Amyotrophe Lateralsklerose – ALS

menschliches Gehirn, die fantastischste Maschine der Welt!

Gehirn

Pubmed (Forschungs) Recherchen zum Thema Amyotrophe Lateralsklerose

weitere Seiten mt Studien und Recherchen zum Thema ALS durch Dr. Retzek

 

Das Highlight von ca. 1000 Studien gleich zum Anfang

Aus einer rezenten Pubmed-Studie:

SEROTONIN-Spiegel (im Serum) BESTIMMT DIE ÜBERLEBENSZEIT!!

Das heisst im Umkehrschluss für mich: Antidepressiva könnten ev. die Zeit verkürzen. Ursachen und mögl. Therapien werden weiter unten mit Studien dargestellt.

 

Serotonin bestimmt die Überlebenszeit massgeblich

Serotonin-Survival-ALS

 

bei meinem Screening von bis jetzt 769 Studien zur Amyotrophen Lateral Sklerose – bin ich über ein AUSSERORDENTLICHES Ergebnis gestolpert:

höheres Serotonin im Serum, längerer Überlebenszeit.

Sollten diese Studiendaten stimmen könnte folgende Schlussfolgerung richtig sein:

SSRI-Antidepressiva verkürzen die Überlebenszeit!

Wer es nicht glaubt, möge es messen, unter SSRI fallen die Serotonin-Werte im Serum auf < 10% runter.

Wie könnte man Serotonin verbessern:

mit einem einfachen und billigen Nahrungsergänzungsmittel lässt sich der Wert deutlich optimieren, wir Ganzheitsmedizinier verwenden 5HTP (und auch Tryptophan) seit Jahrzehnten bei Depressionen.

Serum-Serotonin-Spiegel entscheidet ob 30 oder 150 Monate Überlebenszeit bei ALS

 

UPDATE 2014: diese Daten wurden nun endlich im Mausmodell bestätigt: Überlebenseitverkürzung durch Prozac: März 2014

 

 

Hintergrund dieser Pubmed-Recherche-Arbeit

Wegen einem Kollegen mit ALS habe ich über Weihnachtsferien 2010/2011 in der Pubmed ca. 1200 Studien auf „neue Möglichkeiten in Therapie der Amyotrophen Lateralsklerose“ recherchiert und die Ergebnisse hier zusammengeschrieben.

Etwa 1-2x pro Jahr gehe ich dann die neuen Studien durch und habe seither zwei Nachfolgeseiten erstellt.

eine ähnliche Recherche-Arbeit hat der Laie Jeff Bowles in USA vor kurzem gemacht und ist zu ähnlichen Ergebnissen gekommen

 

Hinweis in eigener Sache

Aufgrund dieser Website bekomme ich Anfragen aus ganz Europa. Ich bin jedoch weder Neurologe noch ALS-Spezialist, sondern ein „einfacher praktischer Arzt“ – wenn auch mit wissenschaftlichem Hintergrund (7 Jahre in der Grundlagenforschung, fast 2j an Uni in Kanada) und umfangreicher Zusatzausbildungen (siehe Ausbildung Dr. Retzek).

Dieser Biographische Hintergrund ermöglicht es mir die Pubmed (Forschungsdatenbank aller publizierten Studien) zu screenen und die dabei aufgefundenen Studien zumeist auch zu verstehen.

Dies bedeutet nicht dass ich damit eine besondere Qualifikation zur ALS-Therapie erworben habe, schon gar nicht bedeutet dies, dass ich mehr, neue oder weitere ALS-Patienten suche.

Im Jahr 2011 habe ich einen Urlaub von 3 Wochen nur ALS Studien-screenend zugebracht und habe leider nur wenig sehr konkretes therapeutisches  zutage fördern können.

Für den interessierten Leser hier der Haupt-Suchterm „amyotrophic“ –> ergibt heute (5/2014) an die 17.000 Studien.

Die beste Studie hab ich eingangs bereits zitiert.

Nachfolgend das Ergebnis meiner Recherchen. So ich eindrucksvolle oder wichtige Punkte gefunden habe, hab ich auf die entsprechende Quell-Studie verlinkt.

 

Für die deutschen Kritikaster

in div. Blogs wird (immer BRD-Deutsche Gscheitmeister) über diese Website hergelästert (siehe).

Dafür gibt es wenig Grund:

  • Übereinstimmung zwischen Serum-Serotonin und Hirn-Serotonin wurde von Römmler publiziert (siehe meine Seite Serotonin)
  • Wirksamkeit von 5HTP zur Serotonin-Erhöhung ist vielfach bewiesen, am einfachsten: „einfach nur selber messen“
  • Serotonin-Drop unter SSRI lässt sich ebenfalls „einfach nur selber messen“.
  • Das Totschlag-Argument „geldgeile Abzocke“ hat bei mir keine Gültigkeit: ich bin als Arzt für Monate ausgebucht und habe auch noch nie einen Euro für meine Pubmed-Recherche-Tätigkeiten erhalten – es wäre nur schade wenn ich mir die ganze Arbeit nur für mich alleine mache. Da kann ich sie noch schnell für Kollegen und Betroffene zusammenschreiben.

 

Zusammenfassung und Übersicht

Die aktuellen Therapien meiner neurologischen Kollegen (Riluzol und Antidepressiva) zeigen,

dass wenig Wissen aus dem Elfenbeinturm der Wissenschaft bis zu uns „ausführenden Ärzten“ vorgedrungen ist.

Bitte lesen Sie den Artikel mit Bedacht, falls sie ein Betroffener sind kann dieser Artikel ihren Krankheitsverlauf mit-beeinflussen.

 

ALS Ursache

ALS ist eine beängstigende Erkrankung, da sie jüngere Patienten befällt und derzeit unheilbar ist. Es wird intensiv an den Krankheits-Ursachen geforscht und viele Zusammenhänge konnten in den letzten Jahren aufgedeckt werden

Ein Entgiftungs-Enzym – die SOD1  –  wird gestört. Ursache:

  1. genetisch
  2. Überlastung der Entgiftung
  3. div. Giftstoffe
  4. Überlastung der Anregung der Nerven über zuviel Glutamin in den Nerven durch Aspartam („Light-Getränke“)
  5. Schwermetalle
  6. Verletzungen

Dieser Prozess scheint un-umkehrbar zu sein, denn durch Fehlen des Enzyms wird eine neu-gebildetes SOD1 durch das mangelhaft entgiftete Peroxid in den Nervenzell-Mitochondrien ebenfalls zerstört.

Dieser Prozess ist „ansteckend“ und breitet sich langsam innerhalb des gesamten „motorischen“ Nervenzellbaumes aus und führt zu fortschreitenden Lähmungen. Scheinbar wirkt die kaputte SOD1 wie ein Prion (ein Protein welches andere Proteine zerstört) und überträgt sich von Nerv zu Nerv!

SOD entgiftet die freien Radikale – Superoxide – im Nerv. Diese reichern sich nun an und zerstören den Nerv.

 

Entzündungs-Substanz PROSTAGLANDIN E2 wird vermehrt exprimiert

ganz neue Daten (Feb. 2012) im ALS-Mausmodel: PgE2 – der Haupt-Entzüdungsmediator im Körper – wird genau mit Beginn der ALS – Symptomatik vermehrt nachweissbar in den betroffenen Neuronen. Ev. wirkt PgE2 im Neuron entzündungsfördernd und neurodegenerativ.

PgE2 ist das Produkt von Omega-6 Fettsäuren (Sonnenblumenöl, Raps-, Maiskeim-, Soja-, Distel-, … Öle) – der Gegenspieler ist PgE3 produziert aus Leinöl und Fischöl. PgE2-Produktion kann durch Entzündungshemmer (Ibuprofen, ASS, Diclofenac …..) gehemmt werden.

Therapeutische Strategien die sich hieraus ergeben könnten

derzeit sehr wenig „brauchbares“ in der Pipeline. Die meisten Strategien sind „ANTI-OXIDATION“ hochdosiert, da hiermit der Schaden durch das angereicherte Peroxid aufgehalten werden kann:

  • Vitamin E, Alpha-Liponsäure, Vitamin C, Melatonin, Q10, Omega3, Curcumin, Resveratrol – der übliche Antioxidantien-Cocktail, der immer ZUSAMMEN gegeben werden muss, da eine Substanz alleine nie ausreicht, da die Antioxidantien ein Netzwerk bilden.
  • Lithium  (Update 2013: hat in den Studien enttäuscht –> siehe meine Seite LITHIUM)
  • Pioglitazone – ein Diabetes-Mittel induziert „Peroxisomen“ welche dann vermehrt Peroxid abbauen  (Update 2013: hat enttäuscht)
  • und vorallem als vielversprechendster Therapeutischer Ansatz um die Zeit zu dehnen: SEROTONIN

 

Serotonin als wichtigste Therapie-Strategie: Zusammenfassung

Die Überlebenszeit eines ALS-Erkrankten hängt direkt mit dem Serotonin-Gehalt im Serum zusammen (Studie 2010), Serotonin wird in Plättchen transportiert und kann nach Blutgerinnung (=Serum-Herstellung) dort gemessen werden.

Plättchen Serotonin wird jedoch über „Anti-Depressiva“ deutlich gesenkt.

Damit werden Antidepressiva zu Krankheits-Beschleunigern dieser Störung und müssen unbedingt vermieden werden.

5HTP als Serotonin-Vorstufe ist optimale Therapie-Strategie bei ALS.

Meine hochgeschätzten neurologischen Kollegen bestehen bei jedem Patienten auf Antidepressiva, obwohl ich hierfür in der Literatur KEINE Krankheits-bezogene Indikation gefunden habe,

d.h. auf deutsch: es gibt keinen krankheitsbezogenen Grund für Antidepressiva, eine ev. auftretende Depression wird mit 5HTP ebenso verlässlich verbessert.

Lesen sie meinen Ausführlichen Artikel zum Serotonin, dort auch die  Forschungsdaten über die Nebenwirkungen der Antidepressiva usw.

Letztlich: MESSEN SIE ES DOCH EINFACH.

Der Serotoninwert ist eine einfache unkomplizierte Blutuntersuchung

(Achtung: nach der Blutgerinnung muss abzentrifugiert werden, nur dann ist der Serotonin-Wert versandstabil!).

