dass ein Bandscheibenvorfall mit Einengung des Rückenmarkskanals als möglicher Mitauslöser für neurodegenerative Krankheiten (wie ALS und MS) sein könnte. Febr 2011
Lithium als Therapeutikum bei ALS
- Lithium wird seit Jahrzehnten in der Psychiatrie verwendet, es ist ein sehr wirksames und sicheres Salz. Berichte hinsichtlich der Wirksamkeit von Lithium bei ALS und Chorea Huntington werden “komplementär” immer wieder zitiert: 2010. Lithium-Benutzer waren deutlich gegen ALS-Mechanismen und gegen neg. Glutamat-Effekt geschützt (2003). …. lithium’s neuroprotective abilities imply that it could be used to treat or prevent brain damage following traumatic injury, such as stroke, and neurodegenerative diseases such as Huntington’s and Alzheimer’s diseases …… Mittlerweile zeigt sich auch ein klarer molekularer Mechanismus: Lithium kann die “Autophagie” – die Selbstauflösung der Nervenzellen – blockieren und auch viele andere Mechanismen des Nervenzelltodes (2004). Eine vielzahl von Anwendungsstudien ist derzeit im Laufen. Nov. 2010. Übrigens hat Lithium noch weitere positive Effekte auf das Gehirn: es schützt vor dem negativem Effekt von Alkohol auf das Gehirn (“Absterben von Neuronen durch Alkoholeinfluss: 2010)
PIOGLITAZONE und ROSIGLITAZONE bei ALS
Die Glitazone wurden als moderne Anti-Diabetika konstruiert. Tatsächlich handelt es sich um ausserordentlich potente genetische Induktoren – sie stimulieren in der Zelle die Produktion von PEROXISOMEN
- Erstmals fand ich eine Studie aus 2005 über den Neuro-protektiven Effekt bei ALS-Mäusen: Studie 2005,
ausserdem eine weitere Studie aus 2005 welche die Überlebenszeit des Mäusemodels um 13% verlängerte unter Pioglitazon
- im Jahr 2006 erscheint eine Studie, die zeigt, dass der Neuroprotektive Effekt keinesfalls auf verbesserung des Zuckerstoffwechsels im Hirn zurückzuführen ist.
- 2007 erscheint eine Studie, die zeigt dass bei Querschnittsverletzungen durch Pioglitazone deutliche Verbesserung des Langzeitoutcomes zu erreichen ist durch eine verminderung der Verletzungsfolgenden Nervendegeneration. In einer weiteren Studie 2007 zeigen sich super Effekte bei Querschnittsverletzungen.
- Aus einer aufregenden Review-Arbeit von 2008: (wichtig sind nur die fettgedruckten Textstellen)
We have tested the neuroprotective effect of pioglitazone in transgenic G93A SOD1 mouse model of ALS and showed that pioglitazone treatment improved motor performance, delayed weight loss, attenuated motor neuron loss, and significantly increased survival by delaying the onset of ALS [38]. Our results also show that pioglitazone treatment reduced microglial activation and gliosis in the spinal cord as assessed by immunohistochemical staining for CD40 (microglia marker) and GFAP (astrocyte marker), respectively. Furthermore, we showed that pioglitazone treatment reduced iNOS, NF-?B, and 3-nitotyrosine immunoreactivity in the spinal cord of G93A transgenic mice. …. Our findings were also confirmed by another study on
the effect of pioglitazone treatment in G93A SOD1 transgenic mouse model of ALS [39]. In this study, PPAR-? agonist treatment improved survival, muscle strength, and weight loss in ALSmice. Quantification of motor neuron loss was performed at 90 days of age where approximately 30% of motor neurons were lost in G93A mice spinal cord. Pioglitazone treatment completely prevented this motor neuron loss in the spinal cord of G93A mice. They also showed significant reduction in microglial activation as well as reduction in the expression of COX-2 and iNOS [39].
