Amalgam-Entfernung – Dr. Retzek's Anleitung: "Vorgehensweise zum Ausbohren"

 

Diese Seite hier ist eine Erweiterung der gekürzten „Amalgam-Entferungs-Protokoll“ Seite

 

Amalgam wird zunehmend ernst genommen

Ganz spannend ist, dass etablierte Kreise in den USA, die bis jetzt Amalgam befürwortet haben, zunehmen auf Distanz gehen.

Ein Beispiel sind die massiven Studien die erscheinen – siehe zB Pubmed Suchterm Mercury x Toxicity > 5000 Studien, gerade in der letzten Zeit massive wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas sowie mehrere Artikel aus offiziellen Toxikologie-Journalen, welche ein sicheres und rationales Entfernen der Amalgam-Plomben beschreiben, ich habe sie auf einer eigenen Seite hier bei mir verlinkt.

 

Dr. Daunderers Informationen werden vollinhaltlich bestätigt

Prof. Max Daunderers Homepage ist eine grosse Quelle an Information. Ich habe seine Biographie und viele seiner Emails auf dem Kindle ständig bei mir. 

In meinem Bemühen mir ein Toxikologisches Grundverständnis anzueignen und im Wust der tw. widersprüchlichen Informationen (Klinghardt, Mutter, Cuttler, Symptome.ch, Daunderer, Pubmed-Studien) „die Wahrheit“ sowie die optimale  Herangehensweise an Schwermetall-Detoxikationen zu finden wird mir seine Homepage immer klarer, deutlicher und wichtiger. 

Dr. Max Daunderer hat multipleste Messungen und Studien absolviert die seine Aussagen unterstreichen. An anderer Stelle werde ich die wichtisten dieser Studien zitieren und zusammenfassen.

Dr. Retzek, März 2012[/two_third][one_third_last]

Prof. Dr.Dr. Max Daunderer

ist der bedeutendste Toxikologe und wird es wohl auch für immer bleiben. Seine Publikationen füllen einen ganzen Schrank.

Dr. Max Daunderer, wichtigster Toxikologe

Prof. Daunderer war der leitende Toxikologe in Seveso, Bhopal, und vielen anderen grossen Katastrophen. Er hat Holzschutz-Mittel und Quecksilber-Vergiftungen als Ursache von ernsten chronischen Krankheiten identifiziert und sich vehement für deren Verbot ausgesprochen.

Von Amalgam-Lobby wird versucht seine Arbeit in Abrede zu stellen und ihn zu desavuieren, Prof. Daunderer hat jedoch > 20.000 schwer erkrankte Patienten kennengelernt, sie beraten und vielen davon helfen können.

Diese Ohnmacht – das persönliche Erleben von schwerst und unheilbar erkrankten Fälle – und – gleichzeitig ein uninteressiertes, schlampiges und gleichgültiges „System“ welches diese durch Unachtsamkeit und Faulheit täglich produziert, hat seinen Ton scharf und seine Didaktik kompromisslos werden lassen.

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Dreifachschutz zur Metallentfernung

bei Allergie, Kieferentgiftung, Amalgamentgiftung

Text/Informationsquelle: Orginal von Prof. Dr. Max Daunderer – adaptiert von Dr. Retzek

Beim Ausboren des Amalgams wird – v.a. bei Verwendung von schnelldrehenden Borern – sehr viel Quecksilber aber auch Zinn verdampft. Dieser Quecksilberdampf wird vom Patienten (und auch vom Arzt und Personal) eingeatmet.

Video welches abdampfendes Quecksilber aus einer 25j alten Plombe zeigt

Video welches per Ultraviolett-Fotographie den abdampfenden Quecksilberqualm von einer uralten Füllung demonstriert, weiters einige Studien über die Verteilung des Quecksilbers im Versuchstier einige Tage, nachdem diesen Plomben eingebaut worden sind

Beim Ausboren der Zähne wird eine grosse Menge des Quecksilbers verdampft und verschleudert und überwältigt den Organismus. Wenn es sich dabei um einen Erkrankten – insbesonders um einen Quecksilber-Erkrankten – handelt oder bei bestehender Quecksilberallergie kommt es zur massiven Verschlechterung des Gesundheitszustandes.