 

Mein Ratschlag: Antidepressiva so weit es geht vermeiden

man möge bitte einfach – ganz praktisch – den Serumwert an Serotonin unter Antidepressiva messen. Ich habe noch niemanden über 30 gefunden, meistens deutlich niedriger. Weiteres über die Auswirkungen des Serotonin-Mangels lesen sie auf meiner Seite „Serotonin„. Das Nahrungsergänzungsmittel 5HTP ist eine geniale Möglichkeit den Serotonin-Spiegel auf über 200 anzuheben, gemäss der oben gezeigten Studie sollte man den Serotoinin-Spiegel auf maximalwerte (400) heben.

Achtung: zur Messung unbedingt Blut „gerinnen lassen“, dann sofort abzentrifugieren, das Serum vom Niederstand trennen (Gel-Röhrchen). Ansonsten gibt der Serotonin-Gehalt „Häusl-Werte“.

 

Neue Updates Mai 2012

Creatin und Q10 könnten tolle Therapie-Hilfe sein: im Mausmodell eine 40% verlängerung der Lebenszeit, bei Parkinson-Patienten in klinischer Studie eine 50% Besserung des Scores nach 1 Jahr anwendung! Siehe meine Seite: http://www.homeopathy.at/als-updat/

Acetylcystein

N-Acetyl-Cystein kann den hochaktiven oxidativen Stress in den Neuronen abfangen und hat sowohl im Chorea Huntington als auch im ALS-Tiermodell deutliche Funktions- und Lebens-Verlängernde Effekte gezeigt

 

das war also die Vorrede

 

Nun zum eigentlichen Artikel

 

ALS ist wahrhaftig eine furchterregende Erkrankung. Aus bester Gesundheit heraus bekommt man fortschreitende Lähmungen bis zum Endzustand.

Es gibt dzt. keine etablierte ALS-Therapie, auch noch kein wirklich klares Wissen um Ursachen jedoch – es ist faszinierend wie intensiv diese „Orphan-Disease“ beforscht wird (monatlich ca. 100 Studien) – mittlerweile viele Indizien. Auf dieser Seite möchte ich gerne alles, was mir in die Hände fällt zum Thema ALS dokumentieren und verlinken. Initial habe ich ca. 900 Studien (alles aus den Jahren 2010-2011) gescreent und versucht hier zusammenzufassen und zu vernetzen

Achtung: alles was ich hier schreibe ist durch zahlreiche Studien belegt und damit absolut Evidence Based! Wenn Sie dies hier lesen und keinen Link finden, bin ich noch nicht soweit die Studie reinzulinken, da ich ca. 100 Studien für diesen Artikel rausgesucht habe. Schauen sie in einigen Tagen wieder vorbei oder schreiben sie mir eine Mail.

 

Ursache ALS

Hier findet sich tatsächlich eine Vielzahl von Studien in den letzten Monaten. Moderne Gentechnik hat uns Werkzeuge in die Hand gegeben mit der prompt und relativ umfassend spezfische Fragestellungen beantwortet werden können. Ein wirklich klares, durchsichtiges Bild ist noch nicht entstanden, jedoch eine Menge an Indizien. Hilfreich ist das Vorhandensein einiger „Maus-Modelle“ der Amyotrophic lateral sclerosis, Tiere die genau wie die Menschen die Erkrankung bekommen und an denen Grundlagen wie Therapie-Studien durchgeführt werden können.

ALS gehört zu einer Gruppe von „Neurodegenerativen Krankheiten“

viele Mechanismen der ALS teilt diese Krankheit mit anderen Neurodegenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Chorea Huntington, Morbus Parkinson und seltenere Krankheiten wie Frontale Demenz usw., bei der ALS degenerieren die BEWEGUNGSNERVEN (Motoneuronen).

 

Was sind die wesentlichen Ursachen

1) SOD1-Mutation

Eine der identifizierten Hauptursachen ist eine Störung eines bestimmten Schutzenzymes – der Cupfer/Zink-Superoxid-Dismutase Typ1 (SOD1). Das defekte Enzym polymerisiert und „vergiftet“ die Motoneuronen über mehrere Mechanismen, v.a. jedenfalls über den vermehrter Oxidativer Stress – freie Radikale (ROS) die bei der Energie-Produktion in den Mitochondrien entstehen können nicht mehr abgebaut werden und schädigen viele weitere Proteine –> führt zu erhöhter INFLAMMATION (Entzündung) im Bereich der Nerven

2) GLUTAMAT induzierte Exzitation

vermehrter Exzitatorischer Stress – weil der exzitatorische (=erregende) Neurotransmitter GLUTAMAT durch die SOD1-Störung nicht mehr abgebaut wird und die Nerven „zu Tode stimuliert“.

 3) Prostaglandin E2 im Neuron?

Neueste Daten (Februar 2012) zeigen eine mögliche Beteiligung der Hauptentzündungs-Substanz PgE2. Durch Entzündungshemmer und u.a. durch Ernährungsumstellung (weg mit Omega6 Ölen, dafür mehr Omega3: Fischöl, Leinöl) kann dies beeinflusst werden.

Wie kommt es nun zur Störung der SOD1

Anlagebedingt

Anlagebedingt = genetisch = Familiär. Die entgültige Ausprägung kann bei der genetischen Neigung durch relativ geringe TRAUMEN der Wirbelsäule ausgelöst werden.

Intoxikation

Cyanobakterien sondern ein „Neurotoxin“ ab, welches die SOD1 Störung induzieren kann. Dieses Toxin kann in div. Meeresfrüchten in hoher Konzentration vorhanden sein.

ROS

vermehrter Radikalischer – Oxidativer Stress, FREIE RADIKALE durch Stress oder Lebensweise (Rauchen, Medikamente) induziert – bei Mangel an schützenden Mikronährstoffen („Antioxidantien“ – fehlen praktisch immer bei moderner „Industrieller Ernährung“ = alles was in Plastik eingepackt ist).
Freie Radikale zerstören DNA und führen ev. zur Missfaltung der SOD.

Fehlsplicing

durch Störungen der korrekten Protein-Entstehung – vermutlich wieder durch Intoxikationen von Enzymen oder Mutationen von Transport-mRNA

Unklare Umweltfaktoren

Aufregend dass die Hirnflüssigkeit aus erkrankten Tieren – injiziert in gesunde Embryos – dort genau denselben Schaden und Veränderungen auslöst wie er in den Erkrankten Tieren vorhanden ist. Dies bedeutet dass der Grundlegende Schaden NICHT primär GENETISCH sondern v.a. durch Umweltfaktoren – oder ev. den nachfolgend beschriebenen PRIONEN-Mechanismus ausgelöst und am Laufen gehalten wird.

PRIONEN-Ähnlicher Michanismus

Prionen sind Proteine die „Fehlgefaltet“ wurden in ihrer Produktion und deren Fehlfaltung „infektiös“ ist. Ein Protein besteht ja aus einer langen Aminosäure-Kette, welche eine ganz bestimmte räumliche Struktur (Faltung) einnehmen muss, damit sie ihre normale Funktion erfüllen kann. Fehlfaltungen führt zu funktionsgestörten Proteinen, die rasch aus der Zelle entfernt werden müssen. Wenn sich derartige funktionslose Proteine nämlich anreichern, degeneriert die Zelle (zB Alzheimer, Kreutzfeld-Jakob, ALS). Prionen sind nun Fehlfaltungen, die sich gegenseitig weiterpropagieren, also Proteine die die eigene Fehlfaltung auf andere Proteine übertragen. Es gibt Hinweise dass die „Mutierte SOD1“ über einen Prionenmechanismus gestört wird.

 

 

Wieso betrifft es nicht nur ein paar sondern alle Motorneuronen?

Dieser Teil ist noch völlig unklar: wenn ein Motorneuron degeneriert, pflanzt sich das Leiden im gesamten System fort, von einem Nerv zum nächsten, bis zur vollständigen Degeneration aller Nerven und vollständigen Lähmung des Organsimus. Auch hier ist es bedeutungsvoll, dass durch Injizierte Hirnflüssigkeit erkrankter Tiere ein typischer Krankheitsaspekt auf gesunde Embryos übertragen werden kann, d.h. dass Veränderungen im Umgebungsmilieu der Nerven („entzündungsfaktoren, Zytokine, ….“) letztlich ein „Selbstpropagierendes Destruktives Muster“ induzieren.

 

Weiterführende Infos zur ALS Ursache

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Aspartam - Künstlicher Süssstoff --> exzitatorischer Neurotransmitter

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Mercola – mein persönliches Idol als „Wissenschafts-Mediziner“ – hat einen grossen Abschnitt mit Informations-Sammlung zu den segensreichen Effekten des Künstlichen Süss-Stoffes ASPARTAM (Nutrasweet). Dieses Molekül wirkt im Gehirn „exzitatorisch“ – d.h. dauer-Erregend auf gewisse Nervenzellen, besonders auf die Motoneuronen.

Im ALS-Tiermodell ist bekannt, dass Exzitatorische Neurotransmitter wie Glutamat / Aspartam das Outcome bei ALS deutlich verrschlechtern können bzw. eine Hemmung dieses Effektes das Outcome verbessern können.

Mercola geht soweit drauf hinzuweisen, dass ASPARTAM direkt ALS auslösen könnte, er präsentiert eine umfangreiche Artikelsammlung zum Aspartam sowie Studiensammlung zu den negativen Side-Effects von Aspartam zurückreichend bis 1970

Typische Aspartam-Produkte

  • Cola-ZERO
  • Diet-Coke

 

 

 

sod1_glutamate_excitotoxicity_1-21Die Superoxid-Dismutase-Typ1 (=SOD1)  ist eine CUPFER / ZINK – Abhängiges Enzym zur Entgiftung von freien Radikalen im Mitochondrium und Peroxisom der Zellen.

Störungen der SOD1 führen zu einer Anhäufung von freien Radikalen in den „GLIA-ZELLEN“, das sind Hilfszellen der Nerven.

Dies schädigt letztlich ein wichtiges Protein, den GLUTAMAT-TRANSPORTER, welcher den „Exzitatorischen Neurotransmitter“ Glutamat aus dem Synaptischen Spalt eliminieren soll.