- 2010 konnte dieser Effekt weiter bestätigt werden. Pioglitazone ist ein ernsthafter Therapieansatz für ALS!
- aufregend eine aktuelle Studie die zeigt, dass induzierte Verletzungen des Rückenmarks (bei Ratten) durch Pioglitazone deutlich weniger Dauerschaden als in den Kontroll-Tieren aufweisen. Febr 2007
Pioglitazone (Actos (r)) nimmt man 1 x täglich, mit Essen oder nüchtern, immer zur selben Zeit, derzeit ist die Einnahme “off-label”, klinische Versuche sind jedoch im Laufen.
Zu Vermeiden
Glutamat und ALS
- Glutamat ist ein aktivierender Neurotransmitter für Motoneuronen (die Nerven, die bei der ALS degenerieren). Nachdem Glutamat seinen stimulierenden Effekt ausgeübt hat, sollte es möglichst rasch wieder entfernt werden, dies durch die Nervenschutzzellen (GLIA-Zellen). Wird es nicht aufgenommen “vergiftet” das Glutamat die Motoneuronen und führt letztlich zu deren “über-stimulatorische Degeneration”. Hemmung der glutamat-Ausschüttung kann im Rattenmodell für ALS die Krankheit positiv beeinflussen. Studie März 2011. Die Implikation dieser Studie liegt meiner meinung nach im Hinweis NAHRUNGS-GLUTAMAT möglichst gering zu halten (Glutamatfreie Würzmittel), ohne jedoch eine deutliche Evidenz zu haben, dass dies auf den Hirn-Glutamat-Stoffwechsel einfluss nimmt.
Aspartat = Nutrasweet = “LIGHT-Produkte”
Aspartat wird nicht so schnell wie Glutamat eliminiert und führt zur “Exzitation” zur übermässigen Dauerstimulierung von Neuronen, was deren Absterben begünstigt. Sept 2010.
Mercola – mein persönliches Idol als “Wissenschafts-Mediziner” – hat einen grossen Abschnitt mit Informations-Sammlung zu den segensreichen Effekten des Künstlichen Süss-Stoffes ASPARTAM (Nutrasweet) sowie einen Abschnitt mit akutellen Orginalstudien zum Aspartam. Dieses Molekül wirkt im Gehirn “exzitatorisch” – d.h. dauer-Erregend auf gewisse Nervenzellen, besonders auf die Motoneuronen.
Aspartam-hältige LIGHT-Produkte müssen absolut vermieden werden!!!!!
Zusammenfassung
Forschungsgesicherte Hinweise auf neuroprotektive Effekte bei ALS
- Vitamin D, VitE, Kreatin, Q10
- Bandscheibenschäden operieren
- ev. Cannabinoide
- 5HTP um Serotonin zu erhöhen
- Pioglitazone
- Lithium
Vermeide
- Glutamat
- Antidepressiva
Dr. Dietrich Klinghardt & ALS
Hinweis: Dr. Dietrich Klinghardt behauptet in seinen Vorträgen und Videos, dass ihm seit etwa 10 Jahren kein Patient mit ALS mehr gestorben ist. Nach seinen Angaben ist die ALS eine multifaktorielle Verbindung mehrerer Faktoren:
1) BIOFILM-Infektion im Hirn und der zuleitenden Nerven, Infektion im Hirn durch BORRELLIEN und BABESIEN sowie
2) Belastung durch Toxine (Pestizide) und Schwermetalle (hier v.a. Quecksilber aus dem Amalgam).
3) subtiler spezifischer Mikronährstoffmangel, Vitaminmangel
Klinghardt konnte durch jahrzehntelange Forschung einen “Cocktail” designen mit dessen Hilfe er viele neurodegenerative Störungen behandelt und welcher “eklektisch” alles beinhaltet, was die angesprochenen Ursachen eliminiert. Klinghardt verwendet sein sehr umfassendes Therapeutisches Sprektrum (Orthomolekular, Phytotherapie, Physikalische Therapie, Homöopathie, Detoxifikation, Psychotherapeutische Techniken, Systemische Therapie, ….) sehr individuell und nach kinesiologischer Austestung bedarfsorientiert.