50% der Angehörigen der weissen Rasse haben ein reduziertes Glutathion-Entgiftungs-System, welches u.U. anfällig für Quecksilber-Intoxikationen ist (praktisch jeder mit einer Allergie). Diese Personen sind beim Rausboren von Amalgam besonders gefährdert

 

Kranke dürfen auf keinen Fall beim Amalgamentfernen hochgiftige Quecksilber- und Zinn-Dämpfe einatmen. Beim Ausboren wird eine vergleichbare Schwermetall-Menge, die sonst in 10 Jahren aus den Plomben in den Körper ausdampfen würde frei und eingeatmet, fast die gesamte Dampf-Menge wird über die Atemluft aufgenommen und gelangt fast vollständig (und nahezu irreversibel) ins Hirn.

Beim Belassen der Plomben würde sich die Giftmenge auf gut 3600 Tage verteilt und nicht sofort ganz ins Gehirn gehen und dort irreversibel eingelagert werden. 

Dies gilt für   Amalgam , Palladium , Titan   und alle anderen allergisierenden Zahnflickstoffe.

 

Schwermetall / Amalgam-Allergien - wie feststellbar?

Zahnflickstoff-Allergien: diese sind nicht offiziell bzw. einfach (bei uns in Österreich) feststellbar. Es gibt 2 Verfahren: LTT-Test und Epikutan-Test.

Lymphozyten-Transformations-Test

Der LTT-Test ist für „Normalbürger“ kaum bezahlbar und ich kenne kein Labor in Österreich, welches diesen anbietet. Problem: Frischblut muss innerhalb von 4h im Labor sein. Labors mit ausgezeichnetem Leumund sind zB Dr. Baer/Berlin, in Deutschland wird dies tw. von Kasse bezahlt.

Epikutan-Test

Dr. Daunderer bietet über das Toxcenter einen eigenen Epikutan-Test an. Ich habe einige lagernd. Dies ist ein Pflaster mit Mini-Spuren des zu testenden Materials aufgetragen und wird auf die Haut geklebt. Aussagekräftige Ergebnisse bekommt man bei Zahnmaterialien erst nach einer Testzeit von 7 Tagen !!!!

 

1.   Vorbereitung  –   Allergie   und / oder   Vergiftung ?

  • Langzeit-Test  auf vorhanden Allergene auf der Haut ; wie   Amalgam / Metalle
  • Langzeit-Test  auf geplante Alternatven ; wie Basiskunststoffe ( auch im  “ Zement “  enthalten ! )
  • Unmittelbar vor dem Bohren   1 Kapsel   DMPS / DMSA   schlucken . Die Restlichen von der Packung aufheben für ein  Schnüffel-Set.

2.   Ausrüstung für Amalgam, Palladium, Gold & Titan

besonders bei nachgewiesener Allergie

  • Vileda-Vlies ( Cofferdam )
  • Clean-up , ScaniaDental
  • Hartmetallbohrer ( Inlay / Krone )
  • Sauerstoff-Leihflasche  mit Brille
  • Nachher  I    Natriumthiosulfat  10%  –  100 , 0
  • Nachher  II   Kohle-Puvis ( Köhler Chemie , 10g  Einmalbecher )

3.   Durchführung

Nasenbrille durch die Sauerstoff eingeatmet wird

Orginal-Anleitung von Prof. Daunderer

  • Sauerstofflasche  am Stuhl
  • Sauerstoffbrille ( Schläucherl in die Nase )
  • Taucherbrille zum Schutz der Augen

Während des Bohrens muss der Patient 5 – 6 Liter pro Minute des reinen medizinischen Sauerstoffs einatmen.