Wenn dies nicht der Fall ist reichert sich Glutamat an und führt zu einer DAUER-STIMULIERUNG des Nervs, was diesen letztlich überfordert und zur Degenerierung bringt.

 

 

 

Weiters reichert sich die mutierte SOD1 an und „Vergiftet“ den Nerv und dessen der Mitochondrien über noch unklare Mechanismen. Diese „schwellen“ und degenerieren, letztlich degeneriert der betroffene Nerv weil die oxidierten Proteine zur „Autophagie“ (zur selbstauflösung“ des Nerven führen. Leider sind diese Mutationen „dominant“, d.h. sie werden vererbt. Dies konnte in einem transgenen Mausmodell klar nachgewisen werden (März 2011, 1996)

 

SOD1_schema_-_nn0507-535-F11

 

Oxidative Belastung, freie Radikale, Peroxide

SOD-Störungen führen zu einer drastischen Verminderung der Entgiftung von freien Radikale, die bei der „Verbrennung von Nährstoffen“ in den Mitochondrien als zwischenprodukte anfallen. Als weiteren Schutz gegen freie Radikale dient ein ineinandergreifendes Netzwerk von „Antioxidantien“, die sich gegenseitig regenerieren. Wir kennen

  • Glutathion (GSH) [Selen-Abhängiges Enzym, daher auch Selenmangel]
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • NADH

als direkte Netzwerkteilnehmer. Jeder Mangel in einer dieser Teilnehmer führen zu einer unmittelbaren Störung der RADIKAL-Entgiftung und letztlich zu Oxidativen Stress.

Indirekte Schutzstoffe gegen „freie Radikale“ sind

  • Melatonin
  • Vitamin B12
  • Harnsäure, Phytochrome, Anthozyane, LDL

 

ACHTUNG: all diese Substanzen sind s.g. „Orthomolekulare Substanzen“, d.h. „körpereigene Substanzen, Vitamine usw. die in höherer Dosierung zur Therapie verwendet werden können“. All diesen Orthos ist gemeinsam, dass sie nicht patentierbar sind und daher KEIN direktes Industrie-Interesse an deren Beforschung und therapeutischem Einsatz besteht. Im Gegenteil, man findet in der medizingeschichte häufig im Vorfeld der Einführung von spezifischen Pharmaka eine Meinungskampagne gegen bestimmte „Orthoprodukte“ mit dem Zweck diese zu verbieten. Beispiel: Tryptophan / Prozac. Oder: derzeit läuft eine lächerlich argumentierte aber sehr breit aufgestellte (und finanziell gut gesponserte) Kampagne gegen Homöopathie in England und Österreich, bei der niemand ausser die Industrie von einer Minderung der Homöopathie profitieren kann.

Interleukin-1 als Entzündungsmediator beschleunigt ALS

mutierte SOD1 führt zu vermehrter Freisetzung von IL1-Beta (einem Entzündungs-Zytokin) aus der umgebenden Mikroglia (ev. durch freie Radikale?). Dies führt zu einer Verstärkung der Entzündung und „Autophagie“ (selbstauflösung) der Nervenzellen. Durch Blockade der IL1-Wirkung konnte die Lebensdauer der Test-Mäuse deutlich verlängert werden. Juli 2010. Weitere Diskussion dieses Artikels in 2010.

Axonaler Transport blockiert führt zur Autophagie

neueste Daten zeigen, dass in einem bestimmten Mausmodell der Transport von Nährstoffen in der Nervenfaser blockiert ist. Dies führt in den Mäusen zur Motoneuronen-Degeneration, ähnlich der ALS. März 2011.

Kommentar Retzek: wir wissen, dass Quecksilber aus Amalgam ebenfalls den axonalen Transport blockiert. „Amalgam“ als Toxin zu beforschen ist ausgesprochen unpopulär, demgemäss finden wir hier nur wenige Studien (2011) – der Mechanismus der Tubulinblockade durch Quecksilber ist jedoch scharf aufgeklärt (2001) und führt bekanntermassen zur Neurodegeneration!

mehrere Kopfverletzungen, so wie bei Fussballspielern üblich, führen zu 3 x höherem Risiko für ALS. Studie 2007 in Italien, andere Studien wiedersprechen dem (2005). Kopfverletzungen führen wie jede Verletzung zu deutlich erhöhtem Radikal-Stress und Nitrostress im betroffenen Gewebe. Bei Mangelnder Schutz-Situation kann dies ggf. letztlich zur SOD-1 Mutation führen, SOD sitzt ja in den Mitochondrien (2002) die bei Verletzungen besonders belastet sind.

Mitochondrien-Störung als Mechanismus bei ALS

SOD1-Mutation und viele andere Mechanismen führen letztlich zu dysfunktionalen Mitochondrien mit einer Störung der Atmungskette – dem Citratzyklus. Diese können ggf. die entstehenden freien Radikale nicht mehr entgiften und zerstören die Nervenzelle. März 2011. In Zellkultur bereits 2002 nachgewiesen, viele Evidenzen 2006 zusammengefasst.

2009: Melatonin verhindert Neurodegeneration durch Mitochondrienschutz, schützt auch vor Prionenkrankheit: Review 2009

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Diagnose der Amyotrophen Lateralsklerose

Dezember 2011: neuer Biomarker entdeckt, welcher mit hoher Sicherheit ALS diagnostizieren kann

 

Mögliche Therapeutische Ansätze

der wichtigste Punkt ist wohl die Steuerung des Plättchen-Serotonin-Gehaltes. Dies kann die Überlebenszeit bei ALS vervielfachen!

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SEROTONIN

SEROTONIN in Plättchen bestimmt den Verlauf der Erkankung

Serotonin-Survival-ALSDer SEROTONIN-GEHALT von Blut-Plättchen bestimmt den Verlauf und die Zeitdauer einer ALS-Erkrankung. Niederer Plasma-Spiegel von Serotonin = < 50 Monate, hoher Plasma-Spiegel von Serotonin = 150 Monate!

siehe: Studie Dupuis Sept 2010

 

ganz aufregende NEWS! Denn dieses Plättchen-Serotonin ist in ganz anderem Zusammenhang prominent auf meiner Homepage nachzulesen – hinsichtlich „Tryptophan-Stoffwechsel / Heisshunger / Depressionen“.

 

Serotonin als wichtiger Co-Faktor und Prädiktor des ALS-Verlaufes wurde bereits 2006 in einer Meilenstein-Studie von Sandyk beschrieben.

Es ist mir aber völlig unbegreifbar, wieso diese Information bis 2010 von keiner weiteren Forschungsgruppe aufgegriffen wurde!

Bin ich zynisch wenn ich drauf hinweise, dass Serotonin nicht patentierbar ist?

SANDYK beschrieb dass ALS-Patienten und Modell-Tiere auffallend geringe Serotonin-Levels in den Motoneuronen zeigen und wies erstmals auf potentielle therapeutische Notwendigkeit hin, Serotonin-Levels zu heben.

Wie wir wissen geht dies heutzutage sehr einfach über ein simples Nahrungsergänzungsmittel (nicht patentierbar).

vertiefte Information über Serotonin und dessen Mangelzuständi im Körper, insb. die schädliche Wirkung von Antidepressiva

ad Serotonin und Serotonin-Mangelzuständen im Körper

Nun, auch hier möchte ich in wenigen Worten den Zusammenhang und v.a. die absolut wichtige Implikation für die Therapie der ALS beschreiben, Details lesen Sie bitte in den zitierten Links nach oder in der ausführlichen „SEROTONIN“-Sammelseite meiner Website

Wir wissen, dass chronische Entzündungen im Körper (v.a. im Darmbereich) die SEROTONIN-Produktion massiv beeinträchtigen, da sie den SEROTONIN-PRECURSOR, die Nahrungs-stämmige-Aminosäure TRYPTOPHAN ins Immunssystem als KYNURENIN absaugt. Der Körper verarmt bei Entzündungen an Tryptophan sowie am SEROTONIN.

Tryptophan wird nicht direkt ins Serotonin verwandelt sondern über einen Zwischenschritt, nämlich dem Molekül 5-Hydroxy-TRYPTOPHAN (5-HTP). Übrigens: aus dem Glückshormon Serotonin erzeugt das Hirn in der Nacht das wichtige Schlaf / Regenerations / AntiKrebs-Hormon MELATONIN.

Der biochemische Syntheseweg im Körper schaut also folgendermassen aus:

NAHRUNG –> TRYPTOPHAN –> 5-HTP –> SEROTONIN –> MELATONIN

Störungen dieses Stoffwechselweges können also den Verlauf einer ALS so beeinflussen, dass sie anstatt > 150 Monate < 50 Monate dauert!!

Serotonin wird aus dem 5-HTP „erzeugt“ und im Körper in den Blut-PLÄTTCHEN gespeichert und mit Hilfe der Plättchen im ganzen Körper transportiert und ggf. freigesetzt, hat dort seine wichtigen Funktionen (s.u.)

5-HTP ist auch die Transportform des TRYPTOPHANS durch die Blut-Hirnschranke (diese kann das TRYPT nicht durchdringen), auch im Hirn wird aus 5-HTP das Serotonin erzeugt.

Im Gehirn ist Serotonin verantwortlich für Wohlgefühl, Energie, Appetitregulation, Libido usw usf, bekannt als „Glückshormon“, Mangel führt zum „Serotonin-Mangel-Syndrom“.

Science_312_Lesurtel_Serotonin_Mangel

 

 

im Körper wird Serotonin in den Plättchen gespeichert und transportiert und ist verantwortlich für die REGENERATION von Leber, Herz, Blutgefässe.

 

Serotonin und Leber

In einer Wegweisenden Studie 2006 hat Lesurtel et. al gezeigt, dass Serotonin-Mangel-Mäuse (deren TPH1-Enzym defekt ist und die daher kein Serotonin aus Tryptophan im Körper erzeugen können) praktisch KEINE Leberregeneration mehr haben (Mittleres Foto: in der Leber sind keine Regenerations-Herde mehr aufzufinden).

Gibt man diesen „TPH1-MINUS“ Mäusen, die ohne Serotonin keine Leberregeneration mehr haben die Serotonin-Vorstufe 5-HTP, kommt es zu nahezu normaler Regeneration der Leber (unteres Foto der Leber).