Daher lässt sich sein System nicht “einfach” übernehmen oder nachkochen, man muss zu einem guten und lang ausgebildeten Klinghardt Therapeuten gehen – ich empfehle hier immer Ulrike Grosch in Wien, die dann weiter an ihre Schüler verteilt.
Schwermetalle als Ursache
diese Studien sind dünn gesäht und auch sehr kritisch. Tatsächlich dürfte ja auch kein übergeordnetes Interesse bestehen hier klare Hinweise zu geben, da dies unter umständen gravierende politische und V:A: ökonomische Änderungen nach sich ziehen würde, daher finden hier auf dieser Ebene nur “stille Revolutionen” statt – ähnlich wie der Entfernung von Thiomersal (Quecksilber) aus den Impfungen, nachdem seit Einführung der Monster-Verimpfung aller Kinder (in den USA bis zu 50 Impfungen bis zur Schulzeit) die AUTISMUS-Rate innerhalb weniger Jahre enorm angestiegen ist. Wegen potentiellen Schadens-Ansprüchen ist es natürlich unmöglich derzeit nur irgendeine amalgamkritische Studie in etablierten “peer-review” Journalen unterzubringen, deren Besitz die etablierte Pharma-Community ist.
- Systematische Review über viele Studien: zeigt eine nicht zu leugnende Ri Erhöhung durch Pestizide (Studie 2009)
- Quecksilber Dampf reichert sich über Jahre in den Nervenzellen von Mäusen an, löst aber NICHT die typischen ALS-Protein-Veränderungen aus (Studie 2010). Nun, diese Studie ist desswegen auch so interessant weil hier gezeigt wird, wie dramatisch sich Mercury in den Motoneuronen dauerhaft einlagert. Zwar werden keine ALS-Proteine produziert, aber die Studie zielte nicht auf andere, durch QS verursachte Veränderungen ab, die gut vorstellbar wären. Bis jetzt wurde ja jeder Zusammenhang zwischen QS und Neurologischen Krankheiten geleugnet!
- Fall einer 81j schwer mit QS intoxikierten Patientin mit ALS (Publikation 2009)
- Literatur-Review zeigt übersichtsmässig was in div. Studien hinsichtlich Zusammenhang Schwermetall und div. ALS-Typen publiziert wird. V.a. BLEI wird als potentieller Kandidat verdächtigt. Hier v.a. der Hinweis dass bestimmte GENETISCHE KONSTELLATIONEN die Schwermetalle im Hirn “toxisch” gerieren lassen (Studie 2011), was Klinghardt immer predigt: dass ApoE-Schwefelgruppen Hirn detoxifizieren und ApoE4 ohne Schwefelgruppe die Schwermetalle im Hirn belässt und diese den Weg bereiten für eine systematische Infektion mit Borrellien und Babesien.
- in 414 ALS-Patienten war nur in 4% der Fälle der Borrellien – Antikörper Titer erhöht. Daher wird Borrelliose als ALS-Auslöser ausgeschlossen (Studie 2009)
- ZYSTISCHE Form der Borrellien könnte Auslöser einer vielzahl von Neurodegenerativen Erkrankungen sein. Diese Form wird von vielen akademischen Forschern ignoriert und ablehnend verfolgt, andere Forscher sind davon überzeugt. Med. Hypothesis 2006
Eigener Fall aus der Praxis
55j Patient kommt mit aufsteigender Schwäche der Beine, kann nur noch mit Hilfe gehen.
- Dauerschwindel – fällt um wenn nicht gehalten.