 

Alternative habe ich unten beschrieben

 


 

Sauerstoffflasche konnte ich nicht vorrätig halten wie hier angekündigt, diese ist leider prohibitiv teuer (2l Kaufflasche ca. € 500,- bei Linde-Gas – Nachfüllung kostet € 58,-). Sie müssen daher entweder beim Bandagisten oder in der Apotheke selber eine Sauerstoff-Flasche ausborgen (prohibitiv teuer) oder die Variante mit der Luft-Insufflation in den Mund (w.u. beschrieben) verwenden. In Kürze haben wir die Goldbedampften Masken vorrätig, welche in hohem Masse Amalgam absorbieren sowie kleine Taucherbrillen.

Leider liefert der Shop nicht nach österreich, wir mussten daher die Goldmasken über unsere deutsche Postadresse bestellen was eine Verzögerung von 2 Wochen bedeutet. Anfang Juni sollten die Goldmasken hier sein.

 

Am wichtigsten: Atemluft schützen vor Quecksilberdampf

Das Cleanup-System hängt an der Zahnarzt-Absaugung und sollte bei heftigem Absaugen eigentlich auch die allermeisten Quecksilber-Dämpfe entfernen. Theoretisch wird daher ihr Mund kaum mit diesen Dämpfen belastet, hier hat sich durch dieses System also vieles verbessert.

Trotzdem macht es sinn sich zusätzlich zu Schützen, da – wie jeder weiss – beim Bohren sehr viel „Fein-Tropfen“ entstehen und auf das eigene Gesicht runterregnen. Diese sind beim Amalgam-Rausbohren natürlich auch voller Quecksilber.

Nun, was ist also zusätzlich möglichf:

Der Zahnarzt hat am Stuhl immer eine Druckluft-Sonde, mit der er den Zahn für die Bearbeitung trocknet. Diese Sonde soll von der Assistentin während des Bohrvorganges voll aufgedreht  in den hinteren Teil des Mundes des Patienten gerichtet werden, so dass es das Clean-Up-System nicht stört aber im Mund einen guten Luftstrom erzeugt. Durch die Pressluft die beim beim Rausbohren entstehenden Amalgam-Dämpfe aus dem Mund des Patienten rausgeblasen. 

Der Patient soll diese Dämpfe keinesfalls einatmen, ein bewusster Zahnarzt schützt sich sowieso jetzt mit einer goldbedampften Atem-Maske.

Wir empfehlen daher folgenden weiteren Schutz: eine goldbedampfte Atem-Maske für die Patienten-Nase sowie den Schutz der Einatmungsluft durch eine Trennung Mundraum / Nasenlöcher. 

(Da die Firma die Gold-Masken nicht nach Österreich liefert, mussten wir über eine deutsche Postadresse bestellen und haben die Masken erst ab Juni in der Praxis vorrätig liegen.)

Am einfachsten Trennen sie Mund/Nasenraum indem sie eine Hand mit der Handkante auf die Oberlippe legen und so eine Barriere zwischen Mund und Nase schaffen. Wenn sie die Hand dann über die Nase beugen, kommt die Einatmungsluft von Höhe der Augen. 

 

Taucherbrille schützt Nase & Atemluft

Eine bessere Alternative ist eine Tauchermaske mit Nasenbedeckung, bei der oben  auf der Stirn der Gummi aufgeschnitten worden ist, sodass 

 die Ein-Atmungsluft von der Stirn oben geholt wird. Hierbei werden sowohl Nase als auch Augen als mögliche Eintrittsquelle von Amalgam-Dampf (Quecksilberdampf) und Abspritzer geschützt.

Diese Taucherbrille funktioniert hervorragend und ich habe sie in der Praxis zum Ausborgen

 

 

Nun, wenn der Zahnarzt ihnen soweit entgegenkommt, dass er sie mit Cleanup-System ausbort, weiters ihren Mund kräftig mit Spül-Luft ausbläst und sie selber die Atemluft von weit hinter dem Mundbereich holen sowie die Nase zusätzlich mit dem Goldfilter schützen haben sie wohl einen maximalen Schutz vor den Quecksilberdämpfen, sicherlich besser als die von Daunderer vorgeschlagene Nasenbrille und Sauerstoff.

Das Aus-Atmen könnte durchaus durch dem Mund erfolgen, sodass wieder Quecksilberdämpfe aus dem Mund entfernt werden.