Serotonin am Herz

TPH1-HerzDie Herzmuskelzellen benötigen Serotonin zur Regeneration (Canan 2003). Auch die Blutgefässe regenerieren mittels Serotonin (Lindner 2007). Wir wissen mittlerweile, dass Serotonin an den THP1-defizitaeres_HerzMitochondrien der Herzmuskelzellen ansetzen und dort überlegbens-wichtige Enzyme exprimiert (Nebigil 2003).

Cote zeigt uns 2003 durch Erzeugung einer Transgenen Maus die kein peripheres Serotonin produzieren kann (TPH1-Delition) wie sich der Serotonin-Mangel auf die Regeneration des Herzens auswirkt.

Die TPH1-minus-MÄUSE haben daher alle ein dysfunktionales „Herz“, ein stark vergrössertes Herz durch „Herzinsuffizienz“ – sind schwer Herzkrank, was sich durch Gabe von 5-HTP prompt normalisieren lässt.Die Veränderungen waren durch orale Gabe einer Serotonin-Vorstufe vollständig rückgängig zu machen.TPH1 - Wildtyp - Herz

Links: vergleich vergrössertes THP1-minus – Herz (vergrössert) neben dem Wildtyp Herz (normale Maus)

Recht: oben das kranke Herz, dünner Herzmuskel weil ohne Serotonin keine Regeneration der Myozyten stattfindet. Unten das „gesunde Herz“ der Wiltyp-Maus.

 

Nun, dies erinnert an die weiter oben präsentierten Daten, dass das Überleben der Motoneuronen-Mitochondrien bei ALS erheblich gestört wird sowie den Daten, dass SEROTONIN die Überlebenszeit bei ALS verdreifacht!

 

Angesichts dieser sehr plastischen und beeindruckenden Forschungsdaten kann man sich vorstellen, dass ein „SEROTONIN-MANGEL“ keinesfalls erwünscht ist! Desswegen nun die erschreckenden Daten von Römmler zum Serotonin-Syndrom und besonders zum Effekt von s.g. SSRI-Medikamenten

 

Serotoninmangel als normale (physiologische Folge) einer Entzündung

Entzündungen, v.a. im Darmbereich (zB durch versteckte Nahrungsmittel-Allergien vom Typ4) verbrauchen Tryptophan ins Kynurenin (Leonard 2010) und führen damit letztlich zum Serotonin-Syndrom.

Das Serotonin-Syndrom (Römmler 2006) ist kurz gesagt eine „Depressive Störung“ durch Serotonin-Mangel im Hirn, ausgelöst durch die Entzündung im Körper die die Serotonin-Vorstufe Tryptophan absaugt. Durch den Kynurenin-Absaug-Effekt kommt es zu einer deutlichen Minderung der „Neuroprotektion“ im Gehirn, nervenzellen degenerieren stark (Leonard 2010), typischer Nebeneffekt einer „Major Depression“.

 

GRANDE PROBLEMA:

Entzündung = Serotonin-Mangel = Depression und Dysphorie

dies führt automatisch zu einer monotone Reaktion der Schulmedizin = Antidepressiva

 

Was passiert aber im Körper durch Antidepressiva?

Roemmler_SSRI_und_Serotonin

Vom Schulmediziner bekommt man – oft schon aus Mitgefühl bei der Diagnose „ALS“ ein Antidepressivum, einen sg. SSRI = Serotonin-Reuptake-Hemmer.

Diese Medikamente führen nun zwar zu einer klinischen Verbesserung der Stimmung aber interessanterweise zu einer MASSIVEN REDUKTION des PLÄTTCHEN-SEROTONINS im Blut (Siehe Römmler 2010, Seite 5).

Die hier nachfolgende Grafik zeigt sehr deutlich die Messergebnisse von ALEXANDER RÖMMLER, München (mittlerweile mit 100ten Fällen bestätigt):

Jene Patienten, die ein Antidepressivum aus der SSRI-Gruppe bekommen haben (praktisch jeder heutzutage, derartige Antidrepressiva werden quasi automatisch bei Stimmungsschwankungen, Stress, Schlafstörungen, Kreuzschmerzen, Sucht, Angststörungen usw usf. verschrieben), haben einen minimalen-SEROTONIN-Wert in den Plättchen von < 15ng/ml.

Gemäss der weit oben zitierten Studien von Dupuis 2010 bedeutet dies vermutlich eine Reduktion der überlebenszeit, im Gegensatz zu gut mit SEROTONIN (=5-HTP) eingestellten Patienten, die doch tw. eine > 12 Jährige Krankheitszeit haben!

 

Durch diesen „Plättchen-Serotonin-Mangel“ – eine weithin unbekannte Nebenwirkung der „Antidepressiva“ ergeben sich auch die (ebenfalls weithin unbekannten tw. drastischen) Nebenwirkungen der Antidepressive:

Herz / Blutgefäss / Leber-Regenerations-Störungen, und – wie wir seit kurzem Wissen: eine Verkürzung der Überlebensdauer bei der ALS auf unter 1/3 der Zeit!

Zu den Herz/Leber-Regenerations-Störungen, ausgelöst durch Plättchen-Serotonin-Mangel: Im Transgenen Tiermodell zeigen sich hier ganz drastische Effekte!

Es ist RÖMMLERS Verdienst durch zahlreiche Messungen den Hinweis erbracht zu haben, dass die SSRI die periphere Serotonin-Konzentration auf 1/10 reduzieren (Siehe Römmler 2010, Seite 5), auch – dass 5-HTP als Serotonin-Precursor ALLE positiven „Zentralen“ (Gehirn) Effekte der SSRI (gegen Depressionen) bewirken, ohne deren Nebenwirkungen.

 

Ich selber kann nach ca. 100 Serotonin-Messungen Römmlers Fund vollinhaltlich und in jedem Punkt bestätigen. Tatsächlich gelingt es dem erfahrenen Therapeuten den Serotonin-Gehalt im Serum aufgrund des Gesichtsausdrucks des Betrofffenen gut einzuschätzen! Weiters: Antidepressiva-Verwender haben nie mehr als 30 Serotonin im Serum. (Dr. Retzek)

 

 

Kommentar Retzek: Dies ist ein ausserordentliches Ergebnis, unvergleichbar mit allen anderen bisherigen Studien-Ergebnissen die ich gefunden und zitiert habe!

Für Betroffene mit ALS unter meinen Lesern: Korrigieren Sie ihren Plasma-Serotonin-Spiegel, was mit einem einfachen und billigem Nahrungsergänzungsmittel möglich ist auf hochnormale Serotonin-Werte (bis zu 200ng/ml sind durchaus Normalwerte), haben sie dabei „super Stimmung“ und perfekte Appetitkontrolle und verlängern Sie ihre Life-Span.

Wenn Sie Betroffener sind und diesbezüglich Beratung suchen – oder auch: wenn Sie Journalist sind und die Möglichkeit haben dies in einer Zeitung oder Zeitschrift zu verbreiten, die Krankheit ist so „desaströs“ dass diese Neuigkeit sich rasch herumsprechen sollte:

bitte rufen Sie mich an: 0664-2642765 oder 07672-23700 (privat -11)

 


 

 

Weitere therap. Hinweise aus der Forschung

Vitamin D und Amyotrophe Lateralsklerose

  • in diesem Artikel wird präsentiert, dass viele der ALS-zugrundeliegenden Ursachen durch Vitamin-D in positiver Art & Weise beeinflusst werden könnten. Da Vitamin D mittlerweile als allumfassender Gesundheits-Erhalter identifiizert ist (Evidence Level 1A) ist eine optimierte Einstellung auf gute physiologische VitD-Spiegel JEDENFALLS förderlich. (Studie Mai 2011)

N-Acetylcystein

  • im Tiermodell der Chorea Huntington als auch der ALS zeigt N-Acetylcystein nervenzellprotektive Effekte und verlängert das Leben. Studie ALS 2000 – siehe meine Seite für Chorea Huntington

grande Problema: NAC kostet in der Wochenpackung € 3,- in der Apotheke (ACC), daher wird es wohl nie zu einer klinischen Studie kommen dürfen.

Melatonin

  • Review 2009 – Melatonin wirkt Neuroprotektiv bei ALS durch hemmung der Apoptose. ganz spannend, da Melatonin in der Tumortherapie genau den gegenteiligen Effekt hat, nämlich Apoptose der entarteten Zellen auszulösen.

Jeff Bowles recherchiert von Megadosen Melatonin um ALS zu therapieren, wir sprechen von 2-300mg / Tag Melatonine.

 

Vitamin E Einnahme reduziert ALS-Risiko deutlich

  • Eine vielzahl von Studien untersuchten VitE-Einnahme und Zusammenhang mit Krankheiten, v.a. „Krebs“. In einer Nach-Analyse von über 100.000 Teilnehmern und >800 ALS-Fällen – wurde festgestellt, dass VitE das Risiko an ALS zu erkranken DEUTLICH vermindert u.zw. in einer Zeit abhängigen Art u Weise. Wenn die Studienteilnehmer Vitamin E über 1 Jahr genommen hatten, reduziertes sich das ALS-Risiko nicht, aber wenn VitE 2-4 Jahre genommen wurde um knapp 25%, wenn über 5j genommen, dann reduzierte sich ALS-Risiko um 30%. Studie März 2011
  • In einer Studie von 2005 kam es zu einer Risikoreduktion um 60% bei Studienteilnehmern die VitE länger als 10 Jahre eingenommen hatten, wärhend für VitC kein Effekt nachgewiesen werden konnte: Studie 2005

 

 

Cannabis und Neurodegenerative Krankheiten wie ALS,

  • Cannabinoid-Rezeptoren sind die weit verbreitetsten im Gehirn und beeinflussen sehr stark die Membran-Fluidität der Neuronen. Störungen dieses Systems (zB durch übermässigen Cannabis-Genuss oder durch Fettstoffwechselstörungen) könnten einen grossen Einfluss auf Ausbruch/Verlauf dieser Krankheiten haben. (Febr 2011) ….plays important functions in neurodegenerative and neuroinflammatory disorders like Alzheimer’s disease, Parkinson’s disease, amyotrophic lateral sclerosis and multiple sclerosis……. Es gibt Hinweise, dass durch CANNBINOIDE (Cannabis) dieses System positiv beeinflusst wird und die Neurodegenerativen Krankheiten im positiven Sinn beeinflusst werden.