- Bulbus-Schwäche: kann nicht mehr verständlich sprechen. Verschluckt sich, beisst sich in Zunge / Wange
- Schwerste Depression. Suizidal, völlig Perspektivenlos
- Seit 2 Jahren, mehrere Klinikaufenthalte (Neurologie) ohne Ergebnis.
Homöopathisch bei mir initial kaum ein therapeutisches ansprechen – verständlich: bei einer derartigen neurodegenerativen Erkrankung sind wir eigentlich schon froh wenn wir das Fortschreiten verlangsamen können, ein “Stillstand” ist bereits “ein Wunder”.

Gruber – Institut Mineralstoffmedizin – einzige eigene Mineralstoff und Schwermetall-Mess-Stelle in Österreich
Von mir initiierte DMPS-Schwermetallmessung wird von Dr. Gruber, Institut für Mineralmedizin selbstständig und “auf eigene Kosten” um den Parameter ARSEN erweitert und wir stellen eine bedeutende ARSEN-Belastung fest.
Die Messung ist ja gleich auch eine Ausleitung und der Patient kommt das nächste mal in einem mich überwältigendem Zustand, der mir Tränen in die Augen drückt:
- keine Schwäche der Beine oder Hände mehr
- keinerlei Depression, freudvoll strahlendes Gesicht
- Unterberger Tretversuch im Dunkeln mit Seitwärtsgedrehtem Kopf: wandert am Stand sicherer als ich selber, Einbeinstand absolut stabil.
- Bulbus-Schwäche deutlich besser: kann langsam aber mittlerweile auch für ungeübte verständlich sprechen, kein Zungen/Wangenbiss mehr.
Wie bekam er diese Arsenvergiftung? Er war kurz vorher in Mexiko im Urlaub. Dort wird Arsen als Rattengift verwendet. Ev. hat er einen “Rattenburger” gegessen?
Daher hier an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Dr. Gruber!
Falls sie selber irgendwelche Erfahrungen oder Hinweise haben, bitte unbedingt schreiben! Hier als Blog oder per email an dr.retzek@homeopathy.at






Die Superoxid-Dismutase-Typ1 (=SOD1) ist eine CUPFER / ZINK – Abhängiges 

Sehr geehrter Herr Kollege Retzek,
aus dem Internet ersehe ich, dass Sie sich mit ALs befassen. Ich betreue derzeit eine Anwendungsstudie mit einem ayurvedischen Gewürzpräparat mit demZiel die Apoptose von Krebszellen herbeizuführen. indem die Mitochondrienmembran geöffnet wird. Als Zufallsbefund ergab sich: Eine Heilpraktikerin verabreichte einer ALS-Patienten (vielleicht hilft es ja) dieses Präparat und erreichte überraschenderweise eine deutliche Besserung.
Um ehrlich zu sein, ich weis fast nichts über ALS, ausser dass die Prognose absolut infaust ist.. Sollten Sie aber an der Sache interssiert sein, stehe ich Ihnen gerne für Fragen gerne zur Verfügung
mit kollegialem Gruss
Dr. Toni Gradl
absolutes interesse! Alles was bei dieser grausigen Krankheit geholfen hat, muss unbedingt gesammelt werden. Dies ist überhaupt mein primäres Interesse: sammeln von empirischem Wissen: so viele Therapien die von “Heilern” erfolgreich verwendet wurden, sind einfach verschwunden mit dem “Pensionieren” dieser Menschen. Wie man jetzt sieht wird oft dieses Wissen jahrzehnte später forschungsmässig bestätigt (zB “Basenpulver und Krebs”).
Daher bitte gerne jedes Info zu dem Ayuveda-Präparat, bitte den Namen der HP, ev. als private Mail an mich, ich möchte dann gerne auch über dieses Ayuveda-Präparat auf meiner Homepage verlinken/schreiben.
Danke für ihren interessanten und wichtigen Beitrag, Dr. retzek