 


 Clean-up – Sauger  –   wichtiges System zum Schützen von Patient und Arzt

clean-up Sauger – von der informativen Homepage von Dr. Schulte, Schweiz

 

Ein extra für die Amalgamsanierung und Metallentfernung entwickelter Sauger(„Clean up“) wird auf den Absauger gesteckt. Es ist eine kleine Schüssel, die über den zu behandelnden Zahn geschoben wird. Jeweils über den zu behandelnden Zahn wird ein Gummituch ( Kofferdam ) geheftet, um die giftigen Dämpfe nicht einzuatmen und Splitter abzufangen .

Kofferdam - historische Methode

Kofferdam: Gummihaut über die Zähne gespannt. Aus der informativen Website von Dr. Schulte

Daunderer lässt den Kofferdam verwenden. Von Klinghardt gibt es oft wiederholte Aussagen, dass der Kofferdam gar nichts bringt, da der Quecksilberdampf durch ihn durchgeht, als ob er überhaupt nicht vorhanden wäre und dass der CLEAN UP – Sauger ausreicht.

Vermutlich hilft der Kofferdam grössere Amalgam-Splitter aufzufangen. Dem Zahnarzt ist er lästig da umständlich anzubringen und sehr zeitraubend, muss daher extra bezahlt werden.

Heutzutage ist eigentlich das Cleanup-System Standard und ausreichend.

Ausboren mit einem niedrigtourigen Bohrer, dabei wird w
eniger Verdampft als mit einem hochtourigen Bohrer – Klinghardt lässt das Amalgam v.a. rausbrechen und nicht rausbohren.

Verschluckte Amalgam-Plombe vergiften Patientin

Ich (Dr. Retzek) habe eine Patientin behandelt, bei der 7 Tage nach dem Verschlucken einer Amalgamplombe es zur universellen Entzündung und tw. Auflösung der gesamten Haut gekommen ist. Während der Anamnese sind mehrere Liter Gewebsflüssigkeit aus der Haut getropft und nur durch hohe Dosen Cortison sowie forcierter Entgiftungsmassnahmen konnten wir sie in einigen Wochen wieder vollständig herstellen, die Patientin hatte vorher keinerlei Hautprobleme.

 

 

4.   Nachbehandlung

Der verschluckte Staub wird mit 10-20 % Natriumthiosulfat-Lösung ( gibt es bei Dr. Retzek) aus dem Mund mit ca. 40 ml gespült. 10 ml werden zur Bindung getrunken. ( Nicht bei Schwefel-Allergikern ) .

Zuletzt wird ein Einmalbecher mit 10ml Medizinalkohle ( aus Torf gewonnen, gibt es bei Dr. Retzek ) getrunken. In den Becher „Kohle Pulvis“ wird bis zum Strich Leitungswasser eingefüllt, Deckel fest drauf, schütteln alles trinken. Kohle ist völlig ungiftig, geschmacklos und sofort angenehm – nur schwarz. Danach die Zahnarztpraxis eilig verlassen, um nicht die giftigen Dämpfe einzuatmen.

Kohletabletten sind schlechte alternativen, da gepresst und lösen sich im Magen nicht im selben Masse auf.

 

Je kränker jemand ist , desto besser muss er sich schützen !

 

Dreifachschutz  –  70%  macht der Sauerstoff bzw. Atemluftreinigung aus

 

Von allen Schutzmaßnahmen beim Amalgamentfernen ist am wichtigsten das Einatmen von giftfreier Luft während der Zahnarzt mit dem hochtourigern Bohrer eine höchst gefährliche Giftatmosphäre im Mund aufbaut (siehe Video oben).

Nie dürfte ein Giftarbeiter in einer so gefährlichen Giftkonzentration nur eine Sekunde lang stehen. In der Zahnarztpraxis ist dies jedoch erlaubt.

Druckluft hat jeder Zahnarzt. Die schwach in den hinteren Rachen gerichtete Druckluft ist ein kostenloser Ersatz für den medizinisch zugelassenen Sauerstoff und schützt den Patienten tw. – jedoch nicht das zahnärztliche Personal.