Hinweis Retzek: aus meiner Praxis kann ich mehrere Fälle von  lang anhaltendem „Fatigue“ sowie völliger Appetitlosigkeit/Übelkeit durch Chemotherapie induziert berichten, die  nach einmaliger Verabreichung eines Cannabinoids in wenigen Minuten dauerhaft aufgelöst war.

 

Creatine als Therapeutikum bei Neurodegenerativen KH

  • Studien zeigen, dass Creatine – ein Cofaktor für die Energie-Produktion und Energie-Übertragung in Muskeln und Hirn (daher oft verwendet bei Body-Buildern) – das Überleben von Nerven verbessern kann und sogar in gesunden Mäusen eine Lebenszeitverlängerung von knapp 10% auslösen kann (2008). Studien hinsichtlich der therapeutischen Anwendung Kreatin bei ALS, Parkinson, Chorea Huntington sind derzeit im Laufen. März 2011.

 

Coenzym Q10 als Mitochondrien-Schutz therapiert Neurodegenerative KH

  • schon auf meiner Q10-Seite können sie viele Studien zum Q10 und Neuroprotektion lesen. Nachfolgende Studie zeigt deutlichen Effekt von Q10 gemeinsam mit Kreatin auf Neurodegeneratives Mausmodell (Juni 2009).

 

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Also: Creatin und Q10 könnten tolle Therapie-Hilfe sein: im Mausmodell eine 40% verlängerung der Lebenszeit, bei Parkinson-Patienten in klinischer Studie eine 50% Besserung des Scores nach 1 Jahr anwendung!
Ich habe die genauen Studien auf eine eigene Seite ausgelagert: : http://www.homeopathy.at/als-updat/

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Prostaglandin E2 als Mitverursacher? COX-2 Entzündungshemmer könnten helfen

  •  Abnorme Aktivierung der PRostaglandin E2-Produktion im bereich der Nerven – Cox-2-Hemmer können dies abbremsen. Studie 2010
  • abnorme Prostaglandine ermöglichen erstmalig sichere Diagnose der ALS: Studie Februar 2012
  • Prostaglandin-E2 – Rezeptor ist ein SChrittmacher für den degenerativen Entzündungsprozess – Studie 2008
  • Langzeit-Benutzer von Entzündungshemmern haben deutlich geringeres Risiko eine Neuroinflammatorische Krankheit wie ALS, Parkinson …. zu bekommen. PgE2 könnte wichtiger therapeutischer Ansatz sein: Fulltext Review 2008

was ich nicht verstehe ist, dass wir hier so wenig „folgeforschung“ haben. Wohl desswegen weil alle Entuzündungshemmmer patentfreie abgelaufene Medikamente darstellen und entsprechende Forshcung daher unbezahlbar ist?

 

Rückenmarks-Einengung kann wichtiger Schrittmacher in Auslösung von ALS und MS sein

  • Ein Fallbericht über 3 Patienten zeigt, dass ein Bandscheibenvorfall mit Einengung des Rückenmarkskanals als möglicher Mitauslöser für neurodegenerative Krankheiten (wie ALS und MS) sein könnte. Febr 2011

 

Lithium als Therapeutikum bei ALS

  • Lithium wird seit Jahrzehnten in der Psychiatrie verwendet, es ist ein sehr wirksames und sicheres Salz. Berichte hinsichtlich der Wirksamkeit von Lithium bei ALS und Chorea Huntington werden „komplementär“ immer wieder zitiert: 2010. Lithium-Benutzer waren deutlich gegen ALS-Mechanismen und gegen neg. Glutamat-Effekt geschützt (2003). …. lithium’s neuroprotective abilities imply that it could be used to treat or prevent brain damage following traumatic injury, such as stroke, and neurodegenerative diseases such as Huntington’s and Alzheimer’s diseases …… Mittlerweile zeigt sich auch ein klarer molekularer Mechanismus: Lithium kann die „Autophagie“ – die Selbstauflösung der Nervenzellen – blockieren und auch viele andere Mechanismen des Nervenzelltodes (2004). Eine vielzahl von Anwendungsstudien ist derzeit im Laufen. Nov. 2010. Übrigens hat Lithium noch weitere positive Effekte auf das Gehirn: es schützt vor dem negativem Effekt von Alkohol auf das Gehirn („Absterben von Neuronen durch Alkoholeinfluss: 2010)

 

PIOGLITAZONE und ROSIGLITAZONE bei ALS

Die Glitazone wurden als moderne Anti-Diabetika konstruiert. Tatsächlich handelt es sich um ausserordentlich potente genetische Induktoren – sie stimulieren in der Zelle die Produktion von PEROXISOMEN

  • Erstmals fand ich eine Studie aus 2005 über den Neuro-protektiven Effekt bei ALS-Mäusen: Studie 2005,
    ausserdem eine weitere Studie aus 2005 welche die Überlebenszeit des Mäusemodels um 13% verlängerte unter Pioglitazon
  • im Jahr 2006 erscheint eine Studie, die zeigt, dass der Neuroprotektive Effekt keinesfalls auf verbesserung des Zuckerstoffwechsels im Hirn zurückzuführen ist.
  • 2007 erscheint eine Studie, die zeigt dass bei Querschnittsverletzungen durch Pioglitazone deutliche Verbesserung des Langzeitoutcomes zu erreichen ist durch eine verminderung der Verletzungsfolgenden Nervendegeneration. In einer weiteren Studie 2007 zeigen sich super Effekte bei Querschnittsverletzungen.
  • Aus einer aufregenden Review-Arbeit von 2008: (wichtig sind nur die fettgedruckten Textstellen)We have tested the neuroprotective effect of pioglitazone in transgenic G93A SOD1 mouse model of ALS and showed that pioglitazone treatment improved motor performance, delayed weight loss, attenuated motor neuron loss, and significantly increased survival by delaying the onset of ALS [38]. Our results also show that pioglitazone treatment reduced microglial activation and gliosis in the spinal cord as assessed by immunohistochemical staining for CD40 (microglia marker) and GFAP (astrocyte marker), respectively. Furthermore, we showed that pioglitazone treatment reduced iNOS, NF-?B, and 3-nitotyrosine immunoreactivity in the spinal cord of G93A transgenic mice. …. Our findings were also confirmed by another study onthe effect of pioglitazone treatment in G93A SOD1 transgenic mouse model of ALS [39]. In this study, PPAR-? agonist treatment improved survival, muscle strength, and weight loss in ALSmice. Quantification of motor neuron loss was performed at 90 days of age where approximately 30% of motor neurons were lost in G93A mice spinal cord. Pioglitazone treatment completely prevented this motor neuron loss in the spinal cord of G93A mice. They also showed significant reduction in microglial activation as well as reduction in the expression of COX-2 and iNOS [39].
  • 2010 konnte dieser Effekt weiter bestätigt werden. Pioglitazone ist ein ernsthafter Therapieansatz für ALS!
  • aufregend eine aktuelle Studie die zeigt, dass induzierte Verletzungen des Rückenmarks (bei Ratten) durch Pioglitazone deutlich weniger Dauerschaden als in den Kontroll-Tieren aufweisen. Febr 2007

Pioglitazone (Actos (r)) nimmt man 1 x täglich, mit Essen oder nüchtern, immer zur selben Zeit, derzeit ist die Einnahme „off-label“, klinische Versuche sind jedoch im Laufen.

 

Zu Vermeiden

Glutamat und ALS

  • Glutamat ist ein aktivierender Neurotransmitter für Motoneuronen (die Nerven, die bei der ALS degenerieren). Nachdem Glutamat seinen stimulierenden Effekt ausgeübt hat, sollte es möglichst rasch wieder entfernt werden, dies durch die Nervenschutzzellen (GLIA-Zellen). Wird es nicht aufgenommen „vergiftet“ das Glutamat die Motoneuronen und führt letztlich zu deren „über-stimulatorische Degeneration“. Hemmung der glutamat-Ausschüttung kann im Rattenmodell für ALS die Krankheit positiv beeinflussen. Studie März 2011. Die Implikation dieser Studie liegt meiner meinung nach im Hinweis NAHRUNGS-GLUTAMAT möglichst gering zu halten (Glutamatfreie Würzmittel), ohne jedoch eine deutliche Evidenz zu haben, dass dies auf den Hirn-Glutamat-Stoffwechsel einfluss nimmt.

Aspartat = Nutrasweet = „LIGHT-Produkte“

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Aspartat wird nicht so schnell wie Glutamat eliminiert und führt zur „Exzitation“ zur übermässigen Dauerstimulierung von Neuronen, was deren Absterben begünstigt. Sept 2010.

Mercola – mein persönliches Idol als „Wissenschafts-Mediziner“ – hat einen grossen Abschnitt mit Informations-Sammlung zu den segensreichen Effekten des Künstlichen Süss-Stoffes ASPARTAM (Nutrasweet) sowie einen Abschnitt mit akutellen Orginalstudien zum Aspartam. Dieses Molekül wirkt im Gehirn „exzitatorisch“ – d.h. dauer-Erregend auf gewisse Nervenzellen, besonders auf die Motoneuronen.

 

Aspartam-hältige LIGHT-Produkte müssen absolut vermieden werden!!!!!

 

 

Zusammenfassung

Forschungsgesicherte Hinweise auf neuroprotektive Effekte bei ALS

  • Vitamin D, VitE, Kreatin, Q10
  • Bandscheibenschäden operieren
  • ev. Cannabinoide
  • 5HTP um Serotonin zu erhöhen
  • Pioglitazone
  • Lithium

Vermeide

  • Glutamat
  • Antidepressiva

 

 

Dr. Dietrich Klinghardt & ALS

Hinweis: Dr. Dietrich Klinghardt behauptet in seinen Vorträgen und Videos, dass ihm seit etwa 10 Jahren kein Patient mit ALS mehr gestorben ist. Ob dies stimmt weiss ich selber natürlich nicht aber Klinghardt ist weltbekannt, wieso sollte der aufschneiden. Nach seinen Angaben ist die ALS eine multifaktorielle Verbindung mehrerer Faktoren:

1) BIOFILM-Infektion im Hirn und der zuleitenden Nerven, Infektion im Hirn durch BORRELLIEN und BABESIEN sowie

2) Belastung durch Toxine (Pestizide) und Schwermetalle (hier v.a. Quecksilber aus dem Amalgam).