Die Giftaufnahme des Quecksilbergases beim Bohren ins Gehirn wird durch diese Maßnahme um 70 % reduziert. Den Rest besorgt der Kofferdam oder Spezialsauger um den Zahn und das Antidot Medizinalkohle.

Eine Amalgamentfernung ohne Sauerstoff führt in jedem Fall zu einer erheblichen akuten Vergiftung, die sich merkbar auf die chronische Vergiftung draufsetzt und irreversibel ist.

Quecksilberdämpfe im Gehirn führen zu Sofortschäden, die nicht behebbar sind. Viele unserer Patienten rutschten dadurch in den Rollstuhl als MS-Kranke.

Wer nicht glaubt, wie gefährlich Amalgam für das Gehirn ist, sollte sich unbedingt sein Amalgam ohne Schutz entfernen lassen und uns dann berichten !

 

 

 

 

Dreifachschutz wegen Allergien – Vom Zahnarzt abgelehnt.

Lieber Patient, ich finde toll, wie sorgfältig Sie Ihre Amalgam-Ausbohrung vorbereiten. Leider sind wir in unserer Praxis nicht darauf eingerichtet diesen ganzen Aufwand zu betreiben. Sie vertragen sämtliche Betäubungsmittel im Epikutantest nicht, die ich Ihnen anbieten könnte. Ohne Betäubungsmittel zu arbeiten ist sehr zeitaufwendig. Bei der Gefahr eines anaphylaktischen Schocks käme für Sie sowieso nur eine Klinik in Frage. Die sind auf solche Notsituationen viel besser eingerichtet als eine normale Praxis. Das Risiko ist mir einfach zu hoch. Außerdem bezahlt auch niemand für die ganzen Extras, was erschwerend hinzukommt. Bitte wenden Sie sich an ein Krankenhaus oder eine Klinik Ihrer Wahl.  Ihr  Dr.  . .

 

Dreifachschutz sicherstellen !

Vor der Operation unbedingt vorher den Zahnarzt fragen, ob er wegen einer Amalgamallergie mit Dreifachschutz für den Patienten die Amalgamentfernung durchführt.

Fragen, was man darunter versteht. Er soll sagen, was er dabei genau macht.

Die ungeschützte Amalgamsanierung war für 90% unserer seither schwer kranken Patienten der Anfang einer unglaublichen Leidensgeschichte.

Alle meinten zuvor, dass ihr Zahnarzt besonders erfahren sei und sie ihm voll und ganz vertrauen können. Bei der Arbeit sagte der Zahnarzt dann, dass er einen besonders kräftigen Sauger hätte und die Empfehlungen von “Daunderer“ doch Humbug seien. Erst nach dem Bohren, als der ganze Mund voll Amalgamsplitter war und unerträgliche Kopfschmerzen und Zittern auftraten, fragten viele, warum sie keinen Sauerstoff und keine Gegengifte vorher und nachher bekommen hatten, da erfuhren sie “ weil es die Krankenkasse nicht zahlt “ .

Natürlich muss man die Extraleistungen selber zahlen ( etwa 30 € pro Zahn ) , allein am Kostenvoranschlag und dem Rezept merkt man, ob alles dabei ist. 14 Tage braucht man in der Regel, um dies alles zu organisieren – vielleicht die wichtigsten Tage für ein neues Leben – Ganz ohne Gift im Mund

 

Amalgamentfernung ohne Dreifachschutz – Hirnschaden

Dies führt neben der chronischen Vergiftung mit Allergie auf die Speichergifte zu einer zusätzlichen akuten Vergiftung mit einer Menge von eingatmetem hochgiftigem Quecksilber- und Zinndämpfen, die etwa der Giftmenge von weiteren 10 Jahren Amalgam zu belassen, entspricht. Diese zusätzliche Giftaufnahme das Dampfes ins Gehirn kann nicht mehr rechtzeitig entfernt werden.

Der irreversible Schaden ist schneller als die DMPS-/DMSA- Entgiftung. Besser als eine falsche Allergenentfernung ist, solange zu warten, bis man einen willigen Fachmann findet.