3) subtiler spezifischer Mikronährstoffmangel, Vitaminmangel

Klinghardt konnte durch jahrzehntelange Forschung einen „Cocktail“ designen mit dessen Hilfe er viele neurodegenerative Störungen behandelt und welcher „eklektisch“ alles beinhaltet, was die angesprochenen Ursachen eliminiert.

Klinghardt verwendet sein sehr umfassendes Therapeutisches Sprektrum (Orthomolekular, Phytotherapie, Physikalische Therapie, Homöopathie, Detoxifikation, Psychotherapeutische Techniken, Systemische Therapie, ….) sehr individuell und nach kinesiologischer Austestung bedarfsorientiert.

Daher lässt sich sein System nicht „einfach“ übernehmen oder nachkochen, man muss zu einem guten und lang ausgebildeten Klinghardt Therapeuten gehen – ich empfehle hier immer Ulrike Grosch in Wien, die dann weiter an ihre Schüler verteilt.

 

 

Schwermetalle als Ursache

diese Studien sind dünn gesäht und auch sehr kritisch.

 

Das ist ähnlich wie mit den Studien, dass RoundUp Probleme bereiten könnte: diese Studien gibt es einfach nciht, weil eine Koalition zwischen Monsanto und Pharmafirmen die grossen Journal-Verlage in der Hand haben bzw. besitzen.

Hier auf dieser Ebene können nur „stille Revolutionen“ stattfinden – ähnlich wie der Entfernung von Thiomersal (Quecksilber) aus den Impfungen.

Wortloses eliminieren dieses Quecksilbers aus den Impfungen ohne offiziellen Grund.

Wegen potentiellen Schadens-Ansprüchen ist es natürlich unmöglich derzeit nur irgendeine amalgamkritische Studie in etablierten „peer-review“ Journalen unterzubringen, deren Besitz die etablierte Pharma-Community ist.

  • Systematische Review über viele Studien: zeigt eine nicht zu leugnende Ri Erhöhung durch Pestizide (Studie 2009)
  • Quecksilber Dampf reichert sich über Jahre in den Nervenzellen von Mäusen an, löst aber NICHT die typischen ALS-Protein-Veränderungen aus (Studie 2010). Nun, diese Studie ist desswegen auch so interessant weil hier gezeigt wird, wie dramatisch sich Mercury in den Motoneuronen dauerhaft einlagert. Zwar werden keine ALS-Proteine produziert, aber die Studie zielte nicht auf andere, durch QS verursachte Veränderungen ab, die gut vorstellbar wären. Bis jetzt wurde ja jeder Zusammenhang zwischen QS und Neurologischen Krankheiten geleugnet!
    • Fall einer 81j schwer mit QS intoxikierten Patientin mit ALS (Publikation 2009)
  • Literatur-Review zeigt übersichtsmässig was in div. Studien hinsichtlich Zusammenhang Schwermetall und div. ALS-Typen publiziert wird. V.a. BLEI wird als potentieller Kandidat verdächtigt. Hier v.a. der Hinweis dass bestimmte GENETISCHE KONSTELLATIONEN die Schwermetalle im Hirn „toxisch“ gerieren lassen (Studie 2011), was Klinghardt immer predigt: dass ApoE-Schwefelgruppen Hirn detoxifizieren und ApoE4 ohne Schwefelgruppe die Schwermetalle im Hirn belässt und diese den Weg bereiten für eine systematische Infektion mit Borrellien und Babesien.
  • in 414 ALS-Patienten war nur in 4% der Fälle der Borrellien – Antikörper Titer erhöht. Daher wird Borrelliose als ALS-Auslöser ausgeschlossen (Studie 2009)
  • ZYSTISCHE Form der Borrellien könnte Auslöser einer vielzahl von Neurodegenerativen Erkrankungen sein. Diese Form wird von vielen akademischen Forschern ignoriert und ablehnend verfolgt, andere Forscher sind davon überzeugt. Med. Hypothesis 2006

 

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Ich würde jedenfalls Serotonin-Spiegel optimieren, ev. einen einen Cox-2 Hemmer einnehmen, Glutamin-Einnahme vermindern, höchstdosiert Antioxidantien fürs Hirn einnehmen (Melatonin, ALA als amphiphile penetrieren auch im oxidierten Zustand die Zellmembran) sowie extra Eisen und Cupfer aus dem Hirn rausholen (durch zB EDTA-Infusions-Serie). Dr. Retzek, nach Recherche von 1400 Pubmed – Studien

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Zum Schluss ein eigener Fall aus der Praxis

55j Patient kommt mit aufsteigender Schwäche der Beine, kann nur noch mit Hilfe gehen.

  • Dauerschwindel – fällt um wenn nicht gehalten.
  • Bulbus-Schwäche: kann nicht mehr verständlich sprechen. Verschluckt sich, beisst sich in Zunge / Wange
  • Schwerste Depression. Suizidal, völlig Perspektivenlos
  • Seit 2 Jahren, mehrere Klinikaufenthalte (Neurologie) ohne Ergebnis.

Homöopathisch bei mir initial kaum ein therapeutisches ansprechen – verständlich: bei einer derartigen neurodegenerativen Erkrankung sind wir eigentlich schon froh wenn wir das Fortschreiten verlangsamen können, ein „Stillstand“ ist bereits „ein Wunder“.

Gruber – Institut Mineralstoffmedizin – einzige eigene Mineralstoff und Schwermetall-Mess-Stelle in Österreich

Von mir initiierte DMPS-Schwermetallmessung wird von Dr. Gruber, Institut für Mineralmedizin selbstständig und „auf eigene Kosten“ um den Parameter ARSEN erweitert und wir stellen eine bedeutende ARSEN-Belastung fest.

Die Messung ist ja gleich auch eine Ausleitung und der Patient kommt das nächste mal in einem mich überwältigendem Zustand, der mir Tränen in die Augen drückt:

  • keine Schwäche der Beine oder Hände mehr
  • keinerlei Depression, freudvoll strahlendes Gesicht
  • Unterberger Tretversuch im Dunkeln mit Seitwärtsgedrehtem Kopf: wandert am Stand sicherer als ich selber, Einbeinstand absolut stabil.
  • Bulbus-Schwäche deutlich besser: kann langsam aber mittlerweile auch für ungeübte verständlich sprechen, kein Zungen/Wangenbiss mehr.

Wie bekam er diese Arsenvergiftung? Er war kurz vorher in Mexiko im Urlaub. Dort wird Arsen als Rattengift verwendet. Ev. hat er einen „Rattenburger“ gegessen?

Daher hier an dieser Stelle nochmal vielen Dank an Dr. Gruber, Inst. für Mineralmedizin in Österreich


 

Mehr zur ALS

hier verstecken sich weitere Artikel auf meiner Homepage zur ALS, hier draufklicken bitte ...

 

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Externe Links

einige interessante externe Links zur ALS, hier draufklicken bitte ...

dieser Abschnitt ist neu (Sept 2012) und daher noch kaum befüllt.

  • Zusammenfassung der Ergebnisse einer Behandler/Betroffenen – Mailingliste: ALS „untangled“  –> serios!

 

weitere Seiten mt Studien und Recherchen zum Thema ALS durch Dr. Retzek

 

 

 

ihre Kommentare sind wichtig, wir alle lernen auch von Betroffenen !!

Falls sie selber irgendwelche Erfahrungen oder Hinweise haben, bitte unbedingt schreiben! Hier als Blog oder per email an heli.retzek@homeopathy.at

 

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34 Comments

  1. Dr. Toni Gradl sagt:

    Sehr geehrter Herr Kollege Retzek,

    aus dem Internet ersehe ich, dass Sie sich mit ALs befassen. Ich betreue derzeit eine Anwendungsstudie mit einem ayurvedischen Gewürzpräparat mit demZiel die Apoptose von Krebszellen herbeizuführen. indem die Mitochondrienmembran geöffnet wird. Als Zufallsbefund ergab sich: Eine Heilpraktikerin verabreichte einer ALS-Patienten (vielleicht hilft es ja) dieses Präparat und erreichte überraschenderweise eine deutliche Besserung.
    Um ehrlich zu sein, ich weis fast nichts über ALS, ausser dass die Prognose absolut infaust ist.. Sollten Sie aber an der Sache interssiert sein, stehe ich Ihnen gerne für Fragen gerne zur Verfügung

    mit kollegialem Gruss

    Dr. Toni Gradl

    • HeliR sagt:

      absolutes interesse! Alles was bei dieser grausigen Krankheit geholfen hat, muss unbedingt gesammelt werden. Dies ist überhaupt mein primäres Interesse: sammeln von empirischem Wissen: so viele Therapien die von „Heilern“ erfolgreich verwendet wurden, sind einfach verschwunden mit dem „Pensionieren“ dieser Menschen. Wie man jetzt sieht wird oft dieses Wissen jahrzehnte später forschungsmässig bestätigt (zB „Basenpulver und Krebs“).
      Daher bitte gerne jedes Info zu dem Ayuveda-Präparat, bitte den Namen der HP, ev. als private Mail an mich, ich möchte dann gerne auch über dieses Ayuveda-Präparat auf meiner Homepage verlinken/schreiben.
      Danke für ihren interessanten und wichtigen Beitrag, Dr. retzek

    • Marion O. sagt:

      Sehr geehrter Herr Dr. Gradl,

      ich bin Heilpraktikerin. Eine Bekannte hat auch ALS. Das Schicksal geht mir sehr nahe. Können Sie mir bitte den Namen des ayurvedischen Gewürzpräparates nennen und woher ich es beziehen kann. Das wäre sehr freundlich.