 

Kieferentgiftung erst nach der Metallentfernung  !

Vor Eröffnen des Kieferknochens müssen unbedingt alle allergisierenden Metalle

aus dem Mund entfernt sein !!   Besonders wichtig ist dies vor dem Ziehen der Weisheitszähnen .

 

Amalgamentgiftung des Kiefers

Die Einlagerung von Amalgam im Kieferknochen ist bei Leibe nicht nur eine „Kontaminierung“, sondern eine Anreicherung und Speicherung des millionenfachen an Quecksilber, was wir in mehreren tausend Fällen nachgewiesen hatten.

Amalgam aus den Zähnen zu entfernen ist mehr oder wenig Kosmetik .

Das dort gelagerte Quecksilber wandert erst in Jahren über die Wurzel und den Nervenweg ins Gehirn und in den gesamten Körper. In einem Fall hatten wir bei einem 8-jährigen Mädchen in einer gefährlichen (krebsverdächtigen) Warze am Ellenbogen 68.755 µg / kg Quecksilber im Operationspräparat an der Haut gemessen – wie auch in unzähligen anderen entfernten bösartigen Krebsen. Amalgam in der Wurzel wird bis zu 60 % methyliert, d. h. von anorganischem in organisches Quecksilber verwandelt und wandert so rasch ins Gehirn, während das Amalgam im Zahn nur anorganisch, also wesentlich weniger gefährlich ist.

Amalgam im Kieferknochen ist das, was uns eigentlich krank macht. Patienten, die 30 Jahre kein Amalgam mehr im Kiefer hatten, haben in ihrem Körper noch mindestens 2 – Gramm – Quecksilber im Kieferknochen gespeichert.

( Messung bei Leichenverbrennung )

Die Menge des Amalgams im Kiefer sieht man an der Dicke und Strahlenintensität (weißer Streifen) am Kieferboden. Dies korreliert mit der Schwere der Reaktion auf organisches Quecksi
lber im Langzeit-Epikutantest. Gut Voruntersuchte Patienten wissen daher exakt, ob ohne die reine Amalgamentfernung es genügt; oder ob sie eine Entgiftung des Kieferknochens operativ mit wiederholt eingelegten Tetracyclin-Salbenstreifen zur Entgiftung benötigen. Gegengifte erreichen die Metalle im Knochen nicht, da er durch die Gifteinlagerung kaum durchblutet ist. Operationen im Knochenbluten fast nicht.

Wie intensiv die Giftentfernung erfolgen sollte, sieht man in der Metalleinlagerung im  Kernspin-Kopf

  • der Schwere der Auswirkung im  7-Tage-Epikutantest
  • Vorhandensein an Autoantikörpern gegen das Gehirn
  • Schwere der Allergie auf organisches Quecksilber
  • Höhe des organischen Quecksilbers im  DMSA-Test

Wenn ein Eiterzahn gezogen wurde  –  beginnt die eigentliche Kieferentgiftung

  • Operative Entfernung des toten Gewebes mit dem scharfen Löffel und mit der groben Fräse
    ( Ohne Nickel     –     bei  Zahnlabor Huber     –     Tel  08251 / 40000 ) .
  • Einlegen von Salbenstreifen ( Oxytetracyclin- Prednisolon- Augensalbe Jenapharm )
    Prednisolon zum Offenhalten der Wunde, Tetracyclin zum Entgiften des Knochens. Nur solange ein Salbenstreifen in der Knochenwunde liegt, solange binden sich die Metalle an den Salbenstreifen und können dann mit ihm herausgezogen werden. Möglichst wenig Salbe auf den Streifen, nur  3-tägig  erneuern und mit den schlimmsten Eiterherden beginnen, um dieAllergisierung auf Tetracyclin zu minimieren.

Dies ist die einzige bekannte Möglichkeit zur Entgiftung des Knochens !

 

Bakteriologie nach Ziehen von Eiterzähnen Pflicht

Ein Riesenproblem sind mit Hautkeimen infizierte Abstrichröhren. Staphylococcus epidermidis kommt nur dann vor, wenn der Zahnarzt anstelle eines Knochenabstrichs mit seinen schmutzigen Fingern das Abstrichröhrchen berührt hat oder mit dem Abstrichröhrchen die Wange des Patienten berührt hatte. Von diesen Keimen eine Resistenzbestimmung zu machen ist völlig sinnlos. Dies gilt für die Palette der Hautkeime.

Erfahrungsgemäß brauchen Zahnärzte etwa 300 Patienten und viele Übungen mit dem Bakteriologiebesteck ehe sie in der Lage sind, einen korrekten Wundabstrich aus der Kieferwunde korrekt zu entnehmen.

Technisch ist ein Abstrich beim Wiedereröffnen eines eitrigen Zahnfaches, aus dem der Zahn längst gezogen war nur möglich, nur möglich mit einem Spezialtupfer am Metalldraht ( ursprünglich zum Abstrich aus der Harnröhre )

und der schriftlichen Anweisung aus dem Labor zum sauberen bakteriologischen Abstrich.

Ein bakteriologischer Abstrich gehört in der gesamten Chirurgie zur Mindestmaßnahme bei allen Kassenpatienten und muss mit Angabe der Krankenkasse des Patienten kostenlos ans Labor zur Resistenzbestimmung der Salbenstreifen zur Nachbehandlung geschickt werden.

Das Unterlassen einer bakteriologischen Untersuchung eines Eiterherdes im Kiefer ist ein zahnärztlicher Kunstfehler, da die dort gefundenen 700 verschiedenen Bakterien eine höchst unterschiedliche Nachbehandlung erforderlich machen. Die Behauptung, Patienten müssten diese erforderliche Minimaldiagnostik selbst bezahlen ist eine Irreführung des Patienten.

 

Amalgamentfernung selbst organisieren

An einem Tag rief eine schwer Amalgamvergiftete am Giftnotruf an :

  • Sie bekam 10 Kapseln DMSA , 2 DMPS-Spritzen von verschiedenen Ärzten.
  • Duisburger Zahnärzte kennen keinen Sauerstoff.
  • Alle Ärzte rieten zum Belassen von Amalgam  –  aus Unfähigkeit.
  • Jeder schreibt eine Einweisung in die Psychiatrie aus und gab Psychopharmaka.
  • Hautärzte wollten nur Blitzteste auf der Haut machen.
  • Sie will keinen Firlefanz machen. – Nachdem sie unsere Amalgamschrift gelesen hatte.
  • Kiefer-Panorama will sie nicht befunden lassen. Sie denkt an Selbstmord.

Sauerstoff ist das allerwichtigste Schutzmittel bei der Amalgamentfernung.

Auf Rezept vom  ZA  erhält man sie kostenlos.

Eine kleine Flasche kostet bei Pure Nature ( www.PureNature.de ) 15€. Jede Notfallapotheke hat 24-Stunden lang  Sauerstoffflaschen für  Asthmatiker / Herzkranke  vorrätig.

Zuschrift 27.12.10:

Hallo Dr. Daunderer,

in http://www.toxcenter.org/artikel/Dreifachschutz-zur-Metallentfernung-bei-Allergie-Kieferentgiftung-Amalgamentgiftung.php

schreiben Sie:

            „Eine kleine Flasche kostet bei Pure Nature ( www.PureNature.de ) 15 €.“

 

Dazu muss ich sagen, dass ich damals auf Nummer sicher gegangen bin und nachgeprüft habe:

 

Ich habe bei der Firma angerufen und die haben gesagt, dass die Flasche ca. 4Liter/Minute schafft, also keine „5 – 6 Liter pro Minute“ oder „Mit Sauerstoffflasche oder Frischluftzufuhr über die Pressluftleitung und Brille zum Schutz vor Quecksilber-Zinndämpfen (8 Liter pro Minute).“, wie Sie schreiben.

 

Ich wollte es nur erwähnt haben, da ich nicht weiß, ob 4l/min. nicht in manchen fällen doch zu wenig sind!