      Mit freundlichen Grüßen

    • Grüß Gott, es meldet sich ein allgemeinmediziner in Bielefeld, meine schwerpunkte sind diagnose von umweltebelastungen & deren therapie. viele kurse anfang der 90er bei D. Klinghardt haben meinen diagnostischen & therapeutischen weg entscheidend beeinflußt.
      z.zt. habe ich 2 ALS- patienten & bin an allem, was helfen könnte ( der kinesiologische test zeigt´s dann ja) interessiert.
      die kombi von umweltgiften, oft auch SMetallen mit der borreliose, die wir bei JEDEM krebspatienten finden, ist ziemlich „blöd“
      bei allen ALS-Patienten haben sich sehr tief liegende seelische probleme gezeigt (Urängste!).
      Wie sind nun die erfahrungen mit vedischen präparaten?
      Bitte um näheren kontakt mit therapeuten, die erfahrungen mit ALS haben -ein austausch von erfahrungen bei diesem krankheitsbild
      ist essentiell
      Mit freundlichen Grüßen
      rhm
      > den link zu ihrer webseite habe ich von einem nicht betroffenen pat. bekommen:
      > Ihre informationen sind großartig & für mich nachvollziehbar
      > 5 HTP ist mir im zusammenhang mit depressionen geläufig, hatte allerdings dies nicht intensiv verfolgt (war wohl noch so weit mit mir)
      Zur Borreliose: die üblichen Labortestungen zeigen meist normale titer; weitere differenzierungen bestätigen im regelfall eine belastung.
      da diese recht teuer sind, genügt mir der kinesiologische test mit entsprechenden essencen.

    • lingel sagt:

      ayurvedischen Gewürzpräparatesch weis nicht was ich tun muß ,

      meine Frau hat seit 4 Jahren ALS
      haben sie den Namen – ayurvedischen Gewürzpräparates bekommen
      sie braucht hilfe !!!!

  2. Wolf Patrick sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Letztes Jahr im August wurde ALS bei meinen Vater festgestellt. Seit dem suche ich ständig nach einer lösung um ihm zu helfen.Leider ohne erfolg. es gibt ja sehr viele Theorien auf diesem gebiet die meist aber nichts taugen.Sie haben sehr viele Sachen beschrieben die die weiterentwicklung verlangsamen sollen wenn ich es richtig verstanden habe. leider habe ich da nicht sehr viel Ahnung von und wollte Sie bitten mir vielleicht Konkret, die preperate nochmal zu senden. Mein Vater kann leider nichts mehr allein machen und das schlucken, sprechen und atmen fällt ihm auch schwer. Das was ich weiß was sie auch beschrieben haben ist das er 2007 einen Autounfall hatte und danach Rückenprobleme hatte.

  3. S. Gossner sagt:

    Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    ich schätze Sie sehr als fleißigen, intelligenten und ehrlichen Arzt. Danke für diese Infos!
    Wie schätzen Sie Riluzol-Verordnung bei AML ein?

    Vielen Dank,
    S. Gossner

    • HeliR sagt:

      Die Studien befürworten Riluzol, mit einer ÜLZ-Verlängerung von 2-3 Monaten, besonders wenn es mit Tracheotomie (künstlicher Beatmung) kombiniert wird. Das ist an sich nicht das Ergebnis, das wir erhofft haben.
      Persönlich hab ich bis jetzt unter Riluzol nur prompte Verschlechterungen gesehen – deutliche – im Sinn von: vorher gehen, nach 2-3 Dosen nicht mehr. Kann aber auch sein, dass diese Verschlechterungen nicht durchs Medikament sondern die Umstände (Diagnose erfahren, freche/präpotente und völlig unsensible Ärzte – besonders bei uns in OÖ!, andere Medikamente wie zB Antidepressiva ….) zustande kamen.
      LG, Heli R

  4. HeliR sagt:

    Email von Dr. Retzek an einen Kollegen dessen Freund betroffen ist

    auweh, das tut mir furchtbar leid mit ihrem Freund!

    Mit der reinen Orthotherapie hab ich nicht viel gerissen bei ALS, am besten noch funktioniert in meinen Händen die klassische Homöopathie.

    Da hab ich tatsächlich mittlerweile bei mehreren Patienten Teil-Reversionen zustandegebracht. Nicht bei allen, aber gerade in der letzten Zeit mit einem neuen Analyse-System (Predictive Homeopathy) etwa bei 40% der Betroffenen echte Besserungen, deren Ausmass und Dauer ich derzeit noch nicht absehen kann, da ich mit diesem Homöopathie – System noch nicht so lange arbeite.

    zB einer aus Palliativabteilung mit kompletter lähmung, sprech und schlucklähmung, kann inzwischen wieder am Rolator gehen und essen, Beginn der Therapie im Frühjahr 2012, aber immer noch nicht sprechen, jedenfalls ist es besser als schlechter.

    Von der Orthomolekularen Seite hab ich keine wirklichen glaubhaften Effekte gesehen die nachweislich und beeindruckend gewesen wären. Lithium hat nie geholfen. Ev symptomatisch mit Melatonin (hochdosiert als Antioxidans und zum Schlafen) oder Magnesium (hochdosiert gegen Spasmen). Mit den anderen Antioxidantien wie Hochdosiertes VitC, Alphaliponsäure, Phytotherapeutika …. hab ich keinen wirklich deutlichen Effekt gesehen, also so einen Effekt, dass man meint, das sollte man unbedingt nehmen.

    Liebe Grüsse,

    Heli R

    • Hubert Boor sagt:

      Hallo Herr Dr Retzek!

      Haben Sie es schon mal mit Weihrauchextrakt(entzündungshemmend, wirkt auch bei Neuroglioblastom), Mucuna Pruriens Extrakt (Dopamin Lieferant) , Astragalus Extrakt (Astragaloside schützen die Telomerase) bzw.
      Uridinmonophosphat + Cytidinmonophosphat (Keltican, Doralgomed) versucht?

      Schöne Grüße und Gratulation zu Ihrer Seite

      Hubert Boor

  5. michaela güth sagt:

    hallo
    ich bin selbst betroffen und habe ihre seite mit großem erstaunen gelesen. wird denn der serotonin-spiegel automatisch untersucht?

  6. Steffi Löwenstein sagt:

    Hallo, mit Interesse las ich Ihren Artikel. Ich selbst bin als Angehörige betroffen (meine Mutter hat ALS) und wir hoffen, das es irgendwann möglich ist, diese Krankheit aufzuhalten. Was mein Interesse jetzt besonders geweckt hat, ist der Kommentar von Dr. Toni Gradl. Sollte es weitere Ergebnisse, die teilweise zur Besserung tragen, bin ich offen dafür. Mit lieben und hoffenden Grüßen Steffi

  7. Dani sagt:

    Hallo Herr Retzek

    Wie ist denn der Zusammenhang was acetylcysteine Einnahme angeht und verstärkte Glutaminüroduktion und somit Glutamat (?) welches man doch vermeiden sollte.

    Ist Acetylcysteine als Antioxidans nun gut oder eher nicht? Bzw können Sie den Zusammenhang erklären?

    Mfg

  8. Eva Li sagt:

    Guten Tag,
    seit ich selbst eine ALS-Patientin in der Praxis betreuen durfte, ist mir dieses Krankheitsbild viel näher gekommen.
    Wir (Praxisteam) mehr als nur eine Stabilisierung des Zustandes erreichen können. Da ich umgezogen bin und es ihr deutlich besser ging, weiß ich nicht, wie es ihr momentan geht. Wenn Sie Interesse an unserem Behandlungsansatz haben, dann dürfen Sie mir gern mailen.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die weitere Recherche zu dieser unsäglichen Krankheit.

  9. Aleks Mitrovic sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    eine wirklich interessante Seite haben Sie hier.
    Mein Vater 64, (Diagnose 2006) hat von anfang an Rilutek und Cipralex 5mg täglich zu sich genommen.
    Heute, fast 8 Jahre später lebt er immer noch, sitzt im Rollstuhl kann noch die Hände bewegen.

    Er überlegt jetzt das Rilutek abzusetzten, aber das CIpralex will er weiterhin nehmen.
    5HTP
    Creatin & Q10 will er jetzt ausprobieren.
    Können Sie da Bezgusquellen nennen ? Und wieviel sollte man täglich davon nehmen bzw haben Sie einen Einnahmeplan ?

    Ist das 5HTP nicht kontraindiziös wenn er weiterhin Cipralex nimmt ?
    Wobei die 30 Monate hat er ja deutlich überschritten MIT Cipralex…..

    Vielen Danke für Ihre Antwort

    • HeliR sagt:

      never change an running horse. 8 Jahre ist er schon top 10 % – wieso irgendwas ändern.

      Ich bin KEIN EXPERTE für ALS. Nur ein neugieriger und intelligenter praktischer Arzt mit Liebe zur modernen Wissenschaft, meine Recherchen schreib ich mir als Erinnerungs-Stütze zusammen und teile sie dadurch auch gleich mit anderen. Das ist also nicht automatisch eine Begründung um Therapien zu verändern.

  10. Iza sagt:

    Hallo,

    sehr interessant. Wieviel sollte man dann (als ALS-Betroffener) von 5HTP und
    Creatin & Q10 täglich nehmen? Wirkt sich 5HTP auch besser auf Schlaf (ich habe Schlafprbleme durch Ängste)?

    Viele Grüße und vielen Dank für Ihre Antwort

    • HeliR sagt:

      das ist eigentlich bereits Behandlung und wird nicht online bzw. öffentlich gemacht. Sie wollen jedenfalls von allem hohe Dosen haben und die Produkte über Blutwerte Kontrollieren. Q10 auf Blutwert von 3-5 einstellen (4-500mg/d), 5HTP das verträgliche Maximum (2-500mg/d), für Creatin kann ichs nicht sagen, damit hab ich keine persönliche Erfahrung.

  11. Jack sagt:

    Sehr geehrter Herr Retzek,

    Hut ab vor Ihren Recherchen und Arbeit!!!!

    Zur meiner Person mit 39 Jahre Als Männlich.