 

 

Bei mir damals hatte der ZA so eine ähnliche Sauerstoffflasche

verwendet* und wenn ein ZA das nicht hat, ist es eh kein besonder guter

– also zum nächsten.

http://www.amazon.de/Söhngen-Sauerstoffflasche-2-Liter/dp/B001GN1JWI

 

 

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HeliR
HeliR
Arzt für Allgemeinmedizin, multiple präventivmedizinische und komplementäre Zusatzausbildungen. Wissenschaftliche Arbeit und Forschungs-Beiträge. Zahlreiche Artikel und Vorträge. Umfangreiche Recherchen aus der aktuellen medizinischen Forschung. Mässige Legasthenie, daher Rechtschreib- und Beistrichfehler

4 Comments

  1. Vanessa sagt:

    Ich war einmal bei Ihnen und komme wieder. Ich liebe Menschen die so ticken wie ich. Bis bald LG Vanessa

  2. Verena sagt:

    Hallo, ich hatte heute eine Amalgamentfernung. Da ich das Amalgam nicht im Mund haben wollte, bestand ich auf einen Kofferdamm. Allerdings hatte ich keine Ahnung, dass noch Sauerstoff oder eine Schutzbrille benötigt wird. Meine Zahnärztin hatte das Amalgam mit einem Bohrer entfernt und sagte normalerweise braucht man noch nicht einmal einen Kofferdamm, das ist gängige Praxis, ein Sauger reicht vollkommen aus. Alles vom Sauger, Wasser etc. spritzte mir ins Gesicht. Hab jetzt nach ihrem Bericht große Sorge, dass ich die Amalgamdämpfe eingeatmet habe. Oder das etwas über die Augen reinkam. Was kann ich jetzt machen und wie kann ich mich verhalten?

    Freundliche Grüße Verena

    • HeliR sagt:

      Ihre Frage beantworte ich sofort, da gehts wirklich um was:

      sie sollten sich jetzt raschest jemanden suchen, der mit Amalgam-Belastungen arbeiten kann und auch kinesiologische Erfahrung hat, um die unterschiedlichen CHEMISCHEN Entgiftungs-Systeme einsetzen zu können. Wir haben KEINE sehr gute Erfahrung mit Chlorella, sehr schlechte mit Homöopathischer Ausleitung, Bioenergetische Ausleitung mit Bioresonanz ist wie Homöopathie MOBILISIEREND aber nicht AUSSCHEIDEND und falls sie – nicht jeder ist das – falls sie ein „schlechter Metall-Ausscheider“ sind, würde eine MOBILISIERUNG ohne entsprechende BINDEMITTEL und NIERENMITTEL (Glutathion) die Ausscheidungsorgane überfordern und die situation verschlechtern.

      derzeit viel Protein Essen (für vegetarier: AminoBase von Dr.Jacob, für Fleischesser: Fleischsorten von Grasfressern und Vögeln abwechseln, möglichs viel Vielfalt), viele Faserstoffe (Leinsamen, Flohsamen, Gemüse!!!), ev. zwischen den Mahlzeiten Kohletabletten nehmen, Zink-Kapseln – Zeolith bringt für die SCHWER-Metalle nichts, Chlorella schlechte Erfahrung – sehr gute Erfahrung mit den Chelatoren: DMSA, DMPS, DTPA, (Glutathion) – wir testen dies immer bioenergetisch aus, man kanns nicht im vorhinein sagen was gut ist.
      Detox-Fussbad regt nach einigen Tagen stark die Ausscheidung an – man braucht aber ein Bindemmittel (Kohle, Chelator, Balaststoffe).

      Wenn sie ein guter Ausscheider sind, gehts vielleicht ohne grobe Problem ab.

      Zahnärzte arbeiten den ganzen tag ungeschützt mit Quecksilber, die verlieren dadurch die zentrale Wahrnehmungs- und Entscheidungs-Kompetenz (copyright Daunderer)

  3. Verena sagt:

    Vielen lieben Dank für die rasche Antwort, dann werde ich es versuchen und hoffen, dass ich keine Folgeschäden bekomme. Ganz liebe Grüße Verena

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