    Ich befasse mich auch schon seit 2 monaten mit ALS….da ich körperliche Beschwerden habe….eine Protrusio L5/S1 mit Taubheitgefühle links ziehend bis zum linken oberschenkel. Seit 2 Monaten ununterbrochen generalisiertes Muskelzucken, meine unterbeinmuskulatur spielt verrückt, man sieht formlich grosse Muskelstränge im stehen die vom Fuss bis zum knie seitlich sich zusammenziehen und unwillkürlich kontrahieren, beide waden im stehen bewegen sich wellenformig, als ob der wind auf einem Kornfeld wehen würde….an dden füssen erscheinen blitzartige Zuckungen teils gleichzeitig an beiden beinen und verschiedene muskelgruppen sind betroffen. Im schlaf bekomme ich wenig luft werde öfter nachts auf und rage nach luft. Habe wadenkrämpfe spühre dass die wadenmuskulatur schwerer ist. Das treppensteigen ist anstregend und komme leicht aus der puste. Habe das Problem schwere Gegenstände mit meinem Armen zu heben. Mein linker Arm schmerzt nach dem aufwachen…mein nacken ist steif habe kopfschmerzen. Ich verspühre einen kribbeln an den beinen und an der Brust und Rücken…..als schauer, vergleichbar einer Gänsehaut oder prickeln oder fliegen die sich auf die Haut setzen und fliegen und setzen…

    Was alles gemacht wurde:

    Grosse Blutbild bis auf die Gamma Globuline die leich auf 20,5 erhöht ist ist alles o.b
    CK o.b.
    2 EMG o.b.
    NLG o.b
    MRT ohne KM Kopf vor zwei Jahren o.b. bis auf ein winziger Entmarkungsherd…..
    Mineralien und Vitamine im Serum o.b.
    Thorax Röntgen o.b.
    Borreliose o.b. (Hatte vor 2 Jahren eine Wanderröte)

    Bei Neurologen währen der EMG Messung konnte man sehen wie die Muskelgruppen sich zusammen gezogen hatten…..Da war aber keine Spontanaktivität feststellbar.

    Seit 2 Monaten nehme ich aber profiklatisch Serotonin ein…habe etliche Seiten von ALS Betroffene gelesen und viele Symptome wiedergefunden……finde dass es echt eine sehr grausame Krankheit ist…daher Recherchiere ich auch und möchte helfen.

    Ich habe einiges darüber gelesen dass auch Quercetin helfen kann. Quercetin ist ein Antioxidant….Ausserdem habe es einen Fall in Blankenheim von einer ALS Betroffene die mit der Biofeedback Therapie schon seit der Diagnose 10 Jahre ohne Medikamente und völlig Beschwerdefrei damit lebt.

    Es gibt mitteilweile aber neue Therapieansätz mit der „Regenerativen Mitochondrien-Medizin“…….und gibt mittelweile auch ein Malariamittel das SOD1 blockieren kann……..

    Meines Wissens hat die Stammzellentherapie keine Erfolge erzielt.

    Ein guter Ansatz wäre auch nach Dr. Patel, der vom Grundgedanke hergeht dass jede Krankheit durch vermeidung von Allergenen im Essen heilbar ist.

    Es gab mal einen Fall mit Dr. Marz, er war selbst an ALS erkrankt …..die Ursachen waren aber Borrelien…..nach einer harten Infusionstherapie mit Antibiotika war er wieder geheilt. When ALS is Lyme….im Netz recherchiert.

    Es gab einen Fall wonach ein weitere Arzt unheilbar an ALS erkrankte aber duch Anwendung mit den Healing Code nach 6 monate geheilt wurde.

    In Indien gibt es verschiedene Ärtze die die ALS mit Homeopathie behandeln und sogar die Krankheit Rückgängig gemacht haben. Dr. Tomar…Arnica, Causticum, Curare, Oxytropis, Agaricus und andere…

    Viele Grüsse.

    • HeliR sagt:

      leider gibt es für diese grausame Erkrankung in meinen Händen noch keine wirklich durchgreifende kurative oder zumindestens stabilisierende Therapie 🙁

      • Libertino sagt:

        Sehr geehrter Herr Dr. med. Retzek,

        habe gelesen dass es bewiesene Sache ist dass Amalgam, bzw Quecksilber Belastungen die ALS begünstigen kann. Dass würde auch so einiges erklären, wonach einige ALS Patienten in den Staaten erstmals eine Schwermetall Entgiftung machen ließen und viele die ALS zum stillstand gebracht haben…..“Eric is Winning“ beispielsweise……auch laut den Therapien nach Dr. Mutter oder Dr. Klinghardt ist es eine Frau aus Norwegen gelungen die ALS zu besiegen. Sie hatte nämlich 27 Amalgamfüllungen in den Zähnen.

        Ich denke es gibt zu viele Einflüsse sei es durch die Umwelt wie Luftverschmutzung, Funkwellen, Neurotoxinen im Essen, Vitaminmangel, auch genetisch Faktoren die Autoimmunerkrankungen die solche schlimme Krankheiten begünstigen.

        Was halten Sie von der regenerative mitochondrien Medizin? Habe gelesen das für einen Umweltmediziner egal was für eine Krankheit vorliegt nicht nach Krankheit unterschieden wird. Es wird nämlich immer nach Giftquellen im Körper gefahndet, diese identifiziert und danach durch Entgiftung eliminiert bzw. ausgeschieden. Danach wird nach micronährstoff Defizite gesucht und diese ggf. ausgeglichen. Man geht davon aus, dass wenn der Organismus nicht mehr richtig funktioniert, Gesundheitliche Beschwerden oder gar Krankheiten sich entwickeln, ist ist immer an einer Störung der Mitochondrien zurückzuführen. Wenn diese Störung in den Zellen durch mehr Sauerstoff und Energie durch micronährstoffe zufuhr gewährleistet wird weren diese Entgleisungen wieder im Einklang gebracht und der Körper regeneriert sich von selbst
        wieder.

        Ich habe recherchiert dass die 3 wichtigsten Stoffe für die Sauerstoffzufuhr in der Zelle Co Enzym Q10, L-Cartinin und Alpha Liponsäure sind.
        Ausserdem ist auch die Zufuhr von Vitamin D laut aktuellen Studien sollten es täglich zwischen 4.000 bis 10.000 IE sein. Die DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Tägliche Dosis von grademal 800 IE täglich, laut Universellen Studien, ist dies definitiv zu wenig, denn allein druch ein Vitamin D Defizit können sich alle möglichen Zivilisationskrankheiten entstehen. Worauf man auch achten sollte wäre die Vitamin C zufuhr, da der Körper dies nicht selber herstellen kann. Auch hier empfiehlt die DGE viel zu wenig……

        Würde gerne Ihre Meinung darüber wissen…

        Beste Grüsse
        Jack

  12. Sehr geehrter Herr Dr. Retzek,

    Haben Sie im Rahmen Ihrer Recherchen etwas über die Anwendbarkeit von DMSO (Dimethysulfoxid) gefunden, das ja ganz offensichtlich deutliches antiphlogistisches und auch neuroprotektives (nach Ansicht mancher sogar neuroreparatives) Potential besitzt und intrazellulär die Funktion der Mitochondien normalisieren soll…?

    MfG, Wolf Dammrich

    • HeliR sagt:

      ich lese grade begeistert das DMSO-Buch von Morton Walker

      [asa]B00IJ0GU1G[/asa]

      wirklich viel viel interessanter und für die Praxis brauchbarer als das Buch von Hartmut Fischer

      [asa]3981525515[/asa]

      Fischers Buch zeigt v.a. die praktische Anwendung (wie stell ich mir Lösungen usw. her).

      wir verwenden DMSO routinemässig als Schlepper um transdermale Therapien mit Tumor-Mitteln zu machen.

  13. Anderl sagt:

    Lieber Herr Retzek!
    Ihr letzter Beitrag klingt sehr negativ!

    Gibt es für die Anwendung der hier zusammengestellten Möglichkeiten keinerlei positve Feedbacks?

    Haben Sie vom sog. Deanna Protocol gehört?

    http://www.cbn.com/cbnnews/healthscience/2014/August/Deanna-Protocol-Gains-Ground-in-ALS-Research/

    Herzliche Grüße

    • HeliR sagt:

      jeder Beitrag der was bringt ist hilfreich, so auch ihr Kommentar mit dem Link.

      Gestern war ich wieder in der Schweiz bei Dr. Rau / Paracelsus-Klinik, der vorgestern mit Dr. Mutter eine Konferenz hatte. Beide arbeiten hauptsächlich über Detox und haben ebenfalls keine „Wunderheilungen“. Es scheint von allen Erkrankungen dzt. die schwierigste zu sein.

      • Jack sagt:

        Sehr geehrter Dr. Retzek,

        was halten Sie von diesen Bericht:

        http://www.biomedizin-blog.de/de/schwere-chronische-erkrankung-mit-der-regenerativen-mitochondrien-medizin-ausgeheilt-wp261-315.html

        Es mag einer der schwierigsten Erkrankungen sein, aber im Anfangstadium noch rückgängig zu machen….

        Die Mitochondriale Medizin ist dazu im Stande dies zu tun, aber auch im fortgeschrittenen Stadium nicht ganz hilflos ausgeliefert zu sein.

        Es liegt nämlich bei allen chronischen Erkrankungen eine Mitochondripathie…. Bzw eine erheblich funktionsstörung der Mitochondrien. Die Kraftwerke unserer Zellen fehlt es an der nötigen Energie,,,diese gilt es wieder herzustellen, anhand der Gabe von mikro und makronährstoffe, schwermetall entgiftungen durch bindung mi chelatate….

        Was meinen Sie dazu?

        • HeliR sagt:

          ich kann jedes Wort von Ihnen unterstreichen! Ich bin quasi ein entfernter Schüler von Doz. Kuklinski und Prof. Alfred Wolf. Problematisch ist eher das Nichtwissen der Patienten um diese Faktoren, die dann den umfangreichen diagnose- und Therapie-Regimes nicht oder nur bedingt folge leisten mögen.

  14. URL sagt:

    … [Trackback]

    […] Informations on that Topic: homeopathy.at/amyotrophe-lateralsklerose-als/ […]

  15. HeliR sagt:

    Lieber Dr. Retzek

    Ich bin zufällig heute über Ihre Seite gestolpert und möchte gerne einen Hinweis zu einem Buch geben. Und zwar dem Bestseller „HealingCode“ . Der Arzt und Autor behauptet sich selbst von ALS geheilt zu haben.
    Da sich mein XXX wegen der Aussichtslosigkeit über diese Krankheit das Leben genommen hat, denke ich, dass es wichtig ist, alle Informationen über diese Krankheit bzw. Heilmethoden weiterzuggeben.

    Mit freundlichen Grüßen
    XXXX

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